Wolffs Revier

Wolffs Revier {Wolffs Revier}

Krimiserie, Deutschland (1992)




Andreas Wolff ist Hauptkommissar der Mordkommission in Berlin - seinem Revier, dessen schöne Seiten ihm ebenso vertraut sind wie die dunklen Ecken. Verstand, Herz, Charme, aber auch Kompromisslosigkeit sind seine Hauptwaffen im Kampf gegen das Verbrechen in der Hauptstadt. Nebenbei hat Wolff auch mit seiner Tochter Verena genügend zu tun.


 

Rollen und Darsteller

Rolle Darsteller
Andreas Wolff Jürgen Heinrich
Verena Wolff Nadine Seiffert
Günther Sawatzki Klaus Pönitz
Staatsanwalt Dr. Peter Fried Gerd Wameling 
Ellen Wolff Elia Zimmermann
Kommissar Horst Buchwald Eckhard Heise
Tom Steven Merting
Dr. Sara Herzog Renan Demirkan


Epguide

Bisher gesendet: 172 Folgen.
Staffel 1
1. Mord hat Vorrang
17.09.1992
Auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs findet ein Stadtstreicher die nackte Leiche einer ermordeten jungen Frau. Wolff und seine Kollegen ermitteln im sozialen Umfeld der Toten. Es wird klar, dass das Opfer häufig wechselnde Liebesbeziehungen hatte. Stadtstreicher Maus beschreibt Wolff und Sawatzki den Wagen des Mörders. Die Spur führt zu Knut Baltus, mit dem die Ermordete ein Verhältnis hatte. Aber Baltus erklärt, zum Tatzeitpunkt in Düsseldorf gewesen zu sein. Wolff stößt bei seinen Recherchen auf einen weiteren ehemaligen Liebhaber der Toten: Hartmut Berger. Doch auch er scheint ein Alibi zu haben. Bei der Durchsuchung von Baltus' Wohnung werden Wolff und Fried fündig. 50.000 DM und ein Fax von Berger, in dem er Baltus auffordert, zu einem abgelegenen Ort an der Stadtgrenze zu kommen. Bei Wolff und Sawatzki schrillen die Alarmglocken. Verena trickst ihre Eltern aus, weil sie heimlich mit ihrer Freundin an die Ostsee fahren will. Dadurch wird ein heftiger Streit zwischen den geschiedenen Eltern ausgelöst.
2. Witwe in Weiß
24.09.1992
Ein junges Paar wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Der Tote ist der Amerikaner Bruce Wright, der nach Aussage des Zeugen seinem Mörder zum Verwechseln ähnlich sieht. Bei dem Toten findet die Polizei zwei identische Pässe mit verschiedenen Namen. Nach einer Suchaktion kann Wolff zwei Verdächtige festnehmen, die sich auf verblüffende Weise ähnlich sehen. Obwohl Maureen Wright die trauernde Witwe spielt, finden Wolff und Fried heraus, dass hinter dem Falle ein Mordkomplott steht. Um eine Lebensversicherung zu kassieren, sollte ein Doppelgänger des Ermordeten beseitigt werden. Der geniale Plan hatte nur einen Haken: Maureen Wrights Liebe zu dem Opfer. Verena bleibt in der Schule sitzen. Ellen drängt Wolff, das Kind auf ein Internat zu schicken.
3. Katharina und Kaviar
01.10.1992
Wolff und Verena werden Zeugen einer Schießerei auf dem Ku-Damm. Dabei kommen drei Menschen ums Leben, darunter ein kleiner Junge. Wolff kann den Täter nach einer Verfolgungsjagd stellen: Kolya Lysenko, der Chef einer russischen Schmugglerbande. Vor Gericht gelingt es Lysenkos Anwältin, Katharina Kleiss, Wolff als Belastungszeugen zu demontieren. Wolff ist über seine Niederlage verbittert und gibt nicht auf, Lysenko zu jagen. Der Bandenkrieg geht weiter. Das nächste Opfer ist Johannes Rataikowsky, ein polnischer Konkurrent von Lysenko. Wolff will die Tatwaffe benutzen, um Lysenko zu überführen. Doch die Mutter des toten Kindes kann sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Wolff trifft Katharina auf Frieds Geburtstagsfeier wieder. Als Verena eines Abends spät nach Hause kommt, wird sie unfreiwillig Zeugin einer Liebesnacht von Wolff und Katharina. Verena findet ihren Vater charakterlos.
4. Wohnungstod
08.10.1992
In einem Berliner Mietshaus werden Wohnungen luxussaniert. Kurz hintereinander kommen zwei Mieter ums Leben, Im zweiten Fall handelt es sich eindeutig um Mord: Eine Frau liegt nach einer Liebesnacht erschlagen in ihrem Bett. Der Verdacht fällt auf den Mieter Jupp Prollka, der mit der Getöteten vor ihrer Ermordung noch zusammen war. Sawatzki findet heraus, dass die sanierten Wohnungen über eine Liechtensteiner Immobilienfirma verkauft werden. Wolff gibt sich als Bruder der Ermordeten aus und bezieht deren Wohnung. Kurze Zeit später entgeht er nur knapp einem Attentat. Friedd erfährt, dass hinter der Liechtensteiner Firma der Finanzmakler Dr. Wolter steckt. Er hat mit der Hausmeisterin ein geistig behindertes Kind. Stehen die beiden im Zusammenhang mit den Morden? Als eine dritte Mieterin fast zu Tode kommt, schlägt Wolff zu. Verenas gleichaltrige englische Freundin Candis ist zu Besuch. Während Wolff Dienst schiebt, stellen die jungen "Damen" die Wohnung auf den Kopf und feiern eine Fete. Als Wolff nach Hause kommt, findet er verschiedene Liebespärchen, aber Verena liegt nur mit ihrem Teddy im Bett.
5. Geldwäscher
15.10.1992
Ungaro, der Kurier eines Drogenringes, verunglückt mit seinem Wagen vor den Toren Berlins. Ein Koffer mit Geld in verschiedenen Währungen in einem Gesamtwert von 20 Mio Mark wird von den Funkstreifenbeamten sichergestellt. Fried hat einen Plan, Er bittet Wolff um Hilfe beim Aushebeln des Drogenringes. Verena wird von ihren Eltern verabschiedet. Sie geht auf ein Internat im Schwarzwald. Über Sawatzki wird Ungaro zugespielt, dass Wolff als erster am Unfallort gewesen sei. Ungaro findet seinen kaputten Wagen auf einem Autofriedhof. Er sucht Wolff und fordert von dem vermeintlich korrupten Polizisten die Herausgabe des Geldes. Wolff erfährt, dass Verena aus dem Internat verschwunden ist. Er geht davon aus, dass Ungaro und die Drogenmafia sie entführt haben. Wolff bietet Ungaro an, Verena gegen das Geld auszutauschen. Als er mit Ungaro zum Flughafen fährt, bricht er die Verbindung zu seinen Kollegen ab, um Verena nicht zu gefährden. Wird Frieds Plan aufgehen und Wolff seine vermisste Tochter unbeschadet zurückbekommen?
6. Schnell reich, schnell tot
22.10.1992
Ein kleiner Junge findet im Grunewald einen Toten. Das Kind schenkt Wolff bei der Befragung einen Talismann: ein kleines Gummimännchen. Sawatzki stößt über die Vermisstenfahndung auf die Adresse des Toten. Wolff findet in dessen armseliger Wohnung 500.000 Mark und ein Notizbuch. Als er Kadletz, einen Freund des Ermordeten, in dessen Schrebergarten aufsucht, reagiert dieser sichtlich nervös. Im Notizbuch des Ermordeten findet Wolff die Geheimnummer von Ex-Senator Dr. Habermann. Von dessen Frau erfährt Wolff, dass Kadletz früher im Haus Habermann Gärtner war. Wolff bemerkt, dass das vierjährige Kind der Habermanns einen verstörten Eindruck macht. Im Garten von Kadletz findet die Polizei eine halbe Mio Mark. Kadletz gesteht, gemeinsam mit seinem Freund die Tochter Habermanns entführt zu haben. Wolff stellt den Tathergang mit Hilfe eines Zeugen nach und macht eine überraschende Entdeckung. Verena hat Geburtstag. Bei Champagner und Kerzenschein wartet Wolff auf seine Tochter. Als es an der Tür klingelt, stehen zwei Polizisten mit Verena vor ihm. Sie ist beim Schwarzfahren in der U-Bahn erwischt worden.
7. Reicher Gigolo
29.10.1992
Eine Berliner Industriellengattin wird in ihrem Ferienhaus auf Lanzarote tot aufgefunden. Sie wurde mit einer vergifteten Praline ermordet. Das Tatmotiv scheint eindeutig: Eifersucht des Mannes, Dr. Peter Herzog. Aber Wolff und seine Kollegen erfahren bald, dass es wegen des ausschweifenden Liebeslebens der Ermordeten viele Tatverdächtige gibt. Mit dem jungen Schauspieler Mike Kromer und der Konfektfabrikantin Silke Sommer hatte sie auf Lanzarote wilde Tage verbracht. Wolff glaubt nicht an das Eifersuchtsmotiv und ermittelt bei Silke Sommer. Er glaubt den Täter gefunden zu haben, als die Tochter der Ermordeten eine überraschende Aussage macht. Wolff ist beunruhigt. Verena kommt erst frühmorgens nach Hause. Sie hat sich in den Lead-Sänger einer Rockband verliebt. Ihre erste große Liebe?
8. Schwerkraft des Mordes
05.11.1992
Der junge Maler Josef Mackiewitz erzielt auf dem internationalen Kunstmarkt schwindelerregende Preise. Nach einer spektakulären Auktion findet die Polizei den Maler erschossen in seinem Atelier. Der Kunstkenner Fried hilft seinem Freund Wolff, die Hintergründe des außerordentlichen Kunsthandels aufzuklären. Es wird offensichtlich, dass der Kunstsammler Bassermann und der Galerist Dr. Winter den Marktwert der Bilder manipuliert haben. Der Deal hat einen Haken: Der Maler musste den Differenzbetrag zwischen Real- und Aktionspreis erstatten. Nach der letzten spektakulären Auktion wollte sich der Ermordete mit dem erschwindelten Geld zu seinem jungen Freund ins Ausland absetzen. Wolff erfährt von Makiewitz' homosexuellen Beziehungen und verhört dessen Freund. Ein Gedicht scheint der Schlüssel für das Mordmotiv zu sein. Der Fall scheint gelöst, da kommt die frühere Geliebte des Malers in Verdacht. Verena fingiert eine Krankheit, um nicht in die Schule zu müssen. Wolff sorgt sich um sie und erlebt am Abend eine große Überraschung.
9. Verbrecher sind nicht pünktlich
12.11.1992
Die dreijährige Julia Schulenburg ist entführt worden. Obwohl die Entführer mit dem Tode des Kindes drohen, schaltet ihr Vater die Polizei ein. Wolff verhaftet den verdächtigen Anton Brack, der ihn auf eine heiße Spur führt: Julia ist in Wirklichkeit nicht das Kind der Schulenburgs. Ihre Mutter beging nach der Flucht aus dem Ostteil Berlins Selbstmord. Julia soll jetzt das Erbe ihres todkranken Großvaters antreten. Nachdem sich die Entführer nicht mehr melden und das Mädchen tot aufgefunden wird, ist Wolff klar, dass die Entführung nur fingiert war. Mit Frieds Hilfe kann er die Mörder schließlich zu einem Geständnis bringen. Um bei ihrem Ferienjob in einer Autowaschanlage hohe Trinkgelder zu erzielen, stellt Verena ihre weiblichen Reize zur Schau. Wolff bekommt davon Wind und appelliert an ihren Stolz.
10. Mord ist strafbar
26.11.1992
Nach einem Bankraub entkommt der maskierte Räuber mit einer Geisel, erschießt auf der Flucht aber einen jungen Mann, der ihn aufhalten will. Für Wolff ist die Geisel verdächtig. Er fahndet zunächst erfolglos nach dem Komplizen. Als Geld aus der Beute in einem Reisebüro auftaucht, gelingt es Wolff und seinem Team, die Herkunft des Geldes zu ermitteln. Es scheint von der Schwester der Geisel zu stammen. Wolffs Verdacht bestätigt sich. Die Auswertung des Video-Bandes der Bank und das Auffinden eines Heim-Pornos bei den Verdächtigen führen Wolff zum Versteck der Beute und zur Lösung des Falles. Verena probt mit ihrer Mutter für einen Auftritt als Rocksängerin. Das Konzert wird ein praller Erfolg. Wolff, Ellen und Fried sind begeistert.
11. Notwehr
03.12.1992
Kommissar Wolff wird in die Villa eines reichen Unternehmers gerufen. Dort findet er gleich zwei Tote: Kaufmann und den vermeintlichen Einbrecher Gorzik. Nina, die überaus attraktive Frau Schwiegertochter des toten Hausherren, erklärt, in Notwehr den Einbrecher erschossen zu haben, nachdem dieser ihren Schwiegervater getötet hatte.Wolff erfährt, dass Gorzik vier Monate zuvor in Kaufmanns Villa die Heizung repariert hatte. Gorziks frühere Freundin beschreibt die Begleitung, mit der der Tote in letzter Zeit oft gesehen wurde. Es handelt sich eindeutig um Nina Kaufmann. Durch die Aussage der Putzfrau, die Nina Kaufmanns finanzielle Lage beschreibt, hat Wolff genug Schuldindizien zusammen, doch Fried fordert mehr, um gegen sie vorgehen zu können. Wolff braucht ein Geständnis. Die sinnliche Frau begegnet ihm mit erotischen Avancen. Wolff ist voll gefordert. Verena kollidiert mit ihrer Lehrerin, die gegenüber Wolff behauptet, seine Tochter hätte aus Rache für eine schlechte Benotung Zucker in den Tank ihres Wagens gekippt. Wolff glaubt den Unschuldsbeteuerungen Verenas.
12. Zivilcourage
10.12.1992
In der U-Bahn werden Fahrgäste durch angetrunkene Skinheads terrorisiert. Die Hassattacke, die sich zunächst gegen ein türkisches Paar richtet, endet im Mord an einem Fahrgast, der die Gang aufzuhalten versucht. Doris Werner, eine Zeugin des Mordes, identifiziert bei einer Gegenüberstellung den Skinhead Siggi als Mörder. Der leugnet die Tat und kann ein Alibi vorweisen. Siggis Chef bestätigt tatsächlich, dass dieser während der Tatzeit gearbeitet habe. Wolff glaubt nicht daran, es steht Aussage gegen Aussage. Fried kann bei der dünnen Beweislage keine Anklage erheben. Doch Wolff lässt nicht locker. Er bittet Doris, ihm bei der Suche nach weiteren Zeugen behilflich zu sein. Frustriert muss er zur Kenntnis nehmen, dass außer Doris niemand bereit ist, den Mörder zu identifizieren. Doris Werner will mit ihrem jüngeren Freund Martin Lübke in Urlaub fahren, um Abstand von der schrecklichen Geschichte zu gewinnen. Lübke hatte ihr dringend geraten, sich nicht weiter für die polizeilichen Ermittlungen zur Verfügung zu halten. Wolff wird misstrauisch und observiert Lübke. Er ermittelt, dass Lübke Doris für seine betrügerischen Machenschaften benutzt. Sawatzki gelingt es, Siggis Alibi zu knacken. Verena überredet Ellen, ein Abendessen zuzubereiten, um Wolff zu überraschen. Als Wolff mit seiner Freundin Monika nach Hause kommt, ist der Abend geplatzt.
13. Tommy ist tot
17.12.1992
Tommy Resche wird in einem Berliner Waldgebiet erschossen aufgefunden. Wolff und Sawatzki ermitteln bei der Mutter des Toten. Sie schenkt Wolff einige Schallplatten aus dem Nachlass ihres Sohnes. Auf einem Zettel in einem der Platten-Cover stehen die Namen von vier Studienfreunden Tommys. Wolff überprüft die Personen und findet heraus, dass alle Tommy finanziell unterstützt haben. Ein Kollege Frieds, der mit auf der Liste stand, beging Selbstmord. Fried erfährt, dass dessen berufliche Karriere auf einer akademischen Lüge aufgebaut war: Die Doktorarbeit hatte in Wirklichkeit Tommy Reschke geschrieben. Auch die anderen drei Freunde hatten Tommys Dienste derart in Anspruch genommen. Tommy ließ sich für sein Schweigen bis zu seinem Tod teuer bezahlen. Besonders verdächtig ist Dr. Severin, der in seiner Politikerkarriere besonders Angst vor einem Skandal haben musste. Mit einem fingierten Anruf gelingt es Wolff, den Mörder wieder an den Tatort zu locken. Verena täuscht Wolffs Freundin Monika mit einem alten Liebesbrief ihres Vaters an Ellen. Als Wolff von der Sache erfährt, kann er Monika nicht mehr für sich zurückgewinnen. Die Stimmung zwischen Vater und Tochter ist auf dem Tiefpunkt.
14. Knast
07.01.1993
Markus Scharfenberg wird wegen illegalen Waffenhandels zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Staatsanwalt Fried ist davon überzeugt, nur einen kleinen Fisch hinter Gitter zu bringen. Fried schaltet Wolff als verdeckten Ermittler ein. Zu Hause erzählt Wolff, dass er für einige Zeit verreisen muss. Er zieht in Scharfenbergs Gefängniszelle ein. Es gelingt ihm, Scharfenberg für einen Fluchtplan zu interessieren, den Wolffs Kollegen perfekt organisieren. Die Flucht gelingt, allerdings muss Wolff auch den Häftling Bonnert mitnehmen. Scharfenberg führt Wolf in die "Zentrale" der Waffenhändler ein. Vera Bucerius, die Chefin des Syndikats, will sich von der Glaubwürdigkeit Wolffs überzeugen und zwingt ihn und Bonnert zu einem Zweikampf. Wolff kann sich aus der mörderischen Lage befreien und die Waffenschieber entlarven. Während Wolffs Abwesenheit will Verena die Wohnung billig renovieren lassen. Die Maler benutzen Wolffs Wohnung als Asylantenheim. Verena vergrault Ellens Freund und möchte die Ehe ihrer Eltern reparieren.
15. Alte Rechnungen
14.01.1993
Zwei Jungen beobachten an einem Berliner See die Beseitigung einer Leiche. Sie registrieren die Autonummer des Täters und informieren die Kripo. Die Spur führt Wolff in den Osten Berlins. Mit Hilfe eines Phantombildes kann Wolff Becker als Täter identifizieren. Bei den weiteren Ermittlungen stößt Sawatzki auf Treutler, seinen früheren Chef bei der Volkspolizei. Fried findet heraus, dass der Ermordete zu einer SED-Seilschaft gehörte. Als Geldkurier kam er am Tag seiner Ermordung mit einer größeren Summe aus Luxemburg. Sawatzki hat den Verdacht, dass sein ehemaliger Chef in den Fall verwickelt ist. Plötzlich ist Becker verschwunden. Sawatzki observiert das Seeufer, wo die Leiche versenkt wurde, und trifft dort auf Treutler, der das Geld des Toten ausgräbt. Sawatzki überführt seinen ehemaligen, verhassten Chef. Wolff ist sehr beunruhigt, als Verena eines Abends mit einem blauen Auge nach Hause kommt. Sie ist verprügelt worden. Ellen macht Wolff heftige Vorwürfe wegen des schlechten Umgangs ihrer Tochter.
16. Die Tochter
21.01.1993


Staffel 2
17. Die Wölfin
12.09.1993
Wolff wird in den Westhafen gerufen, Ein Binnenschiffer liegt erstochen auf seinem Kahn. Ein Polizeitaucher fischt die Tatwaffe und drei Büchsen mit peruanischen Kokain aus dem Wasser. Wolff nimmt sich das Logbuch vor und stellt fest, dass auf dem Kahn der Matrose August Schalk angeheuert hatte. Doch von Schalk fehlt jede Spur. Wolff unterhält sich mit der polnischen Schiffseignerin Wanda Treptow. Sie bestreitet, den Mann zu kennen. Kurze Zeit später verschwindet sie nach Danzig zu ihrem Firmenhauptsitz. Wolff glaubt, dass Wanda der Schlüssel zur Lösung des Falls ist. Er folgt ihr auf eigene Faust nach Danzig. Dort erliegt er den Reizen der schönen Wanda und verliebt sich heftig in sie. Trotz aller Leidenschaft vergisst Wolff nicht seine Mission. Er beschwört seine Geliebte, ihm bei der Aufklärung des Mordes zu helfen. Sie willigt ein, mit ihm nach Berlin zurückzukehren, weil Wolff ihr seinen persönlichen Schutz garantiert. Der Mordkommission werden Kollegen des Rauschgiftdezernats zugeordnet: Moltau und Fritsch sollen den Kokainfund aufklären. Sawatzki stellt fest, dass die beiden mit allen Mitteln versuchen, Ochoa zu einem Geständnis zu zwingen. In seinem Warenlager wurde eine Büchse mit peruanischem Kokain gefunden. Wolff stößt auf eine Spur, die Ochoa entlastet und hat einen Verdacht. Er bespricht sich mit Fried und beauftragt Buchwald zu recherchieren, wer von den Polizisten des Rauschgiftdezernats ein Boot besitzt. Wanda Treptow ist mitten in der Nacht mit Fritsch am Kreuzberg verabredet. Wolff will wissen, wen sie trifft, aber sie schweigt. Zu spät jagt Wolff seiner Geliebten hinterher. Sie verblutet in seinen Armen - erstochen wie das erste Opfer. In Wandas Gepäck findet Wolff Schalks Heuerpapiere. Moltau vom Drogendezernat und er sind die selbe Person. Fritsch beschuldigt Wolff, die Ermittlungen gegen die vermeintliche Drogen-Dealerin Treptow zu behindern. Wolff entlarvt im Gegenzug die Doppelidentität Moltaus. Inzwischen findet Buchwald heraus, dass Moltau eine Jacht besitzt. Als Wolff dort eintrifft, bestätigt sich sein Verdacht: Die Rauschgiftfahnder stecken selbst tief im Drogengeschäft. Fritsch erschießt Moltau und flieht. Wolff bleibt ihm auf den Fersen. Eine gnadenlose Jagd beginnt.
18. Poker
16.09.1993
Candice Vogt, die Frau eines Berliner Geschäftsmannes, wird entführt. Der Entführer verlangt 3 Mio Mark. Wolff wird vom Ehemann des Opfers eingeschaltet und übernimmt die Übergabe des Lösegeldes. Die Fahndung nach dem Geldkoffer schlägt fehl. Candice Vogt kann ihren Entführer nicht beschreiben. Nachdem eine Belohnung für die Ergreifung des Entführers ausgesetzt wurde, meldet sich ein junger Mann, der aussagt, er habe den Entführer mit seinem Opfer im Lift seines Wohnhauses gesehen. Bei einer Gegenüberstellung mit den männlichen Bewohnern des Hauses identifiziert der Zeuge Armin Luther als den Entführer. Wolff kann nichts beweisen. Er beschattet Luther Tag und Nacht. Luther ist Spieler und verliert. Er ist gezwungen, auf das Lösegeld zurückzugreifen. Wolff kommt dahinter und kann Luther schließlich mit Candices Hilfe überführen. Wolff entdeckt in seinem Keller ein Warenlager. In einer Auseinandersetzung mit Verena gibt diese zu, die Sachen im KaDeWe gestohlen zu haben.
19. Ich knall' dich ab
23.09.1993
Thomas Tauber vertraut sich Wolff an, weil ihn seine geschiedene Frau Sonja mit dem Tode bedroht. Sawatzki findet die Frau bei ihrer Freundin Rhea Pohl und verlangt die Waffe. Es ist aber nur eine Spielzeugpistole. Kurz darauf ist Thomas Tauber tot, mit einem Revolver erschossen. Der Bruder des Ermordeten, Peter Tauber, ist tatverdächtig. Wolff findet heraus, dass er pleite ist und als nächster Erbe ein Motiv für den Mord haben könnte. Aber auch gegen Sonja Tauber sprechen die Indizien. Sie gesteht, ihren Ex-Ehemann mit einer richtigen Waffe bedroht zu haben und wird verhaftet. Staatsanwalt Fried ist von ihrer Schuld überzeugt. Wolff hat Zweifel. Er hat bei seinen Ermittlungen etwas übersehen und bittet Fried um etwas Zeit, die Wahrheit heraus zu finden. Ein Foto von Rhea Pohl, das Wolff in Peter Taubers Haus gesehen hat, führt ihn auf die richtige Spur. Verena will ihre in KaDeWe geklauten Sachen zurück geben. Ellen macht Wolff Vorwürfe, weil sie um ihre Stellung in dem Kaufhaus fürchtet. Wolff konsultiert seinen Freund Fried. Der weiß Rat.
20. Die Spinne
30.09.1993
Auf dem Berliner Straßenstrich wird die Prostituierte Britta Poland absichtlich überfahren. In der Szene hieß sie "Die Spinne". Verdächtig ist ihr Zuhälter Arno Braut, weil Britta aus dem Geschäft aussteigen wollte. Aber auch Mecke, der drogensüchtige Bruder der Getöteten, kommt als Täter in Frage. Er verlangte von ihr immer mehr Geld für seine Sucht. Sie war dazu aber nicht mehr bereit. Der Tatwagen wird gefunden. Das Feuerzeug von Arno Braut liegt darin. Nun scheint alles klar zu sein, aber Mecke bringt Wolff auf eine neue Spur. Britta führte unter falschem Namen ein Konto. Dazu gehört ein Bankschließfach, in dem Wolff zwei Videokassetten findet. Auf den Bändern sind sadistische Domina-Praktiken aufgenommen, die den Täter entlarven. Verena ist versetzungsgefährdet. Ihre Mutter Ellen drängt auf eine Internatslösung, Wolff möchte das ebenso wenig wie seine frustrierte Tochter.
21. Klassenkeile
07.10.1993
Peter Dolle, Mitglied einer rechtsradikalen Bande, wird erschlagen in einer Gartenkolonie gefunden. Wolff ermittelt in der braunen Szene und erfährt, dass es zwischen dem Toten und dem Chef der Gang Auseinandersetzungen um die Führung gab. Aber auch Vater Erich Dolle, ein verbitterter ehemaliger Kommunist, war mit seinem Sohn verfeindet. Hausdurchsuchungen fördern einen Hinweis auf Erpressungen zutage. Die Kumpels von Peter Dolle erzählen Wolff, dass auch der Klassenlehrer Stefan Teichmann und seine Frau Yvonne zu den Opfern der Bande gehörten. Verena lässt sich von einem windigen Musikproduzenten überreden, einen Song zu produzieren. Es gelingt ihm, Verenas Zweifel an ihrem stimmlichen Talent zu zerstreuen. Aber der Mann hat noch andere Absichten.
22. Das Wunder
14.10.1993
Die 12-jährige Anneliese Kreuzer wurde ermordet. Ihre Freundin Gretchen berichtet Wolff, dass Anneliese vor ihrem Tod eine bestimmte Musikkassette kaufen wollte. Wolff nimmt die Spur auf. Ein Musikladenbesitzer hat beobachtet, dass es zwischen dem Mädchen und ihrem Freund eine Auseinandersetzung gab, weil sie ihm den Laufpass geben wollte. Auch Davina Altheim, eine Pornofotografin, hat Grund zur Sorge: Sie schoss von dem Mädchen obszöne Fotos, die sie an ein japanisches Magazin verkaufte. Die Vernehmung des Vaters der Ermordeten lenkt Wolffs weitere Ermittlungen nach Ostberlin, wo ein ehemaliger Terrorist unter der falschen Identität eines Buchladenbesitzers lebt. Anneliese war sein Patenkind. An der Hauswand gegenüber des Tatortes sind die Schatten eines Baumes zu sehen. Verena ist mit vielen anderen Anwohnern davon überzeugt, dass es der Schattenriss der Ermordeten ist. Alle glauben an ein Wunder.
23. Rufmord
21.10.1993
Auf einer belebten Ostberliner Straße wird ein Passant überfahren. Das Opfer stirbt, der Fahrer flieht. Wolff ermittelt im Haus des Kommunalpolitikers Zander, dem das Tatfahrzeug gehört. Doch Zander hat ein Alibi: seine wöchentliche Skatrunde mit Freunden. Zanders Pressesprecher Voss bezichtigt den politischen Gegner, seinen Chef zu diskreditieren. Außerdem wird ein Zeuge präsentiert, der bestätigt, Zander sei am Tatabend mit der U-Bahn gefahren. Aber Wolff erfährt aus dem Fernsehen, dass der Zeuge bestochen ist. Sawatzki gelingt es durch Zeugenaussagen, den genauen Parkplatz von Zanders Wagen zum Tatzeitpunkt zu erfahren. Er lenkt damit die Ermittlungen in die richtige Richtung. Es zeigt sich, dass Voss die Skatrunde schon früher verlassen hat. Verena kränkelt. Wolff bemerkt, dass eine Alkoholvorräte aufgebraucht sind. Als er Verena völlig betrunken antrifft, schwört sie, nie wieder trinken zu wollen.
24. Totentanz
28.10.1993
Während einer Ballettvorstellung wird ein Tänzer auf offener Bühne erstochen. Vier Tänzer kommen als Mörder in Frage. Die Choreographie sieht vor, dass sie ihren Kollegen in der Rolle des Königs erstechen, freilich nur mit Theatermessern aus Gummi. Wolff und Sawatzki kommen zu dem messerscharfen Schluss, dass mindestens ein Tänzer ein echtes Messer hatte. Bei den Vernehmungen zeigt sich ein mögliches Tatmotiv: Eifersucht in der Homosexuellenszene des Tanzensembles. Als der Diamantenhändler Mendel mit deutlichen Spuren eines Sexualdelikts tot aufgefunden wird, entdeckt Wolff eine Spur zur ersten Gewalttat. Eine große Summe Geld, Rauschgift und sexuelle Leidenschaft sind im mörderischen Spiel. Wolff bedient sich eines Tricks und findet so den Mörder. Verena versagt im Physikunterricht. Sie bittet ihre Mutter, einen Elektrobaukasten zu kaufen, weil sie damit die Physik besser verstehen könne. Wolff baut ihr daraus eine Gegensprechanlage, die Verena mit ihren Freunden im Unterricht ausprobiert.
25. Der Dieb
04.11.1993
Der Profi-Einbrecher Peter Schell wird auf frischer Tat festgenommen. Wolff wird gerufen, weil am Tatort der Wohnungsmieter Werner Ehrenfeld erschossen aufgefunden wurde. Schell bestreitet den Mord und klärt die Beamten der Kripo über seinen Auftrag zum Einbruch auf. Die Spur führt zu Dohme, dem Geschäftspartner des Getöteten. Als Universalerbe hat er ein Tatmotiv. Aber Dohme kann kein Interesse an Schells Festnahme haben, weil damit auch ein früheres Verbrechen an den Tag kommt: Schell war schon einmal im Auftrag der Firma Ehrenfeld/Dohme bei der Konkurrenz eingebrochen. Wolff erfährt, dass Ina Münthe, die die Polizei an den Tatort gerufen hat, ein Verhältnis mit dem Ermordeten hatte. Verena wird von ihrer Lehrerin Dr. Multhaupt beim Spicken erwischt. Corpus delicti ist die Gegensprechanlage, die Wolff gebastelt hat. Wolff wird in die Schule gebeten.
26. Galgenfrist
11.11.1993
Taschnitz, der Chef des Rauschgiftdezernats, bekommt eine Morddrohung und bittet Wolff um Hilfe. Kurze Zeit später wird der junge Wissenschaftler Fernau in der Wohnung seiner Freundin Cornelia Taschnitz durch das Fenster erschossen. Es handelt sich offenbar um eine Verwechslung - Taschnitz sollte das Opfer sein. Der Ermittlungsapparat läuft auf Hochtouren. Nach Durchsicht der Verbrecherkartei führt die Spur zu Bokel, einem entlassenen Strafgefangenen, den Taschnitz hinter Schloss und Riegel gebracht hatte. Aber Bokel ist verschwunden. Eine Durchsuchung der Wohnung des Opfers lenkt den Fall in eine neue Richtung: Fernau hatte früher ein Verhältnis mit der Frau seines Chefs Dr. Simoneit. Auf einem Mikrofilm finden die Beamten eine Doktorarbeit, die von Fernau verfasst war. Fried vergleicht sie mit Dr. Simoneits Dissertation und macht eine erstaunliche Entdeckung. Verena plant "Rache" an ihrem Mathematiklehrer, der ihr eine schlechte Note verpasst hat. Außerdem hat sie sich neue Boxen für ihre Musikanlage gekauft. Ihrem Vater erzählt sie, dass diese nur geborgt seien.
27. Ein schmutziger Job
25.11.1993
Bei einem Einbruch wird der Hauseigentümer erschossen. Eine Zeugin meldet sich und beschreibt den Täter. In der Verbrecherkartei werden die Beamten fündig: Mike Lüder, ein Gewohnheitsverbrecher. Wolff, der bisher nicht an den Ermittlungen beteiligt war, erklärt sich bereit, als Under-Cover-Agent in den Fall einzusteigen. Durch eine fingierte Polizeiaktion gewinnt er Mikes Vertrauen. Der bietet seinem neuen Freund Andreas Keller alias Wolff die Beteiligung an einem Bankraub an. Kaum kann sich Wolff sicher sein, dass Mike an die unbedingte Ganoventreue seines Freundes Keller glaubt, wird sein Inkognito beinahe durch Verena und Ellen gelüftet. Wolff gelingt es gerade noch, die Situation zu retten. Als Wolff genügend Beweise gegen Mike in der Hand hat, will er ihn verhaften. Doch Mike dreht den Spieß um. Er nimmt Wolff als Geisel und flieht vor der Polizei. Sawatzki jagt den beiden hinterher und kann gerade noch das Schlimmste verhindern.
28. Roulette
02.12.1993
In einer Grunewald-Villa wird Irene Arnold erschossen aufgefunden. Zuvor hatte sie mit ihrem Mann Hans eine heftige Auseinandersetzung. Arnold bestreitet den Mord und erklärt Wolff, er habe nach dem Zank das Haus verlassen und seinen Therapeuten Dr. Landsberg aufgesucht. Fried verfügt seine Inhaftierung. Auf dem Nachttisch der Ermordeten findet die Polizei Fingerabdrücke des vorbestraften Uli Peters. Wolff spürt ihn auf. Peters gesteht die Tat und nennt Einzelheiten. Er wird in Haft genommen und Arnold kommt frei. Vor dem Gefängnis wartet seine Freundin Simone Ruhnau auf ihn, aber Arnold entscheidet sich, mit Dr. Landsberg wegzufahren. Sie ist empört, weil er ihr die Ehe versprochen hat und nun nichts mehr davon wissen will. Wolff besucht Dr. Landsberg in der Praxis. Es wird klar, dass Landsberg der Chef einer Sekte ist. Auch Arnold gehört zu den Mitgliedern. Wolff zweifelt an der Wahrheit von Uli Peters' Geständnis, als dessen Freund bezeugt, er sei zum Tatzeitpunkt mit Peters zusammen gewesen. Wolff konzentriert sich auf Landsbergs Sekte und findet heraus, dass auch Peters zu den Mitgliedern gehört. Verena hat sich eine Stereoanlage gekauft. Die Frage nach der Finanzierung klärt sich in einem Spielcasino beim Roulette.
29. Toter Zeuge, guter Zeuge
09.12.1993
Bei einem Einbruch in einen Elektrogroßmarkt wird der Nachtwächter erschossen. Die Frau des Getöteten ist sich sicher, dass ihr ehemaliger Geliebter Dieter Ellwein ihren Mann ermordet hat. Der versucht, Wolff von seiner Unschuld zu überzeugen, aber Wolff glaubt ihm nicht. Ellerwein wird verhaftet. Verena hat Geburtstag und bekommt von ihren Eltern ein Mofa geschenkt. Nach der Feier fährt Ellen nach Hause und wird von den Komplizen Ellweins gekidnappt. Sie kennen Wolff von einem Fernsehinterview und verlangen für Ellen im Austausch Ellwein. Der bekommt die Chance zur Flucht geboten, weil Fried glaubt, dass Ellwein die Polizei auf die Spur der Gangster führt. Ellwein entwischt und überfällt Wolff in dessen Wohnung. Er hat den Polizeiplan durchschaut und fürchtet, von seinen Komplizen wegen Verrats umgebracht zu werden. Er bittet Wolff um Hilfe und nennt den Namen des Mörders: Toni Krauss. Dann hilft er Wolff, Krauss zu finden. Der verlangt Ellwein, wenn Ellen heil davon kommen soll. Ellwein begeht Selbstmord. Wolff versucht, in dessen Verkleidung seine Ex-Frau zu befreien.
30. Doppelt genäht
16.12.1993
Corinna Wendrich wird Opfer eines Unfalls: Nach einer Party wird sie in der Garageneinfahrt von ihrem Wagen überrollt. Als die Beamten der Funkstreife bei der Toten eine Schusswunde feststellen, rufen sie Wolff. Ein Zeuge will einen Wagen gesehen haben, der nach dem Schuss schnell wegfuhr. Corinnas Mann Thomas kann sich an nichts erinnern, er ist betrunken. Von der Partygastgeberin erfährt Wolff, dass auch Thomas Wendrichs Ex-Ehefrau Christin und die Tochter Margot eingeladen waren. Zwischen der alten und der neuen Frau Wendrich soll es zu einem Gespräch gekommen sein. Danach wirkte Christin etwas angeschlagen. Die Kriminaltechniker stellen fest, dass Corinna mit Thomas Wendrichs Gewehr erschossen wurde. Aber auch der wird kurze Zeit später durch Messerstiche schwer verletzt. Die Polizei stellt fest. dass Christin Wendrichs Auto mit dem Wagen identisch ist, den der Zeuge beschrieben hat. Aber Christin hat ein Alibi. Wolff und sein Team finden heraus, dass auch Margot ein Interesse am Tod der neuen Frau ihres Vaters hat. Seit der Party weiß sie von dem neuesten Verhältnis zwischen Corinna und ihrem Freund Dr. Overmeier und rast vor Eifersucht. Verena hat auf der Straße einen kleinen Hund aufgelesen und mit nach Hause gebracht. Während Wolff mit Humor reagiert, ist Ellen sauer. Auch sie muss einen Hund beherbergen, den Verena angeschleppt hat. Die plötzliche Tierliebe hat einen geschäftstüchtigen Hintergrund.
31. Tod einer Krankenschwester
23.12.1993
Moon Lee, eine koreanische Krankenschwester, wird erschossen aufgefunden. Wolff ermittelt unter Moon Lees Kollegen. Lohnert, ein junger Assistenzarzt, der eng mit der Koreanerin zusammen arbeitete, scheint ein sicheres Alibi zu haben. Er war in der Tatnacht bei seiner Freundin Alexandra, der Tochter des Chefarztes Prof. Fichtenberg. Im Schwesternwohnheim, wo Moon Lee ein Zimmer hatte, findet Wolff unter den Sachen der Toten einen Champagnerkorken mit einem rosa Bändchen - mögliches Andenken an ein Schäferstündchen zu zweit. Die Krankenschwestern wissen aber nichts von einem Freund oder Liebhaber. Dennoch ergibt die Obduktion, dass Moon Lee schwanger war. Sawatzki recherchiert bei der Schwester der Ermordeten, die mit dem Deutschen Jochen Schmitz verheiratet ist. Auf Schmitz fällt Verdacht, weil er seine Schwägerin sexuell belästigt hat. Wolff geht der Champagnerkorken nicht aus dem Kopf. Die aufgedruckte Seriennummer gibt Hinweis auf eine besondere Sektmarke, die Wolff bei Lohnert gesehen hat. Der reagiert nervös, als Wolff ihn auffordert, mit ihm ein Gläschen zu trinken. Verena lässt ihren Verehrer Dirk abblitzen. Wolff will dem jungen Mann helfen, den Liebeskummer zu überwinden und lädt ihn zu einem Gespräch unter Männern ein. Als Dirk aufgibt, bedauert Verena das plötzlich.
32. Reifenpanne
30.12.1993
Der Geschäftsmann Gerhard Balser findet im Kofferraum seines Wagens eine Leiche. Er versichert Wolff, den Toten nicht zu kennen und bekommt im nächsten Moment eine telefonische Drohung: Wenn Balser nicht eine bestimmte Ware zurück gibt, geschieht seiner Tochter Nicole ein Unglück. Balser ist ratlos. Wolff will wissen, in welche Schule Nicole geht. Es ist Verenas Gymnasium. Mit ihrer Hilfe findet er Nicole und zeigt ihr ein Foto des Ermordeten. Nicole reagiert nicht, aber Verena erkennt in dem Toten Patrick, Nicoles Freund. Auf eigene Faust findet Verena Patricks Motorrad und zeigt es ihrem Vater. Wolff fragt sich, woher der elternlose Patrick so viel Geld für die teure Maschine hatte. In Patricks Kneipe prallt Wolff gegen eine Wand des Schweigens. Keiner will etwas zu dem Mord wissen. Später beobachtet Wolff, wie eine Gruppe junger Männer verschwindet, als sie in ihm den Polizisten erkennen. Die Biergläser werden konfisziert und auf Fingerabdrücke überprüft. Ein Abdruck gleicht dem auf dem Lenkrad von Balsers Wagen gefundenen. Er gehört zu Bernd Voss, der an einer Tankstelle arbeitet. Dort macht Wolff eine interessante Entdeckung: In den Autoreifen wird Rauschgift geschmuggelt.
33. Der Drahtzieher
06.01.1994
Die Serviererin Anita Pietsch berichtet Sawatzki von einem telefonischen Mordauftrag, den sie in ihrem Lokal belauscht haben will. Den Mann hat sie nicht erkannt. Sawatzki glaubt nicht an ihre Geschichte. Nach einer Party bei dem Wirtschaftsprüfer Liebenfels explodiert dessen Jacht. Liebenfels stirbt in den Flammen. Wolff vernimmt die Partygäste. Alle scheinen sichere Alibis zu haben. Sawatzki erinnert sich an Anitas Aussage. Die männlichen Partygäste werden ins Kommissariat beordert. Dort soll Anita Pietsch über eine Mithöranlage die Stimme des Mannes heraus hören, den sie belauscht hat. Fehlanzeige. Anita verstrickt sich in Widersprüche. Wenige Tage später ist sie tot, ermordet nach einer Vergewaltigung. Die Obduktion zeigt, dass die Vergewaltigung aber nur vorgetäuscht ist. Wolff knöpft sich Sascha vor, den Kellner der Party. Die Überprüfung seines Alibis führt Sawatzki zu einem ihm bekannten Ostberliner Zocker. Dort erfährt er von Saschas Spielschulden. Verena bekommt Ärger mit Wolff, als sie viel zu spät von einem Wochenendtrip an die polnische Grenze zurückkehrt. Auf dem Schwarzmarkt entgeht sie bei einer Razzia gerade noch der Festnahme. Ihr Freund Harry wird abgeführt. Verena bittet Dr. Fried zu helfen.
34. Cash
13.01.1994
Nachdem Abraham Bronski bei seiner Bank 2 Mio Mark abgehoben hat, wird er von einem maskierten Mann überfallen. Ein Zeuge versucht, dem Dieb den Fluchtweg abzuschneiden. Der startet durch und überfährt ein Kind. Wolff erfährt von Bronski, dass er mit dem Diamantenhändler Verdaux ein Geschäft abwickeln wollte. Nur seine Sekretärin Uta Völz und sein Bruder Isaak wussten davon. Isaak hat sich nach eigener Aussage zum Tatzeitpunkt in Rotterdam aufgehalten. Sawatzki überprüft die Völz. In einem Spielcasino stellt er fest, dass sie Spielerin ist und große Summen verliert. Verdaux wird im Ausland steckbrieflich gesucht. Er kann für den Zeitpunkt des Überfalls auch kein Alibi vorweisen. Als Wolff ihn festnehmen will, versucht er zu fliehen. Fried bietet ihm einen Deal an: Er will alle Anklagepunkte gegen ihn fallen lassen, wenn er ihm dafür seine Kenntnisse der internationalen Diamantenszene zur Verfügung stellt. Verdaux willigt ein. Sein Tipp zum Rotterdamer Diamantenmarkt führt Wolff wieder auf die Spur der Gebrüder Bronski. Verena freut sich, dass ein besonders ungeliebter Unterricht ausfällt. Sie erfährt, dass die Lehrerin im Krankenhaus liegt. Wolff rät seiner Tochter, die Frau zu besuchen. Verena macht eine tolle Entdeckung.
35. Gesühnt
20.01.1994
Fried und seine Freundin Marga Schönfeld leiden unter dem Psychoterror eines Fremden. Wolff will seinem Freund helfen. Gemeinsam forsten sie die Verbrecherkartei durch und stoßen auf Kollberg, den Fried früher in einem Prozess angeklagt hatte. Kollberg gelingt es weiterhin, Fried und seine Freundin einzuschüchtern. Wolffs Team observiert den gefährlichen Mann, kann aber nicht verhindern, dass Marga überfallen und vergewaltigt wird. Als Täter scheidet Kollberg jedoch aus, denn Buchwald bezeugt, dass er mit diesem zur Tatzeit in einer Kneipe war. Wolff ermittelt bei der ehemaligen Freundin Kollbergs. Er erfährt, dass sie während Kollbergs Haftzeit regelmäßig finanziell unterstützt wurde. Auch Fried wälzt die Akten. Zusammen kommen sie zu dem Schluss, dass ein dritter im grausamen Spiel ist. Wolff will seine Tochter aus einer Rockerkneipe abholen. Verenas Freund Stanis will Wolff nicht verzeihen, dass er in einem Prozess gegen dessen Kumpel ausgesagt hatte. Plötzlich bricht eine Skinhead-Bande in das Lokal ein und schlägt auf die Rocker ein. Fassungslos müssen Wolff und Verena sehen, wie Stanis den Anführer der Skins ersticht.
36. Selbstjustiz
27.01.1994
In einer Ostberliner Kneipe haben Rechtsradikale ihr Quartier. Ein Mann betritt das Lokal und verbittet sich die ausländerfeindliche Musik. Ein Skinhead will ihn dafür demütigen und schlagen. Der Mann zieht eine Pistole und erschießt den Skinhead. Als Wolff eintrifft, wird er von den radikalen Jugendlichen beschimpft. Sie verweigern ihm jede Auskunft zur Tat, wollen selbst den Täter finden und sich an ihm rächen. Noch am selben Tag wird die Mordkommission wieder zu einem Tatort gerufen. Auf offener Straße wurde ein Skinhead regelrecht hingerichtet. Wolff und Sawatzki vernehmen die Skinheads und erfahren, dass die Gang vor wenigen Wochen ein Liebespaar überfallen und die Frau vergewaltigt hat. Der Mann wurde zusammengeschlagen. In einem Krankenhaus werden die Kripobeamten fündig. Der Computer verzeichnet einen Patienten, der sich damals verarzten ließ: Volker Neubauer. Eine Gegenüberstellung mit den Skins entlarvt den Täter. Er wird verhaftet. Aber wieder fallen Schüsse und verletzen mehrere Skinheads. Die Unschuld Neubauers scheint erwiesen. Verenas Freund Stanis taucht wieder auf. Verena bittet Wolff, dem misstrauischen Stanis zu helfen. Wolff kann ihn überzeugen sich zu stellen, weil er die Notwehr des jungen Polen bezeugt. Das Gericht entscheidet auf Freispruch.

Staffel 3
37. Palermo ist nah
19.05.1994
Auf Dr. Frieds Auto wird ein Bombenattentat verübt, bei dem ein junger Staatsanwalt ums Leben kommt. Der Anschlag galt Fried - er hat einen Fall übernommen, bei dem die römische Polizei um Amtshilfe gebeten hatte. Es geht um einen Mafiamord, die Spur führt nach Berlin. Unter Leitung von Hauptkommissar Lüdecke nimmt eine Sonderkommission des Staatsschutzes die Ermittlungen auf, gegen den Willen von Wolff und Sawatzki. Giuseppe, einer der beiden Tatverdächtigen, kann festgenommen werden, wird aber befreit und bleibt zunächst verschwunden. Der zweite Verdächtige, Luigi hat aber ein Alibi. Die Zusammenarbeit mit Lüdecke gestaltet sich zunehmend schwierig: Der "Staatsschützer" erweist sich als arrogant und wenig kooperativ. Auch Fried macht Wolff Sorgen: Während einer S-Bahn-Fahrt fühlt er sich plötzlich bedroht, glaubt in einem harmlosen Bayern einen gedungenen Mafiakiller zu erkennen und reagiert völlig hysterisch. Als sich der untergetauchte Giuseppe bei Wolff meldet, weil er aussagen will und ihm seinen Aufenthaltsort preisgibt, kommt Wolff zu spät: Er findet Giuseppe erdrosselt auf. Daraufhin bricht Wolff in die Wohnung Luigis ein, wo er unverhofft auf Lüdecke trifft. Auch Luigi trifft kurze Zeit später ein ...
38. Ich hatt' einen Kameraden
26.05.1994
Kurz nachdem die beiden Polizisten Stefan Schmidt und Manfred Winter zwei nächtliche Einbrecher entdeckt haben, wird Winter während der Verfolgung tödlich getroffen. Die Polizeiärztin diagnostiziert Erschießen aus nächster Nähe, was einer Hinrichtung gleichkommt. Noch am Tatort kann der Obdachlose Jürgen Zimmermann festgenommen werden, der die Tat jedoch bestreitet. Zimmermann entpuppt sich als per Haftbefehl gesuchter Deserteur der russischen Armee und wird inhaftiert, dennoch glaubt Wolff nicht so recht an seine Schuld. Er erfährt, dass die Tatwaffe bei einem früheren Einbruch gestohlen wurde. Obwohl sich die Fingerabdrücke von Franz Opitz, einem mehrfach vorbestraften Einbrecher, auf dem Fluchtfahrzeug befunden haben, kommen weder er noch sein Bruder Hartmut für diesen Einbruch in Frage: Beide haben ein stichhaltiges Alibi. Als Wolff feststellt, dass Stefan Schmidt, der Kollege des getöteten Polizisten, den Einbruch aufgenommen hatte, bei dem die Waffe gestohlen wurde, kommt ihm ein schlimmer Verdacht ... Um deren geschlechtsspezifische Eigenschaften zu erforschen, bemalen Verena und ihr Schulfreund Leon weiße Mäuse mit blauer und rosa Farbe. Als Wolff dies nach einem feucht-fröhlichen Abend zu Gesicht bekommt, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen ...
39. Mein Vater baut die Bombe
02.06.1994
Fjodor Schapirow wird mit seinem Sohn Michail in einer Villa gefangen gehalten. Es gelingt ihm, seinen Sohn durchs Kellerfenster zu schieben und Hilfe holen zu lassen. Michail erzählt Wolff, sein Vater baue zurzeit an einer Bombe. Als Wolff die Villa findet, fehlt von Schapirow jede Spur. Aus Sicherheitsgründen nimmt Wolff Michail mit nach Hause. Doch die Gangster finden den Jungen ...
40. Die Geisel
09.06.1994
Die Zweigstelle einer Berliner Bank wird überfallen. Die Räuber nehmen eine Kundin als Geisel und zwingen die Kassiererin zur Herausgabe des Geldes. Da der Tresor durch ein Zeitschloß gesichert ist, fällt die Beute nicht sehr groß aus. Aus Frust erschießen die Gangster einen Kunden und stehlen einen Diplomatenkoffer. Auf einem Parkplatz im Grunewald wird der Fluchtwagen gefunden und die Geisel Elke Jansen aus dem Kofferraum befreit. Sie erläutert den Kriminalisten den Tathergang und die anschließende Flucht und behauptet, einen der Gangster gesehen zu haben. Wolff bittet sie zu einer Gegenüberstellung mit Otto Bohm, dem Besitzer des Fluchtwagens, der behauptet, er sei ihm gestohlen worden. Elke Jansen erklärt, Bohm habe mit dem Überfall nichts zu tun. Wolff und Buchwald observieren die Jansen. Gleichzeitig heftet sich Sawatzki an die Fersen des freigelassenen Bohm und stellt Überraschendes fest ... Verena fällt auf einen windigen Vertreter herein, der ihr für 500 Mark Anzahlung einen Koffer mit billiger Kosmetik verkauft ...
41. Grauzone
16.06.1994
Ein Privatdetektiv wird ermordet. Seine kleine Tochter entgeht nur knapp dem Schicksal und wird daraufhin in ein Pflegeheim gebracht. Wolff erörtert mit den Kollegen des Rauschgiftdezernats den Fall, denn der Detektiv war einem Drogenring auf der Spur. Kurz darauf entgeht das kleine Mädchen wieder nur knapp einem Mordanschlag. Wolff und Fried erkennen, dass die Information über den Aufenthaltsort der Kleinen aus dem Drogendezernat kommen muß. Die Kriminalisten greifen zu einem Trick, der den korrupten Beamten überführt ... Verena wohnt bei ihrer verreisten Mutter. Sie lässt sich von ihrer Freundin überreden, mit Ellens Auto zu einer Fete zu fahren, um dort entsprechend Eindruck zu machen ...
42. Love Hotel
23.06.1994

Staffel 4
43. Todsicher
16.02.1995
44. Silke, Sechzehn
23.02.1995
In einem besetzten Abrißhaus am Prenzlauer Berg wird die 16-jährige Silke Baumann ermordet. Die Polizeiärztin diagnostiziert Vergewaltigung. Bei der Toten werden Spuren von Gewalt am ganzen Körper und Gewebereste unter den Fingernägeln sichergestellt - sicheres Indiz für einen Kampf mit dem Mörder. Wolff erfährt, dass es zwischen Silke und ihrem Freund Till Streit gab. Für die Tatzeit kann Till kein Alibi vorweisen und flieht. Foxi, die Freundin der Toten bringt Wolff auf eine andere Spur. Sie habe gehört, dass der Sozialhelfer Kress zum Tatzeitpunkt aus dem Abrißhaus kam. Wolff findet den Streetworker in dessen Stammkneipe. Kress gibt zu, dass Silke bei ihm die Nacht verbracht hat, leugnet aber konsequent eine Beteiligung an dem Verbrechen. Wolff registriert, dass auch Kress völlig unverletzt ist. Die Obduktion der Leiche ergibt, dass Silke schon über einen längeren Zeitraum regelmäßigen Geschlechtsverkehr hatte. Als Wolff den Pflegeeltern der Ermordeten die Todesnachricht bringt, kommt ihm ein furchtbarer Verdacht ...
45. Amigos
02.03.1995
Im Apartment des Callgirls Ines Schelling wird der Architekt Stefan Braun erschossen aufgefunden. Ines Schelling berichtet Wolff, sie sei kurz weggewesen. Als sie zurückgekommen sei, habe sie die Ehefrau des Getöteten aus dem Haus kommen sehen. Frau Braun lenkt die Aufmerksamkeit auf den ehemaligen Geschäftspartner ihres Mannes, Ulrich Stolzenberg, der dem Ermordeten gedroht haben soll. Stolzenberg belastet Frau Braun, indem er auf ihre chronische Eifersucht zu sprechen kommt. Sie habe ihren Mann bei dem Callgirl in flagranti erwischt und hysterisch reagiert. Frau Braun wird festgenommen. Kurze Zeit später wird Wolff von einer jungen Frau namens Wanda angesprochen - er ist fasziniert von ihr. Zwischen den beiden entbrennt ein heftiger Flirt, bei dem sie photographiert werden. Später stellt sich heraus, dass Wanda eine Prostituierte ist, die auf Wolff angesetzt war. Wolff soll erpreßt werden, den Fall Braun einzustellen ...
46. Sommersprossen
09.03.1995
Helga Schneider informiert Wolff darüber, dass ihre Schwester Susanne den eigenen Tod angekündigt hat. Etwas später wird sie tatsächlich in einem Waldstück tot aufgefunden. Helga erzählt Wolff von einem Faschingsfest, bei dem Susanne einen Mann kennenlernte, mit dem sie auf Reisen gehen wollte. Der Mann trug ein Zwergenkostüm, so dass Helga nur seine Augen sehen konnte. Wenig später wird eine zweite junge Frau ermordet gefunden. Es handelt sich um das Callgirl Ilse Sander. Die Serviererin in einem Café berichtet, dass Ilse mit einer sommersprossigen "Kollegin" im Lokal war. Für dieses Callgirl hatte sich ein gewisser Danzer interessiert. Wolff lässt Danzer zu einer Gegenüberstellung vorladen, doch Helga verstrickt sich in Widersprüche. Fried findet heraus, dass Danzers Ehefrau in Amerika lebt. Ihr Foto weist eine große Ähnlichkeit mit der toten Susanne aus. Im Keller von Danzers Villa stößt Wolff dann auf ein eingesperrtes Mädchen ... Verena gewinnt ihren Vater für einen Intelligenztest, ein angebliches Schulprojekt ...
47. Kalt ist der Abendhauch
16.03.1995
Das Ehepaar Backhaus will zu einer Geburtstagsfeier gehen. Nachdem die Babysitterin eingetroffen ist, verlassen die Eheleute ihre Wohnung. Als sie wieder nach Hause kommen, ist das Baby jedoch verschwunden. Wolff und Fried glauben, dass Erpressung durch Kidnapping ausgeschlossen ist, da die Backhausens arbeitslos und arm sind. Und doch geht bei der Staatsanwaltschaft eine erpresserische Forderung von Kidnappern ein. Anstelle der Backhausens soll der Staat eine Million Mark als Lösegeld für das Kind zahlen, weil "die Staatsschweine" an allem schuld seien. Fried verweist auf den Grundsatz, der Staat dürfe nicht erpreßbar sein. Wolff hält das Leben des Kindes für wichtiger ...
48. Das dritte Auge
23.03.1995
Der Psychotherapeut Dr. Claasen wird in seiner Praxis ermordet. Von Claasens Sekretär, Horst Drewitz, bekommt Wolff eine Liste aller Patienten - eine der Personen ist Wolff bekannt. Es ist Maggi, die Tochter seines früheren Kollegen Böhnisch, die in die Drogenszene abgerutscht ist. Maggi bekennt sich zu dem Mord, weil Dr. Claasen sie angeblich vergewaltigt hat. Wolff recherchiert weiter die Liste der Claasen-Patienten und stößt auf zwei Leute, die auch ein Motiv hätten ... Verena verbreitet unterdessen Details aus Wolffs Intimleben in ihrer Schülerzeitung ...
49. Rettungsschuß
30.03.1995
Beim Shopping werden Wolff und Verena plötzlich Zeugen einer Bluttat. Ein maskierter Gangster schießt sich den Weg frei, nachdem er einen Juwelier ausgeraubt hat. Während Wolff dem Gangster nachjagt, registriert Verena eine junge Frau, die den toten Juwelier betrachtet und dann mit ihrem Sportwagen davonfährt. Verena notiert das Nummernschild. Am Stadtrand gelingt es Wolff endlich, den Gangster zu stellen. Der versucht, in das Auto einer jungen Frau zu springen. Doch Wolff ist schneller: Sein Schuß tötet den Mörder. Fried erklärt Wolff, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, weil keine Notwehr vorlag ... Wolff reagiert zunächst allergisch, als er seine Tochter beim Schule schwänzen zu Hause antrifft. Seine Laune bessert sich jedoch schlagartig, als Verena ihm das Kennzeichen der Frau am Tatort mitteilt ...
50. Klassenfahrt
06.04.1995
Bei einem Klassenausflug wird die Lehrerin Gabi Hettke tot aufgefunden. Wolff erfährt, dass die Frau vor ihrem Tod mit ihrem Kollegen Horn getrunken hat. Der kann sich an nichts erinnern, obwohl sich unter seinem Bett die Handtasche der Toten findet. Kurz darauf fällt der Verdacht auf den Schüler Marco Birkmann. Er war in der Todesnacht unterwegs, bestreitet aber jeden Zusammenhang mit dem Tod seiner Lehrerin. Doch Wolff findet heraus, dass Marco mit der Söderbaum ein Liebesverhältnis verbindet und Gabi Hettke das wußte. Der junge Mann will sich vom Dach des Wohnheims stürzen ... Verena meldet sich bei einer fernöstlichen Glaubensgemeinschaft an. Doch als Wolff sie mit den wahren Absichten der Sekte konfrontiert, reagiert sie schockiert und zeigt den Chef der Sekte an ...
51. Taekwon-do
13.04.1995
Ein griechischer Imbißladen wird von Schutzgelderpressern einer türkischen Gang überfallen. Als der Besitzer ablehnt, die geforderte Summe zu zahlen, beginnen die Türken, den Laden zu verwüsten. Eine Gruppe junger Männer stürmt dazu und setzt die Randalierer mit der Kampfsportmethode Taekwon-Do außer Gefecht. Ein Türke zieht ein Messer, doch ein Schlag mit einem Baseballschläger tötet ihn. Bei seinen Recherchen fällt Wolff auf, dass die Taekwon-Do-Kämpfer aus einem entfernten Stadtteil kommen. Eine zufällige Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Jugendlichen scheint damit ausgeschlossen. Als die jungen Männer mit dem teuren Staranwalt Sander ins Kommissariat kommen, wird klar, dass hinter der Gewalt ein wohlhabender Auftraggeber stehen muß ... Nachdem die eifersüchtige Verena von ihrem Freund Bernie eine Ohrfeige bekommen hat, meldet sie sich zu einem Selbstverteidigungskurs an - mit zweifelhaftem Erfolg ...
52. Das Interview
20.04.1995
Wolff stößt durch ein Zeitungsinterview auf den mordverdächtigen Berliner Geschäftsmann Berthold Habich. Er recherchiert bei der Gerichtsreporterin Sascha Seitz, die das Interview gemacht hat und verlangt Auskunft über den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen. Die Journalistin beruft sich jedoch auf das Zeugnisverweigerungsrecht der Presse. Als ihre Wohnung aufgebrochen wird, ruft sie Wolff an und behauptet, ihr Skript und eine Lageskizze zum Ort des Interviews sei gestohlen worden. Sie befürchtet, dass die Täter Berthold Habich töten wollen. Am gleichen Abend meldet sich Habich plötzlich in Wolffs Wohnung und behauptet, ein alter Kollege aus der Polizeigrundausbildung zu sein. Wolff fordert ihn auf, ihn aufs Revier zu begleiten. Kaum haben die Männer das Haus verlassen, fallen Schüsse ...
53. Tabu
27.04.1995
54. Mausetot
04.05.1995
Eine Gruppe autonomer Tierschützer überfällt ein Institut der Universität und lässt Tiere frei, die dort für medizinisch-technische Versuche gehalten werden. Zwischen Prof. Stahnke und dem Tierschützer Jörg Bruhns kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Erst als Stahnke droht, die Polizei zu rufen, bläst Lena Krahl, die Chefin der Truppe, zum Rückzug. Noch am gleichen Abend verunglückt Professor Stahnke mit seinem Auto. Schwer verletzt wird er ins Krankenhaus eingeliefert. Als Wolff und seine Leute im Hauptquartier der Tierschützer eintreffen, flieht Jörg Bruhns. Er wird zur Fahndung ausgeschrieben. Kurze Zeit später explodiert im Hause des Professors eine Briefbombe und verletzt Frau Stahnke lebensgefährlich ... Verena hat keinen Bock mehr auf Schule. Deshalb findet sie den Vorschlag ihres Freundes Micha toll, mit ihm nach Spanien abzuhauen ...
55. Tod einer Familie
11.05.1995
Der kleine Max Graf ist entführt worden, seine Eltern sollen eine Million Mark Lösegeld zahlen. Nachdem der Erpresser bei einer Übergabe unerkannt mit dem Geld entkommen konnte, lässt Wolff den Erpresserbrief untersuchen. Es stellt sich heraus, dass die verwendeten Buchstaben alle aus dem "Spiegel" ausgeschnitten wurden. Ein Stück eines Adreßaufklebers auf der Rückseite eines der Buchstaben bringt Wolff auf eine Spur. In der Wohnung der Verdächtigen finden sich zwar Ausgaben des Magazins, die Frau behauptet jedoch, die Zeitschriften von einer Freundin bekommen zu haben. Die Freundin ist Heinrich Grafs erste Frau. Da wird der entführte Junge tot aufgefunden ... Verena macht gerade ihren Führerschein. Als ihr Freund betrunken fahren will, überredet sie ihn dazu, sie selbst ans Steuer zu lassen ...
56. Chemie der Liebe
18.05.1995
Die Frau des Chemikers Westphal wird erdrosselt aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen weisen alle Indizien auf einen Einbrecher hin, der bei seiner panischen Flucht beobachtet wurde. Die Autopsie bringt die Gewißheit, dass der Tod der Ermordeten nicht durch Strangulation eingetreten ist. Außerdem ist bei der Leiche ein frischer Einstich einer Injektionsspritze gefunden. Wolff befragt Westphal und erfährt, dass dieser Diabetiker ist und sich täglich spritzen muß. Wenig später meldet sich Westphals Kollegin Silbermann und erklärt den Polizisten, dass Westphal nicht, wie behauptet, die ganze Nacht gearbeitet hat. Wolff löst die Fahndung nach dem Mann aus. Als er gestellt wird, droht er mit Selbstmord ... Wolff beobachtet, wie Verena ihren Deutschlehrer Wilhelm Lustig küßt. Als Wolff sie zur Rede stellt, bekennt Verena, sich in Lustig verliebt zu haben ...
57. Gebrochene Herzen
25.05.1995
Der Psychotherapeut Marcus Röger stürzt vom Balkon seiner Praxis. Wolff und Sawatzki nehmen die Ermittlungen auf. Wolff trifft nahe am Tatort auf eine attraktive Frau, die er zu kennen glaubt. Die beiden kommen ins Ge-spräch, in dessen Verlauf sich die junge Frau als Christine Becker vor-stellt. Am nächsten Tag stellt Fried den Kripo-Beamten eine Journalistin vor, die einen Tatsachenbericht über die Arbeit der Polizei schreiben will. Wolff ist erfreut: Die Journalistin ist Christine Becker. Er nimmt sie bei seiner Polizei-Recherchetour mit. Während Wolff sich in Christine verliebt, überprüfen seine Kollegen sämtliche Akten von Straftätern, die durch Rögers Gutachten verurteilt wurden. Bei einem gewissen Rolf Steinke scheinen alle Indizien auf den Täter hinzudeuten. Sawatzki mißtraut der Journalistin. Verena bewirbt sich um eine Au-pair-Stelle in London ...

Staffel 5
58. Angeklagt: Dr. Fried
29.02.1996
Staatsanwalt Dr. Fried wird bereits seit einiger Zeit telefonisch bedroht - von Klaus Metzel, dem Ex-Mann seiner Freundin. Eines Morgens findet die Polizei einen völlig derangierten Fried im Tiergarten vor und außerdem die Leiche Metzels - in Frieds Wohnung! Der Staatsanwalt kann sich an gar nichts mehr erinnern, da er aber um seine Wutausbrüche weiß, resigniert er angesichts der klar gegen ihn sprechenden Indizien. Der Bluttest bringt erstes Licht in den Fall: Offensichtlich tropfte Metzel ein Medikament in Frieds Glas mit Whisky, das den erinnerungslosen Staatsanwalt vollends betäubte. Wer aber ist dann Metzels Mörder? Wolff findet heraus, dass offenbar ein Mann namens Torsten Bernau hinter der Sache steckt. Bernau war in einem Mordfall in letzter Minute als Zeuge aufgetreten und konnte so seinen Kumpel Jost Schmittke entlasten. Anscheinend wollte Bernau Fried aus dem Weg räumen. Es stellt sich heraus, dass Bernau obendrein ein ehemaliger Mithäftling des toten Metzel ist und Doberstein, den zweiten Staatsanwalt, massiv unter Druck setzt. Aber noch kann Wolff Frieds Unschuld nicht beweisen - sein Freund kommt ins Gefängnis. In der Verhandlung gegen Fried passiert dann Unerwartetes ...
59. Das Mädchen Marie
07.03.1996
Auf einem Parkplatz wird die Leiche der 17jährigen Marie entdeckt. Die Polizei findet bei ihr Drogen und mehrere tausend Mark. Wolff vermutet, dass Marie sich das Geld als Drogendealerin verdient haben könnte. Bei der Autopsie finden sich bei der Toten Schmutzpartikel, die aus einer Fabrik oder Werkstatt zu stammen scheinen. Außerdem kann ein regelmäßiger Kokainkonsum nachgewiesen werden. Carsten und Julia, die engste Freundin Maries, geben Wolff gegenüber zu, vom Drogenkonsum ihrer Freundin gewußt zu haben und berichten ihm von Maries Freund. Auf der Suche nach dem Unbekannten stoßen Wolff und Sawatzki auf Dr. Bracht. Als Wolff Bracht seinen Besuch abstattet, entdeckt er dessen Vorliebe für jüngere Frauen und ein Foto von Marie. Für den Mordabend besitzt der Mann jedoch ein Alibi. Während Wolff und Sawatzki Brachts Aussagen überprüfen, erscheint Frau Grabusch. Bei einem tête à tête mit einem verheirateten Kollegen beobachtete sie auf einem abgelegenen Parkplatz in der Mordnacht ein verdächtiges Auto. Sie erinnert sich sogar an den Anfang des Autokennzeichens, die Farbe und Marke des Wagens. Bei einer Überprüfung der Fahrzeughalter stoßen Wolff und seine Kollegen zu ihrer Überraschung auf Maries Lehrer Henscheid. Dieser wird zunächst festgenommen, nach dem Verhör jedoch vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Kurze Zeit danach wird die Leiche des Lehrers in einem Wald gefunden ...
60. Wo ist Dein Bruder?
14.03.1996
Während der Besichtigung einer Großbaustelle bricht ein heftiger Streit aus: Bauunternehmer Albrecht Gebeler wirft seinem Bruder Karl, der als ausführender Bauleiter arbeitet, Schlamperei vor. Albrecht schmeißt Karl kurzerhand raus, womit dessen Architektenkarriere erledigt scheint. Wenig später wird Albrecht auf der Baustelle erschlagen aufgefunden. Als mutmaßlichen Täter verhaftet die Kripo den polnischen Bauarbeiter Tomasz, der heimlich auf der Baustelle Unterschlupf gefunden hat ...
61. Schattenspiel
21.03.1996
Konradi, ehemals Leiter einer Bankfiliale, sitzt eine fünfjährige Strafe wegen Veruntreuung ab. Die Millionenbeute blieb bisher unauffindbar. Seine Mitinsassen Abt und Fischer, die von Konradis Coup wissen, brechen aus der Haftanstalt aus und nehmen Konradis Frau und Tochter in ihrer Wohnung als Geiseln. Von ihnen wollen sie das Versteck der Beute erfahren. Kommissar Wolff gibt sich als Freund des Hauses aus und kann sich so getarnt in die Wohnung der Konradis einschleusen.
62. Blutspur
28.03.1996
Dr. Brühlinger ist der einzige Zeuge eines Mordes, der Karl Schmitt zur Last gelegt wird. Schmitt werden Kontakte zur Russen-Mafia nachgesagt. Vor Gericht erreicht Schmitts Anwalt jedoch zunächst eine Vertagung der Verhandlung. Brühlinger plagen unterdessen ganz andere Sorgen: Seine einzige Tochter ist todkrank - bekommt sie nicht bald eine Spenderleber, muß sie sterben. Als die Verhandlung wieder aufgenommen wird, verweigert Brühlinger plötzlich jegliche Information - Schmitt wird freigesprochen. Wolff ahnt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein muß. Ein Verkehrsunfall, in den der junge George Niko verwickelt ist, bringt Wolff schließlich auf die richtige Spur: Schmitt hat sich Brühlingers Schweigen mit einer illegalen Organspende für dessen Tochter erkauft - Niko soll das Opfer sein. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
63. Du sollst töten
04.04.1996
Wolff ermittelt in Kreisen der Ost-Mafia. Unglücklicherweise verliebt sich seine Tochter während eines Discobesuches in den Sohn des Mafiabosses. Dies bringt Wolff bei seinen Ermittlungen in höchste Gefahr.
64. Ibrahims Ehre
11.04.1996
Vier vor ihrer Entlassung stehende Arbeiter ertränken ihren Frust in der Kneipe von Sellneck. Der Frust steigert sich zur Erregung, ein Schuldiger ist schnell gefunden: Ibrahim, der Vorsitzende des Betriebsrates der Firma, konnte keine, wie die Männer finden, ausreichende Abfindungssumme aushandeln. Manni Höppner, einer der Vier, will Ibrahim seinen Zorn spüren lassen und fährt zurück in die Fabrik. Doch es ist ihm jemand zuvorgekommen - Ibrahim liegt erschlagen in seinem Büro. Wolff recherchiert in Sellnecks Kneipe und kommt schnell auf Manni als Hauptverdächtigen, muß ihn allerdings aus Mangel an Beweisen wieder laufen lassen. Nun will Ibrahims Bruder Faruk Rache für seinen toten Bruder und stürmt mit Freunden Sellnecks Kneipe - Manni ist jedoch untergetaucht. Von der Kellnerin Gilla erfährt Wolff, dass Manni beim Eintreffen am Tatort ein Auto hat wegfahren sehen - womöglich das Fluchtfahrzeug des wirklichen Täters. Wolff ist klar, dass Manni in Lebensgefahr schwebt und tatsächlich: kurz darauf wird seine Leiche gefunden. Nun ermittelt Wollf gegen den Wirt Sellneck und Faruk und stößt auf eine Familientragödie ...
65. Der Deserteur
18.04.1996
Bei einem Anschlag auf das Auto des exilserbischen Dirigenten Dragoslav Susic kommt fälschlicherweise sein Pianist und Ziehsohn Zoltan Trescu ums Leben. Kurz danach erhält Susics Manager, Rechtsanwalt Dr. Werner Krug, ein Bekennerschreiben der "Nationalen Serbischen Heilsfront". Krug wird wenig später selbst fast Opfer einer Entführung, die ein mitfilmendes Fernsehteam verhindert. Das Filmmaterial bringt Wolff auf die Spur des Attentäters: den desertierten Serben Branko Slotka. Aber noch bevor die Polizei ihn festnehmen kann, ist Branko tot - brutal überfahren von einem Auto. Doch es gibt eine Zeugin ... Unterdessen jobbt Verena als Serviererin in einem Café, bis eines abends ein 500-Mark-Schein bei der Abrechnung fehlt. Verena ist sich sicher, dass ihre Kollegin den Schein entwendet hat. Doch wozu hat man einen Kommissar als Vater?
66. Klinkenputzer
25.04.1996
Als zwei Jogger im Stadtwald die Leiche von Paul Hartwig finden - vergiftet durch die Auspuffgase seines Autos - scheint die Sache klar zu sein: Selbstmord. Aber Wolff ist skeptisch, und tatsächlich findet er mehrere Hinweise, die auf Mord deuten. Hartwig, ein ehemaliger DDR-Bürger, war bei der Haushaltsgerätefirma "Silverstar" beschäftigt und hatte sich dort zum Gebietsverkaufsleiter hoch-gearbeitet. Wolff und Sawatzki recherchieren, dass Hartwigs Konto immense Schulden aufweist und die Bank ihm Kredit verweigerte. Seine Frau erklärt ihnen, dass jeder Vertreter "Silverstar" zu Anfang gegen horrende Summen Ware abkaufen und später mit den nachfolgenden Mitarbeitern Verträge abschließen muß, um das Geld zurückzubekommen. Geschäftsführer Brieger schweigt dazu. Sawatzki schleicht sich unter falschem Namen in die Firma ein und freundet sich mit dem Teamleiter Hollmann an. Nach einem Kneipenbesuch werden die beiden brutal angefahren ...
67. Flugangst
02.05.1996
Wolff und seine Tochter Verena genießen ihren Urlaub auf Mallorca, als ihnen kurz vor der Abreise ein Mann vor das Auto läuft. Es ist Georg Bornholm, dicht gefolgt von zwei spanischen Polizisten, denen er entkommen kann. Am nächsten Tag erkennt Wolff den Mann im Flugzeug wieder und benachrichtigt seine Kollegen in Berlin. Doch der zuckerkranke Bornholm erlebt die Ankunft nicht mehr, er stirbt an einer tödlichen Substanz, die er sich statt seines Insulins spritzt. In seinem Fotoapparat findet Wolff den Grund für den Mord: Bornholm ist Zeuge einer Drogenübergabe gewesen, an der die spanische Polizei beteiligt war. Ein privater Videofilm aus dem Flugzeug liefert auch gleich zwei verdächtige Passagiere, aber keinen einzigen Beweis. Wolff muß passen - bis er durch Verena auf einen dritten Verdächtigen stößt. Die Spur führt zurück nach Mallorca ...
68. Rotlicht für Sawatzki
26.09.1996
Als der Zuhälter Axel Braun aus dem Knast entlassen wird, führt ihn sein erster Weg zu Sawatzki - seinem alten Feind. Sawatzki hat nämlich Brauns Sohn bei einer Schießerei getötet. Er droht mit Rache, und tatsächlich wird am gleichen Abend Sawatzkis Sohn überfahren und schwer verletzt. Jetzt will sich auch der Beamte rächen, aber Wolff kann ihn beruhigen. Unterdessen hat Braun seinen Nachfolger Ebby Kaiser aufgesucht, um seine Bordelle zurückzubekommen. Ebby weigert sich zunächst, aber Brauns Drohungen sind massiv. Wolff sucht ihn und seine Freundin Anna im Hotel auf - Anna bezeugt, dass Axel den ganzen Abend mit ihr zusammen war. Plötzlich wird Braun telefonisch gebeten, sofort ins Bordell zu kommen. Anna und er fahren hin - es fallen Schüsse, Axel stirbt. Die Ballistiker stellen fest, dass sie aus einer Waffe stammen, die Sawatzki auch hat. Als Wolff nach seinem Alibi fragt, zögert er ...
69. Kopfgeld
03.10.1996
Wolff ist auf dem Weg zum Gericht, um als Zeuge bei einem Polizistenmord auszusagen, als auf ihn geschossen wird. Im letzten Moment kann ihn Sawatzki durch einen Schuß auf den Attentäter retten - sein Schuß verfehlt jedoch das Ziel. Wolff stellt den Mann zur Rede und erfährt seinen Namen: Arthur Kempski. Er sollte Wolffs Erscheinen vor Gericht verhindern. Während Fried im Gericht auf Wolff wartet, der den angeklagten Drogendealer Rottleben belasten kann, tritt der Taxifahrer Zirner in den Zeugenstand und behauptet, er habe den Mord begangen. Sawatzki recherchiert, dass Zirner erpreßt wird. Um dem Drogendealer eine Falle zu stellen, setzt der Richter das Verfahren aus und Rottleben auf freien Fuß ...
70. Cherchez la femme
10.10.1996
Versicherungsdetektiv Kampe ist ermordet worden. Wolff glaubt, dass Kampe ein Verbrechen aufgedeckt hat und deswegen sterben mußte. Von Kampes Chef erfährt er dessen letzte Fälle: einer beschäftigte sich mit einem Brand in einem Puff, der andere ging um den geheimnisvollen Tod der Anti-quitätenhändlerin Waltraud Kreisler. Kampe vermutete einen Mord, konnte aber nichts beweisen. Als Wolff den Witwer Alfred Kreisler auf-sucht, lernt er dort die attraktive Mitarbeiterin Ines Andric kennen. Wolff wittert sofort ein Verhältnis zwischen den beiden und glaubt nun, dass Alfred zuerst seine Frau und anschließend auch noch Kampe umgebracht hat. Aber Wolff irrt sich ...
71. Ein wasserdichtes Alibi
17.10.1996
Herr Adler, ein berühmter Verleger, ist in seiner Villa erstochen worden. Die Erben sind seine beiden Neffen Jochen und Bernd. Wolff verdächtigt sie, kann es aber nicht beweisen. Zumal Adlers Sekretärin, Frau Schubert, schwört, dass Jochen die ganze Zeit im Büro war und Bernd lediglich eine halbe Stunde aus dem Haus ging. Zu wenig Zeit, um den Mord zu begehen und zurückzukehren. Wolff kriegt allerdings heraus, dass sich der alte Adler mit seinen Neffen zerstritten hatte - sie wollten den Verlag umkrempeln. Adler hatte kurz vor seinem Tod vor, sie zu enterben. Das Motiv ist geknackt. Jetzt fehlt nur noch das wasserdichte Alibi ...

Staffel 6
72. Urlaub in den Tod
02.03.1998
73. Zahltag
09.03.1998
Harald Schöller hat seine Strafe abgesessen. Der Expolizist droht, sich an Wolff zu rächen, weil dieser ihn seinerzeit hinter Gitter gebracht hat. Wolff hat Angst um seine Tochter Verena, aber auch um seine frühere Freundin Katrin.
74. Eiskalt
23.03.1998
Kommissar Wolff untersucht eine mysteriöse Mordserie im Obdachlosenmilieu. Expolizist Hannes, der seit seiner Suspendierung auf der Straße lebt, unterstützt ihn. Dabei hat Hannes jedoch offenbar einen Hintergedanken.
75. Wallmann kommt raus
30.03.1998
Tankstellenbesitzer Lebert wird ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf seinen ehemaligen Angestellten Wallmann. Dieser hatte Lebert Rache geschworen, weil er infolge einer Aussage seines Chefs ins Gefängnis musste. Doch Wolff erscheint das zu einfach.
76. Ende einer Therapie
06.04.1998
Dem Frauenmörder Hoppe gelingt die Flucht aus der psychiatrischen Klinik. Kurz darauf wird die skalpierte Leiche einer Prostituierten entdeckt. Der Mord trägt Hoppes Handschrift, doch Wolff und Sawatzki haben einen anderen Verdacht.
77. Lebendig begraben
20.04.1998
Unbekannte Erpresser entführen Topjournalist Beckmann. Wolff und Sawatzki gelingt es nicht, die Kidnapper bei der Geldübergabe festzunehmen. Kurz darauf wird Beckmanns Leiche gefunden. Die Spur führt Wolff ins Obdachlosenmilieu.
78. Brubeck
27.04.1998
Kurz nach seiner Flucht aus dem Gefängnis entführt Brubeck Wolffs Tochter Verena. Er bittet den Kommissar, seine Unschuld in zwei Mordfällen zu beweisen. Dann bekäme Wolff seine Tochter unbeschadet zurück.
79. Der kleine Tod
04.05.1998
80. Auto-Crash
11.05.1998
Spediteur Lorenz Schuster stirbt durch einen Autounfall, der sich als vertuschter Mord entpuppt. In Verdacht geraten die beiden Liebhaber von Schusters Frau.
81. Damendoppel
18.05.1998
Tenniscoach Gerd Beyer wird bei einem Streit mit seinem Kollegen Albert Roland erschossen. Wolff und Sawatzki glauben, dass die Kugel für Roland bestimmt war. Dem Mann werden Kontakte zur Unterwelt nachgesagt.
82. Im Namen des Vaters
25.05.1998
Pfarrer Nowack übernimmt für seinen Kollegen Hesse die Beichte. Der Geistliche wird im Beichtstuhl erstochen. Kommissar Wolff hat den Stadtstreicher Rolf im Verdacht. Der geistig Behinderte will in der Kirche der Jungfrau Maria begegnet sein.
83. Clever und tot
08.06.1998
Victor Beck gibt die Heirat mit der wesentlich älteren Firmeninhaberin Beate Hannemann bekannt. Kurz darauf wird er vom 13. Stock eines Rohbaus gestoßen. Ein Obdachloser, der ihn beraubt hatte, wird verhaftet.

Staffel 7
84. Der Heckenschütze
17.08.1998
Ein Heckenschütze schießt wahllos auf Gäste in Berliner Cafés. Jedesmal benutzt der Verbrecher eine andere Waffe und hinterläßt an seinem Standort ein Markstück. Nach dem dritten Anschlag verlangt der Attentäter von Innensenator Geller eine Million und drei Mark.
85. Ein todsicherer Plan
17.08.1998
Der kleine Andy Schubert wird von einem Spielplatz entführt. Am nächsten Tag geht beim Spielwarenhersteller Kuchinke ein Erpresserbrief ein. Der Täter fordert zwei Millionen Mark. Wolff und seine Leute haben eine ungewöhnliche Spur.
86. Marathon
24.08.1998
Die Karriere der erfolgreichen Läuferin Olga Mantau fand ein jähes Ende: Sie wurde erschossen. Als herauskommt, dass sich die hübsche Sportlerin kürzlich von ihrem Ehemann Peter getrennt hat, richtet sich der Verdacht gegen ihn. Mantau beteuert jedoch trotz der Last der Indizien seine Unschuld, und Hauptkommissar Wolff glaubt ihm. Von Olgas Kollegin Ina Sommer erfährt er, dass Olga ihren Mann lediglich wegen der deutschen Staatsbürgerschaft geheiratet hat. Olgas ehemaliger Trainer hat die Läuferin um große Geldbeträge erpreßt und außerdem Olgas kleine Schwester zur Prostitution gezwungen. Doch einige Tage vor Olgas Ermordung gelang dem Mädchen die Flucht. Mußte die Läuferin deswegen sterben - oder war Ina Sommers Neid auf Olgas Erfolg das Mordmotiv?
87. Mitten ins Herz
24.08.1998
Im Grunewald findet ein Jogger die Leiche der Studentin Corinna Petersen. Wolff recherchiert, dass sie an ihrer Diplomarbeit über die Techno-Szene gearbeitet hat und dass ihre ungewöhnlich luxuriöse Wohnung von ihrem Liebhaber Jens Krüger finanziert wird, der der Vater ihres kleinen Sohns Daniel ist und zur Tatzeit angeblich in Polen gewesen sein soll. Als Sawatzki und Buchwald in der Technoszene recherchieren, erwischen sie den DJ eines Clubs bei einem Deal mit polnischen Extasy, das mit Strichin versetzt ist. Sollte Corinna Petersen den Dealern auf die Schliche gekommen sein? Oder hat Krüger vielleicht sogar die Finger in den Geschäften mit dem Rauschgift?
88. Bauernopfer
31.08.1998
Drogenfahnder Ewald Berger wird im Dienst erschossen. Sein Kollege Vogt beschuldigt Max Grabowski, den geistig zurückgebliebenen Handlanger eines Dealers. Ein Augenzeuge gibt jedoch eine völlig andere Täterbeschreibung ab.
89. Computerspiele
31.08.1998
Nina Horwitz wird in ihrem Apartment erschossen. Offenbar hat sie den Mörder gekannt, denn in der Wohnung finden sich keine Spuren von Gewalt. Aus ihrem Tagebuch geht hervor, dass sie sowohl über ihren Liebhaber als auch über ihren Ehemann brisante Informationen besaß.
90. Die Tote an der S-Bahn
07.09.1998
An einem S-Bahn-Damm stoßen Schuljungen auf die Leiche der jungen Bosnierin Maria Bucowicz. Wolff und Sawatzki recherchieren im Flüchtlingsheim, in dem Frau Bucowicz lebte. Sie erfahren, dass die junge Frau kurz vor ihrem Tod einen Streit mit Heimleiter Sprenger und vor einiger Zeit ein Verhältnis mit dem Sozialarbeiter Beyer hatte. Doch die Spuren verlaufen im Sande - der einzig greifbare Hinweis scheint der eines Laienpredigers zu sein, der am Tatabend in der S-Bahn von zwei Skinheads belästigt wurde. Kaum tauchen die Fahnder bei Neonazi Scholz auf, ergreift er die Flucht, doch wenig später werden er und sein Freund verhaftet. Gerade, als Wolff die Akte schließen will, stört ihn Polizeiärztin Dr. Schirmer mit dem Obduktionsbericht und der Frage, was eigentlich aus dem Baby geworden ist, das Maria Bucowicz vor vier Wochen gebar ...
91. Freiwild
07.09.1998
Mit großer Sorge beobachtet Parkwächter Volkmann das wilde Treiben seiner Tochter Marlies - immer wieder ist sie zu Gast bei den berüchtigten Sex-Parties des Bauunternehmers Gruber. Durch ihren Chef Lutz Holl, ein guter Freund Grubers, ist Marlies Mitglied des exklusiven Orgien-Clubs geworden. Eines Tages reicht es Volkmann: Er stellt seine Tochter zur Rede und wird Holl gegenüber handgreiflich. Am nächsten Morgen fischt man Holls Leiche aus der Havel. Hat der religiöse Parkwächter in seiner Rage die Kontrolle verloren? Kommissar Wolff stößt bei seinen Recherchen auf das Ehepaar Römer, ebenfalls Gäste auf der Party. Verdächtig: Klempner Paul Römer ließ sich nach der Feier von Holl nach Hause fahren, wo Frau Römer schon längere Zeit wartete; sie hatte die Orgie vorzeitig mit angeblichen Kopfschmerzen verlassen. Römer bringt Wolff schließlich auf eine neue Spur: Holl war kokainabhängig ...
92. Im Visier
14.09.1998
In wenigen Tagen soll der Prozeß gegen eine Bande italienischer Waffenhändler wegen des Massakers in einem libyschen Restaurant, bei dem drei Libyer und die Polizistin Claudia Born ums Leben kamen, eröffnet werden. Doch der Beginn verzögert sich: Man findet die Staatsanwältin Beate Jansen und einen Polizisten erschossen in einer Lagerhalle. Hauptverdächtiger ist der Patensohn des Bandenchefs, Cosimo Brigoli, und die Aussage des Ballistikers Klaus Schröder belastet ihn zusätzlich. Doch Brigoli kann beweisen, dass er nicht der Mörder war, und bringt Kommissar Wolff auf die Spur der V-Agentin Korten, die als Geliebte des Bandenchefs verdeckt arbeitete. Sie berichtet Wolff, dass sie den Dezernatschef "Organisierte Kriminalität" Bernd Stein frühzeitig über den geplanten Anschlag informiert hatte, dieser jedoch aus taktischen Gründen auf Maßnahmen verzichtete und damit den Tod der Polizistin in Kauf nahm. Kommissar Wolff kombiniert: Ist ein unbekannter Rächer für die Morde an Beate Jansen und dem Polizisten verantwortlich?
93. Flucht ins Verderben
14.09.1998
Die Leiche der Prostituierten Irma wird aus dem Wannsee geborgen - die junge Frau wurde erschossen. Ein Freier verrät Kommissar Wolff und Sawatzki, wo Irma ihrem Gewerbe nachging, doch in dem Bordell wollen weder die Angestellten noch Zuhälter Thomas Funke die Tote kennen. Bald hat Wolff einen zweiten Mordfall im Milieu zu klären: Die Prostituierte Anna Walowka wurde ebenfalls erschossen. Nun gerät der gutsituierte Dr. Winzer ins Fadenkreuz der Ermittlungen: Er war Kunde bei beiden Mädchen. Doch er kann Wolff von seiner Unschuld überzeugen, obwohl aus seiner Waffe die Todesschüsse auf Anna abgegeben wurden. Winzer gibt an, dass seine Pistole vor Monaten gestohlen wurde - möglicherweise von einem der Mädchen. Wolff tappt wieder im dunkeln. Eines Abends besucht er Tochter Verena an ihrem neuen Arbeitsplatz, einem mexikanischen Restaurant. Der Kommissar glaubt seinen Augen nicht zu trauen: Die Kellnerin Galina sieht der toten Anna Walowka zum Verwechseln ähnlich. Als Wolff dafür sorgt, dass sich Funke und Galina unvermittelt begegnen, ist er der Lösung des Falles schon sehr nahe ...
94. Ein hundsgemeiner Mord
21.09.1998
Im Schloßpark geht ein Hundemörder um, dem schon zahlreiche Tiere zum Opfer gefallen sind. Eigentlich kein Fall für Kommissar Wolff - erst als Dr. Kürten erstochen im Park aufgefunden wird, nimmt sich der Kriminalist der Sache an. Von Kürtens Haushälterin Frau Wrede erfährt Wolff, dass ihr Chef zwar keine Hunde mochte, aber wohl kaum der berüchtigte Hundemörder gewesen ist. Das Testament des Toten führt die Ermittler zu Kürtens Neffen Ralph Osten: Er ist Haupterbe und könnte das Geld auch sehr gut gebrauchen. Verdächtig ist auch der Rocker Angel - sein Hund ist eines der Mordopfer. Er versucht, vor Wolff und Sawatzki zu fliehen und hat ein Messer, das als Tatwaffe in Frage kommt. Kurz darauf nimmt der Fall eine entscheidende Wendung: Ein zweites Testament von Dr. Kürten taucht auf ...
95. Zwei Seelen, ein Gedanke
21.09.1998
Nach seiner Verurteilung setzt Autoschieber Karbacher noch im Gerichtssaal öffentlich eine Prämie auf den Kopf von Staatsanwalt Dr. Fried aus. Tatsächlich entgeht Fried nur knapp einem Anschlag, als er seinen Wagen aus einer Reparaturwerkstatt abholt: Statt seiner bricht der Mechaniker Gröber tödlich getroffen zusammen. Gröbers Mutter glaubt nicht, dass sich ein Auftragskiller Karbachers in der Person geirrt hat - sie beschuldigt stattdessen Werkstattleiter Backes und seine Frau Rosa. Diese hatte ein Verhältnis mit dem Toten, und Backes könnte sich seines Nebenbuhlers entledigt haben. Nebenbei erzählt Irene Gröber Kommissar Wolff von einem Ex-Kollegen ihres Sohnes, dem Sportschützen Erich Segelke. Bei der Hausdurchsuchung entdeckt Wolff 50'000 DM, über deren Herkunft Segelke schweigt. Inzwischen stößt Irene Gröber in den Sachen ihres Sohnes auf einige interessante Hinweise ...

Staffel 8
96. Recht auf Mord
29.04.1999
Eine Mordserie erschüttert Berlin. Vier Frauen sind bereits tot, als Kommissar Wolff einen anonymen Anruf erhält. Der Mörder will sich an Wolff rächen, weil der ihn vor vielen Jahren ins Gefängnis brachte. Als nächstes hat er Wolffs Tochter im Visier.
97. Blutsbrüder
06.05.1999
Ali und Martin, die Anführer einer türkischen und einer deutschen Bande, haben sich zu einem Duell verabredet. Als die Türken eintreffen, kniet Martin neben dem erschossenen Ali. In Panik ergreift Martin die Flucht und läuft direkt in Wolffs Auto.
98. Die Frau des Chemikers
20.05.1999
Der Chemiker Richard Kallweit stirbt bei einer Explosion im Labor. Eigentlich sollte an diesem Tag Forschungschef Robert Stadler arbeiten. Dessen Frau macht bei Kommissar Wolff eine interessante Aussage. - Heute mit Peter Sattmann in einer Nebenrolle.
99. Tod und Auf Wiedersehen
27.05.1999
100. Der Killer
03.06.1999
Im Berliner Tiergarten wird bereits die siebte Prostituierte tot aufgefunden. In ihrer Tasche befindet sich eine Notiz mit einer Uhrzeit und dem Namen eines Hotels. Dort gerät Wolff in eine Schlägerei mit einem gewissen Borkmann. Der war ein guter Freund der Toten.
101. Bangkok-Berlin
10.06.1999
Auf dem Berliner Flughafen entdecken Zollbeamte in einem Container drei junge Thailänderinnen. Zwei der Mädchen sind erfroren, das dritte hat wie durch ein Wunder überlebt. Wolff und Borkmann glauben, einem gigantischen Mädchenhandel auf der Spur zu sein.
102. Mit Satans Hilfe
17.06.1999
Bei einer Schießerei zwischen Russen und Polen wird der kleine Peter Rosenberger tödlich getroffen. Ein Jahr später finden Spaziergänger im Wald die Leiche eines kleinen Mädchens. Wolff findet heraus, dass die beiden Fälle auf tragische Weise zusammenhängen.
103. Der Totschläger
24.06.1999
Tom Borkmann gerät in eine Auseinandersetzung mit dem betrunkenen Spieler Passlak. Es kommt zu einer Prügelei. Passlak sackt bewusstlos zusammen. Wenig später wird er tot aufgefunden. Offenbar hat ihn jemand mit seinem eigenen Totschläger umgebracht.
104. Ich habe Sylvie Engel getötet!
01.07.1999
Die ehemalige Drogenabhängige Sylvie Engel steht eines Nachts bei Kommissar Tom Borkmann vor der Tür. Sie behauptet, einen Drogenring auffliegen lassen zu können. Am nächsten Tag ist sie tot. Wolff schaltet sich in die Ermittlungen ein.
105. Eine Mordsshow
08.07.1999
Produzent Toni Krauss lädt den stark alkoholisierten Talkshow-Moderator Philipp Wagner ins Bordell ein. Dieser nimmt die russische Prostituierte Tamara mit aufs Zimmer. Als er aufwacht, ist Tamara tot.
106. Bis dass der Tod...
15.07.1999
Die Künstlerin Ines Rohde wird ermordet in ihrem Ferienhaus aufgefunden. Zahllose Schüsse haben ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Der Verdacht fällt auf einen Sonderling, den Ines porträtiert hatte. Der Mann beteuert jedoch, dass Ines noch lebt.
107. Blutiger Schmuck
22.07.1999
Tom Borkmann erhält von der Mutter seines alten Freundes Martin Erwein einen merkwürdigen Auftrag. Er soll herausfinden, ob Martin ihren Schmuck gestohlen hat und veräußern will. Kurz darauf wird Martins Freundin Irina tot aufgefunden.

Staffel 9
108. Tanz mit dem Teufel
20.09.2000
Eine Serie brutaler Raubüberfälle erschüttert Berlin. Der Täter, der sein Gesicht unter einer bizarren Ledermaske verbirgt, hat es auf Glücksspielstätten abgesehen. Als er bei seinem jüngsten Coup einen Wachmann gnadenlos erschießt, wird es ein Fall für die Mordkommission – und damit für Wolff. Dieser hat momentan ganz andere Sorgen, ist er doch gerade Opa geworden. Verena hat ein Kind zur Welt gebracht! Doch in der Freude über das Baby schleichen sich Misstöne. Verena weigert sich, die Identität des Kindsvaters aufzudecken. Andererseits hält sie es für das Selbstverständlichste auf der Welt, dass Wolff den Part übernimmt. Was diesen ziemlich überrumpelt... So kommt es, dass Wolff unter doppelter Belastung steht: zum einen muss er sich mit seiner Tochter auseinandersetzen, die durch die Nachwehen der Geburt reizbar und überempfindlich ist, zum anderen muss er einen skrupellosen Raubmörder fangen. Hierbei stoßen Wolff und Tom bei ihren Recherchen auf Georg Schuster - einen hochintelligenten, aber eiskalten Verbrecher, dessen Modus Operandi den Überfällen bis ins Detail gleicht. Das Problem ist bloß, dass Schuster seit mehreren Jahren im Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Anstalt einsitzt! Er kann unmöglich der Täter sein – oder kann er...? Gibt es einen Komplizen, wie z. B. Schusters Exfreundin, die als Domina arbeitet? Oder einen Nachahmungstäter? Steuert Schuster jemanden aus seiner Zelle, oder ist er wirklich so lammfromm und resozialisiert, wie Dr. Brenner – der ebenso undurchsichtige wie arrogante Anstaltsleiter – behauptet. Als ein weiterer blutiger Überfall geschieht, sieht sich Wolff mit einem dämonischen Gegner konfrontiert, der Hase und Igel mit ihm zu spielen scheint – in einer tödlichen Variante...
109. Yankee Bomber
27.09.2000
Ein Unbekannter verübt Bombenanschläge auf amerikanische Einrichtungen in Berlin. Niemand wurde bisher verletzt, aber bei der Entschärfung der vierten Bombe detoniert diese, und der Experte Daniel Reinhardt wird getötet. Bombe Nummer fünf jagt einen Burgershop in die Luft. Der Attentäter meldet sich telefonisch und beteuert, dass die vierte Bombe nicht auf sein Konto gehe, er wolle keine Menschen töten. Wolff gelingt es, den Kreis um den Täter enger zu ziehen. Als dieser von einem Scharfschützen erschossen wird, scheint der Fall geklärt. Doch nicht für Wolff. Die vierte Bombe, die Daniel Reinhardt tötete, passt nicht in die Strategie. Wolff kommt auf eine heiße Spur, die ihm fast selbst das Leben kostet...
110. Väter
04.10.2000
Ein junges Mädchen, Melanie Jessner, wird tot aufgefunden. Der Verdacht fällt auf ihren türkischen Freund Hakan Badawi. Dieser wird nach einer Verfolgungsjagd vor Wolffs entsetzten Augen von Polizeihauptmeister Harald Warszewski kaltblütig erschossen. Wolff folgt seiner moralischen Stimme und sagt gegen den Kollegen aus, da dieser eindeutig einen Wehrlosen getötet hat. Wolff wird nicht nur von Kollegen als Verräter angefeindet, er steckt auch in einem anderen schwerwiegenden Konflikt: Harald Warszewski ist der Vater von Verenas neuem Freund Jens, der ein aufstrebender Hauptkommissar beim LKA ist. Verena hält zu ihrem Freund, und Wolff steht ziemlich alleine da, von seinem richtigen Handeln jedoch überzeugt. Im Mordfall Jessner schließt sich langsam der Kreis, als ein verstörtes Mädchen, Teresa, festgenommen wird. In ihrem Besitz befindet sich der Paß der Ermordeten. Erst nach langem psychologischen Taktieren gelingt es Wolff, Teresa zum sprechen zu bringen. Sowohl Teresa als auch Melanie haben für den Bordellbesitzer Warns gearbeitet. Bei den weiteren Recherchen stellt sich heraus, dass Harald Warszewski von Warns erpresst wurde und diesem seit elf Jahren Dienste erweisen musste. Ein Umstand, über den der tote Hakan im Bilde war. Warszewski geriet in Panik und erschoss Hakan, damit die Sache nicht ans Tageslicht käme. Allerdings war Warszewski weniger an seinem, denn am Ruf seines aufstrebenden Sohnes Jens interessiert. Als dieser die wahre Geschichte seines Vaters erfährt, versucht er Selbstjustiz zu üben. In einer Garage steht er Warns endlich gegenüber....
111. Der Tod ist ein Spezialeffekt
18.10.2000
Toms neueste Flamme Ute nimmt ihn mit auf eine High Society Party in einem Filmstudio. Der Veranstalter des exklusiven Festes, Andy Waller, bietet seinen Gästen wie immer Außerge-wöhnliches. Während im Hinterzimmer gekokst wird, zeigt er als Hauptattraktion einen Snuff Movie "direkt aus Hollywood". Tom ist entsetzt, als er sieht, wie eine junge Frau, die er auch noch zu erkennen glaubt, vor laufender Kamera in einem widerlichen sexuellen Akt von einem Maskierten abgestochen wird. Als die Drogenkripo plötzlich die Party stürmt, kann Waller mit dem Snuff Tape entkommen. Aber Wolff, der von Tom bereits heimlich informiert wurde, fasst Waller und stellt das Band sicher. "Mord oder Spezialeffekt?" lautet die Frage, die Wolff und Tom nun zu lösen haben. Eine genaue Analyse des Videos ergibt, dass die Pornosequenzen in Deutschland hergestellt und die Bilder aus Hollywood nur dazwischengeschnitten wurden. Wolff vermutet die Täter im Kreis der Partygäste. Als die Sache an die Presse geht, erhält Wolff einen wichtigen Hinweis von Sexshopbesitzerin Teresa Orlowski. Ihr wurde von einer Frau mit blonder Perücke, Brille und Rollkragenpullover ein Snuff Film angeboten. "Wozu der Rollkragenpulli im Hochsommer?" fragt sich Wolff und kommt damit auf eine heiße Spur...
112. Wolffs Falle
25.10.2000
Das Gaunerduo Elke und Dagmar hat mit Hilfe des Bauarbeiters Otto Felber ihre reiche Tante verschwinden lassen, um deren Haus zu erben. Otto ist hoffnungslos in Elke verliebt und will ihr auch noch beim Mord an Dagmar helfen. Doch der Plan geht schief und Otto wird das Opfer. Wolff kommt den beiden Ladies schnell auf die Spur, ihm fehlen allerdings die Beweise. Also versucht er Dagmar zu umgarnen und tappt dabei selbst in eine Falle. Er wird vom Dienst suspendiert und versucht daraufhin mit einem riskanten Plan, die Schuld der beiden Frauen zu beweisen.
113. Die Zecke
01.11.2000
Jan Koester, ein Drogendealer, passionierter Hacker und V-Mann für die Abteilung Computerverbrechensbekämpfung der Polizei wird kaltblütig ermordet. Tom und Wolff kommen mittels seines Adressbuches schnell auf vier obskure Studenten, die sich Hacker-Sisters nennen und ihr Dasein mit stundenlangem Computerspielen zu fristen scheinen. Wolff spürt deutlich, dass die vier mehr wissen, als sie zugeben wollen. Bei einer spektakulären Aktion finden die Kommissare den geheimen Ort, wo der tote Koester eine Festplatte deponiert hat, mit allerhand brisanten Dateien, wie der ebenfalls für die Polizei arbeitende Computerspezialist Giering ermitteln konnte. Koester hat mit Giering zusammengearbeitet. Bei den weiteren Ermittlungen gelingt es Wolff und Tom zu beweisen, daß die Hacker-Sisters von Unbekannt erpresst werden, da sie aus Spaß einen Steckbrief mit der Aufforderung Koester zu töten, ins Internet setzten, und dieser Spaß leider ernst wurde. Wolff vermutet den Mörder unter den Hacker-Sisters, kann aber erst nachdem einer von ihnen umkommt und das verbissene Schweigen der Hacker aufbricht die richtige Fährte aufnehmen und riskiert dabei fast sein Leben....
114. Im Querschläger
08.11.2000
In unmittelbarer Nähe eines Mahnmals für an der innerdeutschen Grenze getötete Republikflüchtlinge wird Herbert Lossau erschossen, am selben Tag, zur selben Stunde, zu der er vor siebzehn Jahren als NVA-Grenzsoldat selbst den Republikflüchtling Ralf Rarbach erschoss. Erst vor wenigen Monaten war Lossau in einem Mauerschützenprozess freigesprochen worden... Wolff kennt Ralfs Bruder Bernd Rarbach, ehemals Kommissar im Morddezernat wie er, jedoch nach Stasi-Vorwürfen entlassen und nun im Wachschutz tätig. Hat Rarbach, der Jahre nach dem Tod seines Bruders dessen Frau Ingrid geheiratet hat, Lossau aus Rache erschossen...? Alles deutet darauf hin, Rarbach hat kein Alibi. Vielmehr will er während seiner nächtlichen Wachrunde in der Tatnacht auf dem Grundstück des Politikers Dr. Grundhöfer eingeschlafen sein. Aber er bestreitet die Tat... Wolff und Tom können ermitteln, dass seinerzeit nicht Rarbachs Bruder, sondern ein Jugendlicher von Lossau erschossen wurde, Ralfs angeblicher Tod dagegen nur der Legendenbildung diente, um ihn im Auftrag des MfS in den Westen zu schleusen. Nach der Wende, und lange nach der Hochzeit mit seiner Schwägerin erst, hatte Rarbach erfahren, dass Ralf lebt, aber genau damit ist sein Rache-Motiv hinfällig... Weitere Ermittlungsergebnisse legen nahe, dass Lossau – der nach den verhängnisvollen Schüssen auf den Jugendlichen unter psychischen Problemen litt – und Grundhöfer sich kannten. Dieser war seinerzeit Lossaus Psychiater. In der Klinik hatte Grundhöfer auch mit chemischen und radioaktiven Substanzen experimentiert. Dann taucht ein von dem krebskranken Lossau vor seinem Tod verfasstes Dossier mit belastenden Beweisen gegen Gundhöfer auf; er hatte es in der Nacht seines Todes an Rarbach geschickt... Wurde Grundhöfer von Lossau mit dem Dossier erpresst? Hat er Lossau erschossen und durch einen perfiden Plan Rarbach den Mord in die Schuhe schieben wollen... Genau so sieht es jetzt aus, doch Wolff muss sich fragen, ob er wirklich an alles gedacht hat...
115. Die Kunst des Tötens
15.11.2000
Als im Wald die Leiche eines Mädchens gefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf den extrovertierten Maler Paulus. Übermütig gibt er die Tat auch prompt zu, da er weiß, dass die Polizei keinerlei Beweise gegen ihn hat. Kurz darauf finden Wolff und Tom jedoch Hinweise, dass ein gewisser Rup, der sich bald als Kunstkritiker Rupert herausstellt, ebenfalls zu den Tatverdächtigen gehört. In Ruperts Haus finden sie auch belastende Gegenstände, die darauf hinweisen, dass die Tote dort kurz vor ihrem Ableben war. Rupert leugnet jedoch hartnäckig und beteuert, einer Verschwörung aufgesessen zu sein. Die beiden Kommissare gehen der Sache nach und stoßen tatsächlich auf Widersprüchlichkeiten: eine Haarspange der Toten unter Ruperts Bett, obwohl der Mann doch eindeutig schwul ist. Ein dubioser Liebhaber, der allergisch auf die Polizei reagiert und beim Anblick von Wolff das Weite sucht. Dazu kommt das vor Sauberkeit strotzende Auto von Paulus, das so gar nicht zu dessen Künstlermentalität passt. Als ein weiterer Mord geschieht, findet Wolff die entscheidende Spur....
116. Katz & Maus
22.11.2000
Ein Unbekannter schießt am Flughafen in eine Gruppe Reisender, unter ihnen Marie Haarbach. Ein Geschäftsmann, der neben ihr stolpert, wird tödlich getroffen. Wolff erkennt auf den Videobändern der Flughafenüberwachung Marie. Sie war Mitglied einer terroristischen Vereinigung, den "Desperados", die in den 70er Jahren diverse Raubüberfälle beging. Er war damals dabei, als bei dem finalen Coup der Anführer der Bande, Toni Sandor, getötet wurde. Die übrigen Mitglieder, Peter Boltz und Dirk Wolbers wurden verhaftet. Nur Marie konnte entkommen. Die Beute wurde nie gefunden. Tom merkt an Wolffs Reaktionen, dass da irgendetwas ist, was ihn mit Marie verbindet. Am gleichen Abend wird Wolff von Marie aufgesucht. Sie will sich stellen, bittet Wolff um Hilfe. Im Polizeipräsidium berichtet sie Tom und Wolff über ihre Flucht nach Italien. Seit einiger Zeit würde ihr jemand nach dem Leben trachten. Sie erzählt ferner, dass es damals noch einen Informanten gab, der ihnen wichtige Tipps für die Überfälle zuspielte. Keiner außer Sandor kannte seine Identität. Marie kann nicht zur Rechenschaft gezogen werden, da ihre Straftaten verjährt sind. Die zwei anderen Ex-Mitglieder der Bande sind seit einigen Jahren auf freiem Fuß. Wolbers ist Sozialhilfeempfänger, Boltz ist spurlos verschwunden. Eine Anfrage beim BKA wird gestartet, doch dessen Mann Speer, weiß auch nichts über den Verbleib von Boltz. Als die beiden Kommissare Marie sicher in einem Hotel unterbringen wollen, schießt jemand auf sie. Wolff stellt einen in der Nähe stehenden Journalisten, Thorsten Brehme, zur Rede. Dieser gibt an, von dem Wiederauftauchen Maries erfahren zu haben und nur auf eine heiße Story aus zu sein. Im Hotel angekommen, überlässt Wolff Marie der Obhut von Tom und macht sich auf den Weg zur Wolbers Wohnung. Dort findet er einen halbtoten Wolbers vor. Währenddessen bricht jemand in die Hotelsuite ein, schlägt Tom nieder und will Marie umbringen. Erst in letzter Sekunde kann der eintreffende Wolff sie retten. Tom ist sauer auf Wolff, weil dieser ihm verheimlicht hatte, dass er damals als Geisel genommen wurde und Marie entkommen liess - etwas was sich niemand erklären konnte. Tom hat auch herausgefunden, wo Boltz zu finden ist. Als Wolff und Marie am nächsten Tag Peter Boltz aufsuchen, werden sie von Journalist Brehme überwältigt, der jetzt mit Hilfe der eintätowierten Breiten- und Längengrade, die die drei verbliebenen Mitglieder der Bande am Körper tragen, die versteckte Beute finden will. Es stellt sich heraus, dass Marie von ihm gezwungen wurde zu kooperieren, da er ihren Sohn Paolo in seiner Gewalt hat. Er verlässt nachdem er Boltz und Wolff niedergeschossen hat, mit Marie die Wohnung. Zur gleichen Zeit macht sich auch Tom mit BKA-Mann Speer auf den Weg in ein Waldgebiet. Die tätowierten Angaben, die er an Wolbers und Marie bereits gesehen hatte, reichen aus, um die beiden an die richtige Stelle zu führen. Dort sind Marie und Brehme bereits fündig geworden. Speer stellt sich als der "Informant" von Sandor heraus. Er war es auch, der versucht hatte, Marie im Hotel umzubringen. Eine schwierige Situation für Tom - und was ist mit Wolff?
117. Blutrache
29.11.2000
Bei einem geheimen Treffen bekennen die beiden türkischen Teenager Ismit und Sema ihre Liebe zueinander. Das Tete-a-tete wird jedoch jäh unterbrochen, als plötzlich Nidal auftaucht. Nach altem türkischen Familienrecht ist ihm Sema zur Frau versprochen worden. Er tobt vor Wut und ist fest entschlossen, Ismit mit einem Messer zu erledigen. Es kommt zu einem wilden Kampf, bei dem Nidal beim Versuch, Ismit umzubringen, vom Hügel auf dem sie stehen in den Tod stürzt. Nidal ist tot und seine Familie schwört Blutrache. Wolff kennt die Türkischen Riten und versucht, ein Blutbad zu verhindern. Aber er stößt überall auf stumme Münder und taube Ohren. Niemand will ihm verraten, wo sich Ismit versteckt hält. Einzig Sema ist bereit auszupacken, um ihren geliebten Ismit zu retten. Aber ihr Vater hält sie in der Wohnung gefangen. Als Gerd, ein Freund Ismits, halb totgeprügelt wird, damit er das Versteck seines Freundes verrät, läuten bei Wolff die Alarmglocken. Er lässt sich von sämtlichen Straftaten, sowie Unfällen in Berlin lebender Türken berichten und stößt dadurch auf Sema, die in der Mordnacht ebenfalls verletzt wurde und ins Krankenhaus musste. Aber Sema begeht in ihrer Verzweiflung einen Selbstmordversuch. Mit offenen Pulsadern kommt sie abermals ins Krankenhaus. Als Ismit, der sich in einem verlassenen Haus verbunkert hat und dort von seinem Freund und Werkstättenchef Bernd Strahl versorgen lässt, von Semas Tat erfährt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Er schleicht sich ins Krankenhaus und flieht mit Sema...
118. Fahrstunde
06.12.2000
Konrad Novak kapert nach einem Banküberfall als Fluchtwagen das Auto des Fahrlehrers Kansy, am Steuer ausgerechnet der Sohn des amerikanischen Botschafters in Berlin, Kevin Kettelehawke. Trotz Ringfandung entkommt Novak mit den Entführten... Wenig später wird Kansy gefunden. Kevin ist tot, erschossen von Novak und einem Komplizen, den Kansy nicht präzise beschreiben kann... Wolff und Tom stehen unter dem Druck der amerikanischen Botschaft, die in Gestalt von Kettlehawkes Mitarbeitern Mercer und Labraer parallel recherchiert... Durch aufmerksame Ermittlungen kommen Wolff und Tom auf Peter Tschiche, einen Freund Novaks, der gemeinsam mit Novaks Frau Julia offenbar auf Novak wartet. Ist Tschiche der Komplize, von dem Kansy sprach? Bei der Gegenüberstellung erkennt Kansy Tschiche jedoch nicht... Novak bleibt verschwunden, was für Julia ein Rätsel ist. Schließlich vertraut sie sich Wolff an: Novak habe in der Tat Geld für die Operation ihrer kranken Tochter Jenny besorgen wollen. Jetzt, nach dem – sicher unbeabsichtigten – Tod einer Geisel habe ihr Mann sich möglicherweise das Leben genommen... In der Tat findet Wolff den toten Novak, nur ist er eindeutig durch fremde Hand umgekommen. Tschiche steht nun unter Verdacht, Novak getötet zu haben, um sich die gesamte Beute sichern zu können... Weil er das abstreitet und die Beweislage nicht gut ist, setzt Botschafter Kettlehawke eine hohe Belohnung für Beweise aus, die den wahren Täter dingfest machen können. Da erscheint Kansy mit einem kleinen Teil der Beute und erklärt betroffen, er habe sich von Tschiche kaufen lassen, weil er ihn am Tatort erkannt habe... Alles scheint jetzt zusammen zu passen, aber Wolff stolpert über eine Kleinigkeit...
119. Tag der Abrechnung
20.12.2000
Die Freunde Benno und Daniel haben den Plan, ihren Lehrer, Herrn Stoltze, während des Schulunterrichts zu erschießen. Als bei Unterrichtsbeginn eine Vertretungslehrerin erscheint, zieht Benno die Waffe, bedroht seine Mitschüler und verlangt nach seinem Lehrer, Stoltze. Einige Schüler können aus dem Klassenraum flüchten, und den Feueralarm auslösen. Benno bleibt mit Daniel und der Geisel Betty Ackermann zurück. Zur gleichen Zeit referiert Tom Borkmann in der Schule über den Polizeiberuf. Als er den Feueralarm hört, greift er sofort ein. Geschickt versucht er, Benno zum Aufgeben zu überreden. Doch dann taucht überraschend Lehrer Stoltze auf und Benno dreht durch. Er will Tom erschießen, doch Tom reagiert schneller. Als Wolff am Tatort eintrifft, ist Benno bereits tot. Er beginnt mit den polizeilichen Ermittlungen, aber weder die Waffe des Jungen noch die Kugel aus Toms Pistole sind zu finden. Tom wird im Kollegenkreis sowie in der Öffentlichkeit beschuldigt, einen wehrlosen Jungen erschossen zu haben. Durch den Druck der Öffentlichkeit wird Wolffs Aufklärungsarbeit zusätzlich erschwert. Und gleichzeitig will Daniel sich für den Tod seines Freundes Benno an Stoltze rächen!
120. Der achte Mord
03.01.2001
Ein skrupelloser Drogendealer demütigt eine süchtige Prostituierte und wird in derselben Nacht in seiner Tiefgarage erschossen. Dies ist der sechste Mord an einem Dealer in kurzer Zeit. SoKo-Chef Griese, der die Ermittlung leitet, beruft Wolff und Tom in sein Team. Durch die „Interne Abteilung“ gibt es Hinweise, dass die Dealermorde auf das Konto des jungen und hochbegabten Polizisten Jan Kirsch gehen, der den Drogentod seiner Schwester rächen will. Wolff und Tom sollen nun verdeckt gegen Jan Kirsch ermitteln, während dieser ihnen als neuer Partner zur Seite gestellt wird. Jan beschuldigt seinerseits den einflussreichen Geschäftsmann Ewald Horten, die Dealermorde in Auftrag gegeben zu haben. Horten sei einer der großen Drogenbosse und wolle sein Revier mit allen Mitteln verteidigen. Jan Kirsch gibt Horten auch die Schuld am Tod seiner Schwester. Da findet man bei Jan Kirsch die Tatwaffe des letzten Dealermordes. Zwar reicht der Waffenfund nicht zur Verhaftung. Aber Wolff und Tom müssen vermuten, dass Jan mit Hilfe der Morde einen Bandenkrieg gegen den vermeintlichen Auftraggeber Horten auslösen will, an den sonst kein Herankommen ist. Wolff stellt Jan, als dieser den Dealer Engholm observiert. Das nächste Opfer? Jan präsentiert eine neue Theorie: Um einen Bandenkrieg gegen sich abzuwenden, wird Horten als nächstes einen seiner eigenen Leute umbringen lassen, den er sowieso loswerden will. Und zwar genau diesen Engholm, den man nur observieren muss, um den Killer beim nächsten Mordversuch zu stellen. Wolff und Tom lassen sich auf die heikle Aktion ein, um Jan nicht aus dem Blick zu verlieren. Während Engholms Beschattung verlieren sich die Beamten nach einem Zwischenfall. Nach einer Verfolgung wird Engholm erschossen und Tom verletzt. Allem Anschein nach von Jan! Als Wolff ihn festnimmt, beschwört Jan seine Unschuld. Aber die Spurenanalyse ergibt, dass alle Projektile aus Jans Dienstwaffe stammten. Als er zudem von einer Zeugin belastet wird, scheint der Fall geklärt. Aber Wolff entdeckt, dass die Zeugenaussage von Hortens Leuten gekauft wurde. Auch die Projektile wurden von einem Polizeitechniker vertauscht, der auf Hortens Lohnliste steht. Alle Beweise wurden fingiert. Wolff findet heraus, dass Hortens Fäden bis in die Polizei reichen, und dass Jans Leben in der U-Haft bedroht ist. Kurz bevor Jan einer Attacke zum Opfer fallen soll, rettet ihn Wolff durch eine vorgetäuschte Überführung. Wolff will Jan aus der Haftanstalt in Sicherheit bringen, bis er alle Beweise zusammen hat. Aber Wolffs Pläne werden von Hortens Leuten durchkreuzt – unter ihnen auch SoKo-Chef Griese. Sie nehmen Wolff und Jan gefangen und bringen sie gewaltsam in Hortens Villa. Jetzt stellt sich heraus, dass Griese selber die Dealer für Horten ermordet hatte und Wolff nur benutzen wollte, um die Taten dem jungen Kollegen anzuhängen. Aber diese Einsicht hilft Wolff und Jan nicht viel. Horten ist scheinbar am Ziel. Auf Wolff und Jan wartet im Villengarten bereits eine ausgeschachtete Grube und eine Ladung frischer Beton...
121. Eindeutig Notwehr
10.01.2001
Unbeabsichtigt touchiert der Unternehmer Björn Kalies nach einem Theaterbesuch mit seinem Wagen den vorbeifahrenden Radfahrer Frederik Dorn. Zwischen beiden entbrennt ein Streit, der, von Kalies Lebensgefährtin, der Zahnärztin Ellen Drescher, hilflos verfolgt und von Frederik ausgesprochen aggressiv angeheizt, handgreiflich wird. Der Streit endet vor den Augen zahlreicher entsetzter Zeugen mit Frederiks Tod: Kalies sticht in Panik mit einem Federhalter in dessen Halsschlagader... Nicht nur Dorns Schwester Nadine, deren Freund Mirko Büschleb, der eine Kampfsportschule betreibt, in der Frederik Trainer war, sondern auch Frederiks Kommilitione im Institut für Biochemie der Freien Universität Berlin, Torsten Rudolph, ist fassungslos; sie schildern Frederik als durchweg ruhig und besonnen. Der Vorfall vor dem Theater ist allen unerklärlich... Kalies Anwalt Binné fordert von Wolff, Nadine, die Kalies bedroht, davon abzuhalten, seinem Mandanten zu nahe zu kommen. Das ist nicht ganz einfach. Obwohl Kalies Frederik eindeutig aus Notwehr getötet hat, nennt sie ihn einen Mörder und bedrängt Wolff, den Fall nicht abzuschliessen. Seinem Gefühl folgend, recherchiert Wolff weiter. Er ermittelt, dass Frederik und Torsten gemeinsam an einer hochsensiblen, noch geheimen Forschungsarbeit saßen, deren Ergebnis in Kürze veröffentlicht werden sollte. Das bringt ihn angesichts der Sachlage zwar nicht weiter, aber als Tom die Obduktionsergebnis von Frederiks Leiche und das ärztliche Gutachten über Kalies nach dem Kampf studiert, stellt er fest, dass beide – bis auf Frederiks tödliche Verletzungen – kaum Kampfspuren davongetragen haben; ein bisschen wenig für einen Fight auf Leben und Tod, wie sie meinen...
122. Die Wette
17.01.2001
Drei Börsianer wetten in einer Bar: Chef Jörg Neumann bietet seinen Mitarbeitern Edward und Chris 50.000 Mark, wenn es ihnen gelingt, eine Frau aus der Bar "abzuschleppen". Edward ist anscheinend erfolgreich: mit Kellnerin Anneke verlässt er das Lokal. Im Park versucht er, sie zu küssen, sie wehrt sich jedoch. Tags darauf wird Edward tot aufgefunden, mit zerkratztem Gesicht und Messereinstichen ... Wolffs Ermittlungen ergeben bald, dass weniger erzwungener Sex als handfeste Aktien-Interessen im Spiel waren ...

Staffel 10
123. Jeanette
13.02.2002
Kurz vor Ladenschluss: Wolff (Jürgen Heinrich) kauft noch schnell Windeln für Luis, als der Supermarkt von zwei Männern überfallen wird. Während Tom (Steven Merting) von draußen die Spur aufnimmt, droht drinnen die Situation zu eskalieren, als klar wird, dass einer der Täter nicht nur Geld will, sondern einen ganz persönlichen Rachefeldzug führt ...
124. Tödliche Lektion
20.02.2002
Mord in der Landespolizeischule. Wolff und Tom vermuten einen rassistischen Hintergrund. Der Corpsgeist, auf den sie treffen, erschwert die Ermittlungen. Nur Ralf Zoellner, der den Mord beobachtet hat, und seine türkische Freundin Canan scheinen kooperativer. Erst als Wolff und Tom erfahren, dass das Mordopfer der Freund von Polizeischülerin Maike war, die sich offenbar kurz zuvor das Leben genommen hatte, wendet sich das Blatt.
125. Standrecht
27.02.2002
Der zehnjährige Kai Rossberg wird tot aufgefunden, nackt in einem Fluss. Schnell fällt der Verdacht auf Johannes Seiler, der in seinem Heimatort einschlägig vorbestraft ist wegen sexuellen Missbrauchs an Kindern. Kai und sein Freund Lukas Höfer sollten gegen ihn aussagen. Doch nach Kais Tod verweigert Lukas plötzlich die Aussage. Wolff und Tom können Seiler nichts nachweisen und müssen ihn wieder laufen lassen. Getrieben von dem Wunsch, Seiler zu überführen, heften sie sich an seine Fersen. Da wird auf Seiler geschossen...
126. Wildwechsel
06.03.2002
Brieselang, ein Provinznest in Brandenburg, Toms Heimatort. Während einer Jagdgesellschaft erschießt sich Toms ehemaliger Schulfreund, doch bald mehren sich die Zeichen, dass es kein Selbstmord war. Tom trifft auf eine Mauer des Schweigens. Welches Geheimnis verbirgt die Dorfgemeinschaft?
127. Der Wiedergutmacher
13.03.2002
Eine Frau wird auf dem Spielplatz ermordet. Alle Hinweise deuten auf den Obdachlosen Herrmann Warner. Als dieser auf der Flucht vor der Polizei über ein Brückengeländer klettert und abrutscht, will Polizist Beckmann ihn retten, doch Warner stürzt in die Tiefe. Wolff gibt sich mit dieser „einfachen“ Lösung nicht zufrieden und recherchiert weiter. Die Tote war vor Jahren in einen Unfall verwickelt, bei dem der Sohn ihrer besten Freundin ums Leben kam. Der Fahrer floh. Wolff und Tom sind überrascht, zu erfahren, dass diese Freundin – Ilona – die Frau des Polizisten Beckmann ist. Stück für Stück decken er und Tom eine menschliche Tragödie auf, die nur in der Katastrophe enden kann ...
128. Tausend kleine Helfer
20.03.2002
Ein Drogenring zwingt arme Jungs, alten Menschen ihre Hunde zu klauen und sie zu erpressen, damit sie sich vom Arzt drogenähnliche Medikamente verschreiben lassen. Einer der Jungs wird ermordet und Wolff macht sich auf die Fährte ...
129. Rollenspiele
27.03.2002
Ein Vergewaltiger, der sich als Polizist verkleidet Zugang zu den Wohnungen seiner Opfer verschafft, versetzt Berlin in Angst und Schrecken. Als er eine junge Frau tötet, übernehmen Wolff und Tom den Fall. Inmitten der Hysterie, die der falsche Polizist überall auslöst, sind die beiden verstrickt in eine amouröse Dreiecksgeschichte zu einer Journalistin – so sehr, dass ihnen der entscheidende Zusammenhang beinahe entgeht...
130. Sport ist Mord
03.04.2002
Als der Arzt der aufstrebenden Berliner Footballmannschaft "Berlin Thunder" ermordet in seiner Praxis aufgefunden wird, gibt es gleich eine Palette von Verdächtigen: gedopte Spieler, ein vom Erfolg besessener Vereinspräsident, ein böser Journalist und ein depressiver Trainer, der dem Arzt die Schuld am Tod seiner Cheerleader-Tochter geben will ...
131. Der Schutzengel
10.04.2002
Bei Bauarbeiten am Berliner Olympiastadion wird eine sechzig Jahre alte Leiche entdeckt. Schnell vermuten Wolff und Tom, dass es sich bei dem Toten um Friedrich Bertram handeln könnte, einen jungen Sportler, der während der Olympiade 1936 plötzlich verschwand. Auf der Suche nach Zeugen aus der alten Zeit, werden die beiden mit der jüngsten deutschen Vergangenheit konfrontiert: Ein ehemaliger Stasi-Oberst und sein politischer Ziehsohn knüpfen ein Netz, um die Schatten der Vergangenheit fern zu halten.
132. Ecstasy
17.04.2002
Mord an einem Schüler - scheinbar völlig ohne Motiv. Wolff und Tom sind ratlos, bis sie auf die Spur eines Drogendealers kommen, der noch einen letzten großen Coup durchziehen will: Wenn Wolff ihn nicht aufhält, wird er die Loveparade mit verunreinigtem Ecstasy überschwemmen. Wolff stellt ihm eine Falle und setzt als Köder seine gerade erhaltene Erbschaft ein...
133. Trennungsmüll
24.04.2002
In der Mülltrennungsanlage wird die Leiche eines Säuglings gefunden. Wolff und Tom machen sich auf die Suche und müssen sich bald die Frage stellen, ob die völlig überforderte Mutter nicht selbst ihr eigenes Kind getötet hat...

Staffel 11
134. Der Fall Kramer
22.01.2003
Wolff ist einziger Augenzeuge eines Mordes. Er nimmt die Verfolgung des Mörders auf und der attackiert ihn mit einer chemischen Substanz. Wolffs Augen werden verätzt und er erblindet. Toms einziger Anhaltspunkt ist ein Phantombild, zu dem ausgerechnet der blinde Wolff die Angaben gemacht hat. Aber was ist das Phantombild eines Blinden schon wert? Ein mutmaßlicher Täter wird verhaftet. Doch dann wird bekannt, dass Wolffs Augenverletzung heilbar ist. Und jetzt wird es für ihn noch einmal sehr gefährlich...
135. Venusfalle
29.01.2003
Ronaldo Cortez, ein Latin Lover par exellence, wird nach einer Liebesnacht von "Carmensita" ermordet. Alle Indizien und Motive deuten auf die Ehefrau des Toten. Doch Maria Cortez, heißblütige Besitzerin einer Tanzschule und ehemalige Profitänzerin, hat für die Tatzeit ein wasserdichtes Alibi. Außerdem verdichten sich die Hinweise, dass Karen Mühlheim, eine junge Tanzschülerin, die von Ronaldo ein Kind erwartet, die Täterin ist. Und Karen hat kein Alibi. Tom jedoch ist von Karens Unschuld überzeugt. Und während er versucht, das zu beweisen, verfällt Wolff immer mehr der schönen geheimnisvollen Maria. Sollte ihn sein untrüglicher Instinkt dieses Mal verlassen?
136. Tot oder lebendig
05.02.2003
Als die kleinen Söhne von Petra Winter verschwinden, befürchten alle eine Triebtat. Eine Großfahndung bringt keine Hinweise. Kurze Zeit später wird der jüngere Sohn tot auf einem Schrottplatz gefunden. Petra ist am Boden zerstört, doch ihr Bruder erzählt Wolff, dass Petras neuer Lebensgefährte sie offenbar wegen der Kinder nicht heiraten wollte. Hat er etwas mit dem Verschwinden der Kinder zu tun? Oder hat Petra selbst ihre Kinder getötet, um freie Bahn zu haben? Doch bald verdichten sich die Hinweise, dass Petras Ex-Mann Marc, ein aggressiver Maler, hinter dem Verbrechen steckt. Auf Grund eines starken Indizes verhaftet Wolff den Maler wegen Mordes an seinem eigenen Sohn. Doch noch immer fehlt jede Spur von dem zweiten vermissten Jungen. Die Verhandlung gegen Winter läuft schlecht, aber Tom kann den entscheidenden Beweis für Winters Schuld beibringen. Mit diesem konfrontiert, zeigt Winter sein wahres Gesicht und gesteht den Mord. Voller Hass schleudert er Petra entgegen, dass sie aber ihren zweiten Sohn niemals wieder lebend zu Gesicht bekommen wird: Er habe ihn an einem geheimen Ort versteckt. Marc Winter begeht kurz darauf Selbstmord - Wolff ist Petra Winters einzige Hoffnung, ihren Jungen wiederzufinden. Aber es gibt keine Hinweise über seinen Verbleib...
137. Taxi zum Mond
12.02.2003
Eine Serie von Raubmorden an Taxifahrern erschüttert Berlin, doch Wolff und Tom finden lange keinen Ansatzpunkt. Denn der Mörder ist ein abgetauchter, selbsternannter Rächer: Werner Stever macht eine Gruppe von Ex-Arbeitskollegen für einen Anschlag auf seine Familie verantwortlich, bei dem seine Enkeltochter schwer verletzt wurde. Nun nimmt er an jedem einzeln Rache. Doch dabei entgleitet er in eine psychopathologische Traumwelt und sieht sich selbst als Kämpfer gegen das Böse im Moloch Berlin. Zunehmend panisch und unkontrolliert beginnt er, Fehler zu machen. Können Wolff und Tom die Zeichen deuten und Stever stoppen?
138. Aus Fehlern wird man klug
19.02.2003
Nach zehn Jahren wird Hartmut Berger aus dem Gefängnis entlassen. Wolff hatte ihn damals in seinem ersten Fall wegen Mordes hinter Gitter gebracht. Doch kaum ist Berger draußen, verübt jemand einen Anschlag auf ihn. Im Zuge seiner Ermittlungen wird Wolff immer wieder mit den Protagonisten seines ersten Falls konfrontiert und muss sich fragen, ob er vor zehn Jahren einen Fehler gemacht und einen Unschuldigen verhaftet hat...
139. Au Pair
26.02.2003
Ein Liebespaar entdeckt beim nächtlichen Bad im Schlachtensee die Leiche einer jungen Frau. Als Wolff und Tom am Tatort erscheinen, ist die Leiche verschwunden… Die Vermisstenkartei bringt die beiden auf die Spur des französischen Au Pair Simone, das von ihrer Gastfamilie Bernhard als vermisst gemeldet wurde. Aber als Simone nach ein paar Tagen wohlbehalten wieder auftaucht, scheint der Fall keiner mehr zu sein. Doch dann finden Wolff und Tom die vermodernde Leiche einer jungen Frau, die verblüffende Ähnlichkeit mit Simone hat: ihre Schwester Elise. Bei näherer Betrachtung ist Simone keineswegs ein Engel; im Gegenteil: Viele ihrer Bekannten hätten ein Motiv gehabt, sie zu töten. Hat der Mörder Elise im Dunkeln mit ihrer Schwester verwechselt? Oder liegt das Motiv viel eher in der Vergangenheit der beiden Schwestern? Und welche Rolle spielt der Filmstudent Laszlo in diesem Verwirrspiel, der – von Simone besessen – jeden ihrer Schritte auf Video festhält und eine unerklärliche Macht über sie hat?
140. Im Zwielicht
05.03.2003
Im Rahmen einer Routine-Verkehrskontrolle wird im Kofferraum des von Cem Khavari gefahrenen Wagens eine Leiche entdeckt. Schockiert flüchtet er. Seine Unschuld beteuernd sucht er Hilfe bei Tom Borkmann, den er von früher kennt. Auch Tom ist von Cems Unschuld überzeugt. Der smarte Anwalt Yilmaz Torgay allerdings rät Cem, die Aussage zu verweigern. Cem sagt nichts und flüchtet erneut. Tom – aus dessen Gewahrsam Cem floh – wird vom Dienst suspendiert. Wolff kommt derweil einem Fall von Geldwäsche auf die Spur und heftet sich an die Fersen eines türkischen Kulturvereins, der als Fassade für kriminelle Geschäfte dient und in dem Yilmaz Torgay eine aktive Rolle spielt. Plötzlich ist Wolff verschwunden. Tom - auf sich allein gestellt - versucht, Wolffs letzte Ermittlungsschritte nachzuvollziehen, um diesen aus großer Gefahr und einer unbekannten Welt zu retten.
141. Die Montagsgruppe
12.03.2003
Der Psychiater Kant wird in seiner Praxis erschlagen. Wolff und Tom stoßen schnell auf einen ganzen Pool von Verdächtigen: Dr. Kant leitete Therapiegruppen für Männer, die mit der Trennung von ihren Frauen nicht zurecht kamen. Lauter verhaltensgestörte, aggressive Männer, heimlich von Dr. Kant auf Video aufgezeichnet. Welche dieser verletzten Seelen war an einem Punkt angelangt, an dem sich die Aggression gegen den Therapeuten wandte? Oder hat sich jemand nur eines dieser Männer bedient, um einen perfiden Plan durchführen zu können?
142. Der Dritte Mann
19.03.2003
Nachts in der Berliner U-Bahn. Kiki Wetering fühlt sich bedroht von einem Mann, der allein mit ihr im Wagon sitzt und sie die ganze Zeit anstarrt. Sie erwägt auszusteigen, doch der Mann verlässt die Bahn. Erleichtert atmet Kiki auf – doch der Mann ist hinten wieder eingestiegen. Er nähert sich Kiki mit einem Messer. Am nächsten Tag wird in der Nähe des Bahndamms eine Leiche gefunden – Mark Gussmann, der Mann, der Kiki bedroht hat. Wolffs Ermittlungen führen ihn in ein Krankenhaus zu einer jungen Patientin, die Kiki wie aus dem Gesicht geschnitten ist: Ihre Zwillingsschwester Cordula, die vor drei Monaten von zwei Männern niedergeschlagen wurde und seitdem im Wachkoma liegt. War Mark Gussmann einer der Täter? Als noch der zweite mutmaßliche Täter getötet wird, liegt der Verdacht nahe, dass Kiki auf einem Rachefeldzug für ihre Schwester ist. Oder gab es noch einen dritten Mann, der nun versucht, seine Spuren zu verwischen?
143. Die Mumie
26.03.2003
Auch der Fall in „Die Mumie“ gibt dem engagierten Kommissar Rätsel auf. Das Auffinden eines toten Hafenarbeiters im Berliner Westhafen führt Wolff und Tom auf die Spur einer geschmuggelten pakistanischen Mumie. Die Nachforschungen ergeben, dass es sich bei der vermeintlichen Mumie jedoch vielmehr um die 15 Jahre alte Leiche einer Berlinerin handelt, die wiederum eine Beziehung zu einem der vier unter Verdacht für den ersten Mord stehenden Hafenarbeiter hatte. Und am Ende kommt doch alles anders, als der Kommissar und sein fleißiger Helfer vermuten.
144. Heiße Suppe
02.04.2003
Nach einem Einbruch in ein CD-Lager fliehen die Geschwister Mikkie und Alex McGregor über das Dach der Lagerhalle und brechen an einer morschen Stelle ein. Beim Aufprall zerstört Alex einen Tank, in dem eine chemische Flüssigkeit schwappt. Er kontaminiert sich mit der "Heißen Suppe". Und dann stolpern Mikkie und Alex plötzlich über die Leiche von Kristina Paluzek. Wolff und Tom kommen einem Giftmüllskandal auf die Spur. Musste Kristina sterben, weil sie zu viel wusste? Oder haben doch die Geschwister mit ihrem Tod zu tun? Jedenfalls verschlechtert sich Alex' Zustand rapide und Mikkie lässt sich auf ein gewagtes Spiel ein...

Staffel 12
145. Traumfänger
08.10.2003
Ein fauler Sonntag, ausnahmsweise auch mal für Wolff. Er bricht mit Verena und Luis zu einem Spaziergang auf, doch kaum aus dem Haus, hält ein Auto vor ihnen, die Scheibe sirrt herunter und ein Schuss fällt. Tödlich getroffen bricht Verena zusammen... Schweißgebadet erwacht Wolff aus seinem Albtraum, doch das ungute Gefühl bleibt. Noch in der selben Nacht wird Wolff an einen Tatort gerufen. Ein lange zurück liegender Fall macht Wolff zu schaffen: Sein damaliger Partner wird erschossen aufgefunden und schnell wird klar, dass sich der Mörder auch an Wolff rächen will... Bald schweben Wolff und Verena in größter Gefahr.
146. Spurlos
15.10.2003
Claudia Jäger, Tochter des Bundestagsabgeordneten Reinhard Jäger, wird ermordet – erstochen. Und ganz offensichtlich wollte jemand Spuren verwischen, denn am Tatort wurde Feuer gelegt. Was Wolff noch nicht weiß: Claudias Nachbarssohn – der geistig retardierte Peter, wurde von seiner Mutter morgens neben der Leiche gefunden. Doch ihr dilettantischer Ablenkungsversuch nützt Peter nichts - schnell finden Wolff und Tom seine Fingerabdrücke auf der Tatwaffe. Doch Wolff ist nicht überzeugt, dass Peter der Täter ist. Bei ihren Recherchen im Umfeld und der Familie der toten Claudia treffen sie auf ein Netz aus Lügen, nicht erwiderter Liebe und tragischer Verstrickungen. Wolff bewegt sich zwischen Claudias Vater und ihrer Schwester Kirsten, Jägers Geliebter und Kirstens Freund und merkt, dass sie alle etwas verbergen, dass niemand ein Alibi für die Tatzeit hat, dass mehr als einer einen Grund gehabt hätte, Claudia zu töten. Und dann erhebt Kirsten Anschuldigungen, die den ganzen Fall in einem anderen Licht erscheinen lassen...
147. Blind Date
22.10.2003
Max Hertzog, Inhaber der legendären Berliner Currywurst-Bude "Curry-Maxe", wird in seiner Hütte am See ermordet. Ganz offensichtlich war er mit einer Frau zusammen, es findet sich ein Taschentuch mit Lippenstiftabdruck. Bald zeigt sich, dass Hertzog die Dienste einer Agentur Huber in Anspruch nahm. Geschäftszweck der Agentur: die Vermittlung von Seitensprüngen! Drei Frauen hatten unter Pseudonym per e-Mail mit Hertzog Kontakt aufgenommen. Wolff und Tom haben bald heraus, wer sich hinter den Pseudonymen verbirgt. Doch sie wissen auch, dass keine der Damen sich freiwillig zu ihren Rendezvous' äußern wird. Wolff muss als Seitenspringer undercover gehen und so gibt der "Märchenprinz" eine Kontaktanzeige auf...
148. Jeanettes Flucht
29.10.2003
Fortsetzung der Folge "Jeanette", in der Bernd Schäfer und Klaus Köbnitz einen Supermarkt überfallen: Klaus will an das große Geld, doch Bernd will sich an dem Mann rächen, den er für den Unfall seiner Freundin Jeanette verantwortlich macht, die seitdem im Koma liegt. Als der Überfall zu scheitern droht, will Bernd sich erschießen und kann von Wolff erst im letzten Moment davon abgehalten werden – er hat Jeanette in den Markt bringen lassen und macht Bernd klar, dass er für sie weiterleben muss: Bernd bricht aus dem Gefängnis aus um Jeanette im Pflegeheim zu besuchen. Bei seiner Flucht kreuzt er den Weg von Wolff und Tom, die er zwar noch abschütteln kann, die aber genau wissen, wo sie ihn finden werden – bei Jeanette. Im Pflegeheim ist Bernd entsetzt über den verwahrlosten Zustand, in dem seine geliebte Jeanette sich befindet. Er wird Zeuge, wie ein Pfleger versucht, sich an ihr zu vergreifen. Als der Pfleger Bernd angreift, sticht er in Notwehr zu. Just in dem Moment, taucht Tom im Pflegeheim auf. Bernd weiß, er hat keine Chance, ihm brennen die Sicherungen durch – er nimmt Tom als Geisel und verschwindet mit Jeanette aus dem Heim. Was Bernd nicht weiß: Jeanette leidet an Epilepsie, jeder Anfall kann tödlich enden. Schon bald ist Bernd sichtlich mit der Situation überfordert, aber er möchte Jeanette und sich um jeden Preis ihren gemeinsamen Traum vergangener Tage verwirklichen: Er will mit ihr nach Venedig. Im Wohnmobil seiner Eltern macht er sich auf den Weg, doch Wolff ist ihm schon auf den Fersen. Kann er Bernd noch einmal zur Besinnung bringen...?
149. Fahrerflucht
12.11.2003
Ein Junge wird nachts von dem angetrunkenen Gregor Piqué überfahren. Seine Beifahrerin Marina Böhm drängt ihn dazu, die Leiche verschwinden zu lassen. Am nächsten morgen ist auch Piqué tot. Wolff und Tom finden heraus, dass der Bankangestellte Piqué Marinas Vater, Karsten Böhm, keinen weiteren Kredit für sein Bauunternehmen gewähren wollte. Johann Zinner schaltet die Polizei ein, da sein Sohn, ein guter Freund von Karsten Böhms Sohn Timo, verschwunden ist. Die Familie Zinner ist davon überzeugt, dass Karsten Böhm etwas mit dem Verschwinden ihres Sohnes zu tun hat; denn Johann Zinner ist der Prokurist der Bank, die Böhm keinen Kredit mehr geben wollte. Der Witwer Böhm sieht sich nicht nur mit Mordanschuldigungen konfrontiert, er muss unter diesem Druck auch fürchten, dass er seinen Sohn an seinen Schwiegervater wegen mangelnder Fürsorge verlieren wird; seine Tochter Marina, die ihren Vater für einen Versager hält, wohnt schon bereits bei ihrem Großvater. Hängen das Verschwinden des Jungen und der Mord an Piqué zusammen?
150. Schattenwesen
19.11.2003
Eine Anwältin wird in ihrer Kanzlei ermordet. Ihr Ehemann David Kondschak geht zur Mordkommission und berichtet Wolff und Tom von dem Fund der Leiche. Als die Polizisten in dem Anwaltsbüro erscheinen, ist die Tote verschwunden, die Spuren sind verwischt worden. In ihrem letzten Fall vertrat die Anwältin die Hinterbliebenen der Opfer eines Fabrikbrands. Eine Halle war abgebrannt, es stellte sich heraus, dass die Firma kurz vor der Insolvenz stand und dass das Hallengebäude hoch versichert gewesen ist. Liegt hier der Schlüssel zum Mord ohne Leiche? Oder spielt der Ehemann ein geschicktes Spiel? Beim Hinterleuchten der Vita von David Kondschak finden unsere Kommissare heraus, dass David an Schizophrenie leidet und daher Dinge vermeint zu sehen und zu erleben, die aber gar nicht stattgefunden haben. Er lebt in einer Traumwelt, die es feinfühlig zu erkunden gilt. Wenn es Wolff gelingt, sich in diese Welt der Irrealität hineinzuversetzen, dann wird er zwischen Wahrheit und Wahn unterscheiden können und den Mörder der Anwältin überführen.
151. Kleine Zwerge, lange Schatten
03.12.2003
Til Becker, der junge, gut aussehende Neuling in der Gartenkolonie, wird ermordet auf dem Gelände der Anlage aufgefunden. Die eingeschworene Gruppe langjähriger Gartenkolonisten beteuert, nichts mit dem Mord an dem Ex-Häftling zu tun zu haben. Die Ermittlungen in diesem für Hauptkommissar Wolff und seinem Kollegen Tom Borkmann eher ungewöhnlichem Milieu ergeben, dass eine Baufirma einen Teil des Geländes fast um jeden Preis für ihr geplantes Logistikzentrum erwerben wollte. Doch scheiterte das Unternehmen stets am Starrsinn der Anlagenbewohner. Schnell kommt der Verdacht auf, dass der Tote, der so gar nicht in das Bild der Kolonie passte, als Spitzel diente und versuchen sollte, Kolonisten zu bestechen: Land für Geld. Und dafür mit dem Leben bezahlen musste. Außerdem machte er sich an das Mauerblümchen Kamilla Sandmeier heran, was ihre strenge Mutter Maria überhaupt nicht duldete. Ein weiteres Motiv? Ein bei dem Toten gefundener Talisman aus Knochen, eine hand-gezeichnete Karte, Intrigen, Neid und Nachbarschaftsstreit in der idyllischen Kolonie geben unseren Kommissaren weitere Rätsel auf, die sie vor der Kulisse dieser ‚heilen Welt’ aus Blumen und Gartenzwergen lösen müssen…
152. Der unwürdige Zeuge
17.12.2003
Gerade als sich ein Transsexueller vom Dach stürzen will, wird er Zeuge, wie unter ihm jemand aus dem Fenster geworfen wird. Der Suizidversuch verwandelt sich in eine Flucht vor einem Mörder. Im Zentrum des Krimis steht eine tragikomische Figur, die auf der verzweifelten Suche nach Anerkennung ist. Die finale Rettung findet sich in: Tom!
153. Tod in Uniform
07.01.2004
Die Polizistin Anja Schöne wird ermordet. Nach dem Bericht einer Augenzeugin soll sie ein Polizeibeamter umgebracht haben. Tom wird zum 'Polizeiobermeister' degradiert, um sich undercover in den Abschnitt der toten Polizistin einzuschleusen; denn dort vermuten unsere Kommissare den eventuellen Mörder. Wolff findet über seine Ermittlungen von 'außen' heraus, dass Beamte des Abschnitts ihr Salär mit Schutzgelderpressungen aufgebessert haben. Wusste die schöne Anja von den Erpressungen? Musste sie daher sterben? Oder war Eifersucht unter den männlichen Kollegen ein mögliches Motiv? Doch fast genauso schwierig wie die Lösung des Falls ist die Aufgabe, die Tom zusätzlich zuteil wird: Wie übermittelt er Louise König, der Großtante von Anja, die Todesnachricht ihrer geliebten Nichte, die bei ihr lebte? Und was spielt der undurchsichtige Immobilienmakler Steffen König, der Enkel von Louise, für eine Rolle? Eine harte, emotionale Nuss, die Wolff und Tom in diesem Fall zu knacken haben…
154. Die Heldin
17.03.2004
Ein Wissenschaftler, der an einem großen Gen-Forschungsprojekt gearbeitet hat, wird ermordet. Er war eine erfolgreiche Koryphäe auf seinem Wissenschaftsgebiet und stand kurz vor einer wichtigen Entdeckung. Für Wolff und Tom liegt es nahe, sich das Konkurrentenumfeld näher anzuschauen. Es gelingt unseren Kommissaren, den Mörder zu identifizieren. Und Wolff versucht, ihn in einer packenden Verfolgungsjagd zu stellen. Es kommt zum "High-Noon" auf dem Französischen Dom. Und Wolff in eine lebensbedrohliche Situation. Durch den Einsatz einer mutigen Dombesucherin wird Wolffs Leben gerettet. Und dadurch entsteht ein ganz neuer Fall für unsere Ermittler…
155. Karambolage
31.03.2004
Ein Auffahrunfall von zwei Autos auf einer selten befahrenen Straße: Eine ältere, bei dem Crash verletzte Beifahrerin stirbt durch unsachgemäße Erste-Hilfe-Leistung. Wolff und Tom stolpern in diesem Fall, der erst im Laufe der Ermittlungen für die Berliner Mordkommission einer werden wird, über einen Versicherungsbetrug, der keiner ist, und über ein Mordmotiv, das den Unfall in ein ganz anderes Licht rücken lässt. Doch auch dieser Schein wird trügen…
156. An einem Tag im Mai
07.04.2004
Mai-Krawalle. Ein Polizist wird von einem potentiellen Randalierer vom Dach gestürzt und kommt ums Leben. Der Täter wird angeschossen. Doch er kann flüchten. Seine Ex-Freundin wird observiert, da Wolff und Tom vermuten, dass der Verwundete Kontakt mit seiner ehemaligen Geliebten aufnehmen wird. Denn sie haben sich kurz vor der Tat zum ersten Mal seit vier Jahren wieder getroffen, um einen Neuanfang zu wagen. Unsere Polizisten gehen auf die Jagd des Mörders. Doch dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung…
157. Diplomatie am Ende
14.04.2004
Auf dem Gelände einer lateinamerikanischen Botschaft wird eine junge Angestellte vor den Augen ihres Freundes erschossen. Das Mädchen wird vom Wachpersonal zurück in die Landesrepräsentanz und somit in den Bereich der diplomatischen Immunität geschleppt. Wolff und Tom ermitteln in dem für die Bundeshauptstadt so typischen Diplomatenmilieu und geraten dadurch heftig in die Mühlen der Politik. Die Kommissare müssen einen Mord beweisen, den es nach „offizieller“ Lesart nicht gegeben hat. Der einzige Zeuge des Mordes, der Freund des Mädchens, stand vor der Botschaft, als die Schüsse fielen. Die Leiche befindet sich nach seiner Aussage auf dem Botschaftsgelände und ist somit außer Reichweite der deutschen Behörden. Und ohne Leiche, kein Mord. Mit polizeilicher Cleverness versuchen unsere Ermittler, die politische Unantastbarkeit auszutricksen, doch die Macht der Politik und ihrer Interessen scheint ihnen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zu machen.
158. Die Richter
21.04.2004
Lautes Geschrei im Knast! Ein erst vor kurzem inhaftierter jugendlicher Drogendealer wird von seinem Zellenkumpan erhängt aufgefunden. Wolff und Tom können nicht nachvollziehen, dass der Zellenmitbewohner nichts von dem vermeintlichen Selbstmord mitbekommen haben soll. Hat er den Jungen vielleicht umgebracht? Gab es eine offene Rechnung? Vor dem Gefängnis treffen unsere Kommissare auf den unerbittlichen Richter Kneiff, der den jungen Dealer zu der Haftstrafe verurteilt hat und sich nun brennend für die laufenden Ermittlungen interessiert. Doch warum? Weil er ein schlechtes Gewissen hat, da er den Jungen zu hart bestrafte? Weil er kurz davor ist, eine politische Karriere anzustreben und ihn dieser Fall in ein negatives Licht rücken könnte? Für die Freundin des Toten ist es klar: Die Behörden haben ihn in den Tod getrieben: Schuld ist das System. Sie und ihre Freunde wollen an diesem Rache nehmen. Wolff und Tom ermitteln gegen Justiz und Selbstjustiz. Sie finden heraus, dass vor dem Gesetz doch nicht alle gleich zu sein scheinen. Doch da ist es schon fast zu spät…
159. Amsterdam sehen und sterben
28.04.2004
Zwei Männer überfallen in Amsterdam die Zentralbank, nehmen eine Kundin als Geisel und flüchten durch halb Europa. In einem abgelegenen Waldstück nahe Berlin gelingt es Hauptkommissar Wolff, die Täter zu stoppen. Um das Leben der Geisel zu retten, muss Wolff auf einen der Männer schießen. Das hat unvorhersehbare Folgen.

Staffel 13
160. In eigener Sache
05.01.2005
Eine Wasserleiche wird in der Spree gefunden. Der Tote unterhielt eine KFZ-Werkstatt, in der auch sein Bruder beschäftigt ist. Wolff und Tom vermuten, dass der Tote eventuell von seiner Ehefrau und seinem Bruder ermordet worden ist, da alle Zeichen darauf hinauslaufen, dass die beiden ein Verhältnis miteinander habe. Doch die Ermittlungen drehen sich, als eine weitere Spur auftaucht. Unsere Kommissare sehen sich nicht nur mit einem Mord, sondern auch mit einem gesellschaftlichen Tabu-Thema konfrontiert: Gewalt in der Ehe.
161. Gebrannte Kinder
12.01.2005
Die Schönheits-Praxis-Besitzerin Veronika Möhring ist von einem Parkhausdach tödlich gestürzt. Obwohl Selbstmord nicht ausgeschlossen werden kann, verdichten sich die Spuren darauf, dass noch eine zweite Person auf dem Dach zum Todeszeitpunkt gewesen ist. Wolff und Toms Ermittlungen führen die beiden in ein Milieu, in der Schönheit durch Operationen käuflich ist. Die Tochter und der Mann der Toten haben für die Tatzeit ein Alibi, doch trügt die „heile Familien-Welt“ vielleicht doch. Wolff und Tom nehmen eine Spur auf, die den Fall überraschend zu wenden scheint.
162. Kunstschuss
19.01.2005
Die erblindete Kunstsammlerin Ella Bischoff wird nachts von einem Einbrecher in ihrer Villa überrascht. In Notwehr erschießt sie den vermummten Dieb, der ein besonders wertvolles Gemälde aus dem Haus hatte stehlen wollen. Wolff und Tom werden zum Tatort gerufen und machen eine beinahe unglaubliche Entdeckung: der Tote ist der Ehemann von Ella! Ella erfährt von den Kommissaren, wen sie erschossen hat. Doch nimmt sie den Tod des Ehemanns eher gelassen zur Kenntnis. Denn das Verhältnis zu ihrem Mann war in den letzten zwei Jahren, seitdem sie durch einen Unfall erblindete, deutlich abgekühlt, Betrug beeinträchtigte ihre Ehe. Wolff und Tom stehen vor einem Rätsel: warum bricht der eigene Ehemann in die Villa ein, um ein Bild zu entwenden, dass er auch so ganz einfach aus dem Haus hätte entfernen können? Denn seine blinde Frau hätte den Verlust wohl gar nicht gemerkt. Was aber spielt der halbseidene „Künstler“ Erik Hebron, der Ella sehr nahe steht, für eine Rolle in diesem Fall? „Kunst kommt von Können“ – Und da unsere Ermittler absolute Profis in ihrem Metier sind, gehen sie allen Spuren in diesem Mord mit detailgenauer Präzision nach…
163. Wege zum Ruhm
26.01.2005
Dr. Liane Hauff ist eine ehrgeizige Biochemikerin. Eine Augenzeugin beobachtet, wie ein vermummter Mann heftig mit ihr streitet – die Augenzeugin holt die Polizei. Im Haus eskaliert die Situation; Wolff und Tom stürmen das Haus, Liane Hauff liegt tot auf dem Boden, der Täter versucht vor den Kommissaren zu fliehen, dabei löst sich ein Schuss, Tom wird getroffen und schwer verletzt. Nun muss sich Wolff, der unter Verdacht steht, seinen eigenen Kollegen angeschossen zu haben, alleine auf die Fährte des Täters begeben. Und die führt in das Biochemie-Labor. Doch was hat die vermeintliche Augenzeugin mit dem Mord zu tun? Ist sie vielleicht in den Tod der Medizinerin verwickelt? Wolff hat nicht nur gegen Neid, Missgunst und Gier, sondern auch gegen sein schlechtes Gewissen gegenüber Tom zu kämpfen.
164. Spätfolge
02.02.2005
Die Ehefrau eines guten Freundes von Wolff, Alex Kamrath, verschwindet plötzlich. Wolff weiß von Alex, dass seine Frau Julia ihn mit einem jüngeren Mann, Rafael Brennecke, aus der Nachbarschaft betrügt. Der Ehemann vermutet Julia bei Rafael. Alex bittet seinen alten Freund um Unterstützung und geht mit Wolff zu Rafael. Der streitet jedoch ab, Julia gesprochen bzw. gesehen zu haben, obwohl ihr Wagen vor seinem Haus parkt. Wolff sind die Hände gebunden, er kann seinem Freund nicht helfen. Doch er findet unter dem Wagen einige frische Bluttropfen, die in ihm den Ermittler wecken. Am nächsten Tag bittet Wolff Alex um ein Kleidungsstück Julias, um feststellen zu können, ob die DNA-Spuren auf der Kleidung mit dem Blut vor Rafaels Haus übereinstimmen. Überraschender Weise sagt Alex, dass sich seine Frau gemeldet hat und sich derzeit an der Ostsee aufhält. Doch Wolffs Misstrauen ist geweckt und er geht mit Tom auf die Suche nach Julia, die sich nicht an der Ostsee finden lässt. Ist die alte Freundschaft zwischen Wolff und Alex noch die, die sie früher einmal verband? Sagt ihm Alex die Wahrheit? Wolff wird auf eine harte Probe gestellt…
165. Grenzgänger
09.02.2005
Der kaltblütige Mord an dem Unternehmer Matthias Bronnen stößt Wolff ein weiteres Mal in die Abgründe deutsch-deutscher Vergangenheit. Mit jedem Ermittlungsschritt nähert er sich schmerzvoll einer ungeheueren Intrige, einem gestohlenen Leben und einer tragischen Liebe...
166. Der letzte Ritter
16.02.2005
Eigentlich hat Wolff alle Beweise, die er braucht, um den alternden Playboy Hardy Graf des Mordes an seiner Geliebten zu überführen. Sogar ein Geständnis hat Graf abgelegt: Mord aus Eifersucht. Doch beim Gerichtsprozess ruft Grafs Verteidiger die Gutachterin Dr. Sara Herzog in den Zeugenstand, die zu Wolffs völliger Verblüffung den Beweis erbringt, dass die Geliebte bereits tot war, als Graf am Tatort eintraf. Wolff und Tom müssen den Fall ganz von vorne aufrollen. Beide wissen, wenn Graf es nicht war, gibt es nur eine Erklärung für dessen Geständnis: Er kennt den wahren Mörder und will ihn decken. Da erscheint ausgerechnet Dr. Sara Herzog, die für Grafs Freispruch und Wolffs Niederlage vor Gericht verantwortlich ist, und behauptet, jemand habe die Proben für ihr Gutachten manipuliert. Graf könnte also doch der Mörder sein. Wolff weiß nicht, was er von der charmanten Gutachterin halten soll. Haben sie in ihr wirklich eine neue Verbündete, oder wurde Sara nur vorgeschickt, um Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken?
167. Alles aus Liebe
23.02.2005
Mitten in der Therapiestunde stürzt Veronika Strub aus dem Fenster der Praxis ihres Psychiaters Dr. Schumann. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Doch das Opfer hatte kein Motiv für einen Selbstmord. Im Gegenteil, die aufopferungsvolle Mutter einer kranken Tochter hätte ihr Kind niemals allein gelassen. Aufgrund der Spurenauswertung vom Tatort findet Sara Herzog schließlich den definitiven Beweis, dass Veronika Strub gegen ihren Willen aus dem Fenster gestoßen wurde. Aber auch für Mord gibt es scheinbar kein Motiv. Wer sollte eine Frau, die von allen als Heilige beschrieben wird, umbringen? Ihr Ehemann? Ihr Exmann? Ihre Schwägerin? Oder doch der Psychiater Schumann? Wolff und Tom wissen, sie müssen tiefer in die Vergangenheit des Opfers eindringen. Und je mehr sie über das Leben der Toten herausfinden, um so klarer wird: Veronika Strub war alles andere als eine gute Mutter und erst recht keine Heilige...
168. Härtetest
02.03.2005
Wolff schleust sich undercover in ein Training zur Gefahrenabwehr einer Firma ein, die Geschäftsleute auf Entführungen und Geiselnahmen vorbereitet. Er will so den Mord an einem Mitarbeiter dieser Firma aufzuklären. Als Tom ermittelt, dass der Leiter des Kurses der Mörder ist, ist Wolff gemeinsam mit den anderen Teilnehmern bereits entführt…
169. Herzblut
16.03.2005
Leichenfund in einer Berliner Tiefgarage. Der Tote starb durch einen Stich ins Herz, danach wurde ihm der rechte Ringfinger abgetrennt. Wolff und Tom stehen vor einem Rätsel, von dem abgetrennten Finger keine Spur. Am nächsten Morgen wird Wolff zu einer zweiten Leiche im Tiergarten gerufen. Wieder ist die Leiche männlich, wieder fehlt ihr der Ringfinger. Sie erkennen in ihm einen Mann aus der Tiefgarage nämlich Matthias Hacht, der am Tatort der ersten Leiche in seinen Pkw stieg. Die hinterbliebene Ehefrau Melissa Hacht ist sichtlich schockiert. Sie kennt die erste Leiche nicht und auch die Witwe der ersten Leiche kennt die zweite Leiche nicht. Was wird hier gespielt? Wo ist der Zusammenhang?
170. Von Liebe und Hass
23.03.2005
Sieben Jahre saß Jens Schäfer wegen des Mordes an seiner Frau im Gefängnis. Jetzt ist er wieder frei und will er seine Unschuld beweisen. Helfen soll ihm dabei der Kommissar, der ihn damals zu unrecht vor Gericht gebracht hat. Doch als Schäfer erfährt, dass der Beamte mittlerweile verstorben ist, gerät er in Panik, nimmt kurzerhand Tom als Geisel und zwingt Wolff, den Fall neu aufzurollen und den wahren Mörder zu finden. Doch je mehr Wolff den Staub der Vergangenheit aufwirbelt, umso stärker werden die Zweifel, ob Schäfer wirklich unschuldig ist. Und welche Rolle spielt Schäfers Tochter Franziska, die seit dem Mord jeden Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen hat?
171. Kurzschluss
22.06.2005
Kaffeefahrten können manchmal tödlich enden. Das erfahren unsere Polizisten spätestens dann, als eine ältere Veranstaltungsteilnehmerin durch einen Stromschlag aus einer auf der Fahrt verteilten Heizdecke getötet wird. Die Decke wurde manipuliert. Und ihr Sohn, der noch bei seiner Mutter lebte, hat ein starkes Motiv für einen absichtlich herbeigeführten Tod. Wolff und Tom untersuchen nicht nur dieses Motiv, sondern auch die Kaffeefahrt-Veranstalter und ihre Angestellten. Sie finden Abzocke und gesellschaftliche Gräben in einem Dorf am Rand von Berlin vor. Nichts ist, wie es scheint. Und dann geschieht ein weiterer Mord…
172. Angst
24.05.2006
Als zwei Maskierte einen Gefangenentransport überfallen und den Häftling Harald Seeberg befreien, ahnt Wolff noch nichts von den schicksalhaften Verwicklungen, die dieser Fall in sich birgt. Denn der brutale Überfall löst eine tödliche Lawine aus, die unaufhaltsam auf ihn und seine Familie zurast: Auf Verena, die ihr zweites Kind erwartet, auf Tom, den stolzen Vater in spe, und auf Wolffs Enkelsohn Luis … Seeberg war vor drei Jahren in einen brutalen Raubüberfall verwickelt. Gemeinsam mit seinen Komplizen Bessler, Herloff und Lindner überfiel er einen Transporter mit Euro-Druckplatten. Seeberg und Bessler wurden gefasst, Herloff und Lindner konnten entkommen. Bessler erkrankte in Haft und starb. Und die Druckplatten tauchten nie wieder auf. Die Leitung der Sonderkommission, der Wolff und Tom zugeteilt werden, übernimmt der BKA-Ermittler Kerner. Kerner glaubt, dass Seeberg und Bessler die Druckplatten vor ihrer Verhaftung versteckt haben und Seebergs Befreiung in Wahrheit eine Entführung war, um endlich in den Besitz der Beute zu kommen. Doch Seeberg hat keine Ahnung, wo die Druckplatten sind, denn nicht er, sondern Bessler hatte die Platten bei der Flucht bei sich. Aber Bessler ist tot. Und alles was Seeberg weiß, ist, dass Bessler nach dem Überfall bei dem ehemaligen Freund seiner Schwester untergetaucht war, bei einem Polizisten: Tom Borkmann. Kurz darauf wird Seebergs Leiche gefunden. Zu spät begreift Tom, dass er mit einem Mal im Visier der Ganoven steht. Für Herloff und Lindner steht fest: Wenn jemand von dem Versteck weiß, dann Tom, und um ihn zum Sprechen zu bringen, schmieden sie einen perfiden Plan. Sie entführen Luis vor Verenas und Toms Augen. Und setzen Tom ein Ultimatum. Entweder er beschafft die Druckplatten innerhalb von 24 Stunden, oder Luis wird sterben. Nicht nur für Verena bricht eine Welt zusammen, auch Wolff kann es nicht fassen, dass Tom ihm gegenüber verschwiegen hat, Bessler gekannt zu haben. Auch wenn Tom nichts von dessen Verwicklung in den Raub der Druckplatten wusste, durch sein Schweigen hat er Luis’ Entführung zu verantworten. Tom weiß, dass er alles daran setzen muss, Luis zu finden und zu befreien. Denn er hat keine Ahnung, wo Bessler die Druckplatten versteckt hat – und die Zeit läuft. Auch Wolff versucht mit aller Macht, den Ort zu finden, an dem sein Enkelsohn festgehalten wird. Dank Sarahs Hilfe gelingt es ihm schließlich, eine Spur zu Herloff und Lindner zu knüpfen. Und gemeinsam mit Tom startet er eine Befreiungsaktion. Auf eigene Faust, ohne das BKA. Denn Wolff ist mittlerweile klar, dass Kerner alles tun würde, um Herloff und Lindner zu fassen – auch Luis’ Leben aufs Spiel zu setzen. In letzter Sekunde gelingt es Wolff, seinen schwer verletzten Enkel zu retten. In Notwehr erschießt er Lindner. Herloff hingegen kann entkommen, weil unvermittelt Kerner und eine SEK-Einheit erscheinen und damit verhindern, dass Tom Herloff stellen kann. Während Verena im Krankenhaus um Luis bangt, landet Wolff wegen des Verdachts, Lindner vorsätzlich erschossen zu haben, in Untersuchungshaft. Aber er weiß, dass Herloff nicht aufgeben wird. Mehr denn je sind seine schwangere Tochter, Luis und Tom in Gefahr. Verzweifelt versucht Tom, das Versteck der Druckplatten ausfindig zu machen. Den entscheidenden Hinweis liefert ihm seine ehemalige Freundin, Besslers Schwester. Endlich ist er im Besitz der Druckplatten. Und obwohl Kerner dafür verantwortlich ist, dass Herloff entkommen konnte, ist er bereit, diesmal mit dem BKA zu kooperieren. Allein, das weiß Tom, hat er keine Chance. Doch Herloff verfolgt einen anderen Plan. Unerkannt gelingt es ihm, zu Verena vorzudringen und ihr zu drohen. Sobald Tom die Druckplatten hat, soll sie sie in ihren Besitz bringen und sich mit Herloff treffen. Andernfalls wird er sie und ihre Kinder töten. Aber weder Herloff noch Tom und Kerner ahnen, dass Wolff mit Hilfe eines alten Freundes, seinem ehemaligen Staatsanwalt Dr. Fried, die Genehmigung erhalten hat, Luis unter Polizeibewachung im Krankenhaus zu besuchen. Und er nutzt die Gelegenheit zur Flucht. Er will verhindern, dass Herloff erneut entkommt, und überzeugt Tom davon, die Übergabe ohne Kerner und das BKA zu wagen. Aber als sie die Druckplatten holen wollen, sind sie verschwunden – und mit ihnen Verena. In letzter Sekunde finden Wolff und Tom heraus, wo Verena die Druckplatten an Herloff übergeben will. Und so kommt es über den Dächern Berlins, den Dächern seines Reviers, zwischen Wolff und Herloff, dem Mann, der Wolffs Familie terrorisiert und Luis um ein Haar ermordet hätte, zum großen finalen Showdown. Denn Wolff stellt sich schützend vor seine Familie. Mann gegen Mann.

Quelle: Sat.1

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