Spreepiraten

Spreepiraten {Spreepiraten}

Kinderserie, Deutschland (1989)





 

Rollen und Darsteller

Rolle Darsteller
Anna Zwicknagel Käte Jaenicke
Otto Zwicknagel Hans Beerhenke
Klaus Kukowski Winfried Glatzeder
Karin Kukowski Joseline Gassen
Louise Kukowski Franziska Paproth
Marie Kukowski Friederike Paproth
Matze Kukowski Simon Jacombs
Frau Brachvogel Brigitte Mira
Trinchen Miriam Mohs


Epguide

Bisher gesendet: 25 Folgen.
Staffel 1
1. Bye, bye, Mama
Die Geschwister Marie, Louise, Matze und Trinchen wollen die Mutter, Karin Kukowski, die ihre verdiente Kur in Bad Zwischenahn verbringt, überraschen. Sie beschließen, zusammen mit ihrem Vater, Klaus Kukowski, die Wohnung zu renovieren. Die Kinder glauben, dass eine alte Frau, die ihnen zuwinkt in Not ist und beschließen ihr zu helfen, was aber zu mancherlei Verwirrung und fast zu einer Katastrophe führt. Da die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist, bleibt den Kindern als Zwischenlösung nichts anders übrig, als zu den Großeltern aufs Schiff zu ziehen, was die vier Spreepiraten auch gerne annehmen. Alle verbringen eine erste lustige Nacht auf der "Marianne II", nur Vater Klaus muss es sich zu Hause zwischen Farbeimern und Tapetenrollen bequem machen...
2. Spray-Piraten
Die Zwillinge Marie und Louise sind bei einer Freundin zu einer großen Fete eingeladen. Leider bekommt der Vater der Gastgeberin überraschend Besuch, so dass das Fest auszufallen droht. Trinchen hat die rettende Idee: Man könnte ja in der eigenen leeren Wohnung eine "Renovierungsfete" feiern. Papa Klaus muss während der Nacht Taxi fahren, also besteht von dieser Seite keine Gefahr. Die Fete steigt mit Tanz und entsprechender akustischer Untermalung. Als Klaus Kukowski am nächsten Morgen ahnungslos nach Hause kommt, erwarten ihn nicht nur erboste Nachbarn und eine tadellos tapezierte Wohnung, sondern auch eine einsame und vor Liebeskummer todunglückliche Tochter...
3. Haste mal Papier?
Ein Unglück kommt selten allein. Aufgrund der gestiegenen Bewohnerzahl muss das Klo der "Marianne" geleert werden. Bis dahin steht für dringende Bedürfnisse nur die Kukowskische Wohnung zur Verfügung. Außerdem rückt ein städtischer Vermessungstrupp an und erklärt Opa Zwicknagel, dass sein Kahn aus Gründen der Stadtverschönerung seinen angestammten Liegeplatz räumen müsse. Natürlich denkt der Großvater nicht daran, dieser Aufforderung nachzukommen, sondern macht sich zur zuständigen Behörde auf den Weg, um Einspruch zu erheben...
4. Auf den Leim gegangen
Matze, sein neuer Freund Ali und die beiden Zwillinge versuchen ihr Anglerglück in einem kleinen Ruderboot auf der Spree. Allerdings mit wenig Erfolg. Fische muss es in dem trüben Wasser aber geben oder besser gesagt, gegeben haben, denn plötzlich treibt den Kindern eine große Menge toter Fische entgegen. Ali vermutet, dass sie vergiftet worden sind. Ein Abwasserrohr der nahen Papierfabrik scheint die Ursache dafür zu sein. Heimlich schleichen sich Matze, Ali und eines der Mädchen auf das Fabrikgelände, wo sie vom Vorarbeiter erwischt und in einen Schuppen gesperrt werden. Der Chef der Fabrik weiß sehr gut, was ihn erwartet, falls der Umweltskandal ans Licht kommt und versucht, sich mit einem Trick aus der Affäre zu ziehen: Er erstattet Anzeige bei der Polizei und behauptet, er habe die Kinder ertappt, die an der Abwasserleitung seiner Fabrik herumgespielt und dadurch ein Fischsterben ausgelöst hätten...
5. Sturm im Reagenzglas
Anna Zwicknagel hat in einem Umweltpreisausschreiben ein Test-Laboratorium gewonnen, mit dem man seine ganze Umgebung, von den Möbeln bis zur Nahrung, auf Schadstoffe testen kann. Leider kann die Oma mit den Röhrchen und Fläschchen in dem Kasten nichts anfangen, dafür aber ihre Enkel. Die vier Geschwister bauen vor einem Kaufhaus einen Stand auf und werben mit einem günstigen Testangebot für die eben erworbene Ware. Das Interesse der Leute ist jedoch gering. Da kommt Trinchen mit einer Kartoffel, die sie an einem benachbarten Marktstand "gefunden" hat. Das Testergebnis ergibt: Die Kartoffel ist stark überdüngt...
6. Ein Zwilling kommt selten allein
Ein Zwillingswettbewerb ist für Marie und Louise eine willkommene Gelegenheit, sich wieder einmal richtig in Szene zu setzen. Allerdings nicht in den langen Kleidern, die die Oma extra für ihre Enkel genäht hat. Deshalb verschwinden die Schwestern kurz vor Beginn des Wettbewerbs im Badezimmer, um ihr Outfit nach eigenem Geschmack umzugestalten. Anschließend sind sie ausnahmsweise einmal nicht auf den ersten Blick als Zwillinge zu erkennen. Weil die Schwestern nicht fertig werden, machen sich Anna Zwicknagel, Matze und Trinchen auf den Weg. Am Veranstaltungsort bemerkt Oma, daß sie die Teilnahmekarten für die Zwillinge mitgenommen hat. Trinchen soll mit den Karten draußen auf Marie und Louise warten. Aber die Zwillinge kommen nicht. Stattdessen entdeckt die Assistentin des Conférenciers Trinchen auf dem Gang, hält sie ebenfalls für eine Teilnehmerin des Wettbewerbs und schiebt sie kurzerhand hinter die Bühne...
7. Brief an Mama
In einem Brief an Mama, die noch immer in Bad Zwischenahn zur Kur ist, berichten Marie und Louise von den Neuigkeiten zu Hause. Zunächst einmal hat die Familie Zuwachs bekommen. Und das kam so: Klaus Kukowski hatte zufällig beobachtet, wie fremde Leute einen Hund aus dem Auto stießen, weil sie ihn offensichtlich nicht mit in Urlaub nehmen wollten. Vater wollte den Vierbeiner ins Tierheim bringen, aber dort war der Hund nicht dazu zu bewegen, aus dem Taxi zu steigen. Abends wollte das Tier immer noch nicht das Auto verlassen. Erst als Trinchen ihm einen Platz in ihrem Bett versprach, überlegte er es sich anders. Und weil der Hund anscheinend so gern Taxi fährt, wird er auch so genannt: Taxi. Dieses Erlebnis bringt die Kinder auf eine neue Idee...
8. Großer Bahnhof
Ab heute sind die Kukowskis wieder eine komplette Familie, denn Mutter kommt aus der Kur zurück. Und ausgerechnet jetzt ist Vaters Taxi kaputt. Zum Glück weiß Otto Zwicknagel, dass man in Berlin nicht nur zu Lande, sondern auch zu Wasser viele Ziele erreichen kann. Zum Beispiel den Bahnhof Wannsee, an dem Mutter ankommen wird. So ist der Plan schnell gefasst: Karin Kukowski wird mit dem Schiff abgeholt. Aber was will der sonderbare Mann mit Hut und Sonnenbrille, der sich schon den ganzen Tag so verdächtig in der Nähe der "Marianne" aufhält? Anscheinend hat er es auf den Hund der Kukowskis abgesehen. Als die Familie vom Bahnhof zum Schiff zurückkehrt, hat eine Gruppe französischer Pfadfinder die "Marianne" mit einem Ausflugsboot verwechselt. Da ihnen das Missverständnis nicht klar zu machen ist, beschließen die Kukowskis, ihre Überraschungsgäste wie gewünscht nach Tegel zu bringen. Unterwegs taucht plötzlich ein britisches Militärboot auf und macht an der "Marianne" fest...
9. Eddi, der Eisbrecher
Matze liegt mit einem Beinbruch im Krankenhaus und erzählt seinem gleichaltrigen Zimmerkollegen, wie das Unglück passiert ist. Alles fing damit an, dass Opa Zwicknagel nach dem plötzlichen Tod seiner Frau allen Menschen aus dem Weg ging. Doch dann wurde der Großvater gewaltsam ins Leben zurückgeholt: Als Marie mit dem Hund Taxi Gassi gehen will, stürzt die Tochter von Frau Brachvogel im Treppenhaus über die Hundeleine und verletzt sich. Matze läuft zur "Marianne" und holt Opa. Zusammen versorgen sie Renate Brachvogel. Da Taxi nicht versichert ist, nützt Renate die Gelegenheit, um den Kukowskis eine hohe Versicherung für ihren Hund aufzuschwätzen. Am nächsten Tag holen die Enkel ihren Großvater zum lang versprochenen Ausflug auf den Berliner Funkturm ab. Auf der "Marianne" treffen sie die beiden Brachvogels...
10. Schummeleien
Bei Familie Kukowski bahnen sich große Veränderungen an. Vater Klaus will nicht mehr Taxi fahren, Mutter Karin beschließt, an der Abendschule das Abitur nachzumachen, und die Zwillinge haben großen Bammel vor der nächsten Französischarbeit. Jetzt pauken sie alle. Das heißt, eigentlich pauken Marie und Louise nicht, sondern sie versorgen sich lieber mit Spickzetteln und anderen Hilfsmitteln. Doch die Lehrerin macht ihnen einen Strich durch die Rechnung, indem sie die Zwillinge auseinandersetzt. Louise gelingt es jedoch, einen Zettel am Hosenbein der Lehrerin zu befestigen, und während diese nun durch die Reihen geht, kann sich die ganze Klasse bequem bedienen...
11. Der Stuntman
Matze hat einen Actionfilm im Kino gesehen und beschließt daraufhin spontan, Stuntman zu werden. Zuhause trainiert er seine Reflexe, sehr zum Schaden der Wohnungseinrichtung. Die Mutter schickt ihn zu Opa aufs Schiff. Auf der "Marianne" versucht Renate Brachvogel vergeblich, dem Großvater eine neue Versicherung zu verkaufen. Mit einer anderen Idee hat sie allerdings mehr Erfolg: Otto Zwicknagel könnte auf seinem Kahn ein Spree-Café eröffnen. Dieser Gedanke setzt sich bei Otto fest. Doch bei der zuständigen Behörde sagt man ihm, dass auf der "Marianne" alle Voraussetzungen für ein Café fehlen...
12. Romanze in Müll
Am Flughafen steigen die 60jährige Madame Patard aus Straßburg und ihre 14jährige Enkelin Joelle in das Taxi von Klaus Kukowski, um sich zu ihrem Hotel bringen zu lassen. Zu Hause beauftragt unterdessen Frau Kukowski Matze und Trinchen, im Supermarkt einzukaufen und gleichzeitig die Mülltüten mitzunehmen. Verschusselt vergessen die Kinder die Hälfte ihres Auftrages und stehen plötzlich im Supermarkt mit den Mülltüten an der Kasse. Ohne richtig hinzuschauen, leert die Kassiererin den Inhalt auf das Förderband. Erbost weist der Filialleiter die Kinder aus dem Geschäft. Die beiden Französinnen müssen feststellen, dass ihr Hotel wegen eines Wasserrohrbruches geschlossen ist und alle anderen Hotels der Stadt restlos belegt sind. Da bringt Klaus die Damen auf die "Marianne" zu Opa Zwicknagel...
13. Der König von Berlin
November 1989: Eddie, der "Eisbrecher", trifft kurz vor dem Fall der Mauer einen australischen Geschäftsmann von deutscher, hochadliger Abstammung. Der Herr hat sehr günstig ein Grundstück direkt im Schatten der Mauer zu verkaufen. Eddie sieht seinen Traum vom Lebensabend auf dem Land verwirklicht und kann sogar Frau Brachvogel dazu bringen, ihm 5000 Mark als Anzahlung zu leihen. Denn der Geschäftsmann muß schon am nächsten Tag nach Australien zurück. Die Kukowskis machen sich über Eddie lustig und schlagen ihm vor, sich von dem Herrn adoptieren zu lassen. Vielleicht könnte er ja so noch König von Berlin werden...
14. Besuch von drüben
Nach der Öffnung der Grenze wird West-Berlin von Besuchern von "Drüben" regelrecht überflutet. Eines Tages stehen auch bei den Brachvogels Verwandte vor der Tür. Bald darauf ist auf der "Marianne" ein großes Familienfest im Gang. Aber nicht nur die Brachvogels bekommen überraschend Besuch. Ein junges Mädchen erkundigt sich nach Klaus Kukowski und lässt auf dem Schiff "zufällig" einen Brief mit eindeutigem Inhalt zurück, geschrieben in der Handschrift des Vaters und adressiert an eine gewisse Monika. Als die Zwillinge Klaus zur Rede stellen, macht der sich ohne Erklärung sofort auf die Suche nach dem fremden Mädchen...
15. Trinchens Traumschiff
Am frühen Morgen herrscht bei den Kukowskis allgemeine Hektik. Alle wollen ins Bad oder sonst wohin und treten sich gegenseitig auf die Füße. Nur Trinchen sitzt seelenruhig im Chaos und malt ihr Traumschiff. Als Klaus mit seiner Jüngsten endlich alleine ist, beschließt er, sich den Tag freizunehmen und ins Grüne zu fahren. Trinchen muss deshalb zu Opa aufs Schiff. Ihr Malzeug nimmt sie mit. Auf der "Marianne" hat Otto Zwicknagel seine Pläne für den Umbau seines Kahns zum Hotelschiff fertiggestellt. Zusammen mit Trinchen fährt er zur Behörde, um sie dort vorzulegen. Der zuständige Beamte hat keine Lust, sich mit Opas Plänen zu beschäftigen, weil das einen Präzedenzfall mit ungeahnten Folgen schaffen könnte...
16. Das Schmuckstück
Da beim Umbau der "Marianne" zum Hotelschiff jeder Winkel gebraucht wird, dürfen die Spreepiraten die Kleiderschränke ausmisten. Trinchen findet eine anscheinend wertlose Brosche, die sie Taxi ans Halsband steckt. Als Taxi wenig später vor dem Haus der Kukowskis auf Trinchen wartet, kommt zufällig Frau Brachvogel vorbei, sieht die Brosche, und nimmt sie "unauffällig" an sich. Ein Juwelier, bei dem Mutter und Tochter das Schmuckstück schätzen lassen, bietet ihnen 20.000 Mark. Vollkommen entgeistert nehmen die beiden Damen die Brosche wieder mit nach Hause. Als sich Otto Zwicknagel an den Inhalt der leeren Schatulle erinnert, ist es zu spät: das wertvolle Erbstück bleibt verschwunden...
17. Haus ohne Hunde
Weil der Hausbesitzer die Wohnung der Kukwoskis in eine teure Eigentumswohnung umwandelt, die sich die Familie nicht leisten kann, müssen die Spreepiraten umziehen. Glücklicherweise hat der Hausbesitzer jedoch in einem anderen Haus eine kleinere und billigere Wohnung als Ersatz anzubieten. Dass die neue Wohnung einen entscheidenden Haken hat, damit rückt Vater Klaus aber erst am Umzugsmorgen heraus: Der Hausverwalter duldet keine Tiere, deshalb muss man sich von Taxi trennen. Sofort machen sich Matze und Trinchen mit ihm auf die Flucht. Als die Kukowskis ihr neues Zuhause betreten, finden sie die drei Ausreißer in einem engen Verschlag versteckt...
18. Ohne Streit kein Preis
Was lange währt, wird endlich gut: die offizielle Einweihung der "Marianne" als Hotelschiff ist angesagt. An die alte "Berliner Zille" erinnert nach dem Umbau so gut wie nichts mehr. Den Festakt nimmt Oberbaurat Möhl höchstpersönlich vor. Frau Brachvogel hat zur Feier des Tages die Kukowskis zünftig eingekleidet. Opa Zwicknagel macht in seiner Kapitänsuniform eine ganz stattliche Figur, nur Vater Klaus fühlt sich als "Erster Offizier" noch etwas gehemmt. Dafür sehen seine Frau und die Zwillinge als Stewardessen um so reizender aus. Leider verläuft das Eröffnungsfest nicht ganz so harmonisch wie geplant. Matze, vor einem Nachbarsjungen auf der Flucht, zieht den Landungssteg ein, worauf sein Verfolger die Vertauung des Schiffes am Ufer losmacht. Natürlich springt der Motor zunächst einmal wieder nicht an, so dass die "Marianne" steuerlos den Fluss hinabtreibt...
19. Kesse Pflanzen
Studienrat Birkenbusch, Biologielehrer von Marie und Louise, will mit seiner Arbeitsgemeinschaft "Botanik" für ein Wochenendsemester ins Schullandheim fahren. Die Begeisterung der AG-Mitglieder ausschließlich Mädchen hält sich in Grenzen. Was soll ein Schullandheimaufenthalt ohne Jungs? Glücklicherweise steht die Botanik-AG dann am "Tagungsort" vor verschlossenen Türen. Auf Vorschlag der Zwillinge fährt die Gruppe zur "Marianne" ans Holsteiner-Ufer. Dort hatte Frau Brachvogel für den heutigen Tag bereits einige Überraschungen, einschließlich einer Begegnung mit einem "faszinierenden Mann", aus den Karten gelesen. Die zweite Hälfte der Voraussage scheint sich in Gestalt von Studienrat Birkenbusch bereits erfüllen zu wollen...
20. Große Versöhnung
Bei den Kukowskis droht eine Ehekrise. Klaus hat wieder einmal das Taxifahren satt, und Karin will nicht länger als Schuhverkäuferin mit Abitur arbeiten. Beide sehen ihre Zukunft ziemlich düster. Auf der "Marianne" verdirbt ein unfreundlicher Gast zusätzlich die Stimmung. Den Schlüssel zur großen Versöhnung trägt unerwartet der Religionslehrer der Zwillinge in der Tasche: eine Zeitung mit einem besonderen Artikel: "Sieben Tipps für ein aufregendes Liebesleben". Marie und Louise entdecken eine heimliche Leidenschaft ihres Lehrers, als die während einer Schulfete Garderobendienst machen müssen...
21. Trinchens Party
Trinchen möchte in diesem Jahr ihren Geburtstag nicht mehr mit Topfschlagen und Eierlaufen, sondern "richtig" wie die Erwachsenen mit Cola-Bar und Diskomusik feiern. Die Familie hat nichts dagegen, aber dann stellt sich heraus, dass eigentlich niemand Zeit hat, sich um Trinchens Geburtstagsgesellschaft zu kümmern: Marie und Louise sind am Samstag mit dem blonden und charmanten Philip verabredet, Karin hat nach dem bestandenen Abitur zusammen mit Klaus ein "Vorstellungsessen" bei einer Werbeagentur, und Opa Zwicknagel muss auf der "Marianne" die Gäste betreuen. Jeder denkt, dass ja alle anderen da sein werden, bis sich am Vorabend des Festes herausstellt, dass von der Familie nur Matze keine Verabredung hat...
22. Matzes Beichte
Zum Kauen braucht der Mensch Zähne, und wenn er keine mehr hat, dann braucht er ein Gebiss. Zur Gattung der Gebissträger gehört auch Herr Schiller, der in Matzes Schule Hausmeister ist. Matze und sein Freund Elmar machen sich offensichtlich keine Vorstellungen davon, was sie dem armen Hausmeister antun, als sie sein Beißwerkzeug heimlich mitnehmen, als der es aus Versehen in der Schultoilette liegen lässt. Dass Matze und Elmar dort gerade eine Mathearbeit schwänzen, verschärft ihr Vergehen noch zusätzlich. Der Spaß der beiden, die das Gebiss in der Klasse vorführen, ist kurz, die Reue dagegen lang und drückend...
23. Alles Theater
Otto Zwicknagel hat es schon immer gewusst: Schauspieler sind alle Zechpreller, und überhaupt ist das ganze Theaterspielen eine brotlose Kunst. Aktueller Anlass für Opas Wutausbruch ist eine Schauspieltruppe aus Bad Pyrmont, die schon seit acht Tagen die "Marianne" belagert. Ohne überhaupt einen Pfennig Geld in der Tasche zu haben. Denn ihr geplantes Gastspiel in Berlin "Cäsar und Kleopatra" von Shaw ist geplatzt. Jetzt sitzen die Schauspieler inmitten ihrer Kulissen an Bord des Hotelschiffes und können noch nicht einmal ihre Heimreise, geschweige denn ihre Rechnung bei Opa bezahlen. Marie und Louise gelingt es wieder, in dieser Situation das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Sie schlagen der Truppe vor, auf einer Freilichtbühne an der Spree den "Wilhelm Tell" aufzuführen, den sie gerade in der Schule besprechen...
24. Die Karten lügen nie
Ausgerechnet als nur die vier Kinder an Bord der "Marianne" sind, nimmt ein Testesser einer Gourmetzeitschrift das kulinarische Angebot des Spreehotels genauer unter die Lupe. Obwohl der Gast mit der Büchsenmahlzeit, die die Spreepiraten ihm geschickt zubereiten, sehr zufrieden scheint, liest Frau Brachvogel aus den Karten, dass der Fremde wiederkommen werde. Die Prophezeiung erfüllt sich tatsächlich: Wenig später erscheint wieder ein einzelner Herr zum Abendessen und weist sich mit seiner Visitenkarte als Redaktionsmitglied der Feinschmeckerzeitschrift "Guide de Continental" aus. Otto Zwicknagel und Eddie sind fest entschlossen, die Blamage die die Kinder ihrer Meinung nach angerichtet haben, so gut wie möglich wiedergutzumachen, und fahren auf, was die Kombüse hergibt. Trotzdem erscheint es dem Gast nicht recht zu schmecken und in einem unbeobachteten Moment ist er mitsamt dem silbernen Tischbesteck verschwunden. Natürlich sind Opa und Eddie einem Betrüger aufgesessen...
26. Die Reise nach Europa
Die Kukowskis in Straßburg und die Carpentiers in Berlin bemühen sich redlich, in der fremden Wohnung vorbildliche Gäste zu sein. Trotzdem läuft auf beiden Seiten einiges schief. In Berlin ruiniert Sohn Antoine den ohnehin fast defekten Geschirrspüler der Kukowskis, Matze hat mit einem Motorrad im Keller der Carpentiers denselben Erfolg. Außerdem verlieben sich Marie und Louise auch noch in Jean, den Freund von Babette Carpentier. In diesem Chaos zwischendurch hat der defekte Geschirrspüler die Wohnung der Kukowskis überschwemmt nutzt Otto Zwicknagel die Gelegenheit, um sich einen alten Traum zu erfüllen: zusammen mit Frau Brachvogel, Renate, Eddie und natürlich Taxi geht er auf große Fahrt nach Frankreich. Die Carpentiers nimmt er gleich mit. In Straßburg gibt es bei der Begrüßung von beiden Seiten zuerst misstrauische Blicke. Hat man die Leute nicht schon einmal gesehen?

.
Quelle: ZDF

Epliste

Epliste