King of Queens 1x04
Deutsches Transkript erstellt von Michaela Götte
Bei diesem Skript handelt es sich nicht um ein Originaldrehbuch, sondern um die Mitschrift der TV-Version dieser Folge!
Originaltitel: Richie's Song
Kevin James [Doug Heffernan] Michele Maika (Marie) Szene 1 – Dougs und Carries Haus Carrie: Jetzt? Doug: [schüttelt den Kopf] Noch nicht! Carrie: Doug, das brennt an! Doug: Vertraust du mir? Carrie: Das ist unsere letzte Packung und ich muss unbedingt Popcorn zu dem Film essen. Doug: Jetzt mach kein Stress, ich bin doch gerade dabei. Carrie: Nein, jetzt reicht's mir, es muss fertig sein... [springt auf und will zur Mikrowelle] Doug: Nein, nein, nein, nein, nein, nein. [hält sie fest] Carrie: Okay, okay. Doug: Nein... Okay! Los, los, los, los, los, los. Beide stürzen zur Mikrowelle, Carrie holt die Tüte heraus. Doug: Ah, dadada... Ein Ploppen ist zu hören. Doug: Mahlzeit!
VORSPANN Szene 2 – Dougs und Carries Haus Doug: Hey, was ist mit dem Nebraska-Spiel? Richie: Vorbei. Doug: Und was ist das? Richie: ’ne Reportage, die erzählen wie man auch in deinem Alter schlank und gesund sein kann. Doug: Schalt es aus! Spence: Hey Doug! Doug: Ja? Spence: Unter dem Sitz liegt 'n halbes Bounty, wie alt ist das? Doug: [setzt sich neben Richie] Das hab ich neulich erst gekauft. Warte mal, Zartbitter oder Vollmilch? Spence: Moment äh... Vollmilch. [Doug verzieht das Gesicht] Schmeckt 'n bisschen komisch. Deacon kommt mit einer Schüssel in der Hand herein. Deacon: Hey! Hey Richie! Hey Spence! Spence: Hey Deacon! Deacon: Ich kann nicht lange bleiben. Ich wollte dir nur eure Schüssel zurückgeben. Übrigens, die kalte Lasagne war richtig toll zum Frühstück. Richie: [zu Deacon] Hast du die von ihm? Deacon: Was? Oh, Kelly und ich waren gestern hier zum Essen. Richie: Ach ja? Doug: Tja, weißt du was Deacon, vielen Dank fürs vorbeibringen, wäre gar nicht so eilig gewesen. Deacon: Schon gut. Bis dann. Ach übrigens, wir können am Donnerstag doch nicht ins Kino gehen, wir müssen zu Kellys Mutter, weißt du? Doug: Kein Problem, dann sehen wir uns eben Montag. [schiebt Deacon zur Tür hinaus] Garfield sagt auch: „Ich hasse Montage“. Deacon: Man, hör auf mich zu schieben. Doug: Ja, genau. Wie dem auch sei. [schließt die Tür hinter Deacon] Richie: Du hast Deacon und seine Frau zu euch zum Essen eingeladen? Doug: Nein, so war das nicht, ich meine sie waren hier und da stand was zu Essen. Du kennst das doch. Wenn du das mit bei uns zum Essen einladen meinst, tz wie dem auch sei. Richie: Ach komm schon, was soll denn das? Ich hab dich ungefähr 10.000 Mal gefragt, ob wir vier nicht mal was zusammen machen wollen. Und immer wart ihr zu beschäftigt. Doug: Wirklich, war das so? Richie: Ja! Doug: He... Beide starren schweigend den Fernseher an. Richie: Also, wollen wir dann nun mal was zusammen machen? Doug: Aber klar, logisch doch! [steht auf und nimmt die Schüssel] Weißt du was, wir besprechen das mit den Frauen und dann werden wir's schon irgendwann in unseren Terminplan einschreiben, hä. Richie: Wie wär’s mit Donnerstag? Doug: Hmm, schwer zu sagen, so ohne mein schlaues Buch. Richie: Ihr könnt, das weiß ich. Ihr wolltet mit Deacon ins Kino und er kann nicht. Also nimm dir 'n Stift, streich Deacon aus, schreib Richie hin, „E“ bleibt sogar stehen. Gut oder? Doug: Ja, du hast recht. Donnerstag ist gut. Alles klar. Richie: Cool! Doug und Richie verlassen die Garage, machen das Licht aus und schließen die Tür. Spence: [aus dem Auto] Hey! Szene 3 – Dougs und Carries Haus Carrie: Hey! Doug: Hey Carrie, könntest du kurz ... Carrie: Jetzt nicht, ich muss pinkeln, pinkeln, pinkeln. [stellt die Tüten auf den Tisch und läuft ins Wohnzimmer] Arthur: [kommt aus dem Keller] Schnupper an mir. Doug: Entschuldige, ich hab gehört, „schnupper an mir.“ Arthur: Ja stimmt, mach schon, ich hab keine Zeit. Schnupper an mir. Doug beugt sich vor und schnuppert in Arthurs Richtung. Arthur: Und, dufte ich wie eine Wiese nach einem erfrischenden Morgenregen? Doug: Finde ich eigentlich nicht. Arthur: [verärgert] Oh, diese Mistkerle! Arthur verschwindet wieder im Keller, Carrie kommt aus dem Wohnzimmer zurück. Carrie: Zwei Liter Mineralwasser und ein Verkehrsstau vertragen sich nicht. Also was gibt's? Doug: Nichts, ich wollte dir nur sagen, dass Deacon und Kelly am Donnerstag nicht können. Carrie: Ach wirklich? Wie schade. Doug: Aber du musst nicht traurig sein, ich hab den Abend nämlich gerettet. Es kommen ein paar andere Leute. Donnerstag wird schön. [will ins Wohnzimmer gehen] Carrie: [hält ihn fest] Was für andere Leute? Doug: Richie und Marie. Carrie: Oh nein! Doug: Es dauert doch bloß 'n paar Stunden. Carrie: Ach ein Kind zur Welt bringen auch, trotzdem will ich das nicht am Donnerstag tun. Doug: Was soll ich denn tun? Richie fragt mich fast jeden Tag. Ich musste ja sagen, sonst wär er gekränkt. Carrie: Schatz, Richie ist doch nicht das Problem, es ist Marie, der ich dauernd eine schmieren möchte. Doug: So schlimm ist sie auch nicht. Carrie: Doug, sie ist dumm, sie ist laut und der einzige Mensch auf der Welt, der ihr was bedeutet ist sie selbst. Doug: Immerhin etwas. Carrie: Bitte, ich weiß wieso ihr Männer nicht seht wie unglaublich bescheuert sie ist. Weil ihr sie so sexy findet! Doug: Sie ist sexy? Also, das ist mir noch nie aufgefallen. Sexy... Ich werd mal drauf achten. Carrie: Ach, halt die Klappe. Doug: Komm schon Carrie, nur ein Essen, okay? Wenn du das tust, schenk ich dir ein paar Stunden Sex mit mir. Carrie: Oh. Doug: Hey, hey, du darfst mich auch verkleiden wie 'n Baby. Carrie: Meinetwegen, aber ohne Windeln wechseln. Doug: Also Donnerstag. Carrie: Essen um sieben, sie kriegen zwei Stunden mit Stoppuhr! Doug: [küsst Carrie] Danke! Carrie: Ja, ja, pack bitte die Lebensmittel weg, okay? [geht] Arthur: [kommt wieder aus dem Keller] Wir haben Glück Douglas. Doug: Haben wir? Arthur: Die denken keiner liest das Kleingedruckte auf so einem lausigen Deo, aber ich mach das und weißt du wieso? Doug: Weil du sonst nichts zu tun hast? Arthur: Nein, weil ich mich nicht zum Idioten machen lasse. Hier lies das. Doug: Keine Kappe. Okay gibt her. [nimmt den Deostift; liest] Wenn sie nicht vollkommen zufrieden sind, schicken sie die unbenutze Ware zurück und sie erhalten das Geld zurück und eine Gratispackung ihres alten Deodorants. Arthur: Du arbeitest für einen Lieferdienst, erledige das für mich morgen früh als erstes. Ach ja und sag ihnen, meine alte Marke ist: „Mystery extra stark“. Doug: Mystery? Arthur: Die wissen schon. Arthur geht wieder in den Keller und lässt Doug mit dem Deostift stehen. Da er nicht weiß wohin mit dem Stift wirft er ihn kurzerhand in den Mülleimer.
Szene 4 – Dougs und Carries Haus Marie: Ich dachte, diese Telefonpsychohotlines wären für Idioten, aber die Frau hat mir gesagt, ich wäre attraktiv, intelligent und könnte toll mit Menschen umgehen. Und das, obwohl wir uns noch niemals begegnet sind. Doug: Uh, dass ist ja unheimlich. Richie: Hey Carrie, dein Hünchen á la... was auch immer, war fabelhaft. Carrie: Danke Richie! Marie: Oh ja, es sah köstlich aus, nur würd ich aus moralischen Gründen nie etwas essen, was einmal ein Gesicht hatte. Tschuldigung! Carrie: [äfft Maries Tonfall nach] Ist schon gut. Doug: Also ich ess’ alles, was kein' Führerschein hat. Richie: Hey, äh Marie, wusstest du das, Carrie arbeitet seit kurzem für'n großes Anwaltsbüro in Manhattan. Wie läuft’s denn so Carrie? Carrie will antworten, doch Marie kommt ihr zuvor. Marie: Also für mich würde Arbeiten nie in Frage kommen. Ich finde es wichtiger, immer für meinen Schnukiputz da zu sein. Ihn zu verwöhnen, sein zuhause zu pflegen. Ich verurteile dich natürlich nicht deswegen. Carrie: Gut, dann kann ich ja beruhigt schlafen. Doug: Hey Kinder, ich werde mal die Luft aus dem Bechern, einverstanden...? Carrie: Nein, nein, lass mal, ich mach das, ich mach das. [nimmt die Becher und geht in die Küche] Doug: Wieso dauert das denn so lange...? [geht ebenfalls in die Küche] SCHNITT: In der Küche. Doug: Carrie, komm schon! Carrie: Komm schon was? Doug: Sei bitte etwas netter zu Marie. Carrie: Ich versuchs die ganze Zeit, aus moralischen Gründen verzichte ich drauf, ihr an die Gurgel zu gehen. Doug: Wow! Carrie: Tut mir leid Schatz, aber ich hasse diese Frau. Doug: Ja, sie nervt. Aber so schlimm ist sie nun auch wieder nicht. Immerhin scheint sie sehr an Richie zu hängen. Carrie: Ja, so sieht es aus. Doug: Das tut sie. Carrie: Tut sie nicht, vertrau mir. Doug: Wie meinst du das? Carrie: Schon gut, vergiss es. Doug: Wieso willst du es mir nicht sagen? Carrie: Du würdest es so wie so nicht wissen wollen. Doug: Doch natürlich... Carrie: Ganz bestimmt nicht. Doug: Hey, Carrie, wenn du was weißt, sag's. Carrie: Sie betrügt Richie!
Doug: Wie beim Pokern? Carrie: Nein! Sie hat mit anderen Kerlen Sex. Doug ist sprachlos, genau in diesem Moment kommt Richie herein. Richie: Der Abend läuft doch toll Leute, oder? Carrie: Finden wir auch Richie. [geht wieder ins Wohnzimmer] Richie: Hey Kumpel, ich frag mich wieso wir so was nicht früher gemacht haben? Hey, nächstes Wochenende, Atlantic City, wir vier. Woow! Doug: [zögernd] Oh.
Szene 5 – Dougs und Carries Haus Doug: Also, das war richtig schön. Carrie: Ja. Richie: Das war ’n lustiger Abend... Marie: Ja, das müssen wir unbedingt wieder machen. Carrie: Ja. Doug: Ja, klar, gerne, so schnell wie möglich. Carrie: Wiedersehen. Doug: Fahrt vorsichtig. [schließt die Tür hinter Richie und Marie] Woher weißt du, dass sie ihn... Richie öffnet von außen die Tür und steckt den Kopf herein. Doug: Hey! Richie: Atlantic City, okay? Doug: Logisch, wer könnte da nein sagen. Richie: Alles klar. Doug: Klasse Kumpel, bis dann. [schließt die Tür erneut; zu Carrie] Das war doch ’n Witz, dass... Richie öffnet erneut die Tür. Doug: Oh, kannst du damit aufhören? Richie: Da liegt mein Schlüssel. Doug: Oh ja. Carrie: Oh, da... Doug: Da ist er ja der Schlingel. Carrie: [wirft Richie den Schlüssel zu] Hier. Richie: Ohh! Doug: Ohh! Doug schließt die Tür und verriegelt sie. Er setzt sein Gespräch mit Carrie fort. Doug: Wie kannst du das wissen? Carrie: Schatz, eine Freundin von mir arbeitet mit einem der Kerle, mit denen sie schläft. Doug: Mit einem der - Oh verflucht. Das ist ja fürchterlich. Carrie: Tut mir Leid Schatz, aber es ist wirklich wahr. Doug: Ich glaub das einfach nicht, ich mein, so wie sie ihn angehimmelt hat, vermutet man nicht, dass sie so rummacht. Carrie: Ach Schätzchen, sie tut es natürlich nicht in unserem Wohnzimmer. Sie ist ’n raffinierte Luder. Doug: Wieso kommst du heut Abend damit raus und nicht gleich als du’s erfahren hast? SCHNITT: Die Küche. Carrie: Weil ich dachte, dass du’s gar nicht wissen willst. Doug: Ich will’s auch nicht wissen, wieso musstest du’ s sagen? Carrie: Moment mal, bist du jetzt böse weil ich’ s gesagt oder nicht gesagt habe? Doug: Natürlich für beides. Carrie: Dann will ich mich entschuldigen. Es war falsch, es nicht zu sagen, es war falsch es zu sagen, ein falscher Fehler sozusagen. [geht ins Wohnzimmer] Doug: Tja für Entschuldigungen ist es zu spät, denn jetzt weiß ich es. Ich würde es gern zurück wissen. Jetzt brauch ich Kekse. Er nimmt eine Packung Kekse vom Kühlschrank und setzt sich an den Tisch. Arthur kommt aus dem Keller hoch. Arthur: Douglas, mich beunruhigt diese Deodorantaffäre. [setzt sich] Doug: Ja. Arthur: Es war noch kein neuer Mysterystick in der Post, sie müssen meinen doch längst zurückbekommen haben! Doug: Aha. Arthur: Dann versuchen sie es offensichtlich auf die krumme Tour. Gib mir doch mal die Liefernummer. [hat Bleistift und Block bereitgelegt] Doug: Wa-Was? Arthur: Na die vom Paket, dann kann ich es zurückverfolgen. Doug: Oh, die ist... hm 2,4,...6,8,...10. Arthur: [notiert die Nummer] So, alles klar, danke. Und mach dich deswegen nicht verrückt, ich bin an der Sache dran. Carrie: [kommt wieder herein] Was heckst du da wieder aus Dad? Arthur: Ach Doug und ich stecken da in einer ziemlich verrückten Sache drin, etwas für Männer. [geht wieder in den Keller] Doug: Diese Geschichte mit Richies Frau haut mich um. Carrie: Ja, das glaub ich dir, Schatz. Es ist immer hart für euch Jungs mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Doug: Ja, was soll ich denn jetzt nur tun? Soll ich es ihm sagen? Carrie: Naja, erstens ist er dein Freund und zweitens macht seine Frau einen Idioten aus ihm. Doug: Ich weiß, ich sollte es ihm sagen, aber es ist so persönlich. Bis jetzt war unsere Beziehung so wundervoll einfach. Wir haben zusammen gespielt, haben Bier getrunken, haben Chips gegessen und haben nie über tiefgründige Sachen geredet, das will ich nicht verlieren. Carrie: Das verstehe ich, mein Schatz.
Szene 6 – Das Coopers Spence: Sie treibt es wirklich mit anderen Männern? Doug: Nicht zu glauben. Deacon: Oh doch, dass glaub ich sofort. Ich mein, eins ist doch Fakt. Marie ist der Typ der ständig Beachtung will und Bewunderung… und Sex. Spence: Vielleicht wär das meine Nische bei Frauen, der andere Mann sein, der mysteriöse Fremde, der für ein paar Augenblicke verbotener Freuden aus dem Nirgendwo auftaucht und danach wieder in die Nacht hinaus reitet. Deacon: Ich sehe dich eher als den Typ, der in der Hecke sitzt, mit einen Fernglas. Spence: Das war nun wirklich sehr hässlich. Doug: Wie auch immer, Richie wird jeden Augenblick hier sein und wir müssen uns überlegen, wie wir's ihm sagen. Spence: [zeigt zur Tür; Richie kommt herein] Frag ihn doch, wie er es hören will. Richie: Halli hallo, wie geht’ s denn so Ladys? Alle schweigen. Richie: Wieso sagt ihr nicht hallo? Doug: Hey Richie! Hallo. Spence: Hey mein Freund, wie schön das du kommen konntest! Deacon: Wie ist die Lage? Richie: Ist irgendwas? Doug: Nein, war nur ’n kleiner Jux. Spence: Ja, nur ’n kleiner Jux! Richie: Und Kumpel, wie ist es mit Atlantic City, hat Carrie es geschafft, den Geschworenenjob abzulehnen? Doug: Keine Ahnung, dieser Richter ruft einfach nicht zurück. Richie: Man, das muss einfach klappen. Weißt du, mit Marie kommen wir nämlich überall umsonst rein. Sie kennt alle Türsteher mit Namen. Doug: Übrigens, eins find ist ulkig, ich, ich mein wir vier stecken dauernd zusammen, aber richtig reden tun wir eigentlich nie. Über wichtige Themen und so weiter. Wwwollen wir das vielleicht nicht mal versuchen? Richie: Ja, versuchen können wir’s ja. Doug: Gut. Deacon: Na dann los. Spence: Wie wä -, wie wär’s damit, denkt ihr manchmal an eure verstorbenen Verwandten und fragt euch, wie sie heute aussehen? Doug: Ganz so ernst nun auch wieder nicht, ich, ich hatte mehr äh, wie soll ich sagen, mehr an so was wie die Ehe gedacht. Deacon: Oh, gute Idee. Doug: Ja nicht. Eine, eine Ehe hat viele gute Seiten und-und ’ne Menge Ärger bringt sie auch. Ja… äh, wollen wir über den Ärger sprechen? Deacon: Mögt ihr Unterhosen auf der Duschstange? Richie: Oh. Doug: Ja genau, ich hasse es. Uuuund, wenn sie ihre Beine mit eurem Rasierer rasiert. Deacon: Ja. Spence: Hör auf, meine Mama macht das! Üüüü! Alle starren Spence verdutzt an. Richie: Und was ist mit dieser Klositznummer? Rauf runter. Doug: Ja. Richie: Was wollen die Frauen nun eigentlich? Doug: Total idiotisch, nicht? Äh und was, wenn sie mit ’nem anderen Kerl die Kiste gehen, hä? Alle schweigen. Richie: Was soll die Anspielung? Hey, Carrie betrügt dich doch nicht etwa? Doug: Ja. Richie: Oh man, ich fass das einfach nicht. So was hätte ich Carrie niemals zugetraut. Doug: Äh ja, weißt du, ich war auch ziemlich wütend, bis ich erfahren hab, wie normal das ist. Total normal. Richie: Ist es das? Doug: Ja, ich meine... Deacons Frau hat es auch getan. Deacon sieht Doug erstaunt an. Richie: Uh, eins steht allerdings fest, deine Frau ist ja auch ein richtig heißer Feger. Deacon will aufstehen und auf Richie losgehen, Doug hält ihn zurück. Doug: Hey, hey, hey, ganz ruhig ja? Der Punkt ist der, man darf sich nicht verrückt machen lassen, da heißt es dann sich zwingen aufzustehen, den ganzen Schmutz abklopfen und wieder in den Sattel steigen. Richie: Ich kann nur staunen. Ihr Jungs kriegt das Ganze viel besser auf die Reihe, als ich das jemals schaffen würde. Ich würde wahrscheinlich mit dem Auto in den nächsten See fahren, weil das Leben für mich keinen Sinn mehr hätte. Alle schauen Richie betroffen an, keiner traut sich aber mit der Wahrheit herauszurücken. Szene 7 – Dougs und Carries Haus Arthur: Die ist 2,4,6,8... 10! Dann prüfen Sie’s eben noch mal. Arthur: [zu Doug] Ich hab’s hier mit Vollidioten zu tun. [am Telefon] Hören sie, wenn mein Schwiegersohn sagt, er hätte es ihnen geschickt, dann muss es bei Ihnen gelandet sein. Ja, ja, ich warte. Doug: Arthur, vergiss die ganze Sache. Hier, ich geb dir fünf Dollar für ’n neues Deo. Arthur: Damit die siegen, niemals! SCHNITT: Im Wohnzimmer Doug: Hey. Carrie: Hi Schatz und hast du mit Richie geredet? Doug: Yep, äh, falls das Thema mal aufkommt, du hattest eine Affäre mit Milt Hausner, vom Recyclingservice. Carrie: Was? Doug: Ich wollte Richie die Sache leichter machen und hab erzählt, dass viele Ehefrauen ihre Männer betrügen, einschließlich dir. Carrie: Oh, aber Milt Hausner? Der Typ mit dem quergekämmten Haaren über der Glatze? Um ehrlich zu sein, wär mir Kenny vom Getränkemarkt viel lieber. Doug: Du meinst den Fahrer? Carrie: Aha. Doug: Der immer unsere Kisten liefert? Carrie: Aha. Doug: Erstens liefert er nie wieder was hierher. Und zweitens weiß Richie schon von Milt Hausner, ich kann den Mann nicht mehr tauschen. Carrie: Dann häng Kenny noch dran. Doug: Hörst du jetzt auf! Carrie: Also was war? Hast du wirklich alles erzählt? Doug: Ich konnte es nicht, ich konnte es nicht. Er saß da so und guckte mich an, mit seinen traurigen Augen. Ich bin nicht fähig, dass zu sagen, ich hab das nicht in mir. Carrie: Ich weiß, du bist eben ein Softi. Aber der gute Wille zählt auch. Doug: Du verstehst das ja? Übrigens, wir fahren mit ihnen nach Atlantic City. Carrie: Nein. Doug: Ich hätte’s nur abbiegen können, wenn ich’s ihm gesagt hätte, dass konnte ich nicht, also müssen wir fahren. Carrie: Nein! Ich darf nicht fahren, ich bin die böse Quatschtante schon vergessen Doug: Ach komm schon, es ist nur für ein Wochenende. Hey, wir spielen ein bisschen, wir essen schön, wir können eine Show besuchen. Vielleicht treffen wir Julio Iglesias! Carrie: Er singt nett, aber er ist nicht ganz mein Jahrgang. Tut mir Leid, ich fahre nicht mit. Doug: Bitte! Carrie: Ob du’s ihm sagst oder nicht, überlass ich dir, aber wenn wir mit ihm wegfahren, wie zwei glückliche, verliebte, fröhliche Paare, dann helfen wir sogar dabei Richie zu täuschen und das wäre nicht fair. Doug: Du hast Recht. Weißt du was, ich will kein Feigling mehr sein. Ich lad ihn morgen zum Lunch ein, füll ihn mit Bier ab und sag ihm die Wahrheit. Carrie: Na siehst du. Doug: Ja, so krieg ich’s hin.
Szene 8 – Im Coopers Richie: Mann, seit 45 Minuten starrst du mich an, was ist los?
Szene 9 – Doug und Carries Haus Carrie: Ich fahr nicht mit ihnen nach Atlantic City. Doug nickt und geht davon. Szene 10 – Im Coopers Richie: Mann! Was ist denn los?
Szene 11 – Doug und Carries Haus Carrie: Doug, wenn du noch einmal die Worte Atlantic oder City sagst hm, dann machen wir eine Diät. Doug: Carrie, ich versuch’s doch dauernd, aber ich erwisch einfach nicht den richtigen Moment. Carrie: Dann versuch’s weiter.
Szene 12 – Ein Kasino in Atlantic City Doug: Okay Babys, gebt mir eine acht. Gebt mir eine acht, wir brauchen eine acht. Richie: Mach ne acht. Doug: Übrigens, Marie betrügt dich. [würfelt] Jaaa! Richie: Jaaaa gut! Doug: Jaaa! Richie: Was?
Szene 13 – Dougs und Carries Haus Doug: Dann wohnst du jetzt erst mal bei deinem Bruder? Richie: Ja, ja, seit zwei Tagen. Hör mal, danke für die Information, ich wollte dich wirklich nicht vollkotzen. Doug: War verständlich, bei der Neuigkeit. Richie: Schade um den teuren Shrimpscocktail und den Wein. Doug: Ich hab gehört, dass ihr beide jetzt zur Eheberatung geht. Richie: Ja und der Kerl ist richtig gut. Wir waren das erste mal zusammen da, aber Marie meinte, unsere Probleme hätte sie verursacht und deswegen geht sie ’ne Weile allein hin. Doug: Wie nett. Szene 14 – Dougs und Carries Haus Arthur: Genau, ich komme zum Hauptsitz ihrer Firma. Mein Flieger landet um zwei, dann werden wir diese leidige Angelegenheit wie Männer austragen. Wie war noch ihr Nachname, Phil? In Ordnung, ich seh sie in fünf Stunden, Mister Lazio! [legt auf; nimmt einen Koffer; zu Doug] Bin in ein, zwei Tagen zurück. Doug: Äh, äh Arthur...? Arthur: Ja? Doug: Zeig’s ihm!
Ausstrahlung: 12.10.1998
Deutscher Titel: Männergespräche
Ausstrahlung: 29.03.2001
Buch: Tony Sheehan
Regie: Robert Berlinger
Darsteller
Leah Remini [Carrie Heffernan]
Jerry Stiller [Arthur Spooner]
Victor Williams [Deacon Palmer]
Spence Olchin [Patton Oswalt]
Larry Romano [Richie Iannucci]
Gastdarsteller
Inhaltsangabe
Richie ist eingeschnappt, weil sich Doug und Carrie zwar mit Deacon und dessen Frau treffen, aber nie etwas gemeinsam mit ihm und seiner Frau Marie unternehmen. Er setzt Doug moralisch so unter Druck, bis sie sich zu viert zum Essen verabreden. Carrie graut vor dem Abend, denn sie hält Marie für eine dumme, egozentrische Pute. Die Verabredung verläuft tatsächlich quälend für alle Beteiligten. Anschließend erzählt Carrie Doug ein Geheimnis: sie weiß, dass Marie ihren Mann betrügt! Doug ist geschockt und beschließt, dass er Richie nicht im Unklaren lassen darf. Doch trotz Schützenhilfe von Spence und Deacon bringt er es nicht übers Herz, Richie die Wahrheit zu sagen. Bei einer gemeinsamen Fahrt nach Atlantic City verplappert sich Doug schließlich und der geschockte Richie zieht zu seinem Bruder. Währenddessen sucht Marie Unterstützung bei einem ausgesprochen attraktiven Eheberater... [Text: RTL II]
Abend. Carrie und Doug sitzen am Küchentisch und starren gespannt die Mikrowelle an, aus der ein leises Ploppen zu hören ist.
Tag. In der Garage. Richie liegt auf der Couch, der Fernseher läuft. Doug kommt mit einem Sandwich in der Hand herein. Spence liegt im Auto auf dem Rücksitz und lässt die Füße zum Fenster heraushängen.
Tag. Die Küche. Doug steht an der Durchreiche und sortiert die Post. Carrie kommt mit zwei Einkaufstüten bepackt durch die Hintertür herein.
Abend. Im Wohnzimmer. Richie und seine Frau sind zu Besuch. Doug sitzt mit den Gästen auf der Couch, Carrie sitzt im Sessel.
Abend. Richie und Marie gehen.
Carrie und Doug kommen aus dem Wohnzimmer herein.
Tag. Doug und Spence sitzen an einem Tisch, trinken Bier und essen Pizza. Deacon kommt dazu.
Tag. Die Küche. Arthur telefoniert, Doug kommt durch die Hintertür herein.
Doug kommt herein. Carrie sitzt auf der Couch und liest.
Tag. Die Küche. Doug und Richie sitzen sich gegenüber. Doug will es Richie nun endlich beibringen, setzt auch mehrfach dazu an, bringt aber letztendlich keinen Ton heraus.
Tag. Die Küche. Doug und Carrie stehen sich gegenüber.
Tag. Doug und Richie sitzen sich noch immer gegenüber. Doug schweigt weiterhin.
Abend. Die Küche. Doug und Carrie sitzen am Tisch.
Doug und Richie spielen an einem Spieltisch.
Tag. In der Garage. Richie und Doug sitzen auf dem Sofa vor dem Fernseher.
Tag. In der Küche. Doug sitzt am Tisch und isst, Arthur kommt mit dem Telefonhörer am Ohr aus dem Wohnzimmer herein.
---=== ENDE ===---
Bei diesem Skript handelt es sich um die Mitschrift der
TV/DVD-Version dieser Folge (und nicht um ein Original Drehbuch). Alle Rechte
verbleiben bei den jeweiligen Autoren und Produktionsfirmen der Serie.
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