King of Queens 1x23
Deutsches Transkript erstellt von Michaela Götte
Bei diesem Skript handelt es sich nicht um ein Originaldrehbuch, sondern um die Mitschrift der TV-Version dieser Folge!
Originaltitel: Where's Poppa
Kevin James [Doug Heffernan] Szene 1 – Dougs und Carries Haus Carrie: Warte mal, laß das an. Doug: Was ist das? Carrie: Weiß ich nicht, aber Jimmy Smits ist drin, und das reicht mir. Doug: So, du stehst also auf Jimmylein? Carrie: Schatz, ich liebe dich mehr als sonst wen auf der Welt, aber wenn ich ihn kriegen könnte, müßte ich dich wohl vor einen Bus stoßen. Doug: Hm, danke für die Offenheit. Darf ich auch eine haben? Carrie: Eine was? Doug: Na, eine Traumfigur. Jeder von uns wählt sich eine Person aus, auf die er besonders scharf ist. Und wenn sich zufällig die irre Chance ergibt, mit ihr zusammen zu sein, dann hat der andere das lächelnd zu dulden und sich zu verkrümeln. Carrie: Einverstanden, das klingt gut. Doug: Du willst also Jimmy? Carrie: Hey, Moment, nicht so voreilig. Das will überlegt sein, bei der Artenvielfalt. Zählen die vier Baldwin Brüder als einer? Doug: Nein. Carrie: Mel Gibson. Doug: Bist du sicher? Carrie: Ja-ja, mit Mel kann man nichts falsch machen. Doug: Ok. Carrie: Und wer ist deine? Doug: Julia Roberts… nein… Ich schätze, ich nehme deine Nagelpflegerin. Gute Nacht. [küßt Carrie, dreht sich um und macht das Licht aus] VORSPANN Szene 2 – Dougs und Carries Haus Doug: So, hast du's gemütlich, können wir anfangen? Carrie: Ich bin so weit. Doug: Gut, der Film ist drin, hier ist 'ne Packung Schokolinsen und 'ne Packung Milchschokolinsen und 'ne Packung Reserve Schokolinsen. Carrie: Doug, Samstagabende, die du organisierst, gehen echt auf die Figur. Her mit den Bonbons. Doug: Hier. Komm her, leg dich hin. Arthur: [kommt aus der Küche] Oh, wußte gar nicht, daß wir heute einen Videoabend machen. Carrie: Hi, Dad. Arthur: Ihr solltet mir etwas früher Bescheid sagen. Carrie: Eigentlich hatten wir gedacht, daß du was anderes vorhast. Arthur: Nein, ihr habt Glück, heute Abend ist Arthurs Tanzkarte noch vollkommen frei. Tja, was sehen wir denn schönes? Rumballerei, Science-Fiction oder einen Erotik Thriller? Carrie: Mystery, Dad. Arthur: Oh, wie schön, etwas zum Gruseln. Doug: Scccht! Können wir langsam anfangen? Doug drückt die Fernbedienung und der Film beginnt. Arthur liest die Hinweistafeln vor dem Film laut vor. Arthur: Das FBI warnt, das Programm auf dieser Kassette ist urheberrechtlich geschützt Doug: Vorlauf mit zweifacher Geschwindigkeit, so! Da fängt's an. Arthur: [liest weiter] Pentagon, Oktober, 1962 am Vorabend der Kubakrise. Doug: Arthur! Wir können lesen. Arthur: Entschuldige bitte. [schaut einen kurzen Moment ruhig zu, dann] Ich versteh' nicht, wieso er sich den Bart abrasiert? Doug: Denkst du, ich war beim Dreh dabei? Arthur: Ich versuch nur, der Geschichte zu folgen, Douglas, das ist alles. Doug: Das find' ich toll, aber kannst du das nicht ohne zu reden? Carrie: Ssscht! Doug: Nicht zu mir, zu ihm! Nachdem sich alle ein „Scccht“ zugezischt haben, geht Carrie dazwischen und der Film läuft weiter. Carrie: Hey! Arthur: [flüsternd zu Doug] Was hat er eben in die Tasche getan? Doug: Arthur, jedesmal, wenn du mich was fragst, lenkst du mich ab und dann weiß ich nicht, wie der Film weiter geht! Arthur: Dann solltest du nicht so schwere Filme holen. Doug: Ich brauch 'n Bier. Arthur: Bring mir bitte auch eins mit, ja. Doug: Ja. SCHNITT: Doug liegt im Garten auf dem Tisch und sieht in den Sternenhimmel. Carrie kommt heraus. Carrie: Oh, du armer Kerl. Du verpaßt den ganzen Film. Doug: Wie groß die Erde und der Himmel sind. Warum mußte er bei uns landen? Warum wohnt er nicht da? Carrie: Ok, Schatz, hör zu, heut Nacht, wenn er schläft, press ich ihm ein Kopfkissen aufs Gesicht. Was, keine Zustimmung? Doug: Ich wünschte, wir hätten das Haus mal wieder für uns alleine. Carrie: Was meinst du, wie sehr ich mir das wünsche. Doug: Weißt du noch, wie wir’s neu gekauft hatten? Wir haben immer am Wochenende die Türen verrammelt und sind nackt herumgelaufen. Carrie: Ja. Doug: Bis du mich gezwungen hast, was anzuziehen. Carrie: Ja. Doug: Diese Party ist vorbei. Carrie: Ich konnte nicht wissen, daß es so kommen würde. Doug: Er ist ja kein übler Kerl, ich… Ich wünsch mir nur, daß er weg wär. Für ein Wochenende. Carrie: Vielleicht können wir das hinkriegen. Doug: Wie meinst du das? Carrie: Wir fragen einfach alle, die wir kennen, ob sie ihn mal nehmen könnten. Nur so aus Gefälligkeit. Verdankt dir jemand sein Leben? Doug: Nein. Verdammt, dabei hatte ich Möglichkeiten! Carrie: Ok. Morgen fangen wir an die Leute zu fragen. Irgend jemand muß sich doch finden lassen. Doug: Ich weiß auch wie. Wir machen alle besoffen, und irgendwo bleibt er dann hängen. Carrie: Ist gebongt. Nächstes Wochenende nur du und ich, Baby. Arthur: [ruft aus dem Haus] Wieso stellt er die Tasche ins Schließfach? Doug: Wahrscheinlich weil sie ihm zu schwer ist! Szene 3 – Dougs und Carries Haus Doug: Das war echt cool, hm? Willst du noch 'n Bier? Richie: Mann, es ist vier Uhr nachmittags, willst du mich besoffen machen? Doug: Na, so was, haben wir ein Glück, Arthur ist hier. Käpt'n Arhie, willst du 'n bißchen Gesellschaft? Arthur: Ist mir scheißegal! Doug: Wollen wir uns dazusetzen? Richie: Na gut. Arthur: Ich versteh nicht, wieso der Kerl unbedingt ein „U“ will? Bei dem sitzt wohl das Hirn im Hintern! Doug: Menschenskind, Hirn im Hintern. Hast du das gehört? Stell dir das Mal bildlich vor. Wie kommt er immer nur wieder auf sowas? Arthur: Cappuccino, das heißt Cappuccino! So viel Dummheit gehört in den Knast! [steht auf und geht] Doug: In den Knast. Oh, Mann, wenn der richtig in Fahrt ist, kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus. Richie: Du hast doch gesagt, daß du ihn killen könntest. Doug: Ja, das stimmt, aber das war vor dem letzten Wochenende. Seitdem versteh ich ihn erst. Hey, ich hätte da eine irre Idee. Richie: Was? Doug: Du solltest ihn mal ein Wochenende zu dir nehmen. Dir zuliebe würde ich das machen. Hey, noch 'n Bier? Richie: Keine Chance, Kumpel. Den Alten laß ich mir nicht aufhalsen. Doug: Ach, komm, Richie, nur für ein Wochenende. Richie: Vergiß es, ich saus mal zur Feuerwache runter. Hoffentlich brennt es irgendwo. Doug: Hey, er liebt Feuer. Er legt die Brände und du machst sie aus. Das ganze Wochenende! Szene 4 – Dougs und Carries Haus Carrie: Dad, willst du Nachtisch? Arthur: Nein, danke, ich bin randvoll mit Lasagne. Ich geh mal nach oben, 'n bißchen Platz schaffen. [geht] Carrie: Und, hast du jemand gefunden? Doug: Null, und bei dir? Carrie: Genauso. Ich hab den Fehler gemacht, zuerst bei Tante Patty zu fragen, und die muß alle gewarnt haben, denn es kommt nicht ein einziger Rückruf. Doug: Können wir nicht einfach 'n Ausflug machen und ihn irgendwo aussetzen? Carrie: Nein, er findet den Weg wieder zurück. Doug: Wahrscheinlich. Carrie: Dann will also niemand ihn haben. Nicht mal dein Cousin Danny? Doug: Den hab ich nicht angerufen. Carrie: Warum denn nicht? Er verehrt dich doch, er würde alles für dich tun. Doug: Genau das ist das Problem, er wollte immer mein bester Freund sein, wie so'n kleiner Fisch, der saugend an einem Großen klebt, wie heißen die noch? Carrie: Plankton? Doug: Nein. Carrie: Partikelchen? Doug: Nein, aber so ähnlich. Carrie: Du sollst ihn anrufen! Doug: Ich will ihn nicht anrufen, ich hab ihn endlich auf Distanz gekriegt und so soll es auch bleiben. Carrie: Na gut, jetzt mach hier nicht den wilden Stier. Arthur: [kommt aus dem Wohnzimmer herein] Douglas, eine Frage. Ist deine Zahnbürste eigentlich die Grüne oder die Blaue? Doug: Die Blaue. Arthur: Oh mein Gott! [geht in den Keller] Doug: Ok, ok, ok, wie war noch gleich… [geht zum Telefon und wählt] SCHNITT: Im Keller Carrie: Dad, Dad, Dad? [stupst ihn an, Arthur erschrickt] Oh, 'tschuldigung, ich hab' dich nicht erschrecken wollen. Arthur: Dein Glück, daß ich nicht zurückschlage. Carrie: Was hörst du da? Arthur: Das ist das Band von meinem Selbsthilfeprogramm. Wußtet ihr, daß ich es bin, der mir im Weg steht? Carrie: Ich ja. Äh, Dad, Doug und ich haben ein... gewissermaßen ein Problem. Doug: Ja, du-du kennst doch meinen Cousin Danny, den Pizzabäcker? Arthur: Nein, aber was will er? Doug: Es ist folgendes. Einer seiner Leute ist krank geworden und jetzt braucht er 'ne Aushilfe. Fällt dir jemand ein, vielleicht? Arthur: Mal nachdenken. Oh, da war einer in der Armee, der wär’ perfekt geeignet. Da ist nur ein Haken. Eine Nazibombe hat ihm die Beine weggerissen. Und er ist tot. Schade. [setzt sich die Kopfhörer wieder auf] Carrie: Ein schöner Versuch. Doug: Das war ganz subtil. Carrie: Doug, er hat garnicht kapiert, worauf du hinauswolltest. Doug: Doch das hat er. [zu Arthur] Das hast du. Carrie: Schon gut, schon gut! Hör jetzt auf, ich mach das schon! [tippt Arthur wieder an] Ups, wir sind' s nur. Arthur: Und habt ihr inzwischen jemanden? Carrie: Nein, aber Doug und ich hatten gerade eine ganz verrückte Idee. Warum hilfst du ihm nicht für ein paar Tage? Arthur: Ich? Welche Ehre. Nur, tragen die da so alberne Verkleidungen? Carrie: Weißt du, was Pizzeria bedeutet? Szene 5 – Dannys Pizzeria Doug: Noch mal, Danny, vielen Dank, daß du uns mit Arthur hilfst. Danny: Ich bitte dich, es ist mir ein Vergnügen. Allein schon, dich wieder zu sehen. Zwing ihn doch einfach, mich öfter mal anzurufen. Doug: Ja, ich bin eine treulose Tomate, aber... ich mag Telefone nicht. Danny: War doch nur 'n Scherz. Ich wollte dich bloß hochnehmen. Hey, weißt du was, wir-wir gründen grade eine Dartliga und wir hätten noch ein Paar Plätze zu vergeben. Doug: Ich-ich glaub, ich bin schon in einer. Danny: [das Telefon klingelt] Oh, eine Sekunde. [am Telefon] Si, Angelo's, wie geht, hä? Ok, una Pizza con Tutto con halbe Pepperoni. Ok. Guiseppe. Ok, 15 Minutos. [legt auf] Hör zu, Doug, man kann in mehr als einer Liga sein. Doug: Ist gut. So, jetzt müssen wir wirklich los. Danny: Wartet, wo ihr grade hier seid, nehmt doch zwei schöne Pizzen mit, hm? Doug: Oh, danke, das wär - Danny: Ich weiß. ich weiß es wär nicht nötig, aber ich will es so. Doug: Ich bezahl sie aber. Danny: Tss, er will mir Geld geben. Steck dein Geld schnell wieder weg. Gehen wir lieber zu dem Mets-Spiel, das du mir vor 6 Jahren versprochen hast. Carrie und Doug wenden sich zum Gehen. Arthur geht zu einem Tisch, an dem Gäste sitzen. Arthur: Und, schmeckt das Zeug in diesem Laden? Carrie: [zieht Arthur beiseite] Dad, wir gehen jetzt. Du wirst auf Danny hören und tun, was er sagt, ok? Gib mir 'n Abschiedskuß. Arthur: Nicht im Dienst. Carrie: Ok, viel Spaß. SCHNITT: Dougs und Carries Haus Carrie: Ich will 10 Filme gucken, ich will in die Badewanne, ich will, ich will... Doug: Schreib es auf, schreib es auf, mach 'ne Liste, mach 'ne Liste! Carrie: Ok. Ich will die Anlage laut aufdrehen. Ich will wilden Sex in der Küche. Doug: Oh, ja, schreib mich da auch mit auf. Oh, Mann, ich-ich will Pizza essen, ich will nackt durchs Haus rennen, ich will, ich will... SCHNITT: Doug springt nackt auf der Couch herum und ißt Pizza. SCHNITT: Doug liegt auf der Couch und wirft ermattet das letzte Stück Pizza zurück in den Karton. Carrie kommt im Morgenmantel die Treppe herunter. Carrie: Dougi, weißt du, Sex im Wohnzimmer stand zwar nicht auf unserer Liste, aber eigentlich frag ich mich, wieso denn nicht? Carrie setzt sich auf die Couchlehne und läßt sich dann auf Dougs Bauch rollen. Doug: Wenn dir dein Leben lieb ist, geh schnell runter von mir. Carrie: Ok, das turnt mich wahnsinnig an. Doug: Ich hab zuviel gegessen. Carrie: [geht von ihm runter] Du meine Güte, Doug, wie viel Stücke hast du denn verdrückt? Doug: Wie' s aussieht, ist der alte Rekord nicht mehr aktuell. Es hat mich so erregt, daß Arthur nicht da ist. Carrie: Du kannst auch Pizza essen, wenn er da ist. Doug: Sie schmeckt aber viel besser, wenn er weg ist. Einfach geiler. Carrie: Und was ist mit uns? Ich mein, wir wollten meinen Dad loswerden, damit wir Doktorspielchen machen können. Doug: Ist ja gut, heute ist doch erst Freitag. Ich will jetzt etwas schlafen. Und morgen früh fall ich über dich her, das versprech ich dir. Szene 6 – Dougs und Carries Haus Carrie: Oh, Schatz, du bist schon auf? Ich wollte grade für 'n Paar Stunden weg. Ist das schlimm? Doug: Wo willst du hin? Carrie: Rüber zum Friseur. Doug: Aber dies ist der Morgen der Lust. Ich hab uns ein super Frühstück gemacht. Erst schlemmen wir schön und dann täuschen wir Orgasmen vor. Carrie: Schätzchen, das ist so süß von dir. Muß ich das Pfund Speck allein essen? Doug: Er mußte weg, er wär in 3 Wochen abgelaufen. Jetzt komm schon. Laß uns essen. Carrie: Doug, ich hab den Termin schon gemacht. Außerdem fühl ich mich mit frisch geschnittenem Haar viel sexier. Doug: Das geht mir genauso. Also gut, während du weg bist, werde ich duschen, Make-up auflegen und 'n Paar Übungen machen. Carrie: Weißt du was? Dusch erst Mal, der Rest wird sich ergeben. SCHNITT: Dannys Pizzeria Arthur: Wer ist der Nächste? Wer ist der Nächste? Ja, Sir? Kunde: Ich möchte ein Stück mit Pilzen bitte. Arthur: Jo, sollen Sie kriegen. Ah, das hier ist eine wahre Schönheit. Noch ein bißchen Paprika drauf und der Hals ist wieder frei. Ich bekomme zwei Dollar. [hält die Scheine gegen das Licht] Ok, die sind echt. Vielen Dank für Ihren Besuch. Danny: Hey, Arthur, Sie müssen die Einer nicht unbedingt prüfen. Arthur: Sir, ich habe Ihren Zorn erregt. Soll ich das als offizielle Abmahnung betrachten? Danny: Oh, nein, nein-nein-nein-nein, Sie machen das wunderbar. Arthur: Danke, und ich muß sagen, Ihr Cousin hat vollkommen Recht. Sie sind ein unglaublich netter Kerl. Danny: Hat er das gesagt? Arthur: Oh ja, im Auto auf der Fahrt hierher. Immer wieder hat er's gesagt. Ich kriegte fast das Kotzen, weil er gar nicht damit aufhörte. Danny: Wirklich? Das-das kann ich kaum glauben. Ich hatte immer das Gefühl, er hat was gegen mich. Arthur: Ja, so ist das eben mit Doug. Er hat große Schwierigkeiten, sich seinen Gefühlen zu stellen. Ich meine, manchmal tut er so, als wär er froh, wenn ich weg wäre.
Szene 6 – Dougs und Carries Haus Doug: Hey! Ok, it's Showtime. SCHNITT: Doug läuft ins Schlafzimmer, springt aufs Bett und legt sich in Position, um Carrie zu empfangen. Kurze Zeit später kommt Carrie aufgebracht hereingestürzt. Carrie: Das ist doch zum Kotzen, diese Blödmänner! Die haben mein Haar ruiniert. Ich möchte den Laden in Brand stecken! Doug: [verführerisch] Hey. Carrie: Es ist ein Albtraum, oder? Doug: Was hast du denn dagegen? Carrie: Na guck doch mal hin,es ist total verschnitten und hier haben sie es viel zu stark ausgedünnt! Doug: Wenn du's so schlimm findest, nimm doch 'ne Perücke. Vielleicht 'ne Blonde. Carrie: Würdest du wohl aufhören! Ich seh’ grauenhaft aus. Doug: Tust du nicht. Carrie: Doch, tue ich. Doug: Ich weiß, was dir jetzt gut tun würde. Eine kleine Klettertour auf dem Mount Dougmore. Carrie: Doug, ich bin nicht im Mindesten dafür in Stimmung, verstehst du das? Doug: Carrie, ich bin startbereit. Carrie: Tut mir Leid, was erwartest du denn? Soll ich daliegen und 'n Paar Stellungen durchackern? Doug: Wenn du das willst. Ok, dann schlag ich dir jetzt was vor. Du nimmst eine schöne heiße Dusche und danach frisierst du dich so, wie du es gerne haben würdest. So richtig sexy! Carrie: Na, gut, ich versuch' s. Doug: Braves Mädchen. [es klingelt an der Tür] Geh du dich fertig machen, ich wimmel den Störer ab. SCHNITT: Doug öffnet die Haustür, es ist Danny. Danny: Du. Doug: Ich? Danny: Du! [umarmt Doug] Doug: Was ist? Danny: Er hat mir gesagt, was du gesagt hast. Doug: Über-über was? Danny: Dass ich so 'n feiner Kerl wäre. Doug: Oh, ja-ja-ja-ja, das hab ich erwähnt. Danny: Komm, trinken wir ein Bier in deiner Küche, ja. [tritt ein] Doug: Oh, ehrlich gesagt, Carrie ist oben. Danny: Keine Bange, ich muß sowieso wieder in den Laden, komm! Doug: Okay. SCHNITT: Doug und Danny sitzen in der Küche, trinken ein Bier und reden. Danny: Weißt du noch, wir haben als Kinder doch immer Umhänge aus Handtüchern getragen. Doug: Ja, ich glaub, ich weiß, worauf du anspielst. Danny: Natürlich weißt du das. Du-du warst Superman und ich war dein Assi, dein – Doug: Handtuchhalter, exakt, ja. Danny: Handtuchhalter, exakt, ja. Das war wirklich schön damals. Tja, und dann, was ist passiert? Wieso ging es nicht mehr weiter? War es mein Fehler? Na ja, ich weiß, ich bin nicht der Sensibelste - Doug: Nein, du bist schon ok, ich meine, du warst manchmal 'ne echte Nervensäge. Aber dafür bin ich oft ziemlich eklig gewesen. Ich möchte mich entschuldigen. Danny: Na ja, auf jeden Fall bin ich froh, daß wir mal darüber reden konnten. Hör mal, ich-ich muß jetzt gehen. Doug: Hey, weißt du was, vielleicht gehen wir wirklich mal zusammen zu einem Mets Spiel, okay? Danny: Ja, wenn du willst. Ich werd mich nicht aufdrängen. Doug: Hey, weißt du noch, damals, das Spiel '86? Danny: Ja, da hast du meinen Schlüssel ins Pissoir geworfen. Doug: Ja, aber ich hab's wieder gut gemacht. Ich hab dich dafür zu Tracy Matellos Geburtstagsparty mitgenommen. Danny: Ja, den Abend vergeß ich nie. Denn seit der Party nennen mich alle „Stummelchen“. Doug: Ja, und das verdankst du dem guten alten Doug. Du hattest so 'n häßlichen Pullunder an, und als du getanzt hast, hab ich gerufen, hey, nicht die Mädels anfassen, „Stummelchen!“ Das war ganz allein meine Idee. Danny: Die Leute nennen mich heute immer noch so. Doug: Wirklich, ist ja witzig. Danny: Hast du je versucht, ein Mädchen einzuladen, wenn dein Name „Stummelchen“ ist? Oh Gott! Ich-ich-ich kann's einfach nicht glauben, daß du, ausgerechnet du das warst! Doug: Oh, nein. Es war Rick Usher, ja, der war's. Da bin ich mir sicher! Danny: Klar, häng's einfach einem Toten an! Nein, du warst es, du! Warte, bis mein Therapeut von diesem Puzzlestück erfährt! SCHNITT: Doug und Carrie liegen im Bett und küssen sich. Doug: Ist doch nur 'n Spitzname. Carrie: Könntest du dich mal konzentrieren? Doug: Meinetwegen ist er so unglücklich geworden. „Stummelchen“ ist witzig, oder? Carrie: Doug, wenn du mich heißmachen willst, hör auf, das Wort „Stummelchen“ andauernd zu wiederholen. Doug: Ich fühl mich so schuldig. Carrie: Du kannst es auch positiv sehen. Jetzt wo er dich haßt wird er dich nicht mehr anrufen. Doug: Er soll mich aber lieben und mich nie wieder anrufen. Carrie: Also, willst du jetzt mit mir schlafen, oder nicht? Doug: Schatz, ich tu alles, was du willst, aber der Motor läuft nur auf zwei Zylindern. Carrie: Doug, heute ist Samstag, ok? Das Wochenende ohne meinen Vater ist morgen vorbei. Doug: Ich weiß, wir machen's eben morgen früh, ok? Jetzt brauch ich meinen Schlaf. Carrie: Es ist erst halb acht. Doug: Sei endlich still, Punkie! Szene 7 – Dougs und Carries Haus Doug: Hey, es ist Sonntagmorgen. Hast du Lust auf Sex? Hast du? Hast du? Hast du? Carrie: Laß das! Doug: Na komm, wach auf, ich will Sex. Deine Haare sehen toll aus Carrie: Doug, ich schlaf noch. Doug: [beginnt mit den Beinen die Matratze in Schwingungen zu verstezen] Hey, spürst du das? Oh, nein! Oh, Schatz! Es ist ein Dougbeben. Schnell, rette dich! Rette dich! Schnell unter den Türrahmen! Ich will leben! Carrie: Aufhören. Doug: Achtung! Nachbeben! Carrie: Wenn ich dich erwische! Carrie springt aus dem Bett und jagt hinter Doug her die Treppe hinunter und in die Küche. In der Küche steht Arthur und gießt sich einen Kaffee ein. Doug: Willst du mich zum Frühstück? Na komm, Sex in der Küche. In der Küche steht Arthur und gießt sich einen Kaffee ein. Als Doug und Carrie hereinkommen erschrecken sie ganz furchtbar. Carrie: Dad, was machst du hier, du wolltest doch bis abends weg sein. Arthur: Danny hat mich gefeuert. Carrie: Weswegen? Arthur: Keine Ahnung, er sagte, weil Doug bescheuert ist oder so. Und, was wollt ihr machen, hm? Doug: Nur Sex in der Küche. Szene 8 – Beim Therapeuten Therapeut: Ich verstehe, also erzählen Sie mal, welche Erinnerungen verbinden Sie mit diesem Tag? Doug: Na ja, Danny und ich waren auf 'ner Geburtstagsparty und ich nannte ihn „Stummelchen“. Der Therapeut beginnt zu lachen, Doug fällt mit ein. Danny: Sie finden das witzig? Doug: Sag ich dir doch, ich find's auch witzig ! Der Therapeut und Doug krümmen sich vor lachen, Danny sieht fassungslos zu. ---=== ENDE ===---
Ausstrahlung: 03.05.1999
Deutscher Titel: Endlich allein
Ausstrahlung: 27.04.2001
Buch: Rock Reuben, Gary Valentine, Kevin James
Regie: Rob Schiller
Darsteller
Leah Remini [Carrie Heffernan]
Jerry Stiller [Arthur Spooner]
Larry Romano [Richie Iannucci]
Gary Valentine [Danny]
Gastdarsteller
Inhaltsangabe
Nach einem nervtötenden Videoabend mit Arthur beschließen Doug und Carrie verzweifelt, daß Arthur wenigstens einmal für ein Wochenende aus dem Haus muß. Doch keiner will den kauzigen Alten bei sich einladen und es bleibt nur noch Dougs Cousin Danny übrig, von dem sich Doug seit Kindertagen bedrängt fühlt. Trotzdem wollen die beiden ihre kurze Freiheit in vollen Zügen genießen und sie wollen nur tun, was sie wollen. Doug springt nackt und pizzaessend durchs Haus, bis er so vollgefressen ist, daß er nur noch schlafen will und aus der erhofften heißen Liebesnacht nichts wird. Am nächsten Tag geht Carrie zum Friseur, kommt entsetzt und verunstaltet wieder zurück und ihr ist die Lust vergangen. Als sich die Eheleute schließlich doch näher kommen, steht plötzlich Danny vor der Tür. Arthur hat ihm nämlich vorgeflunkert, daß Doug ihn eigentlich doch sehr gerne hat. Der überglückliche Danny will seinen Cousin nun in die Arme schließen. Das Ganze endet im Fiasko. Doch am nächsten Morgen ist alles vergessen und Doug und Carrie wollen endlich auf dem Küchentisch Sex haben, als plötzlich Arthur nach Hause kommt, der von Danny rausgeworfen wurde. [Text: RTL II]
Abend. Doug und Carrie liegen im Bett und schauen Fernsehen.
Abend. Doug und Carrie sind im Wohnzimmer und wollen sich einen Film anschauen.
Tag. Arthur sitzt im Wohnzimmer vor dem Fernseher, Doug und Richie kommen mit einem Bier in der Hand aus der Küche.
Tag. Doug, Carrie und Arthur sitzen in der Küche und Essen.
Arthur sitzt auf dem Bett und hat Kopfhörer auf. Carrie und Doug kommen die Treppe herunter.
Tag. Doug, Carrie und Arthur stehen am Tresen und sprechen mit Danny.
Doug und Carrie kommen durch die Hintertür in die Küche.
Tag. Doug bringt einen Teller mit Essen ins Wohnzimmer. Carrie kommt die Treppe herunter.
Arthur steht hinter dem Tresen und bedient die Kunden.
Tag. Doug steht im Badezimmer vor dem Spiegel und macht sich frisch. Er nimmt Mundwasser, versucht zu gurgeln, verschluckt sich aber daran, dann reinigt er sich die Zähne mit Zahnseide, schneidet sich die Nasenhaare, entfernt die Mitesser auf seiner Nase, rasiert sich und probiert mit Rasierschaum aus, wie ihm ein Bart stehen würde. Zum Abschluß nimmt er noch Rasierwasser und verläßt das Bad.
Tag. Carrie liegt im Bett und schläft, Doug steht auf dem Bett und stupst sie mit dem Fuß an.
Tag. Doug und Danny sitzen einem Therapeuten gegenüber.
Bei diesem Skript handelt es sich um die Mitschrift der
TV/DVD-Version dieser Folge (und nicht um ein Original Drehbuch). Alle Rechte
verbleiben bei den jeweiligen Autoren und Produktionsfirmen der Serie.
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