Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben {Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben}
Dokumentation,
Deutschland
()
Trautes Heim, Glück allein? Für viele Hausbesitzer bleibt dieses alte Sprichwort ein Traum, denn die eigenen vier Wände können auch richtig stressen: Da bröckelt der Putz, da nerven die zugigen Fenster und im Bad wackeln die Kacheln bedrohlich um die Wette. Wer möchte da nicht die eigene Bleibe von Experten auf Vordermann bringen lassen? Dieser Traum kann jetzt wahr werden - allerdings nur für Leute, mit denen es das Glück bisher nicht so gut meinte.
Epguide Staffel 1
Wäre es nicht toll, wenn die triste Außenfassade endlich mal hell und freundlich gestrichen werden würde? Für manche Familien werden die innigsten Wohnwünsche jetzt Wirklichkeit: Gerade die Personen, die einen Schicksalsschlag erlitten haben oder unverschuldet in Not geraten sind, bekommen jetzt professionelle Hilfe von Wohnexperten. Damit gerade diejenigen ein paar Sorgen weniger haben, die sonst eine besonders große Last durchs Leben tragen müssen. Die Springers wohnen mit ihren vier süßen Töchtern in einem dreistöckigen Haus, zu dem noch ein kleiner Garten gehört. Das Haus könnte eine Generalüberholung dringend gebrauchen: Die Außenfassade sieht traurig aus und innen fehlen Fliesen im Bad und der Anstrich an den Zimmertüren. Doch Vater und Mutter Springer haben zurzeit andere Sorgen: Ihre jüngste Tochter Emily kam zu früh auf die Welt und ist dadurch geistig und körperlich schwer behindert. Durch die ständigen Krankenhausaufenthalte und die Angst, die die Familie um Emily hat, wird das Familienleben der Springers vor große Herausforderungen gestellt. Da wird es Zeit, dem Glück ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, damit die Springers ein gemütliches Zuhause bekommen.
Familie Xhonneux hat das seltene Glück, Drillinge zu haben. Leider ist das Trio zu früh auf die Welt gekommen und leiden deshalb unter den Folgen: Sie alle hinken in ihrer Entwicklung hinterher.
Ihr dreijähriges Geschwisterchen leidet unter dem Down-Syndrom und braucht entsprechende Betreuung. Die sechsköpfige Familie würde sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich ihr Haus und ihren Garten behindertengerecht umbauen zu können. „Zuhause im Glück – Unser Einzug in ein neues Leben“ hilft ihnen dabei ein bisschen auf die Sprünge.
Anja Meier (38) und ihr Mann Rolf (39) haben eine große Familie: Sechs Töchter im Alter von drei bis fünfzehn Jahren wohnen mit ihnen auf einem alten Bauernhof, der schon 1907 erbaut wurde und stark renovierungsbedürftig ist. Paula, die kleinste ihrer drei leiblichen Töchter leidet unter dem „Goldenhar – Syndrom“. Die Sechsjährige hat einen angeborenen Herzfehler und kann auf dem linken Ohr nicht hören, weshalb sie immer wieder operiert werden muss.
Die drei Pflegekinder haben auch schon einiges mitgemacht, bevor sie zu den Meiers kamen. Jaqueline und Bettina, die beiden sieben- und neunjährigen Schwestern leiden durch den Alkoholmissbrauch ihrer leiblichen Mutter an Schäden am Gehirn. Die dreijährige Sara war schon in fünf anderen Pflegefamilien, bevor sie zu den Meiers kam. „Zuhaus im Glück – Unser Einzug in ein neues Leben“ versucht jetzt, Rolf Meier und seinen sieben großen und kleinen Damen ihren idyllischen Hof so richtig schön herzurichten.
Bauer Eckhard, stolzer Vater von drei Kindern, war glücklich verheiratet und hatte einen großen Hof mit 400 Rindern, der ihm ein gutes Leben ermöglichte. Dann starb seine Frau an Krebs und eine Welt brach für ihn zusammen.
Nach einiger Zeit als Witwer lernte er über eine Annonce Lisa kennen. Sie hatte selbst zwei eigene Kinder, als sie zu ihm auf den Hof zog. Das neue Glück schien vollkommen, als ein gemeinsamer Sohn geboren wurde. Doch dann schlug das Schicksal erneut zu: Die BSE-Krise vernichtete die Existenzgrundlage der achtköpfigen Patchwork-Familie.
Eckhard versucht seitdem, als Betriebshelfer auf anderen Bauernhöfen über die Runden zu kommen. „Zuhause im Glück“ versucht jetzt, durch eine Totalrenovierung ihres Hauses Eckhard und seiner Familie wieder einen Ort zu schaffen, an dem sie sich geborgen und glücklich fühlen können.
Birgit (35) und Roland Gast (45) haben fast fünfjährige Drillingsmädchen: Maria, Antonia und Nancy sind ihre gemeinsamen Kinder; aus ihren jeweiligen vorherigen Ehen hat Birgit noch den 13-jährigen Christian und Roland den 17-jährigen David mitgebracht.
Die siebenköpfige Patchwork-Familie wohnt ziemlich spartanisch in einem Haus, das 1930 erbaut wurde und dringend renoviert werden müsste. Roland hatte dafür auch extra vor einigen Jahren einen Kredit aufgenommen. Dann wurde er allerdings arbeitslos. Seitdem schafft es die Familie mit Müh und Not, sich selbst zu versorgen.
Außerdem macht ihnen die kleine Nancy große Sorgen: Ihre Tochter leidet an Epilepsie und hat spastische Lähmungen, weil sie genau wie ihre beiden anderen Schwestern zu früh auf die Welt kam. Für die Gasts wäre es also eine unglaubliche Erleichterung, wenn ihr Haus hergerichtet werden könnte. Mal sehen, was „Haus im Glück – Unser Einzug in ein neues Leben“ für sie tun kann …
Gerd-Peter (39) und Martina (40) haben drei Kinder im Alter von drei bis dreizehn Jahren. Malte, ihr Ältester, leidet unter Muskelschwund. Seit vier Jahren ist er deshalb auf einen Rollstuhl angewiesen.
Obwohl seine Lebenserwartung nicht sehr hoch ist und sich sein Zustand immer mehr verschlechtert, ist Malte ein aufgeweckter Junge, der sein Leben mit Bravour meistert.
Er, seine Eltern und seine beiden Schwestern wohnen in einem hundertjährigen Bauernhaus, das leider absolut nicht für Maltes Krankheit geeignet ist. Seine Eltern würden sich für ihren Sohn nichts sehnlicher wünschen, als ihm endlich ein rollstuhlgerechtes Zuhause bieten zu können.
Wenige Wochen sind vergangen, seitdem das „Zuhause im Glück“-Team verschiedene Familien aus ganz Deutschland besucht hat.
So unterschiedlich deren Herkunft war; eines hatten sie alle gemeinsam: Die Familien mussten in der Vergangenheit mit besonderen Schicksalsschlägen kämpfen und haben alle Schwierigkeiten mit Bravour gemeistert. Nur kamen ihre innigsten Wohnwünsche zu kurz – bis das „Zuhause im Glück“-Team sie überraschte.
Drei der sechs beglückten Familien wurden jetzt ein zweites Mal besucht. Und schnell zeigte sich, dass mit dem neuen Zuhause auch das Glück in ihr Leben eingezogen ist.
Staffel 2
Kirsten (35) hat schon viele Schicksalsschläge in ihrem Leben erlitten: Ihr einziger Bruder hatte Selbstmord begangen, ihr Vater verstarb an Darmkrebs und dann traf es sie selbst: Vor einigen Jahren diagnostizierten Ärzte bei ihr Brustkrebs. Obwohl sie durch viele Operationen und die Chemotherapie stark geschwächt war, versuchte sie für ihre Familie da zu sein.
Thomas, ihr Mann, ist nun seit mittlerweile zwei Jahren Alleinverdiener. Zuhause macht er den Haushalt und betreut die vier Kinder im Alter von drei bis siebzehn Jahren so gut er kann. Da bleibt keine Zeit und kein Geld mehr übrig, um aus dem sehr einfach eingerichteten Haus ein gemütliches Zuhause zu machen. Die Experten John Kosmalla und Eva Brenner geben wertvolle Tipps rund ums Thema Wohnen, Dekorieren und Inneneinrichtung.