Die Wache

Die Wache {Die Wache}

Krimiserie, Deutschland (1993)





 

Rollen und Darsteller

Rolle Darsteller
Oberkommissar Hans Maybach Hans Heinz Moser
Kriminalkommissar Theo Severing Axel Pape
Polizeimeisterin Judith Arend Béatrice Bergner
Polizeimeister Frank Ruland Karsten Dörr
Kriminalhauptmeister Paul Daschner Daniel Hajdu
Polizeioberrat Werner Krause Siegfried W. Kernen
Polizeiobermeister Dieter Ehrhardt Hans Heller
Polizeioberrat Karl Schumacher Mogens von Gadow
Polizeihauptmeister Ulf Schelling Bernd E. Jäger van Boxen
Polizeimeister Andreas Schmitt Holger Kunkel
Polizeiobermeisterin Bianca Collani Beate Finckh
Kriminalhauptmeister Horst Fink Michael Zittel
Polizeimeister Arthur Käsbach Matthias Haase
Polizeimeister JoJo Schrader Gernot Schmidt
Polizeiobermeisterin Stefanie Ebermann Birge Schade
Polizeimeisterin Dorothea von Laubenthal Carmen Plate
Kriminalhauptmeister Eduard Thiele Lutz Reichert
Polizeimeisterin Stefanie Vorath Jana Hora
Kriminalhauptmeister Jürgen Pfeiffer Uwe Kockisch
Polizeimeister Chris Beck Daniel Hartwig
Kriminalmeister Dirk Brause Harald Kempe
Kriminaloberkommissar Ulrich „Uli“ Panitz Patrick Bach
Polizeihauptkommissar Ingo Dellbrück Mike Reichenbach
Polizeiobermeister Daniel van Eck Aram van de Rest
Kriminalhauptkommissar Frank Fischer Leon Boden
Polizeimeisterin Katharina Richter Andrea Suwa
Polizeimeister Thorsten „Todde“ Gerlach Alexander Kiersch
Kriminalkommissarin Anna Wrede Anne Sarah Hartung
Polizeiobermeisterin Carmen Drewitz Caroline Grothgar
Kriminaloberkommissar Berthold Ingo Brosch


Epguide

Bisher gesendet: 244 Folgen.
Staffel 1
1. Zwei harte Tage
03.01.1994
Kriminalkommissar Theo Severing und seine Mitarbeiter Horst Fink und Paul Daschner haben im Rahmen eines Modellversuchs ihren ersten gemeinsamen Tag mit den uniformierten Kollegen der Schutzpolizei. Die Stimmung auf der Wache in der Brauerstraße ist von Skepsis gezeichnet. Die neuen Kollegen der Schutzpolizei unter Leitung von Hans Maybach sind vollauf beschäftigt: Sie müssen bei einem schweren Verkehrsunfall die Sachlage klären und haben die undankbare Aufgabe, die Angehörigen der Unfallopfer zu benachrichtigen. Die Kripo-Beamten machen indes am Unfallort eine wichtige Entdeckung. Der Porsche, der den Unfall offensichtlich verursacht hatte, ist nicht ordnungsgemäß registriert. Er wurde aus einem gestohlenen Auto und zwei Unfall-wagen zusammengebaut. Der Fahrzeughalter beging Fahrerflucht. Der Aufenthaltsort der Fälscherbande kann zwar ermittelt werden, doch die Festnahme der Drahtzieher erweist sich als schwierig und beschert dem neuen Team von der Wache zwei schwere Tage.
2. Vollmond
10.01.1994
Während Polizeihauptmeister Ulf Schelling gelassen am Funktisch seine Yoga-Übungen macht, herrscht in der Wache Hochbetrieb. Hans Maybach übernimmt an diesem Tag den Dienst im Zellentrakt und begegnet an diesem Vollmondtag einigen skurrilen Gestalten. Kriminalkommissar Theo Severing verfolgt unterdessen einen brisanten Fall von Brandstiftung auf eine türkische Gaststätte. Der junge Polizeimeister Ahmet Yener - selbst türkischer Herkunft - hilft bei den Ermittlungen. Dank seines Einsatzes können Täter aus dem rechtsradikalen Milieu festgenommen werden. Andere Fälle verlaufen nicht so erfolgreich. Besonders Polizeimeisterin Judith Arend macht eine erschreckende Erfahrung. Sie kann den Selbstmord einer jungen Frau nicht verhindern.
3. Vermisst
17.01.1994
Die achtjährige Jessica wird als vermisst gemeldet. Polizeiobermeisterin Bianca Collani wird der Fall übertragen. Von Jessicas Freundin Theresa bekommt sie wichtige Hinweise, die zu einer groß angelegten Suchaktion führen. Einsatzleiter ist Kriminalkommissar Theo Severing, der mit seinen Leuten eine heiße Spur im Hafen verfolgt. Man befürchtet das Schlimmste. Auf der Wache herrscht betriebsame Hektik, und die ganze Stadt befindet sich im Fahndungsfieber. Leider kommen nur falsche Hinweise aus der Bevölkerung. Durch einen weiteren Vorfall spitzt sich die Lage noch mehr zu...
4. Räuber und Gendarm
24.01.1994
Noch immer überwiegen die Reibereien in der Zusammenarbeit zwischen Kriminal- und Schutzpolizei. Das Team unter Dienstgruppenleiter Hans Maybach ist auf Streife. Unterdessen stehen Bianca Collani und Judith Arend vor einer schwierigen Aufgabe: Sie sollen in einer überfüllten Einkaufszone ein Taschendieb-Trio ausfindig machen. Die Kripo hat es in der Zwischenzeit mit einer mysteriösen Einbruchserie zu tun, bei der die Täter anscheinend keinerlei Spuren hinterlassen. Schließlich wird aber Kriminalkommissar Severing durch den Einbruch ins Haus von Frau Höfgen doch noch auf eine heiße Fährte gebracht. Jojo Schrader gelingt es nach einer packenden Verfolgungsjagd, den flüchtigen Autoknacker Richie zu stellen. Stolz lässt er sich in der Wache zu seiner ersten Festnahme beglückwünschen. Doch dank Kommissar Bernhard währt seine Freude nicht lange.
5. Im Alleingang
31.01.1994
Theo Severing macht eine persönliche Krise durch. Er kann sich nicht damit abfinden, dass seine Ehe geschieden wird. Der Leid Tragende ist vor allem Horst Fink, an dem er seine Wut auslässt. In der Wache erstattet eine gewisse Frau Beck Anzeige gegen ihren Nachbarn, weil dieser einen Ziegenbock hält, der ihre Obstbäume anknabbert. Karl Ruland und der Tierpfleger, der das verfressene Tier nun einfangen soll, müssen eine unerwartete Entdeckung machen. Mit härteren Kalibern bekommt es Severing zu tun, als er von seinem Informanten Joker erfährt, dass ein Bankraub kurz bevorsteht. Severing unterrichtet den Bankdirektor und observiert gemeinsam mit Daschner und Fink das Objekt. In direkter Nähe der Bank steht ein Transporter, der Jojo Schrader am Morgen wegen verkehrstechnischer Mängel aufgefallen war. Als er das Fahrzeug nochmals unter die Lupe nehmen will, kann er nicht ahnen, dass er mit dieser Aktion die Observierung gefährdet. Denn Severing hatte den Einsatz nicht mit den Kollegen der Schutzpolizei besprochen. Als Maybach von der Sache erfährt, reagiert er entsprechend gereizt, kann aber Schrader nicht mehr rechtzeitig warnen, weil die Funkgeräte defekt sind...
6. Der Denkzettel
27.02.1994
Polizeirat Werner Krause geht seinen Kollegen gehörig auf die Nerven. Er plädiert für mehr Bürgernähe, und deshalb sollen die Schutzpolizisten jetzt mit Fahrrädern auf Streife fahren. Außerdem sollen von der Polizei in einem Stadtteil Bäume gepflanzt werden. Die genervten Kollegen bereiten die 'Operation Sumpfding' vor, mit der sie dem Chef einen gehörigen Denkzettel verpassen wollen. Dienstgruppenleiter Hans Maybach geht mit Ahmet Yener auf Streife. Wegen eines Einbruchs werden sie zu Familie Herold gerufen. Der Einbrecher ist der Familie nur zu gut bekannt. Dann ist Hans Maybach gezwungen, die Wohnung der Familie Herkrath aufzubrechen, da die besorgte Nachbarin schon seit einigen Tagen kein Lebenszeichen mehr von den Bewohnern gehört hat.
7. Funkstille
14.02.1994
Da sich Ulf Schelling vor den Abschiedsvorbereitungen für Polizeirat Krause drücken will, verlässt er unbemerkt die Wache. Unterdessen fahnden die Kollegen nach einem Schokoriegel, nachdem ein kleines Mädchen mit Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die 'süße' Spur führt in einen Supermarkt. Ulf Schelling begegnet bei seinem Streifgang dem Vermieter von Frau Bergheim. Sie ist die letzte Bewohnerin eines Hauses, das der Abrissbirne zum Opfer fallen soll. In der Zentrale machen sich die Kollegen Sorgen um Schelling - alle ihre Funksprüche bleiben unbeantwortet. Sie können zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, dass Schelling in Lebensgefahr schwebt.
8. Riskante Geschäfte
21.02.1994
Bei einem Einbruch in die Villa von Staatssekretär Müller-Hülsenbusch wird ein wertvolles Collier gestohlen. Die Presse berichtet ausführlich über den Fall, in dem ausgerechnet der tollpatschige Andy Schmitt die Ermittlungen führt. Am nächsten Tag meldet sich ein gewisser Franz Nowak bei der Kripo. Er behauptet, er könne bei der Wiederbeschaffung des Colliers und der Festnahme der Täter behilflich sein, wenn die Versicherung ihm einen gewissen Betrag zukommen lässt. Mit dieser Aktion macht er die beiden Jugendlichen Sven und Patrick ohne deren Wissen zu Komplizen. Ohne sich mit Kripo-Chef Severing abzusprechen, geht Andy Schmitt übereifrig auf das Angebot des mysteriösen Helfers ein und begeht damit einen schwerwiegenden Fehler.
9. Tödlicher Sonntag
28.02.1994
Am frühen Sonntagmorgen trifft in der Wache eine Fahndungsmeldung ein: Alfred Müller, der wegen schweren Einbruchs noch acht Jahre hinter Gittern abzusitzen hat, ist aus seinem Hafturlaub nicht zurückgekehrt. Oberkommissar Hans Maybach nimmt die Sache persönlich in die Hand, um seinen 'alten Bekannten' zur Rückkehr in den Knast zu bewegen. Unterdessen befinden sich Judith Arend und Arthur Käsbach auf Streife in der Nähe einer Fabrik. Plötzlich wird Alarm ausgelöst. Als die beiden den Tatort erreichen, sind die Einbrecher mitsamt dem Tresor bereits verschwunden. Die jugendlichen Täter können mit ihrem Diebesgut allerdings wenig anfangen, weil sie nicht in der Lage sind, den Tresor zu öffnen. Eddie erinnert sich an den alten Safe-Spezialisten Alfred Müller. Die Jungs fangen ihn auf seinem Rückweg zum Gefängnis ab und unterbreiten ihm ihr lukratives Angebot. Als Alfred nicht darauf eingeht, kommt es zu einem folgenschweren Handgemenge.
10. Das falsche Parfüm
30.06.1994
Herr Dierich erstattet Anzeige wegen Produktpiraterie: ein teures Parfüm seiner Firma wurde gefälscht und in Umlauf gebracht, merkwürdigerweise sogar in Originalflacons. Kriminalkommissar Theo Severing betraut Judith Arend mit dem Fall, da er meint, dass sie eine besonders gute Spürnase hat. Buttfeld, der wegen Handels mit diesem gefälschten Parfüm vor Gericht steht, bringt die Polizistin auf die Spur eines skurrilen Einbrecherpärchens. Als Liebespaar getarnt machen sich Judith Arendt und Arthur Käsbach auf die Suche nach den Parfümfälschern und kommen sich dabei sehr nah. Die vorgetäuschte Liebesgeschichte hat ungeahnte Folgen.
11. Heiße Ware
07.07.1994
Bei der Festnahme eines Autoknackers fallen Andy Schmitt und JoJo Schrader Kinderpornografie-Hefte und ein Adressbuch in die Hände. Kriminalkommissar Theo Severing verfolgt diese heiße Spur bis zu Pritsch, dem Inhaber einer Altpapier-Recycling-Firma. Als die Kripo ihn aufsuchen will, brennt sein Papierlager lichterloh. Severing vermutet, dass Pritsch selbst Feuer gelegt hat und die heiße Ware vorher in Sicherheit brachte. Aber es fehlen noch Beweise. Auf der Wache sorgen sich die Kollegen um Ulf Schelling. Hoppe, ein kleiner Krimineller, den Schelling schon Ööter hochgenommen hat, wird nämlich heute aus dem Gefängnis entlassen. Er hat gedroht, Schelling umzubringen, wenn er wieder auf freiem Fuß ist. Wird er versuchen, seine Drohung wahrzumachen?
12. Der Augenzeuge
14.07.1994
Auf Frank Ruland lastet ein schwer wiegender Verdacht. Er soll Herrn Lampert in der Nacht überfallen und ausgeraubt haben. Seine Glaubwürdigkeit als Polizist steht auf dem Spiel. Auch in der Wache ist der Fall Ruland Thema Nummer eins. Die Kollegen sind in zwei Lager gespalten, einige würden Ruland die Tat zutrauen, andere halten ihn für unschuldig. Die laufenden Ermittlungen werden von höchster Stelle verfolgt. Severing, Fink und Daschner haben die unangenehme Aufgabe, Rulands Wohnung zu durchsuchen. Doch sie finden keinerlei Hinweise. Auch die Befragung der Nachbarn von Herrn Lampert bleibt ohne Ergebnis - niemand will den Überfall beobachtet haben. Herr Grabke macht ebenfalls seine Zeugenaussage auf der Wache. Maybach hat nach der Vernehmung des Mannes den Eindruck, dass Grabke mehr weiß, als er zugibt...
13. Treibjagd
21.07.1994

14. Gesucht wird...
20.07.1994
Als in einem Garten mysteriöse Abdrücke unbekannter Herkunft gefunden werden, zieht die Polizei die attraktive Spezialistin Daniela Engelbrecht hinzu. Sie findet zusammen mit Daschner heraus, dass die Abdrücke von einem Geparden stammen. Ein Tipp führt sie zu Herrn Vogts. In seiner Wohnung erleben sie eine Überraschung. Dem Chef der Wache, Karl Schumacher, wird die Zahl der ungeklärten Vermisstenfälle allmählich zu viel, und er beauftragt Arend und Schrader mit einer umfassenden Recherche. Der erste Fall, mit dem sie sich beschäftigen, ist der der vermissten fünfzehnjährigen Melanie Jahrmann. Sie erfahren, dass sie Kontakte zur Rauschgiftszene und zu Zuhältern hatte. Ihr 'Freund' Freddy Hoffmann scheint nicht zu wissen, wo Melanie sich aufhält, aber seine Frau gibt der Polizei wichtige Hinweise. Von Melanies Freundin Katie erfahren sie, welchen Traum sich Melanie erfüllen wollte. Den beiden Beamten kommt ein schlimmer Verdacht...
15. Falsche Freunde
04.08.1994
Fink und Daschner gelingt es, das seit langem gesuchte Gaunerpärchen Angel und Raber mitsamt der Beute aus ihrem letzten Raubzug dingfest zu machen. Kurz darauf meldet sich eines ihrer Opfer auf der Wache. Herrn Wegeners Angaben über das, was ihm gestohlen wurde, decken sich allerdings nicht mit dem sichergestellten Diebesgut. Auf Drängen ihrer Freundin Sandra erstattet Nina Anzeige wegen Vergewaltigung gegen Chris Gerlach. Kommissar Severing übernimmt den Fall und stellt fest, dass die forsche Sandra am Verlauf des vorangegangenen Abends nicht ganz unschuldig war. Beim Erfassen der Ladung eines gestohlenen Lkw stellt Schelling fest, dass sich ein Rasenmäher zu viel auf dem Laster befindet. Kurzerhand reißt er sich das Gerät unter den Nagel, doch seine Freude währt nicht lange...
16. Verzweiflungstaten (Alleingelassen)
11.08.1994
Völlig verzweifelt kommt Anja Lehmann-Kades zur Wache. Ihr iranischer Ehemann Hassan Kades hat nach einem Streit die Wohnung mit ihrem gemeinsamen Kind verlassen. Die neue Kollegin Stefanie Ebermann nimmt sich Anjas an und versucht, sie zu beruhigen. Währenddessen sind Horst Fink und Paul Daschner auf der Suche nach dem Kind. Zunächst befürchten sie, Hassan Kades habe es außer Landes gebracht, doch dann entdecken sie eine Spur. Ganz andere Probleme hat Frau Zimmer. Entrüstet über den Lärm in der Wohnung über ihr, beschwert sie sich auf der Wache bei Schelling. Dieser kann sie beschwichtigen. Doch als sie ein zweites Mal auf der Wache auftaucht, schickt er Schrader und Arend zur Wohnung der Nachbarin. Hier finden sie die Ursache für Frau Zimmers Beschwerden.
17. Vertrauen gegen Vertrauen
18.08.1994
Da sich Inge Hecht nach einem Ladendiebstahl nicht ausweisen kann, wird sie mit auf die Wache genommen. Sie hatte ihren Ausweis Luise Breuer als Pfand für einen privaten Kredit überlassen müssen. Die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass noch weitere Bewohner der Siedlung sich bei 'Tante Luise' hoch verschuldet haben und ihr Mitarbeiter Harry Grosche die Raten oft mit sehr unsanften Methoden eintreibt. Währenddessen werden Yener und Schmitt zu Opa Böttcher gerufen, der bei dem Versuch, seinen Vogel einzufangen, vom Balkon im 7. Stock abzustürzen droht. Andy Schmitt gerät bei seinen Hilfestellungen aber ebenfalls in Gefahr, so dass erst die Feuerwehr die beiden Kletterkünstler aus ihrer gefährlichen Lage befreien kann. Als die Polizisten kurze Zeit später noch einmal zu Opa Böttcher gerufen werden, machen sie eine schreckliche Entdeckung...
18. Gute Nachbarn
25.08.1994
Ein strittiger Rechnungsbetrag ist Anlass für eine heftige Auseinandersetzung zwischen dem italienischen Pizzabäcker Dino und dessem Dachdecker, Herrn Braun. Judith Arend und Ahmet Yener sollen den Streit schlichten. Die beiden Vermittler stehen vor einer heiklen Aufgabe, denn Herr Braun steht mittlerweile auf dem von ihm neu gedeckten Dach und wirft wutentbrannt eine Dachpfanne nach der anderen auf die Straße. Währenddessen herrschen auf der Wache babylonische Zustände: Der Pole Jerzy Witos redet in seiner Landessprache heftig auf den völlig verständnislosen Schrader ein. Also bittet Schrader seinen polnischen Schneider Kaminski um Hilfe. Bevor jedoch irgendetwas geklärt werden kann, stürmen aufgebrachte Freunde von Witos die Wache, und es kommt zu Handgreiflichkeiten. Die Kripobeamten Fink und Daschner haben dagegen einen vergleichsweise unspektakulären Auftrag zu erfüllen: Sie ermitteln gegen Herrn Jasper, dem vorgeworfen wird, Stromzähler manipuliert zu haben. Frau Jasper ist erstaunlicherweise am nachdrücklichsten an einer Verhaftung ihres Mannes interessiert.
19. Übernachtung mit Frühstück
01.09.1994
Im bevorstehenden Verfahren gegen den Drogenhändler Skasa sind drei wichtige Zeugen geladen: Herr Herzog, Frau Bender und Mick. In der Nacht vor der Verhandlung werden sie unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in ein Hotel gebracht. Unter Leitung des LKA werden die Kollegen von Kripo und Schutzpolizei, getarnt als Hotelpersonal und Gäste, zur Überwachung eingeteilt. Doch der Aufenthaltsort der drei Zeugen ist nicht geheim geblieben, sie werden trotz aller Sicherheitsvorkehrungen unter Druck gesetzt. Als Judith Arend dann auch noch eine versteckte Bombe entdeckt, droht die Situation im Hotel zu eskalieren...
20. Familienbande (Skrupellos)
08.09.1994
Eine mysteriöse Einbruchserie beschäftigt die Kripo. Daschner und Fink finden heraus, dass die Opfer immer Angehörige von unlängst Verstorbenen sind, die zur Tatzeit bei der Beerdigung sind. Andy Schmitt ist währenddessen auf der Wache mit einem Unterhaltungsprogramm für eine Busladung Kinder beschäftigt, die nach einem Verkehrsunfall geborgen werden konnten und nun auf das Erscheinen ihrer Eltern warten. Severing traut seinen Ohren nicht, als eines der Kinder auf einem Fahndungsfoto seinen Vater wieder erkennt. Im luxuriösen Bordell der Frau von Richertzhagen wird eine Razzia durchgeführt. Sie steht im Verdacht, Minderjährige an honorige Persönlichkeiten zu verkuppeln. Auch im Hause der Verlegersfrau Ulrike Steinbach scheint polizeiliches Eingreifen nötig: Nach einem Streit mit ihren Kindern Gilmar und Korona wird Frau Steinbach mit einer Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert. Maybach beobachtet die Familienzwistigkeiten mit unguten Gefühlen. Besonders der frühreifen Korona gilt seine Sorge...
21. Chance 1:100
15.09.1994
Nach einem Überfall auf ein Restaurant erkennt Ruland einen der Täter, Ranko Karaniesevic, auf einer Videoaufzeichnung. Fink und Daschner übernehmen die Observierung des Jugoslawen. Als Karaniesevic die ihn verfolgenden Polizisten erkennt, bedroht er Fink mit der Pistole und schlägt Daschner nieder. Es kommt zum Kampf, bei dem Fink Karaniesevic überwältigen und anschließend festnehmen kann. Hans Maybach ordnet unterdessen die zivile Überwachung der Rosenstraße an, um ein Pärchen, das dort in letzter Zeit mehrfach Passanten überfallen und ausgeraubt hatte, dingfest zu machen. Tatsächlich gelingt es Doro von Laubenthal schon kurze Zeit später, Marion Breuer, die Diebin, auf frischer Tat zu ertappen und festzunehmen. Der Komplize von Marion Breuer, Benno Klaussen, kann allerdings flüchten und wird von Ehrhardt bis zu einem alten Fabrikgebäude verfolgt...
22. Kleine Schweinereien
22.09.1994
Judith Arend und JoJo Schrader werden schon früh am Morgen in die Parfümerie von Herrn Leitz gerufen. Sein Geschäft ist völlig verwüstet, nach dem Übeltäter müssen die Polizeibeamten nicht lange fahnden: Es ist ein Schwein. Weil Arend und Schrader das Tier nicht in der Parfümerie lassen wollen, nehmen sie es mit auf die Wache und sperren es dort ein. Bei ihren Recherchen finden sie heraus, dass jemand eine alte Rechnung mit Leitz begleichen wollte. Judith ist aufgefallen, dass der Parfümeriebesitzer eine erstaunliche Menge Schecks und Kreditkarten in Sicherheit gebracht hatte. Da ihre Kollegen von der Kripo in Fällen von Kreditkarten- und Scheckbetrug ermitteln, teilt sie Severing ihre Beobachtung mit. Schumacher und Schelling haben es in der Zwischenzeit mit anderen 'Schweinereien' zu tun. Sie müssen den Streit zweier Gemüsehändler schlichten.
23. Die Prämie
29.09.1994
Bei einem Raubüberfall auf die Firma Henschel wurden Goldmünzen im Wert von 80.000 Mark erbeutet. Zwei maskierte Männer waren in die Firma eingedrungen und hatten den Buchhalter, Herrn Weiss, überfallen. Während sich Kriminalkommissar Theo Severing und Horst Fink in der Firma aufhalten, wird plötzlich Feueralarm ausgelöst. Die Ermittlungen ergeben, dass sich die Täter auf dem Gelände sehr gut auskannten. Bei der Überprüfung der Angaben des Buchhalters stellt Daschner fest, dass Herr Weiss seiner Lebensversicherung gegenüber falsche Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht hatte. Das verschwiegene Herzleiden macht Herrn Weiss plötzlich auf der Wache zu schaffen. Yener und Schrader erfahren über Funk von einem Raubüberfall auf zwei Passanten. Sie verfolgen die flüchtigen Diebe durch die Stadt.
24. Kinderspiele
06.10.1994
Als Maybach am Morgen sein Auto besteigen will, macht er die ärgerliche Entdeckung, dass sämtliche Reifen abmontiert sind und sein Wagen nur noch auf untergeschobenen Steinen steht. Didi Erhardt kommt bald darauf einer Bande von Kindern auf die Spur, die sich auf den Diebstahl von Autoteilen spezialisiert haben. Eine weitaus schrecklichere Entdeckung machen Judith Arend und Andy Schmitt, die auf dem Friedhof die Leiche eines jungen Mädchens entdecken. Ein schwerer Tag für Judith Arend, denn sie muss an der Leiche des Mädchens ihre erste Obduktion vornehmen und stellt dann auch noch fest, dass Tanja, die Tote, heroinabhängig und schwanger war. Ein Abschiedsbrief Tanjas führt Kommissar Severing zu Petra Haffner, einer Freundin Tanjas. Von Petra erfährt die Kripo mehr über Tanjas Leben. Die weiteren Ermittlungen führen auf die Spur einer Videoproduktion, die sich auf Pornofilme spezialisiert hat.
25. Die Razzia
20.10.1994
Andy Schmitt hat Geburtstag. Seine Kollegen haben ihm eine besondere Überraschung beschert: Die Bauchtänzerin Aida tritt für ihn in der Wache auf. Eine Bürgerversammlung fordert von Karl Schumacher, dem Chef der Wache, etwas gegen die stark angestiegene Drogenkriminalität zu unternehmen. Über seinen V-Mann Senner erfährt Kommissar Theo Severing, dass das 'Aladdin' im Moment der Drogenumschlagplatz Nummer eins ist. Bei einer groß angelegten Razzia wird Senner angeschossen, der Dealer kann entkommen. Die Ermittlungsarbeiten der Kripobeamten stoßen an ihre Grenzen, als sie feststellen, dass es sich bei dem Drogenhändler, einem Afrikaner, um ein Mitglied des diplomatischen Dienstes handelt. Er genießt den Schutz der Immunität. Unter den festgenommenen Drogenabhängigen im 'Aladdin' entdeckt Karl Schumacher ein ihm wohl bekanntes Gesicht...
26. Verschwunden, vermutlich ermordet
27.10.1994
Einem anonymen Anruf folgend kommt die Polizei an den Tatort einer Schießerei. Verblüffenderweise gibt es weder Opfer noch Täter. Wurde hier jemand ermordet und beseitigt? Recherchen in der verängstigten Nachbarschaft ergeben zunächst keine brauchbaren Hinweise. Schließlich gibt es doch eine Spur, die zu dem Boxer Max Rendermann und seinem Manager Gerd Stabel führt. Maybach beteiligt sich an der Suche nach einem möglichen Täterfahrzeug. Bei einer nächtlichen Verfolgungsaktion sieht er eine alte Dame, die gerade die Straße überqueren will, zu spät. Im Krankenhaus muss er erfahren, dass sie lebensgefährlich verletzt ist. Horst Fink begibt sich allein auf Tätersuche. In einer Kneipe macht er eine äußerst schmerzhafte Begegnung mit drei Boxern.

Staffel 2
27. Frischer Wind
10.11.1994
Bei der Verhaftung von drei Verdächtigen gerät Horst Fink mit einem der Männer heftig aneinander, nicht ahnend, dass es sich um seinen neuen Kripo-Kollegen Eddy Thiele handelt, der als V-Mann im Einsatz ist. Eddy Thiele hat mit seiner schludrigen Kleidung und seiner brummigen großen Klappe keinen leichten Start in der Wache. Ausgerechnet an seinem ersten Tag fällt seine Frau als renitente Bankkundin so unangenehm auf, dass der Bankdirektor die Polizei zu Hilfe ruft. Frank Ruland und Judith Arend werden so selber Opfer eines Verbrechens: die Bank wird überfallen. Judith Arend soll den Bankräubern als Geisel die Flucht ermöglichen. Ein dramatischer Countdown beginnt...
28. Die Demo
17.11.1994
Die Schutzpolizei bekommt eine neue Kollegin: Sarah Jansen. Gleich bei ihrem ersten Streifengang nimmt sie den Farbigen Jason fest, in dessen Lastwagen neben imitierten Designer-Anzügen auch Rauschgift gefunden wird. Sarah Jansen ist entsetzt über die rüden Ermittlungsmethoden Thieles, die ihn auf die Spuren von Flash führen. Doch die Festnahme des Verdächtigen wird durch eine Demo behindert, die von Taxifahrern vor der Wache veranstaltet wird. Severing, der in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde, hatte mit einem der Taxifahrer einen Streit vom Zaun gebrochen. Der fordert jetzt zusammen mit seinen erbosten Kollegen eine Entschuldigung. Nur schwer kann Severing die Taxifahrer mit Maybachs Hilfe zur Auflösung der Demo bewegen. Flash gelingt es, die Polizisten, die ihn festnehmen wollen, zu überlisten und in seiner Wohnung einzuschließen. Er sucht seine Komplizen auf, die ausgerechnet in der gleichen Kneipe sitzen, in der Ulf Schelling seinem Weltschmerz nachgibt...
29. Kleine Gefälligkeiten
24.11.1994
Auf der Wache meldet sich das Ehepaar Guttmann. Herr Guttmann gibt an, in der Nacht zusammengeschlagen und beraubt worden zu sein. Die Zeugenaussage seiner Frau lässt jedoch bei Sarah Jansen und Jojo Schrader einige Fragen offen. Unruhe macht sich auf der Wache breit, als eine allgemeine Urlaubssperre verhängt wird. Offensichtlich wird die kriminelle Szene seit neuestem mit Informationen versorgt, die nur aus den Reihen der Polizei kommen können. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Verräter unter den Kollegen der Wache befindet. Unter strengster Geheimhaltung wird ein Club observiert und eine Razzia vorbereitet. Nur einer ist bei dieser Aktion nicht dabei: Frank Ruland hat es geschafft, an diesem Tag frei zu bekommen. Seine Kollegen sind mehr als erstaunt, als sie ihn ausgerechnet in dem Nachtclub antreffen, den sie hochnehmen wollen. Sie sind gespannt, was er ihnen auf der Wache zu erzählen hat.
30. Von Muskeln und Mäusen
01.12.1994
Der geistig behinderte Fritzi wird von der Polizei festgenommen, nachdem er, angestachelt von seinen Kumpels, in der Stadt einen Autofahrer angriff und so ein Verkehrschaos provozierte. Fritzi, der momentan unter der Vormundschaft seines Vaters steht, hat Angst, wegen dieses Vorfalls wieder ins Heim zu müssen und dreht durch. Er überwältigt Ehrhardt auf der Wache und kettet ihn im Polizeiwagen an. Als Ehrhardt auf Funksprüche nicht mehr reagiert, befürchten die Kollegen Schlimmes und leiten eine groß angelegte Suchaktion ein. Im Hallenbad häufen sich die Fälle von Diebstählen in den Umkleidekabinen. Direktor Gäussler hat bereits eine Überwachungsanlage installieren lassen, um den Dieb dingfest zu machen. Judith Arend und Sarah Jansen wollen ihn bei der Suche nach dem Täter unterstützen, doch Gäussler hält nichts von der Polizei und lässt dies die Damen deutlich spüren.
31. Rotlicht/Blaulicht
08.12.1994
Ein Kinderwagen hat sich selbstständig gemacht und rollt auf die Straße unter einen Lkw. Es kommt zu einem tragischen Unfall. Als die Polizisten Arend und Schrader den Kinderwagen unter dem Lkw hervorziehen, stellen sie zu ihrem Erstaunen und ihrer Erleichterung fest, dass er leer ist. Allerdings nicht ganz: Schrader findet ein Päckchen Rauschgift, das die Polizei auf die Spur eines Dealerringes bringt, der Kinder als Zwischenhändler einsetzt. Für Fink ist die ganze Welt voller Sonnenschein. Er ist bis über beide Ohren verliebt in seine neue Flamme Dominique. Stolz zeigt er Didi Ehrhardt ein Foto seiner Freundin. Der Tratsch in der Wache beginnt, als Ehrhardt das Foto den Kollegen zeigt. Thiele kennt Dominique und ergreift die Gelegenheit am Schopf, Fink zu denunzieren.
32. Double
16.02.1995
Die junge Sabine Beiersdorf wird vermisst. Als die polizeilichen Untersuchungen in eine Sackgasse zu geraten drohen, unternehmen die Eltern des Mädchens eigene Schritte. Sie kleben Plakate mit dem Bild ihrer Tochter und bitten das Fernsehen um Mithilfe. Ein Kamerateam stellt die letzte Situation nach, in der Sabine gesehen wurde. Da Polizeimeisterin Sarah Jansen dem vermissten Mädchen sehr ähnlich sieht, stellt sie sich als Double für die Dreharbeiten zur Verfügung. Und tatsächlich kommen bereits kurz nach Ausstrahlung des Beitrags erste Hinweise. Unterdessen ist Kriminalhauptmeister Thiele einem Händler auf der Spur, der rechtsradikale Computerspiele und Videos vertreibt. Der Mann kann überführt und auf der Wache verhört werden. Zum Entsetzen aller Mitarbeiter auf der Wache bricht Hans Maybach während der Vernehmung mit einem Kreislaufkollaps zusammen...
33. Motivsuche
23.02.1995
Eva Surel, die Freundin von Kriminalkommisar Paul Daschner, wird in ihrer Wohnung überfallen und niedergeschlagen. Als sie wieder zu sich kommt, kann sie sich an das in der Zwischenzeit Vorgefallene nicht mehr erinnern. Die medizinische Untersuchung ergibt, dass sie vergewaltigt wurde. Da am Morgen desselben Tages eine weitere Frau eine Vergewaltigung angezeigt hat, geht die Polizei davon aus, dass der bekannte Serientäter Borgmann wieder sein Unwesen treibt. Die Polizei versucht vergeblich, über Borgmanns Psychiater an die Adresse des Verdächtigen zu kommen. Erst durch eine List Severings lässt sich Borgmanns Aufenthaltsort ausfindig machen. Unterdessen sind die Polizeimeister Schmitt und Arend in der Stadt einem Verbrecher auf der Spur, der sich auf den Diebstahl wertvoller Fahrräder spezialisiert hat.
34. Rote Karte
02.03.1995
Das Team der Wache ist gegen eine Schülermannschaft im Fußball angetreten. Als JoJo Schrader von dem Schüler Heiner Bertram gefoult wird, kommt es zu Handgreiflichkeiten. Schrader bekommt die rote Karte und wird vom Platz gestellt. Bei einer späteren persönlichen Entschuldigung bringt Schrader in Erfahrung, dass Heiner Hehlerware aus Ladendiebstählen abzusetzen versucht. Als auch Maybach von den kriminellen Aktivitäten Bertrams, der mit seinem Sohn Michael eng befreundet ist, erfährt, kommt ihm ein böser Verdacht. Während Kriminalhauptmeister Fink die Firma Aktiv-Design observiert, die in dunkle Machenschaften verstrickt zu sein scheint, hat Ulf Schelling auf der Wache mit dramatischen Familienstreitigkeiten zu tun. Frau Knoche erscheint, um ihren Sohn Fred anzuzeigen, der sie brutal verprügelt hat, und kurz darauf erscheint Freds Verlobte Anja, um Klage gegen Frau Knoche zu führen, die sie telefonisch belästigt habe. Schelling fühlt sich mit der Situation überfordert und schickt die streitenden Parteien kurzerhand vor die Tür, damit sie sich dort endlich einmal in Ruhe aussprechen...
35. Disharmonien
09.03.1995
Bei den Proben der Rockgruppe Rampage wird auf die Bandmitglieder geschossen. Severing und seine Kollegen verfolgen den Täter, doch der schlägt Sarah Jansen nieder und entkommt. Die Polizei vermutet, dass er am Abend zum Konzert wiederkommen wird, und die Beamten überwachen die Konzerthalle. Doch dem Täter gelingt es trotzdem, sich unerkannt einzuschleusen und einen zweiten Anschlag auf die Band zu verüben. Sarah Jansen erkennt ihn wieder und verfolgt ihn. Während die anderen Kollegen mit dem Anschlag auf die Rockgruppe beschäftigt sind, nehmen JoJo Schrader und Judith Arend Franz Altendonk fest, der über den Balkon in seine eigene Wohnung flüchtet. Dort entdeckt JoJo Schrader ein Päckchen mit Rauschgift. Altendonk leugnet jedoch, der Besitzer des Rauschgiftes zu sein. Sie nehmen ihn mit zur Wache. In seinem Gepäck findet die Polizei Eintrittskarten zum Rampage-Konzert für ihn und seine Freundin. Was für ein Geheimnis umgibt die Band?
36. Freitag, der 13.
16.03.1995
Herr Rahn beobachtet, wie drei Skins einen wehrlosen Rollstuhlfahrer zusammenschlagen. Als der Mann seinen Verletzungen erliegt, beschließt Rahn, Maybach seine Beobachtungen mitzuteilen. Doch kurz nachdem er seine Aussage gemacht hat, zieht Rahn sie aus Angst vor der Rache der Skins wieder zurück. Maybach will diese Tatsache nicht akzeptieren. Arne Fries teilt den Beamten der Wache mit, dass seine Mutter soeben verstorben ist. Judith Arend sucht Herrn Fries zuhause auf und bestellt den Notarzt, der einen natürlichen Tod diagnostiziert. Zu Judiths Überraschung gesteht ihr Arne Fries jedoch plötzlich, dass er am Tod seiner Mutter nicht ganz unbeteiligt war. Thiele bekommt einen Hinweis, wo sich der lang gesuchte Verbrecher Knut Becker aufhält. Doch der Tipp erweist sich als Finte: Die Beamten stürmen die falsche Wohnung.
37. Fahrerflucht
23.03.1995
Auf der Wache geht die Meldung ein, dass ein kleines Mädchen gedankenversunken auf der mittleren Leitplanke der Autobahn balanciert. Judith Arend und JoJo Schrader bekommen den Auftrag, sie dort wegzuholen. Als Judith Arend mit dem Mädchen die Fahrbahn verlassen will, wird sie von einem Auto angefahren und muss schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Wagens begeht Unfallflucht. Die Eigentümerin des Autos gibt an, dass ihr das Fahrzeug am Morgen gestohlen worden sei, doch Severing und Fink kommen dem Fahrer auf die Spur. Herr Dr. Belzer erstattet Anzeige wegen ruhestörenden Lärms gegen eine Nachbarin. Ehrhardt und Yener finden heraus, dass diese Nachbarin, bekannt als Madam Vera, als Domina tätig ist. Doch Lärm ist aus ihrer Wohnung nicht zu hören.
38. Irrtum Bulle
30.03.1995
Milan, ein 17-jähriger kroatischer Junge, gehört zu einer so genannten Hütchenspielerbande, die in der Fußgängerzone Touristen ausnimmt. Bei einem Einsatz der Inspektion Brauerstraße verletzt ein Bandenmitglied einen Polizisten mit dem Messer. Während einer der Kroaten verhaftet wird, können die anderen, unter ihnen auch Milan, fliehen. Verfolgt von Thiele und Fink rettet der Junge sich in eine Kirche, in der er mit seiner Familie Kirchenasyl genießt. Da ein Abschiebeurteil gegen Milan vorliegt, weigert sich Pfarrer Klein, den Jungen auszuliefern. Um Hinweise über den Aufenthaltsort der flüchtigen Bandenmitglieder zu bekommen, schlägt Severing Pfarrer Klein vor, Milan in der Kirche zu verhören, das gewährte Asyl jedoch zu respektieren. Kurz nach dem Verhör, das die Beamten mit mehr als fragwürdigen Methoden durchgeführt hatten, flieht der junge Kroate aus der Kirche, um seinen Familienangehörigen weitere Schwierigkeiten zu ersparen. Der zornige Pfarrer Klein macht Severing für die möglichen Konsequenzen verantwortlich. Die enge Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde macht es den Beamten von der Wache schließlich möglich, sowohl Milan als auch den Rest der Falschspieler-Bande festzunehmen. Die Ausländerbehörde will nun das Abschiebeurteil gegen Milan sofort vollstrecken. Severing, Fink und Thiele sollen den Jungen zum bereitstehenden Flugzeug eskortieren...
39. Wildnis
30.03.1995
Die Kripo der Brauerstraße bekommt einen Hinweis vom Landeskriminalamt, dass der in der Szene bekannte Neonazi Reckner mit Waffen handeln soll und ein geheimes Waffenlager im Wald hat. Kriminalhauptmeister Daschner und Horst Fink werden mit diesem Fall betraut. Da Reckner jedes Wochenende ein Survival-Training in der Wildnis veranstaltet, schlägt Severing vor, dass Daschner und Fink sich zu dieser Tour anmelden und 'undercover' ermitteln. Doch bevor die beiden Polizisten Reckner überführen können, müssen sie erst einmal zeigen, was sie drauf haben. Das Survival-Training ist kein Spaziergang, das merken sie bereits, als es zum Frühstück Würmer gibt...
40. Mensch bleiben (Obdachlos)
13.04.1995
Die Beamten der Brauerstraße haben den Auftrag, ein besetztes Haus zu räumen. Dirk Nowicky, einer der Hausbesetzer, ist der Sohn des Eigentümers. Er will das Haus um keinen Preis freiwillig verlassen, und als die Polizei das Gebäude stürmt, schießt er mit einem Gewehr blindlings durch die geschlossene Tür. Polizeimeister Andi Schmitt bricht getroffen zusammen. Doch auch dieser tragische Zwischenfall kann das Einsatzkommando nicht aufhalten. Trotz des erbitterten Widerstandes wird das Gebäude schließlich geräumt. Unter den Besetzern, die das Haus verlassen müssen, befindet sich auch Eva Dressel, Dirks Freundin, und ihre Tochter Svenja. Eva sucht verzweifelt nach einer neuen Unterkunft, doch die zuständigen Ämter verweigern ihr jegliche Hilfe. Obdachlos irrt die junge Frau mit ihrer Tochter umher. Da sie keinen Ausweg mehr sieht, will Eva ihrem Leben ein Ende setzen...
41. Nachahmungstäter
20.04.1995
Eine Bande von Einbrechern hat sich darauf spezialisiert, mit einem Geländewagen direkt in die Schaufenster eleganter Geschäfte zu fahren, um an die begehrte Beute zu kommen. Weniger spektakulär gehen die Fahrraddiebe vor, mit denen die Beamten der Wache sich ebenfalls zu befassen haben.
42. Hahnenkämpfe
27.04.1995

43. Totenruhe
04.05.1995
Auf dem städtischen Friedhof dringen vier Jugendliche in das Mausoleum des Völkerkundlers Julius Müller ein und veranstalten dort eine Séance. Die Beamten der Brauerstraße, die am nächsten Tag die Grabschändung untersuchen, entdecken in dem Sarkophag ein kopfloses Skelett. Kurz darauf taucht Frau Droysen mit ihrem Sohn Eric auf der Wache auf. Sie hat einen schmiedeeisernen Grabkranz dabei, den sie bei ihrem Sohn gefunden hat und will, dass ihr Junge die Tat gesteht. In dem Verhör verrät Eric den Beamten, wer noch an der Grabschändung beteiligt war. Allerdings bestreitet er, dass er und seine Freunde den Schädel gestohlen haben. Severing überlässt die Ermittlungen dem neuen Kollegen Tommy Stone. Jojo Schrader überrascht seine Kollegen mit der Ankündigung, den Polizeidienst verlassen zu wollen, um mit seiner Freundin nach Amerika zu gehen.
44. Das Verhör
11.05.1995
In der Mittagszeit überfallen zwei maskierte und schwer bewaffnete Personen eine Bank. Im letzten Moment können die Täter der Ringfahndung der Polizei entkommen. Die einzigen Hinweise auf die Bankräuber, die Severing und seine Kollegen haben, sind ein Ohrclip, den sie am Tatort finden und das Fluchtauto, in dem die Spurensicherung ein blondes Haar sicherstellt. Über den Juwelier Hellman stellen die Beamten die Besitzerin des Ohrclips fest. Es ist Julia von Schierstein, doch sie hat schwarze Haare. Julia kann nicht erklären, wo und wann sie den Ohrclip verloren hat. Die Arroganz, mit der die junge Frau auftritt, macht die Polizei misstrauisch. Während Severing und Koeppen Julia von Schierstein verhören, wird sie immer unsicherer und verstrickt sich in Widersprüche.
45. Geiselnahme
18.05.1995

46. Tanzstunde
18.01.1996
Nachdem Polizeimeister Ahmet Yener in der Stammkneipe der Wache einige Runden geschmissen hat und schon recht angetrunken ist, verspricht er Maybach zwar, nicht mehr zu fahren, steigt dann aber doch ins Auto. Auf der Landstraße kommt er als Erster an eine Unfallstelle. Ein Wagen ist frontal gegen einen Baum gerast. Yener steigt aus, um zu helfen und sieht den Fahrer leblos vornübergebeugt im Wrack sitzen. Mehr sieht er nicht, denn er bekommt einen Schlag auf den Schädel. Am nächsten Tag erwacht er im Krankenhaus und muss sich erstmal von Maybach eine Standpauke anhören. Fassungslos vernimmt Yener, dass der Fahrer im Autowrack unverletzt geblieben ist und ausgesagt haben soll, dass Yener ausgerutscht sei und sich dabei am Kopf verletzt habe. Yener hat den Fahrer zwar nur kurz gesehen, aber er ist überzeugt, dass dieser tot war. Da er betrunken war, glaubt ihm natürlich niemand. Yener ermittelt auf eigene Faust. Severing erholt sich langsam von seiner Schussverletzung. Da er noch einige Zeit krankgeschrieben ist, hat er endlich Zeit, sich um seine Tochter Julia zu kümmern. Außerdem trägt er sich mit dem Gedanken, die Wache zu verlassen. Die Kommissare Koeppen und Stone haben einen Tipp aus der Unterwelt bekommen, was den Aufenthaltsort eines entflohenen Häftlings angeht. Sie observieren von einer Tanzschule aus die Wohnung seiner Freundin. Während der Tanzstunde kommt es zu einem gefährlichen Drama ...
47. Der blaue Tod
25.01.1996
Auf der Müllkippe wird ein toter Obdachloser gefunden. Für die Streife der Brauerstraße ein Routinefall. Doch dann entdecken die Beamten an dem Toten merkwürdige blaue Verfärbungen. Das Umweltamt wird informiert, und eine erste Untersuchung ergibt, dass wahrscheinlich eine hochgiftige Substanz mit im Spiel ist. Die Mülldeponie wird zum Sperrbezirk erklärt. Noch ist nicht genau geklärt, um was für eine Substanz es sich handelt, aber Monika Diener und Frank Ruland bekommen Panik und glauben, dass sie nun dem Tode geweiht sind. Ein Augenzeuge, ebenfalls ein Obdachloser, erzählt Beatrice Koeppen und Tommy Stone, dass er am Morgen einen LKW beobachtet hat, der normalerweise nie hier auftauche. Die beiden Beamten versuchen aus Schiefer, dem Verwalter der Mülldeponie, etwas herauszubekommen. Für die Kripo ist er kein unbeschriebenes Blatt. Doch noch ein anderer Todesfall beschäftigt die Wache: Lore Thalmann. Ihr Schwiegersohn und ihre Tochter reagieren völlig gleichgültig auf die Nachricht von ihrem Tod. Für die ganze Familie Arnold war Lore ein Klotz am Bein, und sie sind froh, dass sie tot ist. Momentan interessieren sie sich mehr für ihre türkischen Nachbarn. Die Familie Mahdur vermutet, dass die Söhne der Arnolds hinter rassistischen Anschlägen stecken. Der Bürgerstreit droht zu eskalieren. Die Beamten der Wache überraschen Severing mit einer Party und stoßen auf seinen neuen Arbeitsplatz in Amsterdam an.
48. Rettungsversuch
01.02.1996
Es ist Sonntag, und die Kollegen von der Wache an der Brauerstraße freuen sich auf einen ruhigen Tag. Erst einmal wird in Ruhe gefrühstückt und ein Tischtennisturnier vorbereitet. Doch einige Straßen weiter ist es vorbei mit der sonntäglichen Idylle. Herr Kemper schleudert im Streit seine Frau gegen die Wand. Sie bleibt bewusstlos liegen. Im Glauben, sie getötet zu haben, fährt Herr Kemper völlig verzweifelt auf die Wache, um sich selbst anzuzeigen. Die Beamten schicken eine Streife in die Wohnung, doch Frau Kemper ist bereits im Krankenhaus. Der Arzt der Ambulanz erzählt den Polizisten irrtümlich, dass die Frau tot ist. Ein Irrtum mit fatalen Folgen. Denn als Herr Kemper diese Nachricht erfährt, sieht er keinen Ausweg mehr und will sich aus dem Fenster stürzen. Beatrice Koeppen und Hans Maybach versuchen, ihn davon abzubringen. Als Tom Stone und Ulf Schelling zwei Beamte des Ordnungsamtes in die Wohnung eines gewissen Kugler begleiten, ist es endgültig vorbei mit einem ruhigen Sonntag. Kugler soll sich unerlaubt eine Waffenkammer eingerichet haben. Die Aufforderung, dem Ordnungsamt unverzüglich die Waffensammlung zu zeigen, ignoriert Kugler. Im Gegenteil. Dem Mann knallen die Sicherungen durch, er schießt...
49. Bodyguards
08.02.1996
Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass Polizeioberkommissar Hans Maybach in den Vorruhestand gehen will. Für die meisten Beamten ist Maybach der Vater der Wache, und für Polizeioberrat Krause ist er der fähigste Polizist. Doch Krauses Versuche, Maybach zu überreden, noch ein oder zwei Jahre dranzuhängen, bleiben erfolglos. Nachdem kurz vorher schon Theo Severing nach Amsterdam abgewandert ist, verlässt nun der zweite Kollege die Wache. Die italienische Operndiva Angelica Riva ist in der Stadt, um im Rahmen einer Benefiz-Matinee von Amnesty International aufzutreten. Als sie für eine Probe in die Oper gefahren wird, fallen Schüsse. Aber niemand kann mit Sicherheit sagen, ob die Schüsse wirklich der Operndiva galten. Beatrice Koeppen und Oliver Stone sind wütend, weil die Bodyguards der Diva noch vor dem Eintreffen der Kripo eigenmächtig Untersuchungen durchgeführt haben und dabei wertvolle Spuren verwischten. Durch dieses Verhalten geraten die Bodyguards in den Verdacht, etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben. Die Diva vermutet hinter den Schüssen den Versuch, sie von der Teilnahme an der Veranstaltung abzuhalten und ist nun umso fester entschlossen, das Konzert stattfinden zu lassen.
50. Kopflos
15.02.1996
Daschner hat sich als V-Mann bei einer Bande von Autoschiebern eingeschleust. Als er im Rahmen seiner Ermittlungen auch an einem Autodiebstahl teilnehmen muß und bei der folgenden Flucht gemeinsam mit den Gangstern schwer verunglückt, verliert Daschner sein Gedächtnis...
51. Verschüttet
22.02.1996
Die Oma des kleinen Tim hat ahnunglos ihren Keller an Terroristen vermietet. Als Kollegen der Wache Tim, der bei einem Diebstahl geschnappt wurde, nach Hause bringen, fliegt das Gebäude in die Luft. Die fieberhafte Suche nach den Überlebenden beginnt.
52. Der Findling
29.02.1996
An Hans Maybachs letztem Tag wird ein Baby in der Wache abgegeben. Die Beamten fahnden nach der Mutter des Findlings, und niemand hat Zeit, in Ruhe mit Hans Maybach dessen Abschied zu feiern.

Staffel 3
53. Nachtwache
14.03.1996
Ein erbitterter Bandenkrieg hält die Beamten der Wache auf Trab. Krause übernimmt die Ermittlungen, was Schelling überhaupt nicht in den Kram paßt. Als sich die verfeindeten Banden versöhnen, um gemeinsam gegen die Polizei vorzurücken, droht die Situation zu eskalieren.
54. Doppeltes Spiel
21.03.1996
Die Wache arbeitet zusammen mit der Kripo in Bonn an einem Rauschgiftfall. Ulf Schelling erkennt in einem der Bonner Beamten den Mann wieder, der vor Jahren absichtlich einen Unschuldigen ins Gefängnis gebracht hat. Offensichtlich neigt dieser immer noch dazu, sich über das Gesetz zu stellen.
55. Lockvogel
28.03.1996
Nach einem misslungenen Anschlag hatte sich die Terroristin Britta Moniak Anfang der achtziger Jahre in die damalige DDR abgesetzt. Dort verschaffte sie sich eine neue Identität und lebte unter dem Namen Anna Griepan. Nach dem Mauerfall reist sie unter ihrem Decknamen nach Köln. Von dort will sie zusammen mit dem Terroristen Ralf Bommer ihre Flucht aus Deutschland vorbereiten. Ihr gemeinsamer Weggefährte Holger Fach sichert dem Pärchen finanzielle Unterstützung zu. Zufällig kommt Marianne Stockhausen, die mit dem Zug auf dem Weg nach Köln ist, um ihre Stelle in der Wache anzutreten, mit Britta Moniak ins Gespräch. Britta erzählt ihr, dass sie sich im Hotel Astoria mit ihrem Sohn treffen wird. Bei einer Fahrscheinkontrolle bemerkt der Schaffner eine Pistole in Britta Moniaks Handtasche. Er verständigt die Polizei, die Britta Moniak festnimmt. Auf dem Revier erfährt die Terroristin vom plötzlichen Tod Bommers. Sie ahnt, dass Holger Fach ihren Freund getötet hat und auch sie aus dem Weg räumen will. Deshalb vereinbart sie mit dem zuständigen Staatsanwalt eine Kronzeugenregelung und erklärt sich bereit, den Kommissaren Stone und Brause als Lockvogel zu dienen, um Holger Fach zu überführen.
56. Menschenfischer
04.04.1996
Zwei Männer schleppen eine bewusstlose, junge Frau auf den Rangierbahnhof, legen sie auf die Bahngleise und verschwinden. In letzter Sekunde wird sie von einem Bahnangestellten gerettet. Im Krankenhaus entdeckt Polizeiobermeisterin Laubenthal eine Tätowierung auf der Brust der unbekannten und offenbar unter Drogen stehenden Frau. Das Tattoo, ein Vogel mit einem Zweig, wird von einer Sekte als Mitgliedszeichen benutzt. Kurz darauf meldet sich ein junger Mann bei der Polizei, der sich als Freund des Mädchens ausgibt. Er schildert den Beamten, wie es in der Sekte zugeht, die selbst vor Folter und Vergewaltigung nicht zurückschreckt. Guru der Sekte ist Matthias Neumann, ein einschlägig bekannter Krimineller. Als die Beamten der Wache mit einem Hausdurchsuchungsbefehl in das Gebäude der Sekte eindringen wollen, kommt es zu einem Schusswechsel. Da sich viele minderjährige Mädchen in der Gewalt von Matthias Neumann befinden, geht Polizeioberkommissar Franz Werner auf Neumanns Forderung ein, ihm einen Streifenwagen als Fluchtwagen zur Verfügung zu stellen. Doro Laubenthal stellt sich als Geisel zur Verfügung...
57. Notwehr
11.04.1996
Die 14jährige Bianca Becker, die jahrelang von ihrem Vater mißbraucht wurde, schlägt ihn eines Nachts mit einem Gegenstand nieder, während er sie vergewaltigt. Am nächsten Tag wird er tot aufgefunden - erstochen.
58. Der Verlierer
18.06.1996
Dem Häftling Albert Krug gelingt bei der Überführung in ein anderes Gefängnis mit Hilfe seines Freundes Sandro Parisi die Flucht. Die Polizei wendet sich an den inhaftierten Winfried Roth, um den Flüchtigen ausfindig zu machen. Roth hatte damals zusammen mit Krug einen Einbruch begangen, und die Polizei hofft nun, dass er eine Ahnung hat, wo Krug sich aufhalten könnte. Doch Roth will der Polizei nur unter einer Bedingung helfen: Er möchte sie persönlich zu Krug führen. Beatrice Koeppen lässt sich auf den Deal ein, nachdem sie sich mit Marianne Stockhausen besprochen hat. Schon bald wird klar, was Roth damit bezweckt. Da er sich immer noch im Besitz der Beute aus dem damaligen Einbruch befindet, befürchtet er, dass Albert Krug sich an seine Frau wenden wird, um an die Beute zu kommen. Er will seine Frau vor Krug schützen, doch dieser ist schneller. Zusammen mit Parisi nimmt Krug Petra Roth als Geisel. Da Petra überhaupt nichts von der Beute weiß, meldet sich Krug telefonisch bei Roth. Die Polizei, die mit diesem Anruf gerechnet hat, hat die Leitungen so gelegt, dass Krug davon ausgeht, dass Roth sich immer noch im Gefängnis befindet. Roth erzählt Krug, dass das Geld bei seiner Oma im Altersheim versteckt ist. Als Krug mit Parisi und Petra Roth dort auftaucht, kann die Polizei Petra befreien und Krug und Parisi festnehmen. Allerdings erlebt auch Winfried Roth eine Überraschung. Die Beamten der Wache müssen außerdem einen Nachbarschaftsstreit schlichten. Frau Bär hat ihren Nachbarn angezeigt, weil dieser Hundekot auf die Ledersitze ihres Cabrios geschmiert hat...
59. Das Versprechen
25.04.1996
Der Türke Burak will seine Tochter Medine zwingen, einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt. Kurz vor der Hochzeit kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Vater und Tochter. Das Mädchen flieht und schlägt aus Verzweiflung, aber auch aus Berechnung, die Fenster von parkenden Autos ein. Ihr Plan geht auf. Sie wird von einer Streife festgenommen und auf die Wache gebracht. So glaubt sie, der Hochzeit entgehen zu können. Burak, der mitangesehen hat, dass seine Tochter verhaftet wurde, fährt zur Wache. Als Stefanie Vorath das Gebäude verlässt, überwältigt er die Polizeibeamtin und entführt sie. Er bringt sie in das Lokal, in dem die Hochzeit stattfinden soll und bietet den Beamten der Wache Stefanie Vorath im Austausch gegen seine Tochter an. Zufällig wird auf einer Baustelle gegenüber dem Lokal eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Alle Häuser im Umkreis von 100 Metern müssen evakuiert werden. Burak und sein Sohn Turik, die nicht wissen, was dort draußen vor sich geht und warum es auf einmal von Streifenwagen wimmelt, werden nervös. Während alle Bewohner das Haus verlassen, bleiben Burak, Tarik und Stefanie Vorath zurück und verstecken sich in der Dusche. Obwohl Polizeimeister Ruland etwas Verdächtiges an einem der Fenster bemerkt und nachsieht, ob sich noch jemand im Haus befindet, kann er Vorath, Tarik und Burak nicht finden...
60. Rückfall
02.05.1996
Die vierjährige Eva Rydzewski spielt gerade mit ihrem sechsjährigen Freund Tobias Pick vor dem Haus ihrer Eltern Sonja und Robert, als ein unbekannter Mann sie entführt. Durch ein Phantombild, das mit der Hilfe von Tobias angefertigt wird, kann der Entführer identifiziert werden. Es handelt sich um Markus Schaffrath, der auf Grund zweier Kindermorde bereits sieben Jahre in der Psychiatrie gesessen hat, aber nun wieder auf freiem Fuß ist. Die Fahndung nach Markus Schaffrath und der kleinen Eva läuft auf Hochtouren. Auch die Mutter von Markus Schaffrath bestätigt den Beamten die gespaltene Persönlichkeit ihres Sohnes und befürchtet, dass er rückfällig geworden ist. Alle Beteiligten sind sich einig: das Leben der kleinen Eva ist in höchster Gefahr. Die Jagd nach dem Kindermörder beginnt...
61. Schutzengel
09.05.1996
Bernd Koller, der Filialleiter einer Supermarktkette, wird beim Einwerfen der Geldbombe in einen Banktresor hinterrücks erschlagen. Die Täterin kann ungesehen mit der Beute entkommen. Kurz nach dem Überfall verunglückt Kriminalhauptmeister Stone mit seinem PKW. Ausgerechnet die junge Bankräuberin, Kathrin Kampmann, sieht auf ihrer Flucht den Unfall und rettet Stone das Leben. Die Beamten Vorath und Laubenthal, die kurz danach am Unfallort eintreffen, erkennen die Bankräuberin jedoch nicht. Tommy Stone kommt ins Krankenhaus, verlässt dieses jedoch auf eigenen Wunsch vorzeitig, um nach seinem Schutzengel zu suchen. Kriminalkommissarin Beatrice Koeppen, Tommys Lebensgefährtin und Kollegin, macht sich ernsthaft Sorgen um ihn, denn Tommy nimmt keinerlei Kontakt zum Wache-Team auf. Stone, der seine Lebenretterin findet, verstrickt sich immer mehr in das komplizierte Privatleben von Kathrin und ihrem Sohn Nicky. Er erkennt nicht, dass Kathrin ihn nur für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Als Kathrins Ehemann auftaucht, spitzt sich die Lage zu. Kathrin bittet Stone um Hilfe, ihr bei der Flucht vor ihrem Ehemann zu helfen. Während Nadja, eine Freundin von Kathrin, Beatrice Koeppen aufhält, die aus Sorge um Tommy erschienen ist, gelingt Tommy, Kathrin und Nicky die Flucht zum Flughafen....
62. Traumschiff
23.05.1966
Der Selbstmord des jungen Paul Arnaud und die mit dieser Tat zusammenhängende Erpressung gibt dem Wache-Team einige Rätsel auf. Wer wollte Arnaud erpressen? Und wer ist an Insiderinformationen der Polizei interessiert? Hatte Arnaud tatsächlich ein homosexuelles Verhältnis zu einem Polizeibeamten und wenn ja, zu wem? Viele Fragen, die die Beamten der Brauerstraße zu klären haben. Die beiden Kriminalhauptmeister Stone und Brause werden in die Szene, in der Arnaud verkehrte, eingeschleust. Anscheinend ist Polizeioberkommissar Werner, verheiratet und Vater zweier Töchter, in den Fall verwickelt. Währenddessen ist der Rest des Wache-Teams mit anderen Aufgaben beschäftigt: Polizeiobermeister Yehner und Polizeimeisterin Vorath fahnden im Rheinauhafen nach Schwarzarbeitern, und Kriminalkommmissarin Koeppen und Polizeiobermeisterin von Laubenthal sind einem Unterschlagungsfall auf der Spur, der eigentlich keiner ist.
63. Duft des Bösen
13.06.1996
Die Beamten der Wache haben es mit einem seltsamen Banküberfall zu tun. Während Xuxa Santini, eine Prostituierte aus Südamerika, und ihr Zuhälter Renato da Silva die Bank um einen hohen Geldbetrag erleichterten, befand sich Filialleiter Langer in einem tranceähnlichen Zustand. Er kann sich an den genauen Tathergang nur schwer erinnern. Die Geschichte, die er den Beamten der Wache erzählt, klingt sehr unglaubwürdig. Beatrice Koeppen schöpft Verdacht und bittet Langer, einen Blut- und Urintest durchführen zu lassen. Die Vermutung, dass hier eine geheimnisvolle Droge im Spiel ist, bestätigt sich. Es handelt sich um den Saft einer südamerikanischen Blume, der Menschen in eine Art Hypnose versetzen kann. Kurz darauf ruft Xuxa die Polizei um Hilfe, weil sie in ihrer Wohnung von einem Mann belästigt wird. Polizeimeisterin Doro von Laubenthal und Polizeimeister Frank Ruland treffen in Xuxas Wohnung auf den Psychologen Dr. Bönnen, der Xuxa mehrere Wertgegenstände geschenkt hat, die er nun zurückfordert. Dr. Bönnen behauptet, dass Xuxa ihn hypnotisiert habe, um an die Wertgegenstände zu kommen. Offenbar hat Xuxa ihre Kunden mit der Droge in einen verwirrten und willenlosen Zustand gebracht, um sie berauben zu können. Und mit Hilfe dieser Droge haben da Silva und Xuxa auch die Bank ausgeraubt. Nur können die Beamten der Wache der Prostituierten nichts nachweisen. Um sie zu überführen, will sich Stone als Kunde ausgeben. Beatrice Koeppen - ein wenig eifersüchtig - ist von diesem Vorschlag gar nicht begeistert...
64. Falsche Rezepte
20.06.1996
Während der Proben zu einer Modenschau müssen die Choreografin Ria Bentz und der Agenturchef Sven Röder mit ansehen, wie eines der Models, Sabine Kähler, tot zusammenbricht. Man vermutet eine Überdosis Kokain. Während der Vernehmung der einzelnen Models bemerkt Kriminalhauptmeister Tommy Stone, wie der Agenturschef Röder heimlich einen Rucksack in seinem PKW verstaut, den er vorher entleert hat. Da Sabines Rucksack vermisst wird, in dem sich wahrscheinlich die Drogen befanden, lässt Kriminalkommissarin Koeppen eine Fahndung nach Röder herausgeben. Der Obduktionsbericht besagt, dass Sabine Kähler nicht an einer Überdosis Kokain gestorben ist, sondern an unbekannten Substanzen, die der Droge vermutlich beigemischt waren. Von dem Model Bettina erfährt die Polizei, dass Röder den Mädchen Kapseln verabreicht hat, die verhindern sollten, dass sie zunehmen. Röder, bei dem man eine der Diätpillen findet, gesteht, die Pillen von einem Dr. Bierstedt bekommen zu haben. Doch wer ist der wahre Drahtzieher, der die illegal hergestellten Diätpillen vertreibt?
65. Kurzes Glück
27.06.1996
66. Schneeblut
04.07.1996
In der Drogenszene häufen sich die Todesfälle, da Stoff in Umlauf ist, der mit Rattengift versetzt wurde. Die Beamten beschatten den Drogendealer Arnd, um über ihn das Labor zu finden, in dem der Stoff versetzt wird.
67. Dorn im Auge
11.07.1996
Eva Wolf, die mit dem Maler Robert Wolf verheiratet ist, pflegt ein ungewöhnliches Sexualleben. Sie hat ein Verhältnis mit zwei Männern: Peter Böhle und Patrick Spinoli. Eines Abends liebt sie - wie schon so oft - Peter Böhle und lässt sich beim Liebesakt von Patrick Spinoli beobachten. Ihr Ehemann hält sich zur selben Zeit im hauseigenen Atelier auf und malt. Als Peter Böhle gegangen ist, kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Spinoli und Eva. Sie will nicht mehr, dass er seine voyeuristischen Neigungen bei ihr auslebt. Spinoli kann dies nicht akzeptieren und wird handgreiflich. Eva bedroht Spinoli daraufhin mit einer Waffe. Plötzlich fallen drei Schüsse. Die Nachbarn verständigen die Polizei. Man findet Eva Wolf tot in ihrer Wohnung. Ihr Mann Robert Wolf sitzt paralysiert, mit blutverschmierten Händen und der Waffe in der Hand auf der Couch. Alles deutet darauf hin, dass er seine Frau aus Eifersucht ermordet hat. Doch er streitet es ab. Die Nachbarn wussten von Eva Wolfs lockerem Lebenswandel und kannten auch die Liebhaber: Peter Böhle und Patrick Spinoli. Beide sind der Polizei nicht unbekannt. Spinoli ist erst vor wenigen Monaten aus einer langjährigen Haftstrafe entlassen worden. Eine Passantin, Frau Andres, sagt aus, dass sie kurz nach den Schüssen jemand durch den Garten laufen sah, und dass sie den Flüchtigen identifizieren könnte. Die Beamten der Wache fahnden nach Böhle und Spinoli. Als sie sie gefunden haben, kommt es zur Gegenüberstellung...
68. Toter Winkel
18.07.1996
Der Politiker Joachim Mückl befindet sich mitten im Wahlkampf. Nach einer Rede, die er am Abend in Köln gehalten hat, nimmt er noch einen Drink an der Hotelbar. Dabei lernt er zwei attraktive Frauen kennen. Obwohl Joachim Mückl schon einiges getrunken hat, lässt er sich von den zwei Damen überreden, noch in eine andere Bar zu fahren. Auf der Fahrt dorthin greift ihm eine der beiden Frauen ins Lenkrad. Mückl fährt in ein parkendes Auto. Die beiden Frauen flüchten. Ein Streifenwagen der Wache trifft kurz darauf am Unfallort ein, Mückl muss sich einem Alkoholtest unterziehen. Das Ergebnis lautet 1,3 Promille. Mückl wird zur Blutprobe mit auf die Wache genommen. Während der Politiker auf den Arzt wartet, wird ihm bewusst, dass sich über ihm ein Skandal zusammenbraut. Sollte die Presse davon erfahren, wäre es mit seiner politischen Karriere vorerst vorbei. Ihm kommt der Verdacht, dass die beiden Frauen von politischen Feinden auf ihn angesetzt wurden. Für Oberpolizeikommissar Franz Werner ändert das nichts am Tatbestand. Im Gegenteil: Er hat nichts dagegen, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie die Volksvertreter mit Gesetzen umgehen. Doch als kurz darauf die Presse auf der Wache erscheint, werden auch Franz Werner und Ulf Schelling misstrauisch. Wurde Joachim Mückl tatsächlich reingelegt?

Staffel 4
69. Hochzeitswirbel
26.08.1997
Schon lange sind sie ein Liebespaar, jetzt endlich geben sich Polizeimeisterin Doro von Laubenthal und Polizeikommissar Ulf Schelling das Ja-Wort. Doch die Hochzeitsfeierlichkeiten auf dem Schloss der von Laubenthals werden von einem Skandal überschattet. Mitten in das Fest platzen die Kollegen der Wache, Pfeiffer und Werner, um Doros Vater zu vernehmen. Vor zwei Jahren war der Baron in den Verdacht geraten, mehrere Frauen vergewaltigt zu haben. Eine Zeugenaussage hatte ihn damals entlastet. Jetzt muss Doros Vater vor den Hochzeitsgästen und seiner Frau zugeben, dass seine ehemalige Geliebte ihm damals das Alibi verschafft hatte. Aus Enttäuschung, dass er das Verhältnis beendet hat, hat sie nun ihre Aussage revidiert. Der Skandal ist perfekt, die zuvor feierliche Stimmung auf dem Nullpunkt...
70. Cowboys
02.09.1997
Die neuen Schutzpolizisten Daniel van Eck und Enrico Engelskirchen treten ihren Dienst auf der Wache in der Brauerstraße an. Dort herrscht Hochbetrieb: Die Verhaftung von Unterweltler und Bandenchef P.V. Leiser steht unmittelbar bevor. Um Leiser dingfest zu machen, hatte die Kripo einen V-Mann eingesetzt. Aber der Kontakt zu ihm ist seit zwei Tagen abgerissen. Dann die schreckliche Nachricht: Der Spitzel ist tot, und die Leiche wurde verbrannt! Gegen den Willen Koeppens kontaktiert Kriminalhauptmeister Pfeiffer eine andere Informantin, den Transvestiten Evelyn La Broisse. Sie arbeitet in der Bande von Ungeheuer, einem Gegner Leisers: Von ihr erfährt Pfeiffer, dass sich die rivalisierenden Banden, darunter auch Leiser, zu einer so genannten Friedenskonferenz treffen wollen, bei der sich die Bandenchefs einigen und die Stadt in Bezirke aufteilen wollen. Pfeiffer allerdings ist sich sicher, dass Leiser dieses Treffen nutzen wird, um seine Gegner auszuschalten....
71. Copkiller
09.09.1997
Polizist Ehrhardt und Kollegin Stefanie Vorath werden Zeugen, wie eine Frau auf offener Straße erschossen wird. Bei der Rekonstruktion der Tat stellen die Polizisten fest, dass der Anschlag eigentlich Ehrhardt gegolten hat und die Passantin nur versehentlich getroffen wurde. Das Motiv für den Anschlag könnte der bevorstehende Prozess gegen Bandenchef Leiser sein, in dem Ehrhardt als Hauptzeuge aussagen soll. Möglicher Schütze könnte Leisers Sohn sein, der untergetaucht ist. Um weitere Anschläge zu verhindern, bekommt Ehrhardt Personenschutz und hält sich bis zum Gerichtstermin an einem geheimen Ort auf. Alles geht glatt. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wird Ehrhardt am Tage des Prozesses zum Gerichtsgebäude gebracht, wo er seine Aussage macht, dass Leiser den Polizisten Engelskirchen kaltblütig ermordet hat. Doch auf dem Heimweg bemerkt Ehrhardt plötzlich, dass er verfolgt wird....
72. Hinter dem Vorhang
14.10.1997
Der Musicalstar Laura Jones wird von einem anonymen Telefonanrufer bedroht. Die Polizei kann nichts unternehmen. Erst nachdem der Unbekannte Lauras Katze getötet hat, greift die Polizei ein. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Offenbar hat Laura keinerlei Feinde, die ein Motiv hätten, ihr so etwas anzutun. Auch ihr ehemaliger Freund hat ein Alibi. Als Laura eines Tages von der Probe nach Hause kommt, wird sie von einem fremden Mann überfallen. Ulf Schelling und Stefanie Vorath kommen gerade noch rechtzeitig, um eine Vergewaltigung zu verhindern. Der Täter kann unerkannt entkommen. Auf der darauf folgenden Probe versagen Lauras Nerven. Sie bricht zusammen und sagt ihren Auftritt ab. Die Ersatztänzerin Angela Dietrich muss für sie einspringen. Pfeiffer, der Angela beobachtet, wird stutzig....
73. Alte Meister
21.10.1997
Gerade als ein Kunstdieb ein wertvolles Gemälde aus dem Rahmen schneiden will, wird er vom Museumsnachtwächter ertappt. Der Räuber zögert nicht lange: Kaltblütig erschießt er den Sicherheitsbeamten und flieht. Museumsdirektor Dr. Kargus hört den Schuss und findet den toten Nachtwächter. Doch als er am nächsten Tag von der Polizei vernommen wird, verschweigt er, dass er zur Tatzeit im Museum war. Die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Kargus' Sohn Max ein stadtbekannter Herumtreiber ist, und Kargus wegen ihm offensichtlich in Schwierigkeiten steckt. Gleichzeitig ergibt der ballistische Bericht, dass die tödliche Kugel aus einer Waffe stammt, mit der vor drei Jahren bei einer illegalen Pokerrunde schon einmal geschossen wurde. Pfeiffer und Koeppen schleusen sich in die Zockerszene ein und erfahren, dass der Museumsdirektor kein Unbekannter bei den Spielern ist. Dr. Kargus pokert, um die Schulden seines Sohnes und dessen Freundin bezahlen zu können....
74. Happy Birthday
11.11.1997
Kommissarin Koeppen feiert Geburtstag und hat ihre Kollegen zu einer kleinen Feier eingeladen. Nachdem die Gäste gegangen sind, bricht sie plötzlich mit schweren Magenkrämpfen zusammen. Als Koeppen am nächsten Morgen nicht zum Dienst erscheint, machen sich die Kollegen Sorgen. Kriminalhauptmeister Stone und Brause machen sich auf den Weg zu ihrer Wohnung und finden ihre Kollegin mit lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen im Bad. Die Untersuchungen ergeben, dass die Pralinen, die Beatrice von Kriminaloberkommissarin Marianne Stockhausen geschenkt bekam, eine hohe Dosierung eines Insektengiftes enthielten. Die Spur führt zu Herrn Zinker, dem ehemaligen Geschäftsführer des Supermarktes, in dem Marianne Stockhausen die Pralinen gekauft hat. Zinker hatte sich nach dem Unfalltod seiner Tochter sehr verändert und war schließlich wegen seines untragbaren Verhaltens entlassen worden. Bei der Geschäftsleitung des Supermarktes ist inzwischen ein Erpresserbrief eingegangen, Der Erpresser droht, noch weitere Lebensmittel zu vergiften, sollte die Geldsumme nicht gezahlt werden...
75. Fata Morgana
18.11.1997
Kriminalhauptmeister Dirk Brause hat seine Bekannte Maja Lindner zum Abendessen bei sich in der Wohnung eingeladen. Während er in der Küche kocht, beobachtet Maja durchs Wohnzimmerfenster, wie im Apartment gegenüber eine kräftige Frau einen Mann mit einem Kissen erstickt. Sie alarmiert Dirk Brause und beiden eilen an den Tatort. Doch dort ist keine Leiche zu finden. Die Wohnung ist leer. Dirk Brause verdächtigt seine Bekannte, eine Fata Morgana gehabt zu haben. Doch am nächsten Tag wird bei der Polizei ein Leichenfund gemeldet. Maja hatte tatsächlich einen Mord beobachtet. In der Wohnung gegenüber von Brause wohnt die Mutter des Toten. Sie erzählt der Polizei, dass ihr Sohn ein Filmemacher war, der einen heiklen Bericht über Frauen plante, die per Zeitungsannonce Männer suchen, um von ihnen ein Kind zu bekommen. Für seinen Film hatte der Ermordete bereits ein Videoarchiv angelegt. Die Polizisten vermuten, dass es in diesem Archiv auch Bilder von der Mörderin gibt. Doch Maja, die einzige Zeugin, hat die Frau nur schemenhaft gesehen...
76. Brauner Schatten
02.12.1997
Polizeioberkommissar Franz Werner wird verdächtigt, zu einer verbotenen rechtsradikalen Organisation zu gehören. Der Verfassungsschutz ermittelt und hat scheinbar unumstößliche Beweise. Bei der Vernehmung streitet Werner jedoch alles ab. Er kennt weder die Gruppe noch die Briefe, die an ihn adressiert sind und als Beweis dienen. Werner glaubt vielmehr, dass der Verfassungsschutz nur einen Grund sucht, ihn aus dem Weg zu räumen. Für Werner ist Verfassungsschützer Kappner der Mörder seines Freundes Friedberg. Friedberg hatte Beweise, dass Kappner zusammen mit einem anderen Beamten des Verfassungsschutzes eine Firma betreibt, die Arbeitsmaterial zu überhöhten Preisen an die Polizei verkauft und auch vor Beamtenbestechung nicht zurückschreckt. Als sich Nico Wagner, Mitglied einer rechtsradikalen Gruppe, bei Wehrsportübungen schwer verletzt, können die Kripoleute der Wache endlich Werners Unschuld beweisen...
77. Alte Damen und andere Gefahren
06.01.1997
Eine alte Dame wird von einem Auto überfahren und stirbt. Bei der Untersuchung stellen die Polizisten fest, dass die Tote in Wirklichkeit ein verkleideter junger Mann war, der offensichtlich einen Überfall plante. Frau Mühlfenzl, eine geistig verwirrte alte Dame, findet zufällig eine scharfe Handgranate und eine geladene Maschinenpistole, die zwei Kriminelle auf der Flucht vor der Polizei weggeworfen haben. Frau Mühlfenzl nimmt die Waffen mit, putzt und hantiert damit herum, ohne sich der Gefahr für sich und die Mitbewohner des Heims für pflegebedürftige ältere Menschen bewusst zu sein. Auf der Suche nach ihren Waffen machen die Ganoven den Aufenthaltsort der alten Dame ausfindig. Doch Frau Mühlfenzl ist nicht so einfach zu überlisten, wie es sich die beiden Kriminellen gedacht haben. Polizeimeister Daniel von Eck wird von seiner Vergangenheit als Drogensüchtiger eingeholt. Tasja, ein Mädchen, das er damals an die Nadel gebracht hatte, ist inzwischen an Aids erkrankt. Für eine neuartige, erfolgversprechende, aber extrem teure Behandlung hat Tasja kein Geld. Van Eck ist zutiefst aufgewühlt, sieht aber keine Möglichkeit, dem Mädchen zu helfen. Während Ermittlungen bei einem Komplizen des verkleideten, toten Gangsters bekommt van Eck plötzlich die Gelegenheit, einen höheren Geldbetrag zu unterschlagen. Er zögert nicht lange und greift zu - ohne zu merken, dass ihn Kriminalhauptmeister Jürgen Pfeiffer dabei beobachtet...
78. Der Anwalt
06.01.1998
Drogendealer Steinborn wird ermordet aufgefunden. Die vergrippte Polizistin Koeppen, die mit den Ermittlungen beauftragt wird, erhält einen anonymen Hinweis, durch den sie auf Robert Wagner aufmerksam wird. Der Dealer musste wegen einer belastenden Aussage von Steinborn ins Gefängnis, wurde aber drei Tage vor dem Mord an Steinborn wieder entlassen. Beim Verhör streitet Wagner die Tat ab. Sein Anwalt Stefan Hänssen findet zwar einen Alibizeugen für seinen Mandanten, verschweigt diesen jedoch beim Haftprüfungstermin. Kriminalhauptmeister Brause findet das Verhalten des Anwalts mehr als merkwürdig. Aber Kriminalkommissarin Koeppen ist da anderer Meinung: Hänsen ist ihr Ex-Geliebter, und beide kommen sich durch den aktuellen Fall wieder näher. Auf der Wache kocht die Gerüchteküche. Laubenthal und Stone warnen Koeppen vor dem aalglaten Anwalt, aber die Kommissarin schlägt alle Warnungen in den Wind. Inzwischen mehren sich die Indizien gegen den Dealer Wagner. Sollte keine entscheidende Wendung eintreten, muss er sein Leben hinter Gittern verbringen. Während der misstrauische Brause den Anwalt Hänssen observiert, kommen auch bei Koeppen langsam Zweifel auf. Nach einer Liebesnacht durchsucht sie seine Wohnung und macht eine interessante Entdeckung...
79. Rufmord
20.01.1998
Schwer verletzt schleppt sich Uwe Winkler auf die Wache. Nach einer üblen Pressekampagne wurde auf den Architekten nun ein Briefbombenattentat verübt. Den Grund für den Anschlag sieht seinen Frau Isabell darin, dass ihr Mann den Auftrag bekommen hatte, eine neue Stadthalle zu bauen. Die beiden Polizisten Vorath und van Eck ermitteln in der Schwulenszene, da während der Hetzkampagne gegen Winkler ein Foto veröffentlicht wurde, das ihn in einer eindeutigen Situation zeigt. Doch dort kennt ihn niemand. Stockhausen erfährt mittlerweile, dass die üble Nachrede Wirkung gezeigt hat, Winklers Bauauftrag hat nun sein Konkurrent Horbach bekommen. Hat Horbach seine Finger im Spiel, und welche Rolle spielt Winklers Frau Isabell?
80. Tod eines Indianers
27.01.1998
Bruno Mögeldorf ist zwar ein komischer Kauz, aber völlig harmlos: Außerhalb der Stadt hat er ein großes Indianerzelt aufgebaut und lebt dort nach den Sitten und Riten eines Indianerstammes. Seine Nahrung erlegt er wie die Indianer mit Pfeil und Bogen. Seinen kleinen Freund, den 12-jährigen Timmy, lehrt er die Natur und die Tiere zu respektieren. Als Timmy von einer Jugendbande zum Ladendiebstahl gezwungen wird, schlägt Bruno die jugendlichen Kriminellen in die Flucht. Doch die Gang rächt sich: Mit einem Pfeil verletzen sie Timmy lebensgefährlich und lenken den Verdacht so auf Bruno...
81. Ausweglos
03.02.1998
Obwohl Herr Hauser seine Frau unzählige Male verprügelt hat, will sie ihren Mann nicht anzeigen. Und ohne ihre Anzeige können die Beamten der Wache nichts machen. Erst als sie erneut mit einem blauen Auge auf die Wache kommt, können die Polizisten sie davon überzeugen, in ein Frauenhaus zu gehen. Die Beamten erwirken eine einstweilige Verfügung gegen den brutalen Ehemann. Vorerst darf er weder seine Frau noch seine Tochter sehen. Hauser dreht durch und entführt die kleine Sabine. Damit nicht genug: Er plant, sich und seine Tochter umzubringen. Gerade noch rechtzeitig entdecken die Polizisten den Lebensmüden auf einem Hochhausdach. Polizeimeister Ruland, dessen krebskranke Tochter gerade operiert wird, spricht mit Hauser und erzählt ihm vom Schicksal seiner todkranken Tochter....
82. Der schleichende Tod
10.02.1998
Polizeimeisterin Dorothea von Laubenthal und Polizeimeister Yener nehmen einen Verdächtigen fest, der in ein chemisches Labor eingedrungen ist. Nachdem sie Uwe Schiller auf die Wache gebracht haben, stolpert dieser und zerbricht dabei ein Reagenzglas. Wenige Minuten später ist Schiller tot. Die ausgelaufene Flüssigkeit war ein toxischer Kampfstoff. Auch Laubenthal und Yener sind mit dem Gift in Berührung gekommen und schweben nun in höchster Lebensgefahr. Um die beiden zu retten, müssen die Kollegen schnellstens das Gegenmittel besorgen. Doch der Erfinder des Stoffs, der Chemiker Kanrod, ist spurlos verschwunden. Auf dem Handy des toten Schiller meldet sich der Auftraggeber, für den Schiller das Gift gestohlen hatte. Die Polizei versucht, dem Unbekannten eine Falle zu stellen...
83. Der Chinese
17.02.1998
Petra arbeitet als Aushilfskassiererin in einer Tankstelle. Eines Nachts kommt ein junger Mann in den Verkaufsraum, stülpt sich die Maske eines Chinesen über den Kopf und zwingt die Studentin, ihm die Tageseinnahmen auszuhändigen. Als der Räuber sie auch noch auffordert sich auszuziehen, weigert sich Petra. Kaltblütig erschießt der Mann das junge Mädchen. Frau Gerster beobachtet den Vorfall und kann der Polizei eine Täterbeschreibung liefern. Währenddessen taucht Markus Weck bei Stefanie Vorath auf. Der Häftling ist auf Freigang und bittet seine Freundin Stefanie, mit ihm zu fliehen. Gleichzeitig erfahren die 'Wache'-Polizisten von Stefanies Beziehung zu Markus. Es stellt sich heraus, dass der Gefangene nicht aus seinem Hafturlaub zurückgekehrt ist und zudem eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Tankstellenmörder hat...
84. Radio Talk
24.02.1998
Polizeimeister Frank Ruland wird zu einer Radiosendung eingeladen, um über den Beruf des Polizisten zu erzählen. Sein Rundfunkauftritt wird ein voller Erfolg: Ruland bekommt zahlreiche Liebeserklärungen zugefaxt. Allerdings sind unter den Zuschriften auch einige Morddrohungen, die Ruland Angst einjagen. Kurz nach der Sendung taucht auf der Wache ein Junge namens Patrick auf, der sich mit Polizeimeister Daniel van Eck anfreundet. Was van Eck nicht weiß: Patrick ist der Freund eines Mädchen, das wegen ihrer unerfüllten Liebe zu Ruland Selbstmord beging. Patrick will den Tod seiner Freundin rächen und schleicht sich deshalb in die Gemeinschaft auf der Wache ein. Er bietet Daniel an, auf dessen geplanter Party als Diskjockey zu arbeiten. Daniel nimmt das Angebot dankend an. Auch Ruland ist zu der Party eingeladen. Als der Polizist sich einen Rausch angetrunken hat, geht Patrick auf ihn zu, zückt eine Waffe und schießt. Zum Glück wird Ruland nicht tödlich getroffen, sondern überlebt den Anschlag. Kommissarin Koepper trauert um ihr geliebtes Pferd, das durch einen Stich mit einem Stilett getötet wurde. Koepper sucht mit Hilfe einer Psychologin nach dem Täter.
85. Rache
03.03.1998
Polizeimeister Ahmed Yener ist beim Training in seinem Boxclub. Als er gerade nach Hause gehen will, sieht er, wie sein Trainer Karl Weber vor seinem Wagen von einem Fremden mit dem Namen 'Müller' angesprochen wird. Dann zückt der Mann plötzlich eine Pistole, feuert mehrere Kugeln auf Karl Weber ab und flüchtet. Ahmed Yener nimmt sofort die Verfolgung auf. Der Täter flüchtet in ein Parkhaus und kann mit einem blauen Fiesta entkommen. Weber überlebt den Anschlag und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Als er von der Polizei befragt wird, warum ihn der Täter mit Müller angesprochen habe und wer Grund hätte, ihm nach dem Leben zu trachten, behauptet Weber, keine Ahnung zu haben. Doch sein Verhalten deutet darauf hin, dass er mehr weiß, als er sagen will. Die Polizei macht den Inhaber des Fluchtautos ausfindig. Es ist Leonard Schaffer, der als Täter ausscheidet, da er schon Anfang 70 ist, Zeugen den Schützen aber als Mitte 30 beschrieben haben. Offensichtlich wurde Leonard Schaffers Wagen gestohlen. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass Leonard Schaffer verwitwet ist und einen Sohn hat, der in Tel Aviv lebt. Simon Schaffer kam vor vier Tagen nach Köln. Simons Vater und seine Mutter hatten sich in einem Konzentrationslager kennen gelernt. Karl Weber, der eigentlich Ulrich Müller heißt, war dort SS-Mann und hat Simons Mutter damals mehrfach vergewaltigt und misshandelt. Dafür wollte sich Simon nun rächen. Als er erfährt, dass Weber immer noch lebt, startet er einen zweiten Mordversuch....
86. Abschied
24.03.1998
Verzweifelt stürmt Herr Mink auf die Wache. Er hat einen Abschiedsbrief seiner Frau gefunden, in dem sie ihren Selbstmord ankündigt. Die Polizisten Stefanie Vorath und Daniel von Eck fahren sofort zu der lebensmüden Frau. Doch sie kommen zu spät - Frau Mink hat sich bereits erhängt. Der Grund: Ihre Ärztin und gleichzeitig beste Freundin diagnostizierte tödlichen Lungenkrebs. Als die Gerichtsmediziner bei der Obduktion Druckspuren an den Handgelenken der Leiche finden, werden die Beamten skeptisch. Auch das Verhalten der Ärztin stimmt sie nachdenklich. Hatte jemand bei dem Selbstmord von Frau Mink nachgeholfen?
87. Nicht meine Mutter
31.03.1998
Campingplatzwächter Hans Perlmann ist sprachlos: Gerade hat ihm eine junge Frau ein Baby in den Arm gedrückt und ist darafhin spurlos verschwunden. Doch statt das Kind bei der Polizei abzuliefern, nimmt Hans es mit zu seiner Tochter Maria und ihrem Mann Fritz. Sie nennen den Jungen Viktor und ziehen ihn wie ihren eigenen Sohn auf. Doch als Viktor siebzehn Jahre alt ist, entdeckt er zufällig seine wahre Herkunft: Er hatte in einer uralten Zeitung einen Artikel über den damaligen Vorfall auf dem Campingplatz gefunden. Völlig schockiert rastet Viktor aus...
88. Vergeblich
07.04.1998
Ein Unfall mit tödlichem Ausgang: Bei einem Einsatz rammen die Polizisten Schelling und Yener einen Geldtransporter. Dabei stirbt einer der Fahrer. Sein Name: Doppmann. Obwohl Schelling sich Vorwürfe macht, kommen ihm plötzlich Zweifel: Wollten die Fahrer Doppmann und sein Kollege Linke den von der Route abgekommenen Transporter entführen? Für seine Theorie findet Schelling keine konkreten Beweise. Erst als Paul, Doppmanns Sohn, Linke erschlägt, nehmen die Polizisten die Ermittlungen wieder auf. Kriminalkommissar Pfeiffer hat inzwischen ganz andere Sorgen: Seine Ex-Freundin Linda wird von ihrem Mann bedroht.
89. Höhenangst
16.04.1998
Die Stadt Köln wird erpresst: Sollte die Stadt nicht zwei Millionen Lösegeld bezahlen, fliegt der Dom in die Luft. Um die Ernsthaftigkeit ihres Vorhabens zu unterstreichen, sprengen die Erpresser ein Modell des Wahrzeichens. Bei den Überresten wird die Polizei fündig: Auf einem Teil der Bombe sind die Fingerabdrücke von Edward Stone, einem ehemaligen Sprengstoffspezialisten und Vater von Kriminalhauptmeister Tom Stone. Klar, dass Tom von der Unschuld seines Vaters überzeugt ist. Als der junge Polizist von den Ganoven aufgefordert wird, die Lösegeldsumme in der Rheinseilbahn zu übergeben, trifft Stone auch seinen Vater, der beteuert, nichts mit der Geschichte zu tun zu haben. Der richtige Erpresser ist ebenfalls in einer Gondel und installiert gerade eine neue Bombe...
90. Mord auf der Wache
23.04.1998
Die Polizisten sind einem Geldräuber auf der Spur. Einen entscheidenden Hinweis auf den Serientäter, der bei seinem letzten Coup beobachtet wurde, bekommt die Polizei von 'Nase', einem Polizeispitzel. Kurz darauf wird 'Nase' selbst verhaftet, weil gegen ihn eine Anklage wegen Vergewaltigung vorliegt. Doch 'Nase' hat vorgesorgt, er hat während seiner Tätigkeit über jeden Polizisten der Wache ein Dossier angelegt und versucht nun, die Polizisten damit zu erpressen. So weiß 'Nase', dass Doro von Laubenthal die Ermittlungen gegen ihren Vater in einem Vergewaltigungsfall behindert hat und dass Ruland und Erhardt sich haben bestechen lassen, dass Daniel van Eck Kokain genommen hat und Stefanie Vorath eine Vergangenheit als Hure hat. Und schließlich erzählt er noch, dass Franz Werner homosexuell ist und angeblich etwas mit einem Mord an einem Homosexuellen zu tun hat. Am nächsten Morgen findet Polizeikommissar Ulf Schelling den Inhaftierten tot in der Zelle. Erschlagen! War ein Polizist der Brauerstraße der Mörder? Immerhin hatte fast jeder Beamte ein Motiv, da 'Nase' die dunklen Flecken ihrer Vergangenheit kannte. Jeder auf der Wache verdächtigt den anderen...
91. Das Kind ist Opfer
30.04.1998
Lisa Koch wird tot in einem Waldstück gefunden. Das ist schon die zweite Kinderleiche innerhalb kürzester Zeit! Obwohl beide Fälle schnellstens geklärt werden müssen, tappt die Polizei im Dunkeln. Als die Kommissare Beatrice Koeppen und Jürgen Pfeiffer den Hausmeister von Lisas Schule, Peter Munk, verhören, glaubt die Beamtin, den Mörder gefunden zu haben: Der kinderlose Peter Munk verstrickt sich während des Gesprächs in Widersprüche. Da Peter Munk unheimliche Ähnlichkeit mit Beatrice Koeppens Onkel besitzt, der sie als Kind mibraucht hat, ist sie negativ gegenüber Munk eingestellt und nicht mehr objektiv. Die Erinnerungen an ihre Kindheit, die durch diesen Fall wieder aufleben, stürzen Beatrice Koeppen in eine tiefe Krise.
92. Gewissensbisse
07.05.1998
In der Villa Breuer wird eingebrochen. Polizeimeister Daniel van Eck ist als erster am Ort und stellt den Dieb, Herbert Salm. Als der Einbrecher ihn mit einer Pistole bedroht, schießt der junge Polizist aus Notwehr und verletzt Salm dabei schwer. Bei der späteren Untersuchung wird am Tatort allerdings keine Waffe gefunden. Van Eck ist mit den Nerven am Ende: er soll vom Dienst suspendiert werden. Um dies zu verhindern, versucht er, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Van Eck fährt ins Krankenhaus, um noch einmal mit dem Dieb zu sprechen. Dabei erfährt er, dass Salm der Geschäftspartner von Breuer ist, der wiederum ein Betrüger sein soll.
93. Ein Leben für das andere
14.05.1998
Ein Entführungsfall endet tödlich: Obwohl die Kidnapper das Geld bekommen, ermorden sie die Geisel. Bevor sie eine erneute Entführung in die Tat umsetzen können, bekommt die Polizei einen Hinweis. Der vermögende Geschäftsmann Baumeister vermutet, dass seine Tochter Bettina das nächste Opfer der brutalen Gangster sein soll. Pfeiffer hat eine Idee: Er setzt Stefanie Vorath, die Bettina verblüffend ähnlich sieht, als Lockvogel ein. Doch sein Plan schlägt fehl: Die Kidnapper entkommen wieder - mit der Geisel. Als sie ihre Lösegeldforderung stellen, weigert sich Baumeister, fünf Millionen Mark für eine Polizistin zu zahlen. Daraufhin schneiden die Entführer Stefanie Vorath einen Zeh von ihrem Fuß ab, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Pfeiffer versucht einen Weg zu finden, um Baumeister zur Kooperation zu zwingen...
94. Quälerei
28.05.1998
Michael Scholtz wird mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert. Laut Aussage der Eltern soll der Vierjährige gegen einen Ofen gefallen sein. Aber der behandelnde Arzt glaubt ihnen nicht und schaltet die Polizei ein. In einem anderen Misshandlungsfall ist sogar ein Polizeiarzt verwickelt: Dr. Hellmann soll seine Frau verprügelt haben. Er weist alle Anschuldigungen von sich. Dann zieht Frau Hellmann ihre Anzeige zurück, sie will keinen Skandal. Stefanie Vorath versucht sie zu überreden, ihren brutalen Mann hinter Schloss und Riegel zu bringen. Die 85-jährige Frau Koning ruft die Beamten der Wache zur Hilfe, weil man ihr den Haustürschlüssel gestohlen hat. Nun fürchtet sie, der Dieb wolle in ihr Haus eindringen und sie berauben. Daher hat sie überall in der Wohnung Gegenstände deponiert, die als Waffe benutzt werden können: Eine Axt, eine Heugabel, verschiedene Messer. Die Beamten nehmen ihr mit Ausnahme eines Kartoffelmessers alle Waffen weg und raten ihr, eine Alarmanlage zu installieren. Doch Frau Koning hat etwas gegen Alarmanlagen. Die Beamten staunen nicht schlecht, als Frau Koning wenig später mit einem blutverschmierten Kartoffelmesser bei ihnen auftaucht. Sie hatte Recht behalten. Der Dieb hat versucht, in ihre Wohnung einzudringen.

Staffel 5
95. Der Verdacht
03.09.1998
Der 20-jährige Alex und seine schwangere Freundin Lucie haben einen Traum: Sie wollen sich eine neue Existenz im Ausland aufbauen. Dafür stiehlt Lucie dem Unterweltboss Carlo eine Menge Geld. Doch während Lucie mit dem Geld auf Alex wartet, kommt dieser in eine Routine-Verkehrskontrolle. Jasmin Löwe entdeckt in seinem Wagen Fotos einer Leiche und nimmt ihn fest. Während des Verhörs beteuert Alex, nichts mit einem Mord zu tun zu haben. Wenig später nimmt Alex' Freundin Lucie Daniel van Eck als Geisel, um Alex zu befreien. Am Bahnhof, wo die beiden das im Schließfach deponierte Geld abholen wollen, erwartet das junge Paar allerdings eine böse Überraschung...
96. Zur Hölle, Liebling
10.09.1998
Dorothea von Laubenthal und ihr Mann Ulf Schelling stecken in einer tiefen Ehekrise. Eigentlich wollten die beiden eine Versöhnungsreise in die Berge machen, doch dann verschwindet Doro plötzlich, ohne Ulf eine Nachricht zu hinterlassen. Wenig später bekommt die Wache an der Brauerstraße die Nachricht von einem schweren Autounfall. Ein Wagen ist offenbar mit Absicht von der Straße gedrängt worden, hat sich überschlagen und ist vollkommen ausgebrannt. Im Inneren des Wracks findet sich die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche einer Frau. Wie sich herausstellt, ist die Besitzerin des Wagens, Franziska Müller, eine gute Freundin von Doro. Franziskas Mann Fritz erzählt der Polizei, dass Franziska und Doro, die beide spurlos verschwunden sind, gemeinsam in die Schweiz fahren wollten. Unterdessen bekommt Pfeiffer das Angebot, die Leitung eines neu zu gründenden Einsatztruppkommandos zu übernehmen. Das ETK soll aus einem kleinen, einsatzkräftigen Undercover-Team bestehen und vollkommen unabhängig operieren. Pfeiffer willigt ein und übernimmt gemeinsam mit Van Eck die weitere Untersuchung des mysteriösen Anschlags auf die nach wie vor unidentifizierte Fahrerin des Unfallwagens...
97. Und vergib uns unsere Schuld
17.09.1998
Der offenbar geistig verwirrte Peter Meier hat in einer Kirche sämtliche Besucher als Geiseln genommen und droht, sich und die Anwesenden in die Luft zu sprengen, wenn er nicht innerhalb weniger Stunden seine Ex-Freundin Judith und das gemeinsame Kind zu sehen bekommt. Ein heimlicher Anruf des Organisten, Thomas Schaller, alarmiert die Beamten der Brauerstraße. Doch weder der Polizeipsychologe Dr. Moosbach noch die mittlerweile angerückte SEK-Gruppe können etwas ausrichten. Peter Meier hat sein Vorgehen anscheinend genau geplant und lässt sich davon nicht abbringen. Daniel van Eck und Stefanie Vorath gelingt es, Meiers Freundin Judith auszumachen und sie dazu zu überreden, zur Kirche zu kommen. Kann die junge Frau, die inzwischen mit einem anderen Mann verheiratet ist und mit Peter eigentlich nichts mehr zu tun haben will, das angedrohte Blutbad verhindern?
98. Bestien
01.10.1998
Baron von Laubenthal bittet Ulf Schelling, ihn mit seinem Sohn Raffael zu besuchen. Nach dem Tod von Doro möchte der Baron den Kleinen zu seinem Alleinerben machen. Während sich die beiden Männer unterhalten, spielt Raffael im Schlosshof. Plötzlich wird der Junge von dem Hund des neuen Hausmeisters, Imre Solt, angefallen und von der aggressiven Bestie lebensgefährlich verletzt. Rafael wird ins Krankenhaus eingeliefert und muss sofort operiert werden. Ulf Schelling ist außer sich, kann aber bei der polizeilichen Überprüfung Solts nichts Belastendes finden. Als Solt kurz darauf mit seinem Hund davonfährt, verfolgt Schelling den Wagen. Seine Nachforschungen ergeben, dass Solt der Initiator illegaler Hundekämpfe ist. Zusammen mit Dragan Dusic, der die scharf gemachten Tiere heranschafft, und dem Buchmacher Kastner veranstaltet Solt die blutigen und grausamen Wettkämpfe. Als die Beamten der Wache von einem unmittelbar bevorstehenden Kampf erfahren, planen sie den Zugriff. Erhardt soll undercover mit Caligula, einem ausgebildeten Tier aus der Hundestaffel, an dem Kampf, der in einer Arena auf einem Schrottplatz stattfindet, teilnehmen...
99. Tod von langer Hand
08.10.1998
Marliss Nauss, eine Sachbearbeiterin des städtischen Baudezernats und Ex-Freundin von Staatsanwalt Römer, wird angeschossen. Marianne Stockhausen, der Staatsanwalt Römer gerade einen offiziellen Heiratsantrag gemacht hat, erfährt, dass Marliss Nauss in einen Bestechungsskandal verwickelt ist. Doch die Ermittlungen in diesem Fall laufen ins Leere. Wenig später besucht Marianne Stockhausen eine Abendveranstaltung im alten Völkerkundemuseum, bei der die wieder genesene Marliss Nauss einen Vortrag hält. Als Marianne sich bei einem Rundgang in den unterirdischen Gewölben des Museums verirrt, wird die Kriminaloberrätin von einem geheimnisvollen Unbekannten verfolgt und kann ihm nur mit Mühe entkommen. Wieder zurück im Festsaal wird Marianne Zeugin, wie Marliss Nauss mitten in ihrem Vortrag tot zusammenbricht...
100. Schwarzer Panter
15.10.1998
Das auf der Wache neu gegründete Einsatztruppkommando ETK hat mittlerweile den Kampf gegen das internationale Verbrechen - Frauenhandel, Drogen und Falschgeld - aufgenommen. Unter Jürgen Pfeiffers Führung wurden van Eck und Ehrhardt in verschiedene kriminelle Kreise eingeschleust, um Kontakt zu den Hintermännern zu bekommen. Alle Spuren führen letztendlich nach Köln zu dem großen Mafia-Boss Cornetti. Daniel van Eck hat unter dem Decknamen 'Milo' einen Kontakt zu einem Kleinganoven namens 'Augenklappe' aufgebaut, der zu Cornettis Leuten gehört. Pfeiffer alias 'Bob Hale' hat sich derweil mit Cornettis rechter Hand Paulo angefreundet, und es gelingt ihm, in den engsten Kreis der Vertrauten des Mafiabosses vorzudringen. Alles ist vorbereitet, um das Netz um Cornetti zusammenzuziehen. Doch dann verliebt sich Pfeiffer in Cornettis Frau Irenka und bringt sich selbst und seine Leute in große Gefahr. Derweil bemüht sich Polizeimeister Yener, den rätselhaften Tod seines Freundes Theo aufzuklären. Theo war ebenfalls Polizist und schob auf der Inspektion 9 Dienst. Nun wurde er ertrunken aufgefunden. Yener ist sich sicher, dass an der Sache etwas faul ist, denn Theo hatte ihn noch vor kurzem kontaktiert, um ihm eine wichtige Information anzuvertrauen. Leider hat Yener überhaupt keine Ahnung, worum es sich dabei handeln könnte...
101. Verlorenes Spiel
22.10.1998
Jürgen Pfeiffer ist nach Portugal gereist, nachdem er von einem V-Mann erfahren hat, dass der international gesuchte Mafiaboss Cornetti sich gemeinsam mit seiner schönen Frau Irenka an der Algarve aufhält. Daniel van Eck und Didi Erhardt fragen sich, ob ihr Boss tatsächlich Jagd auf Cornetti macht oder ob Pfeiffer nicht viel eher auf der Suche nach Irenka ist, in die er sich Hals über Kopf verliebt hat. Die beiden Beamten reisen Pfeiffer hinterher und finden heraus, dass Cornetti die Fäden für den Drogenhandel in Marokko in den Händen hält. Pfeiffer hat unterdessen seine große Liebe Irenka ausfindig gemacht und fordert sie auf, Cornetti zu verlassen. Doch Irenka reagiert zögerlich und bittet um Bedenkzeit. Wenig später stehen sich auch van Eck und Pfeiffer wieder gegenüber. Die beiden geraten wegen Pfeiffers eigenmächtigem Vorgehen heftig aneinander. Wird es den Beamten des Einsatztrupp-Kommandos trotz all der Schwierigkeiten gelingen, den brandgefährlichen Mafioso Cornetti dingfest zu machen?
102. Hack The Planet
29.10.1998
Die drei jungen Computerfreaks Konstantin, Nik und Mike hacken sich in Homebankingdateien der Eurobank und leiten Gelder auf ihre eigenen Konten um. Werner Fillinger, Aufsichtsratsmitglied der geschädigten Bank, wendet sich Hilfe suchend an seine alte Bekannte Marianne Stockhausen. Die Kriminaloberrätin setzt ihren besten Mann auf dem Gebiet der Computerkriminalität, Ulli Panitz, auf den Fall an. In Luca Fini, selbst ein Opfer der Computerfreaks, findet der unkonventionelle Ermittler einen motivierten Partner. Weitere Unterstützung erhalten die beiden von Seiten der Eurobank, die ihnen die attraktive Sicherheitsexpertin Fabienne Rennier zur Seite stellt. Schnell wird klar, dass es in der Bank einen 'Maulwurf' geben muss, der die Adressen der neugeworbenen Homebankingkunden an die Täter weitergibt. Doch wo ist die undichte Stelle? Die Situation erfährt eine unerwartet dramtische Zuspitzung, als sich plötzlich ein anonymer Erpresser bei der Bank meldet, der Millionen fordert und damit droht, einen brandgefährlichen Virus in das Computersystem einzuschleusen...
103. Diamantenfieber
05.11.1998
Dieter Ehrhardt und Daniel van Eck lernen in einer Diskothek die beiden jungen Frauen Sonja Fuhr und Manuela Mack kennen. Nach einer langen Nacht landet Ehrhardt schließlich mit Sonja im Bett. Am nächsten Morgen warten Pfeiffer und van Eck vergeblich auf das Erscheinen von Ehrhardt, mit dem sie gemeinsam undercover einen Drogendeal abwickeln wollten. Ehrhardt hat verschlafen, und als er schließlich aufwacht, erlebt er eine böse Überraschung: Sonja liegt tot in seinem Badezimmer. Die Todesursache: Vergiftetes Heroin. Die Beamten einer anderen Polizeiinspektion ermitteln und verhören Ehrhardt. Nachdem die Kollegen der Spurensicherung und der Kripo die Wohnung wieder verlassen haben, klingelt es an der Tür. Zwei Gangster dringen ein und bringen Ehrhardt in ihre Gewalt. Sie vermuten, dass er und die mittlerweile tote Sonja geschmuggelte Diamanten unterschlagen haben, die dem Gangsterboss Carlos gehören. Als sie die wertvollen Steine bei Ehrhardt nicht finden können, kommen die Gangster zu der Überzeugung, dass die Diamanten nur in Sonjas Leiche versteckt sein können. Sie zwingen Ehrhardt, ihnen den Weg zur Gerichtsmedizin zu zeigen und verlangen von dem Polizeiobermeister, die Leiche der Toten eigenhändig zu öffnen....
104. Letzter Wille
12.11.1998
Der Banker Albert Hardenberg erstattet Anzeige: Seine kürzlich verstorbene Tochter, Angela Opitz, sei nicht etwa ihrem Krebsleiden erlegen, sondern ermordet worden. Der Autopsiebericht der daraufhin exhumierten Leiche bestätigt Hardenbergs Verdacht. Angela Opitz starb an einer Überdosis Morphium. Stockhausen übergibt den Fall der ETK-Gruppe. Da Pfeiffer nicht anwesend ist, übernimmt Van Eck die Verantwortung. Zum ersten Mal hat Van Eck eigenmächtig Pfeiffer übergangen und damit dessen Chef-Position offen zur Disposition gestellt. Als Pfeiffer davon erfährt, ist er furchtbar wütend und wild entschlossen, sich und seinen Mitarbeitern mit der Lösung dieses Falles zu beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und seine Alkohol- und Tablettensucht keinen Einfluss auf seine Arbeit haben. Der Kreis der Verdächtigen beschränkt sich auf vier Personen: Hausarzt Dr. Martin Schwarz, Pflegerin Isolde Hofer, der Ehemann der Toten, Georg Opitz, und der Manager des Bankhauses Hardenberg, Johannes Lorenz. Das Motiv für die Tat liegt im Testament von Angela Opitz begründet, von dem auf einmal mehrere Versionen im Umlauf zu sein scheinen. Mittels einer riskanten Finte gelingt es Pfeiffer tatsächlich, den Mörder zu überführen...
105. Die Würde des Menschen
19.11.1998
Seit einiger Zeit werden Prostituierte immer wieder auf besonders grausame Weise vergewaltigt. Eine dieser Frauen, die Prostituierte Melanie Sohl, bittet Pfeiffer um Hilfe. Pfeiffer und seine Leute nehmen die Ermittlungen auf. Da Melanie im Krankenhaus liegt und nicht vernehmungsfähig ist und das Milieu sich gegenüber der Polizei nicht gerade kooperationswillig zeigt, bleibt den Beamten nur eine einzige Spur: Die Verbrechen geschehen immer nur mittwochs und donnerstags in den Nachmittagsstunden. Genau zu dieser Zeit wurden wiederholt zwei rote Kleinwagen gesehen, einer davon mit Handschellen am Rückspiegel. Pfeiffer bittet Polizeimeisterin Stefanie Vorath, als Prostituierte den Lockvogel zu spielen. Allen ist klar, dass dieser Einsatz auf dem Straßenstrich alles andere als ungefährlich ist, doch es scheint, als könne man den oder die Täter auf andere Weise nicht überführen...
106. Countdown
26.11.1998
Kriminaloberkommissarin Eva Faber tritt ihren Dienst auf der Wache an. Die neue Kollegin ist gebürtige Kölnerin und hat zehn Jahre Kripoarbeit auf dem Hamburger Kiez hinter sich. Die Nachfolgerin von Beatrice Koeppen ist direkt in einen Fall eingespannt, als sie auf ihrem PC eine grausige Entdeckung macht: Im Stil einer Fortsetzungsserie werden Fotos übers Internet verbreitet, die die furchtbare Folter einer jungen Frau dokumentieren. Das angstverzerrte Gesicht des Opfers lässt Eva Faber keine Ruhe, zumal sie fest davon überzeugt ist, es zu kennen. Und schließlich erinnert sie sich: Es handelt sich um ihre ehemalige Schulfreundin Sarah Meissner. Eine atemberaubende Jagd nach dem brutalen Peiniger von Sarah beginnt, in die auch der Computerspezialist Ulli Panitz eingeschaltet wird. Eva Faber muss im Wettlauf mit der Zeit zusehen, wie ihre frühere Freundin immer weiter verstümmelt wird. Und die Bilder des Grauens finden eine perverse Anhängerschaft im weltweiten Netz...
107. In der Haut des Täters
03.12.1998
Auf dem Nachhauseweg vom Ballettunterricht wird die junge Lucie brutal ermordet. Alles deutet auf die Tat eines Serienkillers hin. Die Mordkommission wird für diesen Fall unter die Leitung von Horst Kullack gestellt. Kullack bittet Jürgen Pfeiffer, mit dem er früher bei ähnlichen Fällen zusammengearbeitet hatte, um Hilfe. Pfeiffer soll sich den Tatort ansehen und versuchen, ein Täterprofil zu erstellen. Doch Pfeiffer reagiert auf den Mord an dem Mädchen unerwartet betroffen. Er ist wie paralysiert von dem grauenhaften Verbrechen und glaubt, dass sich mit dem Tod des Mädchens auch sein persönliches Schicksal ankündigt. Van Eck und Ehrhardt können mit Pfeiffers düsteren Vorahnungen wenig anfangen. Sie glauben, dass ihr Chef mittlerweile reif ist für die Psychiatrie. Andererseits kann die Mordkommission nicht auf Pfeiffers bisher so unfehlbare Instinkte verzichten - und tatsächlich ist es schließlich der seelisch labile Krimalhauptmeister, dem es gelingt, den Mörder an einer weiteren Bluttat zu hindern...
108. Fremde in der Nacht
10.12.1998
Richter Fabio Galiano, der in Palermo arbeitet und dort gegen die Mafia kämpft, ist in Köln, um einen Informanten zu treffen. Zu seiner Sicherheit begleiten ihn Pfeiffer und van Eck zu dem verabredeten Treffpunkt. Doch eine Autopanne zwingt die Männer vom ETK-Team und den Richter, mitten in der Wildnis den Wagen zu verlassen und sich zu Fuß zu einer einsam gelegenen Polizeiwache durchzuschlagen. Hier treffen die Drei auf den Dorfpolizisten Josef, der allerdings auch kaum weiterhelfen kann. Die Situation spitzt sich zu, als plötzlich merkwürdige Dinge geschehen: Nach und nach wird den Personen in der Polizeiwache jeglicher Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten. Offenbar ist die Mafia dem Richter auch hierher gefolgt und hat Galiano eine raffinierte Falle gestellt...
109. Schöne Bescherung
17.12.1998
Eigentlich sollte es ein besinnliches Weihnachtsfest auf der Wache werden. Norbert Prokop, der neue Lebensgefährte von Köbi Schelling, hat sich bereiterklärt, auf der kleinen Feier der Beamten den Weihnachtsmann zu spielen. Aber am Weihnachtsabend wird Prokop unmittelbar vor der Wache überfallen und zusammengeschlagen. Auf heftiges Drängen von Schelling, Stockhausen und Yener gibt Prokop schließlich die Identität der Schläger preis: Es sind Mitglieder der Drückerkolonne von Hans Apelt, für den auch Propkop selbst früher gearbeitet hatte. Während van Eck und Erhardt auf der Wache das Weihnachtsessen vorbereiten, stürmen die anderen Beamten Apelts Haus. Hans Apelt ist jedoch nicht anwesend, dafür aber einige seiner 'Angestellten'. Polizeimeister Frank Ruland staunt nicht schlecht, als er unter den heruntergekommenen Gestalten auch seine vor Jahren bei der RAF untergetauchte Schwester Ulrike entdeckt. Nachdem Fini und Faber erfolglos versucht haben, einen von Apelts Leuten zu einer Anzeige gegen Apelt zu bewegen, erscheint der Drückerboss persönlich auf der Wache und versucht, seine Leute freizupressen...
110. Die Stunde des Wolfs
08.04.1999
Ein grausamer Prostituiertenmörder macht die Stadt unsicher. Da er nur Prostituierte einer bestimmten Zuhälterorganisation tötet, vermutet Pfeiffer, dass es sich um interne Auseinandersetzungen im Milieu handelt. Undercover-Agent van Eck schleust sich als jugendlicher Junkie in die Szene ein und erfährt über die Prostituierte Caroline den Namen der Geliebten des Killers: Es ist eine gewisse Miako. Bei der Observierung dieser Frau taucht der Killer tatsächlich auf. Polizeimeisterin Jasmin Löwe erschießt ungewollt die Frau, der Mörder kann fliehen. Nun steht Jasmin ganz oben auf der Liste des skrupellosen Killers. Hilfe bekommt sie von dem charmanten Kriminalhauptmeister Speer, der sie vor dem Mörder beschützen will. Jasmin verliebt sich in ihn, nichtahnend, dass er der gesuchte Killer ist.
111. Sieg nach Punkten
15.04.1999
Polizeimeister Yener bekommt beim Training im Boxclub zufällig mit, wie der angehende Profi Gordon Tess und dessen Freundin Janine von drei Schlägern angegriffen wird. Obwohl Tess Yener zu verstehen gibt, dass er sich raushalten soll, nimmt der Polizist die Ermittlungen auf und verliebt sich schließlich sogar in die Freundin des Boxers.
112. Schiffe versenken
22.04.1999
In Köln treibt ein mysteriöser Mörder sein Unwesen, der scheinbar wahllos Zuhälter umbringt. Immer wird das Opfer von einem vorbeifahrenden Motorrad aus erschossen. Beim vierten Überfall dieser Art stößt der Motorradfahrer mit einem Auto zusammen und muss nach dem Unfall sowohl das Motorrad als auch seine Waffe bei seiner Flucht zurücklassen. Der Zuhälter Willie Pütz, auf den der Mörder es abgesehen hat, trug eine kugelsichere Weste und hat den Anschlag daher unverletzt überstanden. Er ist sogar in der Lage, auf den Mörder zu schießen, woraufhin dieser sich gezwungen sieht, mit dem Auto, mit dem er zusammengestoßen ist, zu fliehen. Auf Grund der Halterfeststellung des Motorrades können die Beamten der Wache einen gewissen Petersen als Besitzer ermitteln. Als sie Petersen in dessen Wohnung festnehmen, ist er gerade mit einem Drogendeal beschäftigt. Petersen wird festgenommen. Er gibt jedoch an, sein Motorrad einem Bekannten namens Harry Stahl geliehen zu haben, der erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde. Kriminaloberkommissarin Faber erinnert sich an den Fall Stahl von vor zwölf Jahren. Damals hatte Stahl vergeblich versucht, seine Freundin, eine Prostituierte, aus dem Milieu zu holen. Nun scheint er sich an allen Zuhältern Kölns rächen zu wollen...
113. Die Verführung
29.04.1999
Der 19-jährige Gymnasiast Andreas Beckmann ist in seine Schulkameradin Sabine 'Biene' Braun verliebt. Aber Sabine interessiert sich mehr für den attraktiven Lehrer Martin Imhoff. Während einer Exkursion erklärt sie ihm ihre Liebe. Imhoff ist schockiert und weist sie ab. Wenige Tage später erstattet Sabine auf der Wache Anzeige. Sie behauptet von Michael Imhoff vergewaltigt worden zu sein. Eine ärztliche Untersuchung bestätigt die Vergewaltigung, aber Imhoff streitet die Tat ab. Zuerst glauben ihm die Beamten nicht, da er kein Alibi hat. Doch im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass Imhoff nicht der Täter sein kann. Doch wer ist dann der Vergewaltiger?
114. Finger weg von Drogen
06.05.1999
Die neunzehnjährige Jenny Loren hat es geschafft. Als Moderatorin einer Musiksendung ist sie zu einem bekannten Fernsehstar geworden. Neben der Sendung ist sie vor allem durch ihre Rolle als Star einer Antidrogenkampagne populär geworden. Doch eines Tages stürzt ihr Ex-Verlobter Frank Gerber aus dem Fenster seiner Wohnung. Zunächst scheint es, als ob er aus Liebeskummer Selbstmord beging, doch dann finden die Beamten der Wache eine Tüte mit Ecstasypillen in der Wohnung des Toten. Außerdem entdecken die Ermittler weitere Indizien, die gegen einen Selbstmord sprechen. Daraufhin übernehmen Ehrhardt und van Eck den Fall und ermitteln im Drogenmilieu. Das kommt der Presse gerade recht, und so schlachten sie die Vorkommnisse um den Ex-Verlobten von Jenny Loren groß aus. Jennys Manager Ralf Haberink ist jetzt natürlich sehr um das Image seines Stars besorgt. Die Befürchtungen sind auch mehr als berechtigt. Alles deutet nämlich darauf hin, dass Frank Gerber versucht hat, sein eigenes Drogengeschäft aufzuziehen und Jenny ihm das nötige Geld dafür gegeben hat.
115. Würmer in der Erde
20.05.1999
Bei einer nächtlichen Razzia in einer Lagerhalle wird Pfeiffer, der seit einiger Zeit in der Dunkelheit schlecht sieht, von Schmugglern angeschossen. Seine Verletzung ist nicht schwer, dafür stellt seine behandelnde Ärztin, Dr. Küster, im Krankenhaus etwas anderes fest: Pfeiffer hat Lungenkrebs. Dr. Küster will ihn sofort operieren, aber Pfeiffer hat Zweifel, ob er sich in seinem Alter eine solche Operation noch zumuten soll. Van Eck kann Pfeiffer überzeugen, dass die Operation unbedingt notwendig ist. Als Pfeiffer Wochen nach der Operation aus dem Krankenhaus entlassen wird, empfangen ihn die Kollegen mit einem großen Hallo auf der Wache. Alle freuen sich über seine Genesung. Doch er allein weiß, wie es um ihn und seine Krankheit in Wahrheit steht. Als er zudem erfährt, dass seine Abteilung in der Zwischenzeit quasi aufgelöst und sein Arbeitsplatz im Grunde überflüssig geworden ist, sieht Pfeiffer keinen Sinn mehr in seinem Leben. Er weiß, dass er seine Krankheit nicht besiegt hat, und so setzt er seinem Leben ein Ende.
116. Die schwarze Witwe
10.06.1999
Stefanie Vorath hat den Verdacht, daß ihr kürzlich verstorbener Vater von seiner jungen Ehefrau umgebracht wurde. Bei ihren Nachforschungen gerät die Polizistin von der Wache selbst in Lebensgefahr.
117. Feuertaufe
17.06.1999
Jasmin Löwe erlebt ihre Feuertaufe als verdeckte Ermittlerin: Sie wird in eine Privatklinik eingeschleust, in der angeblich Menschen gegen ihren Willen Organe entnommen werden.
118. Zweimal kommt der Tod
24.06.1999
Die Beamten der Wache müssen den Mord an einem Drehbuchautor aufklären, der für einen Film einen schon Jahre zurückliegenden ungeklärten Todesfall untersucht hatte.
119. Pfeiffers Testament
01.07.1999
Van Eck und Fini müssen ihrem Kollegen Dieter Ehrhardt helfen, der bei einer Undercover-Ermittlung in Berlin mit skrupellosen Gangstern aneinandergeraten ist. Die Verbrecher schrecken sogar nicht davor zurück, Ehrhardts frisch angetraute Frau zu entführen.

Staffel 6
120. Exit
23.09.1999
Start der sechsten Staffel der beliebten RTL-Polizeiserie. Fünf neue Kollegen verstärken das bewährte Team der Brauerstraßen-Wache. So gibt es mit Nina Kaiser eine neue Leiterin der Kripo, der der Computerspezialist Uli Panitz sowie der alte Hase Luca Fini unterstellt sind. Die gute Seele der Wache ist weiterhin Polizeihauptkommissar Ulf Schelling, der alle Fäden in der Hand hält und für seine Untergebenen, unter ihnen die neuen Schutzpolizisten Ingo Delbrück, Chris Beck und Heike Jung, immer ein offenes Ohr hat. In der ersten neuen Folge untersuchen die Kollegen von der Wache einen rätselhaften Todesfall, bei dem ein junger Unternehmersohn beim Fallschirmspringen ums Leben kam. Polizeimeister Chris Beck, der Jungspund auf der Wache und in seiner Freizeit ein begeisterter Fallschirmspringer, überredet seine Kollegin Heike Jung zu einem Tandemsprung. Im Springerclub trifft Heike ihren Exfreund Kai Rasch und dessen Zwillingsbruder Armin, Söhne eines schwer reichen Unternehmers, überraschend wieder. Beide haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen. Beim gemeinsamen Sprung aus dreitausend Metern Höhe passiert es: Armins Schirm öffnet sich nicht, und der junge Mann stürzt in den Tod. Die Beamten der Wache übernehmen den Fall. Man findet heraus, dass der Todesschirm vor dem Sprung manipuliert worden ist. Aus einem vermeintlich tragischen Unfall wird damit Mord. Bei den Recherchen stellt sich ziemlich schnell heraus, dass es zwischen den beiden Brüder Streit um das väterliche Erbe gab. Rasch Senior hat die Leitung seiner Firma dem jüngeren Armin übertragen. Durch dessen Tod rückt nun allerdings Kai an die Spitze des Unternehmens. Damit hat er ein handfestes Motiv für den Mord. Immer mehr verdichtet sich der grausame Verdacht. Heike Jung wird als Lockvogel auf Kai angesetzt und soll ihn auf der Beerdigung seines Bruders des Mordes überführen. Aber Kai gelingt zunächst die Flucht. Er schafft es, ein kleines Flugzeug zu kapern, auf das Beck unmittelbar vor dem Abheben aufspringen kann. Es kommt zum Showdown in der Luft...
121. Neue Ohren
30.09.1999
Die Beamten der Wache nehmen einen Räuber fest, der zusammen mit zwei Kumpanen eine Bank überfallen hat. Die beiden Komplizen wollen ihren Kumpel aus der Hand der Polizei befreien und erpressen die Beamten mit einer ungeheuren Forderung... Bei einem Banküberfall wird einer der Räuber, ein gewisser Paul Kremer, von der herbeigerufenen Polizei festgenommen. Sein Bruder Erwin und Komplize Oskar flüchten. Am Tatort ermittelt Kriminaloberkommissarin Nina Kaiser, die gerade heftige Eheprobleme hat und mit ihren Gedanken nicht ganz bei der Sache ist. Sie kann nicht viel über die anderen Bankräuber in Erfahrung bringen. Paul Kremer wird derweil auf die Wache gebracht. Panitz versucht ihn zu verhören, doch Paul bleibt stumm - kein Wunder, denn noch ahnt niemand auf der Wache, dass Paul taubstumm ist. Währenddessen überlegen Erwin und Oskar, wie sie Paul befreien können. Sie besorgen sich ein neues Auto und ein Gewehr mit Zielfernrohr. Die Beamten können aufgrund der Videoaufzeichnung des Banküberfalls Erwin Kremer identifizieren und eine Fahndung herausgeben. Zur gleichen Zeit rufen Erwin und Oskar auf der Wache an und erpressen die Beamten mit einer ungeheuren Forderung. Falls Paul nicht binnen einer Stunde freikommt, wird wahllos ein Polizist auf offener Straße erschossen ...
122. Tausend kleine Tode
07.10.1999
Chris Beck lernt in einer Disco eine junge Frau kennen, die kurze Zeit später, als die beiden sich in Chris' Wohnung näher kommen, durchs Fenster erschossen wird. Das traumatische Erlebnis macht dem jungen Polizisten schwer zu schaffen. Chris Beck lernt in einer Techno-Disco eine junge Frau kennen. Ohne dass sich beide näher vorgestellt haben, schlafen sie miteinander in Chris Becks Wohnung. Während des Liebesaktes wird die junge Frau durch die Fensterscheibe von einem Schuss tödlich getroffen. Die Beamten der Wache rätseln, wem der Anschlag gegolten hat: Chris oder der jungen Frau, deren Identität zunächst nicht geklärt werden kann. Der junge Polizist steht nach dem traumatischen Ereignis unter Schock und wird von Schelling erst einmal vom Dienstplan genommen. Nach einer Auseinandersetzung mit seinem Vater, der ebenfalls Polizist ist und ihm wegen seines lockeren Lebenswandels Vorwürfe macht, stellt Chris Beck auf eigene Faust Nachforschungen an. Gleichzeitig recherchieren Kaiser, Fini und Schelling in dem Mordfall. Endlich können sie die Identität des Opfers feststellen. Es handelt sich um Tabea Wagenbach, die Tochter von Thomas Wagenbach, eines Managers des örtlichen Fußballklubs. Gleichzeitig meldet Thomas Wagenbach seine Tochter als vermißt. Schelling muß ihm den Tod seiner Tochter mitteilen. Thomas Wagenbach bricht zusammen. Doch als die Beamten am nächsten Tag Thomas Wagenbach noch einmal befragen wollen, ist er wie vom Erdboden verschluckt. Unverzüglich wird nach ihm gefahndet....
123. Mad Man
14.10.1999
Staatsanwalt Römer wird durch einen anonymen Anrufer auf ein altes Fabrikgelände gelockt. Die Beamten der Wache, die eine Falle vermuten, sorgen für Römers Schutz. Daniel Van Eck wird dazu auf ein über dem Gelände liegendes Hallendach geschickt. Als Römer auf den Hof fährt und aussteigt, wird er trotz der Sicherheitsmaßnahmen vom Hallendach aus erschossen. Der Schütze, der sich nur ein paar Meter von van Eck versteckt hatte, flieht. Van Eck verfolgt ihn, aber nachdem der unbekannte Attentäter van Eck die Tatwaffe, eine MP 5, zugeworfen hat, kann er durch einen gewagten Sprung entkommen. Van Eck, der bei der Verfolgung durch einen unglücklichen Umstand seine eigene Waffe fallen lassen musste, hat nun die Mordwaffe in der Hand, die natürlich seine Fingerabdrücke aufweist. Von den Beamten der Mordkommission wird van Eck kurze Zeit später festgenommen. Während Kaiser, Schelling, Panitz und Fini ermitteln, um van Ecks Unschuld zu beweisen, verdichten sich die Hinweise gegen den Polizisten. Der sitzt mittlerweile in der Untersuchungshaft der JVA, wo er von seinen Mithäftlingen schwer misshandelt wird...
124. Rattenrennen
21.10.1999
Während eines Rennens auf einer Indoor-Kartbahn wird ein Fahrer durch eine Lüftungsklappe mit einem Jagdgewehr erschossen. Frau Vetter, die bei der Polizei aktenkundige Besitzerin der Bahn, wird verdächtigt, den Mordauftrag gegeben zu haben. Da Frau Vetter sich aber allen Verhören gewachsen zeigt, wird Daniel van Eck als neuer Mechaniker in den Betrieb eingeschleust. Er verführt Vetters Vertrauensperson, die Sekretärin Käfer, um so nähere Informationen zu bekommen. Frau Käfer verfällt Van Ecks Charme, doch als sie feststellen muss, dass dieser sie nur als Mittel zu Zweck benutzt hat, bringt sie sich um. Van Eck stürzt der tragische Vorfall in eine tiefe Krise. Seine Kollegen haben derweil den Verdacht, dass Vetter misstrauisch geworden ist und den Selbstmord ihrer Mitarbeiterin inszeniert hat. Die Beamten finden heraus, dass die gewiefte Geschäftsfrau neben der Kartbahn auch mit gefälschten Autoersatzteilen handelt. Durch den Vertrieb von völlig wertlosen und unbrauchbaren Bremsklötzen wurde ein schwerer Unfall verursacht, der fast eine ganze Familie ausgelöscht hat. Der verzweifelte Familienvater, der mit seiner Tochter den Unfall überlebte, versucht nun, die Verantwortliche zu töten. Sein Schuss verfehlte jedoch Frau Vetter und traf den unbeteiligten Kartfahrer. Vetter ist nun gewarnt. Sie spürt den Vater auf und setzt einen Killer auf dessen Tochter an....
125. Das Skelett
28.10.1999
Heike Jung und Daniel van Eck helfen Nina Kaiser bei den Renovierungsarbeiten für ihre neu angemietete Altbauwohnung am Rheinufer. Als van Eck eine vor vielen Jahren zugemauerte Wandnische aufbricht, stoßen sie zu ihrem Entsetzen auf die fast vollständig skelettierte Leiche einer blonden Frau. Alles spricht dafür, dass sie vor über zwei Jahrzehnten hier lebendig eingemauert wurde. Es gelang ihr noch vor ihrem Tod, den Namen des Mörders in die Wand einzuritzen. Durch die Aufbrucharbeiten sind allerdings nur noch zwei Buchstaben leserlich: B und U. Die ersten Ermittlungen richten sich gegen die Mieter in dem Haus, die schon seit ca. zwanzig Jahren hier ansässig sind und die Buchstaben B und U im Namen haben. Wie sich herausstellt, haben es die Beamten hier mit einem Serienmörder zu tun, der im Rhythmus von sieben Jahren bevorzugt blonde Frauen aus seiner näheren Umgebung immer wieder lebendig begraben oder eingeschlossen hat. Als Kaiser realisiert, dass seit dem letzten Mord genau sieben Jahre vergangen sind, färbt sie sich ihre Haare blond, um dem Täter eine Falle zu stellen. Und tatsächlich: Der Killer wählt die Kriminalkommissarin als nächstes Opfer. Es gelingt ihm sogar, Kaiser zu überwältigen. Als sie aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht, befindet sie sich in einer ausweglosen Situation: eingemauert in die Nische in ihrer Wohnung. Droht ihr ebenfalls das Schicksal, lebendig begraben zu werden?
126. Blind vor Liebe
04.11.1999
Polizeikommissar Ingo Delbrück, ein alter Hase mit viel Erfahrung im Polizeiberuf, wird zu einer Schlägerei zwischen zwei türkischen Banden auf eine Kirmes gerufen. Dort trifft er auch seine 14-jährige Tochter Anna und erfährt auf diese Weise, dass sie mit Neco, einem Mitglied einer der Gangs, den Red Bomber Boys, befreundet ist. Delbrück fällt aus allen Wolken, denn die Red Bomber Boys sind keine harmlose Jungenbande: Bei ihrer Verhaftung werden Messer, Gaspistolen und Schlagstöcke sichergestellt. Delbrück stellt seine Tochter zu Hause zur Rede. Anna hält dagegen und wirft ihrem Vater Ausländerfeindlichkeit vor. Katja Delbrück versucht vergeblich zu vermitteln. Auch Neco hat Probleme mit seinen orthodoxen, türkischen Eltern, als sie sehen, dass er von einem Polizeiwagen nach Hause gebracht wird. Aber der Widerstand der Eltern schweißt Neco und Anna nur noch enger zusammen. Die Fronten verhärten sich, als Anna realisiert, dass ihr Vater alles daran setzt, um Neco zu verhaften. Auch für Neco wird die Situation immer brenzliger, denn seine Gang-Kumpanen sehen es gar nicht gern, dass ihr Kumpel mit der Tochter eines Polizisten zusammen ist und fordern als Beweis für seine Loyalität, dass Neco eine lebensgefährliche Mutprobe besteht.
127. Stumme Opfer
11.11.1999
In einem Heim für kriminelle Jugendliche geschieht ein Mord. Der achtzehnjährige Bernd Sperhoeke wird durch eine Amateur-Bombe getötet. Die Beamten der Wache übernehmen die Ermittlungen. Bei den Heimbewohnern stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Nur Horst Stelzer, der Heimleiter, zeigt sich kooperativ. Um den Fall aufklären zu können, wird die Polizistin Heike Jung als Sozialarbeiterin eingeschleust und nimmt Kontakt zu den kriminellen Jugendlichen auf. Doch schon bald geschieht der nächste Mord: Der sechzehnjährige Benno Harfouch, der des Nachts das Heim verlassen hatte, um Drogen zu beschaffen, wird auf einer Landstraße gezielt von einem Auto überfahren und stirbt. Bei dem Versuch, eine Verbindung zwischen den beiden Opfern herzustellen, entdecken die Beamten, dass Harfouch und ein weiterer - noch lebender - Jugendlicher, Thomas Kretschmann, wegen des selben Deliktes verurteilt wurden. Die beiden hatten einen gewissen Uwe Schmitz brutal zusammengeschlagen und misshandelt. Van Eck und Panitz versuchen, Schmitz ausfindig zu machen, doch ohne Erfolg. Nachbarn behaupten, er sei für längere Zeit verreist. Währenddessen sucht Kretschmann den Kontakt zu Heike Jung. Die Polizistin glaubt, Kretschmann sei aufrichtig und merkt daher nicht, in welcher Gefahr sie schwebt. Doch der junge Kriminelle hat längst herausgefunden, wer Heike Jung in Wahrheit ist....
128. Schuldlos schuldig
18.11.1999
Polizeiobermeisterin Jasmin Löwe und ein neuer Kollege, Polizeiobermeister Vogel, gehen gemeinsam auf Streife. Vogel hat sich auf eine andere Dienststelle versetzen lassen, da seine Frau ein Verhältnis mit seinem Chef hat. Während ihres Streifengangs bekommen Löwe und Vogel die Nachricht über eine Schlägerei im türkischen Café Istanbul, wo die beiden Skinheads Olaf und Bernd Täschner die Einrichtung zerstören. Ein Türke steht auf und zieht gegen Olaf ein Messer. Er wird von Bernd überwältigt und zusammengeschlagen. Jasmin Löwe betritt als Erste das Café, sieht den jungen Türken am Boden liegen und will ihm helfen. Doch dann wird auch sie zusammengeschlagen. Vogel nimmt sich Olaf vor. Es kommt zum Handgemenge, in dessen Verlauf Vogel von den beiden Schlägern massiv angegriffen wird. Vogel greift schließlich in Notwehr zur Waffe und trifft die beiden Skins tödlich. Während Löwe mit Kopfverletzungen im Krankenhaus liegt, wird Vogel von Schelling in seinem Apartment versorgt. Er ist sichtlich mitgenommen und kann seine Tat nicht verwinden. Die Eltern der Täschners sind fassungslos, Heinz Täschner schwört dem Mörder seiner Söhne Rache. Die Kameraden seiner Söhne wollen ihm helfen...
129. Der letzte Auftritt
25.11.1999
Chris Beck und Heike Jung arbeiten als Komparsen bei Filmdreharbeiten in einer alten Villa. In einer Szene soll der Schauspieler Paul Ebner auf seine attraktive Filmpartnerin Karin Doren schießen. Doch anscheinend wurde die Filmwaffe manipuliert - von einer echten Kugel getroffen, bricht Karin Doren tot zusammen. Das Team der Wache übernimmt den Fall. Fini und Kaiser, die in einer Nachtschicht am Tatort ermitteln, stoßen plötzlich auf einen maskierten Mann, der sich in der Villa herumtreibt. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Ehemann der Ermordeten, Peter Doren, handelt. Trotz eines Fluchtversuches kann er festgenommen werden. Obwohl die Beweise gegen ihn sprechen, leugnet Peter Doren den Mord. Parallel hat die Kripo herausgefunden, dass der Filmwaffenexperte, der die Pistolen für den Dreh hergerichtet hat, durch einen Anruf für einige Zeit vom Set weggelockt worden war. Dieser Anruf kam vom Handy von Paul Ebner. Ebner behauptet, das Handy zu Hause bei seiner Frau Doris gelassen zu haben. Der übereifrige Chris Beck hört über Funk, dass Doris Ebner verdächtigt wird und fährt alleine zu ihr...
130. Media (1)
09.12.1999
Die Beamten von der Wache kümmern sich um die 17-jährige Media, die aus dem Kosovo nach Deutschland verschleppt wurde und hier für grausame perverse Sexvideos missbraucht wurde. Zum Glück konnte Media fliehen. Die Ganoven wollen sich jedoch nicht mit Medias Flucht abfinden und versuchen, das Mädchen wieder in ihre Gewalt zu bekommen...
131. Familienehre (2)
16.12.1999
Medias Brüder kommen nach Deutschland, um sich an den Männern zu rächen, die ihre Schwester so schwer misshandelt hatten. Die Beamten der Wache sehen sich gezwungen, die drohende Selbstjustiz zu verhindern.
132. Durchgeknallt
23.12.1999
Die Polizisten von der Wache versuchen zwei Drogenabhängige, die dringend Geld brauchen, daran zu hindern, einen Auftragsmord zu begehen.
133. Die Löwin
23.12.1999
Marion Volkhardt ist eine ungewöhnlich durchtrainierte junge Frau mit maskulinem Auftreten, aber durchaus attraktiv und nicht unsympathisch. Aus einer missglückten Ehe, mit der sie ihre Neigung zu Frauen kaschieren wollte, hat sie zwei Töchter von sechs und sieben Jahren. Sie liebt diese Kinder über alles. Da Marion aber zwei Mal wegen Körperverletzung vorbestraft ist, ging das Sorgerecht an den Vater. Mit ihrer Lebensgefährtin entführt Marion ihre Kinder nach Schulschluss zu einem Ausflug. Als Delbrück und Beck sie ausfindig machen und die Kinder mitnehmen wollen, kommt es zu einem heftigen Schlagabtausch mit der wütenden Mutter. Den Beamten gelingt es nur unter äußersten Anstrengungen, die Frau außer Gefecht zu setzen. Diese Demütigung vor den Augen ihrer Kinder vergisst Marion Volkhardt nicht. Als sie zu einer längeren Haftstrafe verurteilt wird, kehrt sie vor deren Antritt noch einmal zur Wache auf der Brauerstraße zurück. Sie will die Beamten überreden, ihr noch ein letztes Treffen mit ihren Kindern zu ermöglichen. Als ihr die Beamten die Bitte abschlagen müssen, entwendet sie Delbrück die Waffe. Es kommt zur Katastrophe. Die zu allem entschlossene Marion nimmt Van Eck als Geisel. Van Eck wird bei einem missglückten Befreiungsversuch schwer verletzt und droht zu verbluten, aber Marion Volkhardt lehnt jede ärztliche Hilfe ab, bis ihr die Kinder gegenübergestellt werden. Doch der Vater ist mit den Kindern spurlos verschwunden....
134. Snuff-Movies
30.12.1999
Die Taschendiebe Nico Valenti und Kurt Schrader stehlen dem reichen Geschäftsmann Michelle Laroche das Portemonnaie. Darin finden sie den Schlüssel zu einem Gepäckschließfach. Als Valenti das Fach ausräumen will, wird er von Laroche eiskalt ermordet. Der Mord an dem Taschendieb beschäftigt die Beamten der Wache, insbesondere Ulf Schelling. Schelling und Valentis Komplize Kurt Schrader sind alte Bekannte. Vor einigen Jahren hatte Schelling den Taschendieb durch eine Aussage belastet. Wie sich später herausstellte, war Schrader aber unschuldig. Seit dieser Zeit hat Schrader das Vertrauen in die Polizei verloren. Um den Mord an seinem Kumpel zu rächen, nimmt Schrader Kontakt zu Laroche auf. Währenddessen ist Van Eck undercover im Einsatz. Seine Zielperson: ebenfalls Michelle Laroche. Van Eck hat Laroche im Verdacht, dass der mit Kinderpornos und so genannten Snuff-Movies - Filmen, in denen Menschen vor laufender Kamera gequält oder getötet werden - handelt. Van Eck gibt sich als Hacker aus und schlägt das Internet als Vertriebsmöglichkeit für die Videos vor. Dazu bringt er Panitz ins Spiel, der Laroche mit Fachwissen überzeugen kann. Die beiden Polizisten sind von nun an im Geschäft. Aber erst wenn Laroche wirklich einen Film offeriert, können sie ihn festnehmen. Gleichzeitig werden Fini und Kaiser Zeuge, wie sich Schrader mit Laroches Freundin Natascha trifft. Sie nehmen die beiden mit auf die Wache. Dort begegnet Schrader durch Zufall Van Eck, den er bereits zusammen mit Laroche gesehen hat. Von nun an glaubt der Taschendieb, dass die Polizei etwas mit der Ermordung seines Freundes zu tun hat. Da gegen Schrader kein konkreter Verdacht besteht, wird er freigelassen. Der Taschendieb beschließt, den Tod seines Freundes auf eigene Faust zu rächen.
135. Dornröschen
30.12.1999
Jasmin Löwe hat Urlaub und fährt auf ihrem Fahrrad am Rhein entlang. Sie hört Musik und genießt offensichtlich das Alleinsein. Doch damit ist es von einem Moment auf den anderen vorbei, als ihr der verzweifelte Jugendliche Leo schreiend über den Weg läuft. Leo führt Löwe zu seinem älteren Bruder Paul, der ein paar Meter weiter schwer verletzt auf der Wiese liegt. Paul wurde niedergeschlagen und ist nicht bei Bewusstsein. Aus Leo ist nichts zum Tathergang rauszukriegen, im Gegenteil, er scheint auf den ersten Blick selbst so unter Schock zu stehen, dass er dringend ärztliche Hilfe braucht. Aber nur auf den ersten Blick. Jasmin merkt sehr schnell, dass Leo nicht nur vom dem, was er gerade gesehen hat, traumatisiert ist, sondern grundsätzlich eine andere Form von Wahrnehmung hat. Leo ist geistig zurückgeblieben. Beim Eintreffen der Kollegen und der Krankenwagen dreht Leo fast durch vor Angst. Als sie Paul ins Krankenhaus bringen, klammert Leo sich an Löwe, die als Einzige einen Zugang zu ihm findet. Und dieser Zugang nimmt mit der Zeit immer schicksalhaftere Züge an. Löwe kann sich Leo nicht mehr entziehen. Er hängt an ihr wie eine Klette, da Paul, seine einzige Bezugsperson nach dem Tod der Eltern, im Koma liegt. Leo liefert sich Jasmin auf Gedeih und Verderb aus und Löwe ist anfangs völlig entnervt von dieser Situation. Sie schafft es nicht, Leo in einem Heim unterzubringen. Er will bei ihr bleiben und überschüttet sie mit seinen intensiven Gefühlen von Liebe, Enttäuschung, Traurigkeit und Euphorie. Leo fühlt und reagiert wie ein naives Kind. Und Löwe ist jetzt auf einmal für ihn verantwortlich. Es dauert nicht lange, dann beginnt Löwe die Welt mit Leos Augen zu sehen und von ihm zu lernen. Jasmin glaubt im Gegensatz zu ihren Kollegen auf der Wache, dass Leo in der Lage ist, bei der Aufklärung der Tat mitzuhelfen. Sie vertraut ihm und wird nicht enttäuscht. Leo identifiziert zum Schluss nicht nur den Mann, der Paul fast zu Tode geprügelt hat, sondern er bringt Löwe auf ungewöhnliche Weise dazu, seinen Bruder aus dem Koma zu erwecken.
136. Zwischenwelten
06.04.2000
Auf der Wache klingelt das Telefon: Eine unsichere Kinderstimme kündigt einen Mordanschlag auf einen städtischen Politiker an, der gerade einen Bürgerabend in einem nahen Gasthaus veranstaltet. Bevor Schelling nachfragen kann, legt der kleine Junge auf. Als die Polizisten eintreffen, erwartet sie ein heftiger Tumult - eine offensichtlich Geistesgestörte hat den besagten Politiker gerade erstochen. Da es eine spontane Tat war, stehen die Beamten vor einem Rätsel. Bei einem neuerlichen Anruf des Kindes gelingt es ihnen, die Telefonzelle zu lokalisieren, aber als sie eintreffen, ist die Zelle leer. Die Warnung des Kindes bestätigt sich wieder. Jetzt kommen auch den abgebrühtesten Beamten Zweifel, ob dies alles noch mit rechten Dingen zugehe, einzig Delbrück behauptet mit allem Nachdruck, dafür werde sich schon eine ganz einfache Erklärung finden, alle anderen Vermutungen seien reine Hirngespinste. Schließlich stoßen sie auf den siebenjährigen Tino und seine vierjährige Schwester Nina, die bei ihrem Vater leben. Die sehr sensible, offensichtlich auch medial begabte Mutter, die bei ihrem pragmatischen Ehemann keinerlei Verständnis für ihre ungewöhnlichen Wesenszüge fand, war vor einigen Monaten wegen geistiger Zerrüttung in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen worden. Seitdem hat sich die schon vorher introvertierte Nina völlig abgekapselt, nicht mehr gespielt und kein Wort mehr gesprochen. Vertrauen hat sie nur noch zu ihrem Bruder, Interesse nur noch für das Fernsehen, das sie starr und kommentarlos in sich aufnimmt. Allerdings war Tino aufgefallen, dass sie gelegentlich auf eine Person im Fernsehen reagierte - sie starrte sie entsetzt an, schlug dann die Hände vors Gesicht, die sie erst wieder wegnahm, wenn die entsprechende Person vom Bildschirm verschwunden war. Und Tino, ein sehr aufgeweckter Siebenjähriger, entdeckte bald einen Zusammenhang: Die so bezeichneten Personen kamen kurz darauf zu Schaden, wenn nicht sogar ums Leben. Inzwischen hat die Presse von diesem spektakulären Fall erfahren, und bevor die Beamten vermitteln können, wird Nina von einem Psychopathen entführt, der die Begabung des Kindes für seine eigenen Zwecke missbrauchen will...
137. Einfach kein Glück
13.04.2000
In einem Gebüsch in einer Hochhaussiedlung wird ein totes Baby gefunden. Die Indizien sind eindeutig: Der Säugling muss aus einem der Fenster geworfen worden sein. Spuren an einem der Fenster machen schnell klar, dass als Täter nur die Mieter jener Wohnungen in den obersten drei Etagen des Hauses in Frage kommen, deren Fenster genau über der Fundstelle liegen. Die Beamten der Wache beginnen zu ermitteln. Sie finden schnell heraus, dass das Baby entweder aus der Wohnung von Jackie Preetz, der Familie Wilms oder der des Ehepaares Kovacek hinaus gestoßen worden sein muss. Jeder der drei in Frage kommenden Mietparteien macht sich verdächtig. Aber in den Kölner Krankenhäusern sind unter ihrem Namen und ihrer Anschrift keine Geburten registriert. Welche der in Verdacht stehenden Frauen hat heimlich ein Kind zur Welt gebracht, um es danach zu ermorden?
138. Gottesurteil
20.04.2000
Fini und Jung werden bei der Observierung eines vermuteten Steuersünders von Finis älterem Bruder Marco überrascht, der sich einfach ins Auto zu den Polizisten setzt und seinen Bruder begrüßt. Marco ist Journalist und war als Kriegsberichterstatter schon in der ganzen Welt tätig. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse: Der Buchhalter, den Fini und Jung beobachten sollten, flieht mit Akten und fast einer Million Schwarzgeld in bar. Fini und Jung nehmen die Verfolgung auf, obwohl Marco mit im Auto sitzt. Als der Buchhalter tödlich verunglückt und das Fluchtfahrzeug verbrennt, entdeckt Marco an der Unfallstelle den heraus geschleuderten Geldkoffer. Geschickt nutzt Marco die Gelegenheit, Fini und Jung zur Unterschlagung des vermeintlich verbrannten Geldes zu veranlassen. Aber bald schöpft Finis Kollegin Jasmin Löwe Verdacht, und die Situation von Jung und Fini wird immer brenzliger...
139. Stadtratten
27.04.2000
Im Park wird ein Obdachloser aufgefunden. Die Kripobeamten werden zum Tatort gerufen. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Routinefall aus. Erst als sich herausstellt, dass der Tote kein Stadtstreicher, sondern ein Undercoveragent des LKA war und an einer Überdosis Heroin starb, wird der Fall brisant. Der Auftrag des toten Jan Bronsky lautete, in einem Obdachlosenheim einer internationalen Schlepper- und Drogenbande auf die Spur zu kommen. Bronskys Chef beim LKA, Gerd Bremer, hat ein persönliches Interesse an der Aufklärung dieses mysteriösen Todesfalls. Er ist fest davon überzeugt, dass es nur einen Beamten gibt, der in der Lage ist, sich schnell auf Bronskys Spur zu begeben: Van Eck, der als Ex-Junkie über das Drogenmilieu genau Bescheid weiß und deshalb kaum enttarnt werden kann. Doch Van Eck lehnt zunächst ab. Für ihn wäre ein Rückfall tödlich, schließlich ist Bronsky an einer Überdosis gestorben! Doch der Fall lässt ihm keine Ruhe mehr. Van Eck überlegt es sich anders. Er nimmt den Auftrag an und zieht undercover in das Männerwohnheim, in dem Bronsky recherchiert hat. Van Eck gibt sich als holländischer Junkie namens Piet Jonderling aus. Er braucht nicht lange, um an die entscheidenden Typen zu geraten, die das Wohnheim offensichtlich unter Kontrolle haben: Es sind drei Männer namens Wolf, Barthold und Motzki. Er findet heraus, dass dieses Gespann in großem Umfang mit Drogen dealt. Wolf ist der Kopf der Bande. Er bringt Drogenkuriere, die er mit Hilfe von Schlepperbanden rekrutiert, für kurze Zeit in dem Heim unter und gelangt so an den Stoff. Wolf hat in dem Wohnheim einen groß angelegten Drogenumschlagplatz etabliert. Darauf muss Bronsky gestoßen sein, doch bevor er darüber berichten konnte, wurde er enttarnt und aus dem Weg geräumt. Wolf ist ein schlauer Fuchs, der schnell merkt, dass Van Eck ihn beobachtet. Er wird skeptisch und hegt Zweifel an Van Ecks Identität. Um zu klären, woran er mit dem seltsamen 'Piet Jonderling' ist, bringt Wolf Van Eck in eine ausweglose Situation. Er stellt ihn vor die Wahl, sich vor seinen Augen einen Schuss zu setzten, um damit den Beweis zu liefern, dass er ein echter Junkie ist. Bronskys Schicksal vor Augen setzt sich Van Eck den Schuss. Van Ecks Tarnung ist wieder hergestellt, aber nur um den Preis, dass er wieder Heroin in den Adern hat...
140. Auge um Auge
04.05.2000
Verurteilt wegen Vergewaltigung und Tötung eines fünfjährigen Mädchens, wird der 34-jährige Günther Fink nach fünf Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Noch vor der Haftanstalt wird er von dem Vater des Mädchens, Norbert Straub, entführt. Straub, der ebenso wie seine Frau den Tod seiner Tochter Julia nicht verwunden hat, will sich rächen: Fink soll exakt dasselbe durchleiden, was Julia vor ihrem Tod durchmachen musste. Im Vereinssaal einer Kleingartenkolonie beginnt er Fink zu foltern. Währenddessen vernehmen die Beamten der Wache seine hochschwangere Frau Elfie. Ein Zeuge, der die Entführung beobachtet hat und sich das Kennzeichen von Straubs PKW merken konnte, hat die Beamten auf die Spur des Entführers gebracht. Aber Elfie Straub weigert sich, den Aufenthaltsort ihres Mannes preiszugeben. Stattdessen beginnt sie unter Tränen zu erzählen, wie der Mord an ihrer Tochter das Verhältnis zu ihrem Mann verändert hat, wie mit dem Tod der Tochter eine schleichende Entfremdung zwischen ihr und ihrem Mann eingesetzt hat, wie nach und nach die gemeinsame Beziehung 'gestorben' ist. Die Beamten wissen, dass sie nicht viel Zeit haben. Sie müssen fürchten, dass Straub Fink ermorden wird. Trotzdem lässt sich Schelling gegen Delbrücks Widerstand auf Elfie Straubs Erzählungen ein. Er spürt, dass die Schwangere irgendwann von selbst den Aufenthaltsort ihres Mannes und seines Opfers preisgeben wird. Und Schellings Einschätzung bestätigt sich. Elfie Straub beginnt zu begreifen, dass Finks Tod sie und ihren Mann keineswegs von den Albträumen und der Last der Erinnerung 'befreien ' wird. Als Schelling sie schließlich um aktive Mithilfe bittet, offenbart sie weinend das Versteck ihres Mannes. Die Beamten lassen Elfie Straub in Kaisers Obhut zurück und eilen zu dem Vereinssaal in der Kleingartenkolonie, in dem Straub Fink fest hält. Doch noch bevor das eingeschaltete SEK das Gebäude erstürmen kann, taucht Elfie Straub völlig überraschend auf und betritt den Vereinssaal. So wie vorher Schelling an sie appelliert hat, die tödliche Spirale des Hasses zu durchbrechen, so appelliert sie jetzt an ihren Mann, um der gemeinsamen Zukunft und des ungeborenen Kindes willen Fink zu verschonen. Zur Erleichterung der Beamten schafft sie es schließlich, ihren Mann zur Aufgabe zu bewegen.
141. Schuldig bei Verdacht
11.05.2000
Eines Morgens findet Fini auf den Stufen der Wache ein Paket. Darin befindet sich eine Videokassette und ein anonymer Brief. In dem Brief behauptet ein Einbrecher, die Kassette sei ihm bei einer Beutetour in die Hände gefallen. Er hinterlässt die Adresse des Beklauten: Klaus Ahrweiler. Die Beamten schauen sich das Video an. Es handelt sich um einen Kinderporno. Da schon der Besitz solcher Filme strafbar ist, gehen Kaiser und Fini der Sache nach. Klaus Ahrweiler gibt zwar zu, dass in seine Wohnung eingebrochen wurde, aber er streitet den Besitz des Kinderpornos vehement ab. Verständlicherweise, denn Ahrweiler arbeitet als Erzieher in einem Kinderheim und hat Angst um seinen Ruf. Er bringt die Beamten auf die Spur von Martina Fischer, Ahrweilers Ex-Frau. Sie hat Interesse daran, ihn zu ruinieren, da die beiden seit Jahren um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Julia streiten. Da der anonyme Brief des Einbrechers nicht für eine Anklage reicht, bleibt Ahrweiler zunächst unbehelligt. Eines Morgens kommt Frau Fischer auf die Wache, um sich selbst anzuzeigen. Sie behauptet, der Einbrecher zu sein, der in Ahrweilers Wohnung die Kassette entwendet habe. Fischer ist eine glaubwürdige Zeugin, da sie sich mit dieser Aussage selbst belastet. Gegen Ahrweiler wird ein Strafverfahren eingeleitet, und er erlebt einen radikalen Abstieg. Ahrweiler verliert seinen Job, seine Tochter darf er nicht mehr sehen. Ein paar Tage später entführt er Julia direkt vor der Schule. Eine Großfahndung wird eingeleitet, zunächst ohne Erfolg, bis ein weiterer Zeuge die Polizei auf die richtige Spur bringt. Ahrweiler hält sich mit seiner Tochter in einem Wohnwagen am Rhein versteckt. Als die Polizei eintrifft, droht die Situation zu eskalieren. Ahrweiler stellt nur eine Forderung: Seine Ex-Frau soll die ganze Wahrheit sagen. Fischer gesteht schließlich, dass sie die Intrige gegen Ahrweiler wegen des Sorgerechtstreits inszeniert hat. Alle Beteiligten kommen noch mal mit einem blauen Auge davon. Die einzig wirkliche Leid Tragende im Streit der Eltern ist die siebenjährige Julia.
142. Last Date
18.05.2000
Der Softwarespezialist Philipp Assmann verlässt mit seiner Freundin Miriam gut gelaunt das Haus, um zu seiner Arbeitsstelle zu fahren. Wie jeden Morgen schaut Philipp bei Gerd vorbei, dem Besitzer einer kleinen Trinkhalle, um sich seine Zeitung und einen Schokoriegel zu kaufen. Als sich Philipp und Miriam gerade von Gerd verabschieden, stürzt ein maskierter Mann in die Trinkhalle und fordert mit vorgehaltener Waffe den Inhalt der Kasse. Es kommt zu einem Gerangel, und der Maskierte schlägt Miriam unvermittelt nieder. Als der geschockte Philipp sich um seine Freundin kümmern will, erschießt ihn der Täter mit zwei gezielten Schüssen. Kaiser, Fini, Jung und Delbrück werden zum Tatort gerufen. Sie vermuten zunächst, es mit einem Psychopathen zu tun zu haben, der die Kontrolle verloren hat. Doch Miriam ist davon überzeugt, dass es sich bei dem Überfall um einen gezielten Mordanschlag gehandelt hat. Sie behauptet, der Täter habe von Anfang an die Waffe auf Philipp gehalten. Keiner der Beamten glaubt an diese Version. Erst als Miriam sich kurze Zeit später meldet und mitteilt, dass jemand Philips Wohnung durchsucht und sein Computerarchiv mitgenommen hat, will Jung der Sache nachgehen. Parallel dazu arbeiten Van Eck und Pohlmann an einem Fall von Softwarepiraterie. Sie schleusen Beck undercover in eine Schule ein und gelangen über Kurt, einen kleinen Schulhofdealer, an Panter, mit dem sie einen größeren Deal einfädeln. Miriam entdeckt unterdessen unten auf der Straße einen dunklen Wagen, dessen Fahrer hoch zu der Wohnung starrt. Als sie ihn Jung zeigen will, ist er nicht mehr zu sehen. Miriam ist überzeugt davon, dass hier irgendwas nicht stimmt, aber keiner glaubt ihr. Jung versucht, sie zu beruhigen und bringt sie nach Hause. Als Miriam ihre Wohnung betritt, trifft sie fast der Schlag. Es ist alles auf den Kopf gestellt worden. Philipps Verfolger sind ihr also auch auf den Fersen, aber Miriam hat keine Ahnung, was sie suchen...
143. Love Parade
25.05.2000
Ken, ein Freund von Chris Beck, wird verdächtigt, einen DJ getötet zu haben. Beck glaubt nicht, dass sein Freund ein Mörder ist und recherchiert auf eigene Faust. Dabei gerät er in tödliche Gefahr.
144. Kein Leben, keine Gnade
03.05.2001
Der erfolgreiche Unternehmer Klaus Peter Gotthardt wird von einer maskierten jungen Frau bei einem Essen in einem Lokal regelrecht hingerichtet. Nachdem die Beamten der Schutzpolizei den Tatort gesichert haben, übernehmen Daniel van Eck und Katja Peters, eine Durchläuferin zur F1/F2 Prüfung, die Anfangsermittlungen. Der Mord scheint zunächst ohne Motiv und Zusammenhang zu sein. Als jedoch nacheinander auch die Geschäftspartner Gotthardts auf dieselbe Weise ermordet werden, beginnen die Beamten mit intensiver Recherche. Die Kripochefin Nina Kaiser hat mit Katja Peters' eigenwilligem Charakter ihre liebe Not. Da aber Katja Peters offensichtlich über ein außergewöhnliches Gespür für Situationen und eine hoch entwickelte Kombinationsgabe verfügt, fehlt es Kaiser an Gründen, die junge Beamtin wieder aus dem Team herauszunehmen. Daniel van Eck ist hingegen von ihrer unkonventionellen Art und ihrem Selbstbewusstsein mehr als fasziniert. In einer durchwachten Nacht gestehen sich die beiden ihre Sympathie und schlafen schließlich auch miteinander. Aber am nächsten Tag ist Katja Peters verschwunden. Der Schlüssel zur Aufklärung der Morde scheint in einem Foto zu liegen, das die Beamten im Büro eines der Ermordeten sichergestellt haben. Nina Kaiser gelingt es eine verborgene Inschrift auf der Rückseite des Fotos zu entziffern. Den Beamten offenbart sich eine schreckliche Wahrheit: Katja Peters ist die Mörderin. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn der letzte verbliebene Geschäftspartner befindet sich in akuter Gefahr. Daniel van Eck, den eine Nachricht ebenfalls auf diese Spur bringt, gelingt es nicht den letzten Mord zu verhindern.
145. Too Much
31.05.2001
Jens Endres feiert mit ein paar Kumpels seinen 17. Geburtstag. Es ist ein lauer Sommerabend, seine Freunde lassen ihn hochleben, die Mädchen himmeln ihn an. Auch Jenny erliegt seinem Machocharme. Jens nutzt Jennys Blauäugigkeit brutal aus und vergewaltigt das hilflose Mädchen gemeinsam mit seinen engsten Kumpeln Ralf und Oliver. Jennys Vater, der Witwer Eugen Weiß, merkt schnell, was mit seiner Tochter passiert ist. Da Jenny sich weigert, Anzeige zu erstatten, macht er sich alleine auf den Weg zur Wache in der Brauerstraße. Unterdessen bedrängen die Vergewaltiger erneut das verschreckte Mädchen und drohen ihr weitere Repressalien an, sollte sie zur Polizei gehen. Als die Kollegen der Wache in Jennys Schule auftauchen, eskaliert die Situation unter den Schülern: Ein minderjähriger Drogendealer wird bei dem Versuch, seine Rauschgiftvorräte verschwinden zu lassen, festgenommen. Die drei Kumpels Jens, Oliver und Ralf geraten über das weitere Vorgehen in Streit, in dessen Verlauf Jens Oliver ein Messer in die Seite rammt. Schließlich liefern sich Ralf und Jens einen erbitterten Zweikampf, den die Beamten der Wache nur mühsam unter Kontrolle bringen können. Als Jens in einer ausweglosen Situation noch Jennys Vater als Geisel nimmt, wendet sich Ralf endgültig gegen seinen ehemaligen Kumpel und hilft der Polizei im entscheidenden Moment, Jens zu überwältigen.

Staffel 7
146. Der Brief
26.06.2001
Die 34-jährige Sabine Bach wohnt mit ihrer 16-jährigen Tochter Jennifer in einem kleinen, einsam stehenden Haus am Rande Kölns. Von ihrem Ex-Freund Robert Panzer ist sie vor fünf Jahren brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt worden. Panzer verbüßt deshalb eine mehrjährige Haftstrafe. Sabines Anzeige hat ihn ins Gefängnis gebracht. Doch seitdem lebt Sabine in ständiger Angst - geplagt von Albträumen und der Furcht vor Panzers Rache. Sabines Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten: Am Tag vor Panzers Entlassung erhält Sabine unerwarteten Besuch. Werner Bentz, ein Freund Panzers, überreicht ihr einen Brief, in dem Panzer seiner Exfreundin Vergeltung schwört. Sabine Bach bricht zusammen. Aber Jennifer kann sie überreden, zur Polizei zu gehen und den Beamten der Wache den Drohbrief zu zeigen. Überraschenderweise taucht Panzer in der Wache auf und verlangt, Sabine zu sprechen. Schelling wirft ihn raus und ordnet seine Observierung an, ohne zu ahnen, dass er Panzer genau damit in die Falle geht. Von Van Eck und Panitz überwacht, betritt Panzer eine Boutique - scheinbar um sich eine Hose zu kaufen. In Wahrheit tauscht er in der Umkleidekabine mit seinem Freund Bentz die Kleidung. Fortan observieren die Beamten, ohne es zu wissen, den Falschen und liefern Panzer unbeabsichtigt ein perfektes Alibi. Jasmin Löwe bringt unterdessen Sabine und ihre Tochter nach Hause. Die Drei ahnen nicht, dass Panzer bereits in ihrer Nähe ist. Panzer kappt Sabines Telefonleitung und bringt ihr Auto zur Explosion. Als Panitz und Van Eck entdecken, dass sie seit Stunden den Falschen verfolgen, ist es schon fast zu spät...
147. Zeuge unter Verdacht (Der Augenzeuge)
10.02.2000
Während eines Grillfestes der Wache flirtet Delbrück ausgerechnet mit der Frau des Polizeioberrates Dörn, der frühzeitig das Fest verlassen hat. In alkoholisierter Stimmung kommt eines zum anderen, und spät nachts findet er sich mit seiner alles andere als abgeneigten Eroberung an einem diskreten Platz am Rheinufer wieder, der auch bei anderen Pärchen beliebt ist. Aber ihr Liebesspiel wird abrupt unterbrochen, als sie Zeuge einer brutalen Gewalttat an einer Prostituierten werden, begangen von dem prominenten Kölner Bauunternehmer Mühlhans. Das Opfer, Beate Koller fällt durch die brutale Behandlung ins Koma. Da das Pärchen in der augenblicklichen Konstellation nicht als Zeuge in Erscheinung treten kann, meldet Delbrück die Tat als anonymer Anrufer. Was aber bald zur Folge haben wird, dass Delbrück selbst als Täter verdächtigt wird, da auch seine Autoreifenabdrücke am Tatort sichergestellt wurden. Der Beamte lässt nun nichts unversucht, um den Verdacht auf den Bauunternehmer Mühlhans, den wirklichen Täter zu lenken. Leider zieht er damit jedoch dessen Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mühlhans glaubt sich sicher, denn er hat ein felsenfestes Alibi von einem seiner Freunde. Delbrück hofft immer noch auf die Aussage des komatösen Opfers, bis die Nachricht eintrifft, dass die junge Frau verstorben ist. Jetzt scheint sich alles gegen den Polizisten verschworen zu haben, und selbst seine Kollegen beginnen, an seine Schuld zu glauben. In seiner Ausweglosigkeit bittet Delbrück nun die Ehefrau des Polizeioberrates, für ihn auszusagen, nur um zu erkennen, dass diese sich niemals gegen ihren Ehemann stellen würde ...
148. Kurzschluss
17.02.2000
Der Abiturient Marc Rennecke hatte während einer Klassenfahrt eine kurze Liaison mit seiner Lehrerin Eva Landeck, der besten Freundin von Polizeiobermeisterin Heike Jung. Während für Eva die Geschichte nur eine flüchtige Affäre ist, glaubt der Schüler, in Eva die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Am Vorabend ihres Geburtstages wartet Eva auf Heike, um mit ihr auszugehen. Doch statt Heike steht plötzlich Marc vor der Tür. Er will Eva davon überzeugen, die von ihr bereits beendete Beziehung wieder aufleben zu lassen. Eva weigert sich. Genau in diesem Moment taucht Heike Jungs Kollege Uli Panitz auf, um Eva zu informieren, dass Heike wegen eines dringenden Einsatzes nicht kommen kann. Marc glaubt in seiner Eifersucht, dass Eva ihn wegen Panitz verlassen hat. Er verliert in der Nacht die Nerven, dringt in Evas Haus ein, entführt die Lehrerin und versteckt sie im Haus seiner Tante. Völlig verblendet will er sie erst gehen lassen, wenn sie zustimmt, gemeinsam mit ihm ein neues Leben zu beginnen. Am nächsten Morgen findet Heike, die Eva ihr Geburtstagsgeschenk bringen will, die Wohnung der Freundin leer vor. Spuren eines Kampfes lassen auf ein Gewaltverbrechen schließen. Heike informiert sofort die Kollegen auf der Wache. Panitz erinnert sich an das seltsame Benehmen von Marc. Eine fieberhafte Suche nach dem Schüler beginnt...
149. Kinderparadies
24.02.2000
Tom Stone schleppt seinen Kollegen Uli Panitz gegen dessen Willen in ein Möbelhaus. Erst als Panitz dort der attraktiven Melissa Dewes über den Weg läuft, bessert sich seine Laune schlagartig. Aber Melissa lässt ihn erst mal abblitzen. Doch als sie ein zweites Mal aufeinander treffen, braucht Melissa seine Hilfe: ihr zehnjähriger Sohn Oliver ist von einem unbekannten Mann aus dem Kinderparadies des Möbelhauses entführt worden. Panitz und Stone nehmen sofort die Verfolgung auf. Panitz findet den Jungen auf dem Parkplatz des Möbelhauses: Der Junge ist geschockt, aber unverletzt. Oliver hat sofort Vertrauen zu Panitz. Während der weiteren Ermittlungen entwickelt sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden. Auch Melissa verliert ihre reservierte Haltung Panitz gegenüber. Schon bald beginnt es zwischen Melissa und Panitz zu knistern. Kaiser, Stone und Panitz nehmen in dem Fall ebenfalls die Ermittlungen auf und fahnden zunächst nach einem Kinderschänder. Als die Nachricht eingeht, dass schon wieder ein Kind in dem gleichen Möbelhaus vermisst wird, machen sich Kaiser und Co. sofort auf den Weg und finden die kleine Julia betäubt und geknebelt in der Toilette des Möbelhauses. Sie hat einen Zettel in der Hand, der den Kripobeamten einen entscheidenden Hinweis bringt: Die Kindesentführungen werden von dem Täter inszeniert, um den Besitzer des Möbelhauses, Matthias Rupert, zu erpressen. Rupert muss zugeben, dass er die Erpressung verschwiegen hat, aus Angst, die Vorfälle könnten an die Öffentlichkeit geraten und sein angeschlagenes Unternehmen in den Ruin stürzen. Er wollte die Sache intern mit seinen Securityleuten lösen. Da die bisherigen Ermittlungen keine konkrete Spur aufgezeigt haben, bleibt den Beamten nur die Hoffnung, den Täter bei der Geldübergabe zu schnappen. Nach einem spektakulären Ablenkungsmanöver gelingt es dem Erpresser zunächst, mit dem Geld zu fliehen. Doch Löwe und Panitz vereiteln seine Flucht im letzten Moment.
150. Mondsüchtig
02.03.2000
In einer Vollmondnacht schlafwandelt die neunjährige Mechthild, die Nichte von Nina Kaiser, und ersticht mit einem Küchenmesser ihren auf dem Sofa schlafenden Vater. Gesine Greifler, Mechthilds Mutter, entdeckt am nächsten Morgen die Katastrophe. Sie schickt ihre nichts ahnende Tochter in die Schule. Dann meldet sie sich bei ihrer Schwester Nina Kaiser, der sie erzählt, dass sie ihren Mann nach einem Streit ermordet habe. Nina Kaiser ist entsetzt, verspricht aber, sich um Mechthild zu kümmern und sie mit zu sich zu nehmen. Sie holt Mechthild von der Schule ab und nimmt sie mit zur Wache. Dort kümmern sich die Beamten um die alltäglichen Fälle, so z.B. um einen Jungen, der sein Fahrrad vermisst, oder um eine alte Dame, deren Hund von einer Schlange gefressen wurde. Kaiser schickt Stone nach Hause, da ihm elendig schlecht ist. Seine Begründung 'es liegt am Vollmond' kann keiner so recht ernst nehmen, obwohl er einen wissenschaftlichen Artikel über dieses Phänomen dabei hat. Kaiser verspricht Stone, den Artikel zu lesen und verlässt mit Mechthild die Wache. In der Nacht vernimmt Kaiser seltsame Geräusche in der Wohnung. Sie sieht, wie Mechthild mit ihrer Puppen schlafwandelnd durch die Wohnung geht, das Fenster öffnet und die Puppe hinausschleudert. Danach geht sie wieder zu ihrem Bett und schläft weiter. Nina und Franz sind ratlos, doch plötzlich fällt Nina der Artikel von Stone ein...
151. Der Bestatter
09.03.2000
Auf der Wache meldet der arbeitslose Bertram Schwarz seinen Zwillingsbruder Alfons als vermisst. Er beschuldigt den Bestattungsunternehmer Vitus Grimm, mit dem Verschwinden von Alfons etwas zu tun zu haben. Alfons hatte vor einem Jahr Grimms Frau Maria im betrunkenen Zustand überfahren und getötet. Seitdem wurde er von Grimm mit Drohanrufen terrorisiert. Die Beamten gehen der Spur nach und entdecken bei dem Totengräber Josef Erdmann, einem Angestellten von Grimm, die goldene Taschenuhr des Vermissten. Erdmann behauptet, die Uhr gefunden zu haben. Van Eck wird als Leichenwäscher in das Bestattungsunternehmen eingeschleust, um dort undercover zu ermitteln. Schnell erlangt er das Vertrauen von Grimm und dessen stummem Sohn Paco. Er stellt fest, dass beide tatsächlich den Tod von Frau Grimm noch nicht verwunden haben und Rachegedanken hegen. Die Rolle des TotengräbersErdmann ist Van Eck unklar. Auffällig ist, dass sowohl Grimm als auch Paco großen Respekt vor dem erfahrenen Arbeiter haben. Was Van Eck nicht ahnt: Erdmann hat die Leiche von Alfons Schwarz beseitigt. Schelling beschließt, Erdmann auf die Wache vorzuladen, um ihn dort zu befragen. Dabei fällt Erdmanns Blick auf ein Foto der Besatzung der Wache, und er erkennt Van Eck. Nun ist ihm klar, dass der neue Kollege Polizist ist. Erdmann begibt sich nach dem Besuch auf der Wache zu seinem Chef und informiert diesen, dass die Polizei einen Beamten in seinem Betrieb eingeschleust hat. Er fordert von ihm einen dicken Batzen Geld, um untertauchen zu können, ansonsten will er die Behörden informieren, dass Grimms Sohn Paco den verschwundenen Alfons umgebracht hat...
152. Recht und Ordnung
16.03.2000
Als Schelling auf dem Weg zur Arbeit an einem Park vorbeikommt, hört er die verzweifelten Hilfeschreie einer Frau. Er rennt in Richtung der Schreie, findet schließlich eine verletzte, teilweise entkleidete Frau am Boden liegen, eine männliche Gestalt über sie gebeugt, die jetzt hastig die Flucht ergreift. Schelling zieht seine Waffe, fordert den Mann auf, stehen zu bleiben. Der ergreift nach einem kurzen Blickwechsel mit ihm die Flucht. Schelling bringt es nicht fertig zu schießen, er leistet Erste Hilfe bei der Verletzten. Sein Verhalten hat Konsequenzen: Seine Kollegen, speziell Delbrück, werfen ihm vor, einen lang gesuchten Vergewaltiger entkommen lassen zu haben. Den nächsten Überfall habe er zumindest moralisch zu mitzuverantworten.Derweil geht die Meldung ein, ein Rentner sei in seiner Wohnung überfallen und ausgeraubt worden. Schon der vierte Fall eines 'Klingelgangsters' in dieser Woche, konstatiert Delbrück. Es stellt sich heraus, dass der Täter seine Opfer immer vor derselben Bank bei Bargeldabhebungen beobachtet hat. Schelling veranlasst eine Überwachung der Bank. Kurze Zeit später kommt es zu einer neuerlichen Vergewaltigung. Schelling wird von Selbstvorwürfen gequält, und selbst einige seine Kollegen gehen auf Distanz. Nun setzt der Hauptkommissar alles daran, den Serienvergewaltiger zu fassen, koste es, was es wolle...
153. Blinde Wut (On The Wild Side)
23.03.2000
Beck verfolgt einige Rocker, die einen Verkehrsunfall verursacht haben. Doch bei der Verfolgung gerät er in ihre Gewalt. Als er später von seinen Kollegen halb nackt und bewusstlos aufgefunden wird, spricht einiges dafür, dass der junge Beamte vergewaltigt wurde. Beck verweigert jede weiterführende Aussage, behauptet, sich nach einem K.o.-Schlag an nichts mehr erinnern zu können. Eine ärztliche Untersuchung lehnt er allerdings entschieden ab, reagiert mit einer für ihn völlig untypischen Aggressivität. Und dass seine Dienstwaffe nicht mehr aufzufinden ist, macht die Situation für ihn noch bedrückender. Da nur eine leichte Gehirnerschütterung bei ihm festgestellt wird, entlässt Schelling ihn widerstrebend nach Hause und gibt ihm für die nächste Woche dienstfrei. Allerdings taucht Beck schon am nächsten Tag wieder auf der Wache auf, wo er unfreiwillig Zeuge einiger spöttischer Bemerkungen seiner Kollegen über seine vermutete Vergewaltigung wird. Beck geht nicht darauf ein, sondern macht sich an dem Fahndungscomputer zu schaffen, wo er nach einem Registrierten mit einer ungewöhnlichen Tätowierung sucht - ein Hinweis, den er Schelling unterschlagen hat. Und tatsächlich wird er fündig - er kann seinen Peiniger identifizieren. Seine Kollegen, die den normalen Fahndungsverlauf in Angriff nehmen, lässt er darüber im Unklaren. Bevor er die Wache verlässt, kommt es zu einem sehr ernsthaften Gespräch mit Schelling, der dem jungen Mann seine psychische Belastung nachfühlen kann. Aber er wirft ihm vor, dass er durch seine Weigerung einer ärztlichen Untersuchung die Ermittlungen und auch die spätere Strafverfolgung des Täters erheblich behindere - gerade er als Beamter müsse über seinen Schatten springen und kooperieren. Aber Beck verschließt sich allen Bemühungen seines Vorgesetzten und beginnt einen privaten Rachefeldzug...
154. Eine Frage des Gewissens
30.03.2000
Polizeimeisterin Jasmin Löwe wird zufällig Zeugin eines Verbrechens: In einem Parkhaus sieht sie einen Mann, der mit einer Maske in der Hand neben einer schwer verletzten Frau, Maria Kohn, kniet. Für Jasmin Löwe ist der Fall klar: Sie glaubt, den lang gesuchten Parkhausräuber auf frischer Tat ertappt zu haben. Leider kann der Mann mit einem gestohlenen Wagen fliehen. Während Delbrück sich in der Wache mit den Folgen eines Brandanschlags durch Hooligans herumschlagen muss, sucht die Kripo nun - unterstützt durch Löwe und Van Eck - in Garagen und Auto-Werkstätten nach dem gestohlenen Wagen, in der Hoffnung, so endlich auch den Parkhausräuber zu finden. Doch Piet Krüger, der Autodieb, hat mit dem Attentat auf die Frau nichts zu tun. Im Gegenteil: Er hat den wirklichen Täter sogar vertrieben und dabei als Einziger auch sein Gesicht gesehen. Trotzdem wird jetzt überall nach Piet gefahndet. Verzweifelt fragt er sich, ob er der Polizei die Wahrheit sagen soll, obwohl er dann trotzdem als Autodieb verhaftet werden würde. Der wirkliche Verbrecher ist Holger Kohn - der Ehemann der Verletzten, die im Parkhaus überfallen und dann von Löwe gefunden wurde. Holger Kohn wollte seine Frau umbringen und die Tat dann dem Parkhausräuber in die Schuhe schieben. Geschickt sucht der gut aussehende und charmante Mann nun die Nähe zu Löwe. Über sie möchte er herausfinden, wie weit die Polizei bei der Suche nach Piet ist - dem einzigen Mann, der ihn als Täter entlarven könnte. Als die Polizei herausfindet, dass Piet auf einem Schrottplatz arbeitet, ist Holger zuerst bei ihm. Erst im allerletzten Moment kann die Kripo verhindern, dass Holger Piet erschießt. Löwe ist fassungslos, als sie erkennt, dass Holger nur mit ihr gespielt hat.
155. Die Prophezeihung
156. Volles Risiko
28.09.2000
Die 15-jährige Jana und der 17-jährige Claudio werden bei einem Diebstahl in einem Supermarkt ertappt. Bei ihrer chaotischen Flucht überfahren sie einen Polizeibeamten und verletzen ihn lebensgefährlich. Eine Großfahndung nach den vermeintlich kriminellen Flüchtigen wird eingeleitet. Während der 17-jährige Claudio gefasst und zur Wache gebracht wird, kann seine Freundin entkommen. In einer gefährlichen Aktion versucht Jana, ihren Freund zu befreien. Sie fährt vor der Wache vor, kippt Benzin im Inneren des Lieferwagens aus und droht, sich in die Luft zu sprengen, falls die Beamten ihren Freund nicht freilassen. Der neue Polizeimeister Gerlach riskiert sein Leben, indem er zu Jana in den Wagen steigt, um mit ihr zu reden. Jung und van Eck kümmern sich währenddessen um einen mediensüchtigen Freeclimber, der in waghalsigen Manövern Kölner Hochhäuser erklimmt und sich damit in Lebensgefahr bringt.
157. Die Hure Babylon
02.12.1999
Millenniumfieber auf der "Wache": Eine ganz spezielle Folge der beliebten RTL-Krimiserie, angesiedelt im Jahre 1899. Schon damals gab es böse Verbrecher, welche die Straßen Kölns unsicher machten. Doch es gab auch schon damals die tapferen Polizisten von der "Wache", die den Bösewichten bei ihrem Tun Einhalt geboten. Ganz besonders eine Serie von grausamen Dirnenmorden macht den Gesetzeshütern der Kaiserzeit zu Beginn des neuen Jahrhunderts zu schaffen. Mit Geschick und Einfallsreichtum gelingt es ihnen jedoch, den Fall zu lösen.
158. Golden Delicious
03.10.2000
Das Personalkarussell dreht sich weiter. Während Panitz sich sehr darüber ärgert, dass Stone mehr mit seinen Umzugsvorbereitungen in die Vereinigten Staaten als mit den Ermittlungen in einem Drogenfall beschäftigt ist, erregt die Attraktivität der neuen Kollegin Katharina Richter insbesondere bei van Eck große Aufmerksamkeit. Als auf dem Gemüsegroßmarkt eine mutmaßlich vergiftete Apfellieferung beschlagnahmt wird und zwei Händler deswegen harsch aneinander geraten, ermittelt van Eck gemeinsam mit Richter. Doch van Ecks Überraschung könnte nicht größer sein, als sich einer der Kontrahenten als Richters Vater entpuppt. Karl, der Sohn des anderen Kontrahenten, ist ein sehr guter Freund von Richter. Doch wie sich herausstellt, ist Karl ein falscher Freund. Denn er war es, der die Obstlieferungen seines Vaters als Tarnung für seine Drogendeals benutzte. Richter und van Eck werden von Karl in einen Kühlraum gesperrt und fürchten um ihr Leben ... .
159. Verirrte Liebe
12.10.2000
Auf dem Reiterhof von Helga von der Lage wird ihr Lieblingspferd Excalibur brutal von einem Pferdeschlächter erstochen. Helga von der Lage ist außer sich, nicht zuletzt, weil sie ahnt, wer der Täter ist. Schon mehrmals hat sie auf die Belästigung eines hartnäckigen Verehrers namens Diethelm Tessloff hingewiesen, aber bei der Polizei hat sich niemand wirklich darum gekümmert. Die Spuren ergeben, dass zum Zeitpunkt des Anschlages noch zwei weitere Personen im Stall gewesen sein müssen, die die Tat bezeugen könnten. Kaiser ermittelt gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin Reneé Engels: Sie suchen den Fensterputzer Tessloff auf und befragen ihn nach seinem Alibi. Er war zur Tatzeitpunkt alleine zu Hause. Erstaunt hören die Beamten, das Tessloff schon seit längerem Helga von der Lage liebt und ihr daher auch keinen Schaden zufügen würde. Er ist sich sicher, das auch sie dieselben Gefühle für ihn hegt, dies aber nicht aussprechen kann. Weder Kaiser noch Engels können ihm etwas nachweisen, aber das Gefühl, das mit Tessloff etwas nicht stimmt, verstärkt sich. In der Stadt werden zum selben Zeitpunkt zwei jugendliche Herumtreiber bei einem Handtaschenraub aufgegriffen. Reneé Engels kann eine Verbindung zu dem Verbrechen im Reitstall ziehen. Es sind die gleichen Personen, die die Nacht zuvor im Reitstall verbracht haben. Bevor es jedoch zu einer Gegenüberstellung mit Diethelm Tessloff kommt, werden die Beamten erneut auf den Reiterhof gerufen. Tessloff steht Helga von der Lage gegenüber. Er will ihr sein Beileid zum Tod des Pferdes aussprechen und hat zu diesem Zweck einen Kranz mit Schleife in der Hand. Kaiser kombiniert blitzschnell. Sowohl des Kranzes, als auch der Schleife bedarf es einiger Tage Vorbereitung. Tessloff hat das Verbrechen also schon länger geplant. Bevor Kaiser reagieren kann, schlägt Tessloff sie nieder und flüchtet mit Helga von der Lage als Geisel in das Reiterstübchen. Dort gesteht er ihr erneut seine Liebe. Excalibur hätte nur zwischen ihnen gestanden, aber das sei ja jetzt vorbei. Mit Hilfe von Janosch, dem Stallburschen, gelingt es Löwe und Gerlach, über eine Hintertür ins Reiterstübchen zu gelangen und Tessloff zu überwältigen. Auf der Wache nehmen die Beamten Abschied von ihrer Kollegin Heike Jung. Heike hat sich entschieden, eine Ausbildung als Logopädin zu beginnen, da sie der emotionalen Belastung des Polizeidienstes auf Dauer nicht gewachsen ist.
160. Babystress
19.10.2000
Die gemütskranke Eva Baski entführt ein Baby aus einem Krankenhaus. Schelling leitet eine Ringfahndung ein, Nina Kaiser und Reneé Engels übernehmen die Ermittlungen am Tatort. Sie erfahren, dass das Baby an einer lebensbedrohlichen Nierenfunktionsstörung leidet. Wenn es nicht binne zwölf Stunden gefunden wird, wird es sterben. Nina ist sehr von dem Fall berührt, weil sie vor Jahren selbst ihr Kind verloren hat. Ihr kommt schließlich der Gedanke, dass die Täterin eine Person sein könnte, deren Kind vor kurzem gestorben ist. Damit gelangt sie auf die Spur von Eva Baski. Außerdem veranlasst sie, dass über die Medien den Entführern klar gemacht wird, dass das Baby in Lebensgefahr schwebt. Dadurch erfährt Jens Baski, der Ehemann der Entführerin, dass seine Frau nicht - wie sie ihm weisgemacht hatte - neuerdings als Babysitterin arbeitet. Als er sie deswegen zur Rede stellt, schlägt sie ihn brutal nieder und ergreift die Flucht. Etwas später treffen Nina und Reneé im Haus der Baskis ein. Sie finden den bewusstlosen Mann, aber keine Spur von Eva und dem Kind, dem es mittlerweile immer schlechter geht. Jasmin Löwe und Gerlach sind derweil auf der Suche nach einem Kampfhund und seinem ebenso "tollwütigen" Besitzer. Gerlach versucht, Löwe zur Umkehr zu bewegen, da er panische Angst vor Hunden hat.
161. Zirkusluft
26.10.2000
Während einer Zirkusvorstellung wurden die gesamten Wochenendeinnahmen aus dem Wohnwagen des Direktors Hartmann gestohlen. Nina Kaiser und Reneé Engels befragen die Zirkusangestellten. Bei den Ermittlungen werden die schon länger schwelenden Differenzen zwischen den beiden Kolleginnen deutlich. Engels stößt zunächst mit ihrer toughen Art bei den Artisten auf Widerstand. Doch bald findet sie in dem dubiosen Messerwerfer Miro einen Verbündeten. Er belastet Janko, den guten Geist und Clown der Truppe schwer. Für die kompromisslose Engels gibt es keinen Zweifel, in Janko den Schuldigen gefunden zu haben, da er sich zum Tathergang in etliche Widersprüche verwickelt und Delbrück zudem auch noch eine Menge Bargeld bei ihm findet, zu deren Herkunft der Clown keinerlei Angaben machen will. Kaiser ermittelt gegen den Widerstand ihrer Kollegin weiter im Zirkusmilieu und findet mit ihrer einfühlsamen Art letztlich den Schuldigen. Polizeikommissar Delbrück wird von dem beschlagnahmten Geldin große Versuchung geführt, da er horrende Wettschulden begleichen muss. Engels hat zwar den Fall verloren, doch Delbrück für sich gewonnen, mit dem sie fortan ein Geheimnis teilt.
162. Henkersmahlzeit
02.11.2000
Engels, Richter und Gerlach haben ihre Kollegen von der Wache ins Kölner Spitzenrestaurant "Amsel" eingeladen, um ihren Einstand zu feiern. Während sich die Beamten amüsieren, sackt plötzlich am Nebentisch eine Frau unter furchtbaren Krämpfen zusammen und ist Sekunden später tot. Es ist Beate Kress, eine prominente Kölner Restaurantkritikerin. Wie sich herausstellt, wurde Beate Kress mit Zyankali umgebracht. Überaus ehrgeizig macht sich Engels daran, zusammen mit Kriminaloberkommissar Panitz den Fall aufzuklären. Engels will sich mit aller Macht gegenüber ihrer Vorgesetzten Nina Kaiser profilieren. Aber die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Die beiden Köche der "Amsel" bestreiten entschieden, etwas mit dem Tod der Kress zu tun zu haben. Und tatsächlich scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass sie ausgerechnet in ihrem eigenen Restaurant einen Mord begangen haben. Bald wird klar, dass Beate Kress nicht nur die bekannteste, sondern auch die meist gehasste Restaurantkritikerin der Stadt war. Mit ihrer schneidenden Polemik hatte sie schon manchen Koch in den Ruin getrieben und sich so eine stattliche Anzahl von Feinden gemacht. In welches Restaurant die Ermittler auch kommen, überall treffen sie auf Köche, die sich über den Tod der Kress freuen - und selbstverständlich ein Alibi für die Tatzeit haben. Unterdessen sind van Eck und Richter als Fahrradstreife unterwegs und fahnden nach einem ominösen Handtaschenräuber, der die Kölner Stadtparks unsicher macht. Auf der "Wache" kämpft Polizeimeister Gerlach unterdessen mit einem ganz anderen Problem: Wie kann er seine Kollegen davon überzeugen, dass er kein Muttersöhnchen ist, das sich Zuhause immer nur bekochen lässt? Er holt sich entscheidende Tipps von den Untersuchungshäftlingen ...
163. Kinderdeal
09.11.2000
Der 10-jährige Rudi, der seit dem Tod seiner Eltern in einem Kinderheim lebt, hat nur einen Wunsch: adoptiert zu werden, um endlich wieder in einer richtigen Familie leben zu können. Rudi wird unfreiwillig Zeuge einer heimlichen Geldübergabe an Heimleiter Schlesser. Der Pädagoge vermittelt kaltblütig illegale Adoptionen und lässt sich dafür von adoptionswilligen Eltern bezahlen. Er entdeckt Rudi und setzt ihn unter Druck. Daraufhin ergreift Rudi die Flucht. Er will sich mit seinem Freund Andy und dessen 19-jährigem Bruder nach Spanien durchschlagen. Das nötige Geld soll durch einem Überfall auf einen Juwelier beschafft werden. Da tauchen die Beamten von der Wache auf. Es kommt zur Geiselnahme, die von Kaiser unblutig beendet wird. Doch der SEK-Einsatzleiter wirft ihr vor, die Dienstvorschriften verletzt und das Leben der Geisel leichtfertig aufs Spiel gesetzt zu haben. Er schaltet den Oberrat ein. Kaiser droht ein Dienstaufsichtsverfahren. Rudi, der Vertrauen zu Kaiser gefasst hat, wird von den Beamten zurück ins Heim gebracht. Er flieht und taucht in der Wache auf. Er berichtet Kaiser von den illegalen Aktivitäten des Heimleiters. Die Kripobeamtin glaubt ihm, aber damit steht sie allein auf weiter Flur. Denn der eloquente Heimleiter Schlesser weiß sich clever ins rechte Licht zu rücken und schreibt die Anschuldigungen Rudis überspitztem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu. Er nimmt den Jungen mit zurück ins Heim. Als Rudi einige Stunden später wieder in der Wache auftaucht, trägt er Prügelspuren am ganzen Körper. Doch noch immer ist Kaiser die einzige, die ihm glaubt. Als Schlesser in der Wache erscheint, flieht Rudi erneut. Der wütende Heimleiter bezichtigt Kaiser der Fluchthilfe. Keiner der Kollegen steht zu der Kripobeamtin, Kaiser scheint jetzt völlig isoliert. Nur Gerlach will ihr helfen. Er bittet Schelling, gegen Schlesser ermitteln zu dürfen. Tatsächlich gelingt es ihm und Löwe, eine illegal vermittelte Adoption des Heimleiters aufzudecken. Schlesser wird festgenommen. Schelling kann erreichen, dass das Verfahren gegen Kaiser eingestellt wird. Aber wo ist Rudi? Die Fahndung nach ihm ist erfolglos geblieben. Frustriert fährt Kaiser, die den Jungen auf eigene Faust gesucht hat, nach Hause. Da klingelt es an der Tür.
164. Fracht aus Odessa
16.11.2000
Die Stimmung ist angespannt, als das Binnenfrachtschiff "MS Gudrun" nach langer Fahrt vom Schwarzen Meer im Kölner Rheinhafen vor Anker geht. Gudrun Leibniz, Eigentümerin und Kapitänin des Schiffs, ist zutiefst misstrauisch gegenüber der jungen attraktiven Frau, die ihr Sohn Robert aus Odessa mitgebracht hat. Und Robert, der mit dreißig Jahren noch immer im Schatten seiner dominanten Mutter steht, ist zu schwach, um seine Irina vor seiner Mutter in Schutz zu nehmen. Dabei ist nicht einmal sicher, ob Irina Robert wirklich liebt: Im nächtlichen Hafen kommt es zu einer Szene zwischen Irina und dem russischen Maschinisten Lew, der wie ein Streit unter Liebenden wirkt. Am nächsten Tag wird Lews Leiche im Rhein gefunden. Panitz und die ehrgeizige Engels übernehmen den Fall. Schon bald deutet vieles darauf hin, dass Irina die Mörderin gewesen ist. Auch Gudrun Leibniz belastet die Ukrainerin schwer: Sie glaubt, dass Irina ihrem Sohn nur deshalb die große Liebe vorspielt, um ihn heiraten und in Deutschland bleiben zu können. Der eifersüchtige Maschinist hätte Irinas Pläne gefährden können. Nur Löwe scheint an die Unschuld der sympathischen Ukrainerin zu glauben und legt sich deshalb mit Engels an. Doch richtig Stress bekommt Löwe auf der Wache, als Irina in einem unbewachten Moment flieht. Während die Spurensicherung auf der "MS Gudrun" weiterhin nach dem Tatwerkzeug sucht, beginnt nun die Fahndung nach Irina. Doch die sucht ausgerechnet bei Löwe Unterschlupf. Löwe weiß, dass sie die erschöpfte Irina unmöglich länger in ihrer Wohnung behalten kann. Aber als sie wenige Stunden später mit der Ukrainerin in der Wache erscheint, scheint ein Disziplinarverfahren für Löwe schon unabwendbar. Doch einer hat sich von Löwes Zweifeln anstecken lassen und weitergeforscht: Panitz. Im Leichenschauhaus findet er schließlich bei Lews Leiche ein Indiz, das Irina entlastet. Damit rücken Gudrun und ihr Sohn erneut ins Visier der Kripo: Tatsächlich war es Robert, der Lew im Affekt umbrachte, weil er fürchtete, seine erste richtige Freundin an einen anderen zu verlieren. Gudrun weiß, dass ihr Sohn im Gefängnis landet, wenn sie nicht vor der Spurensicherung das Tatwerkzeug findet, das im riesigen Laderaum der "MS Gudrun" inmitten der Kohleberge verloren gegangen ist. Als Richter und Gerlach im Hotel auftauchen, um die beiden Verdächtigen abzuholen, ist Gudrun schon weg. Während einer Verfolgungsjagd zum Hafen und auf dem fahrenden Schiff gerät Richter in Lebensgefahr, denn Gudrun ist bereit, das Schiff gegen einen Brückenpfeiler laufen zu lassen, um das Tatwerkzeug gemeinsam mit der "MS Gudrun" im Rhein zu versenken. Nur Van Ecks Einsatz ist es zu verdanken, dass es nicht zur Katastrophe auf dem Rhein kommt. Als Gudrun zur Wache gebracht wird, hat Robert seine Tat inzwischen gestanden.
165. Außer Kontrolle
23.11.2000
Bernie und Sandra, zwei Teenager, kommen nach Köln, um Karten für ein Rockkonzert zu kaufen. Ihr Ausflug endet jedoch nicht so, wie gedacht. Im Rheinpark werden die beiden von zwei maskierten Jugendlichen auf Skateboards niedergeschlagen und ausgeraubt. Sandra, Bernies Schwester, ist schwer verletzt und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Alles sieht nach einem Routinefall für die "Wache" aus. Bernie macht seine Aussage, aber er glaubt nicht an die Unterstützung der Polizei. Er will sich rächen und sein Geld zurück und macht sich alleine auf die Suche nach den Tätern. Bernie teilt Sandra seine Rachepläne im Krankenhaus mit. Bernie hat sogar eine Pistole, von der Van Eck erfährt, als er Sandra im Krankenhaus befragt. Schelling sieht sich gezwungen, Bernie oder die Täter möglichst rasch zu finden, bevor Bernie eine Dummheit begeht und der Fall außer Kontrolle gerät. Er beauftragt den sportlichen Van Eck und den biederen Gerlach, in der Skaterszene nach Bernie und den Tätern zu suchen. Im Rheinpark stoßen Van Eck und Gerlach auf ein Opfer von Bernie. Bernie hat Jens niedergeschlagen, in der falschen Annahme, Jens gehöre zu den Tätern. Bernie ist van Eck und Gerlach immer einen Schritt voraus. Die beiden sind frustriert. Die Szene ist unübersichtlich, und die Uhr tickt. Wo ist Bernie? Auch der Hinweis auf einen Skateboardladen bringt zunächst nichts. Am nächsten Tag kann Bernie endlich die Täter, Mark und Chris, in einer Skateboardhalle stellen. Dem sadistischen Chris gelingt es aber, den Spieß umzudrehen. Bernie gerät in Lebensgefahr. Er findet sich gefesselt auf einem Schanzentisch in der Halle wieder. Inzwischen hat der gründliche und pedantische Gerlach etwas über die Täter herausbekommen ...
166. Touch Down
30.11.2000
In der Umkleidekabine der "Cologne Crocodiles" wird der American Footballspieler Rosen vor dem Spind seines Kollegen niedergeschlagen. Anschließend wird der Raum in Brand gesetzt. Zur gleichen Zeit erfährt der Spieler Brooks von der Polizei, dass sich seine Freundin umgebracht hat. Engels und Panitz stehen vor einem Rätsel. Sie merken bald, dass innerhalb der Mannschaft Unstimmigkeit unter den Spielern herrscht. Besonders Brigman, der Quaterback, ist unbeliebt, da er sich nach Aussagen von Rosen schon des öfteren an die Frauen der Kollegen rangemacht hat. Im Lauf der Ermittlungen erkennen die Beamten, dass der Anschlag nicht wie vermutet Rosen, sondern Brigman gegolten haben muss. Der Tatverdacht fällt auf Brooks, dessen Freundin von Brigman geschwängert wurde. Ausgerechnet das Heimspiel der "Cologne Crocodiles" wählt Brooks aus, um sich an dem Spieler Nr. 10 zu rächen. In Brigmans Helm hat er eine Sprengladung versteckt. Werden Kaiser, Engels und Panitz den Spieler rechtzeitig warnen können?
167. Brillant
14.12.2000
Ein Mann wird leblos in einem PKW-Kombi in einer Autowaschanlage gefunden. Er hat einen Herzinfarkt erlitten. Der komatöse Unbekannte wird ins Krankenhaus auf die Intensivstation eingeliefert. Die Kripobeamten der "Wache" identifizieren den Mann als den 'Großen Piccolino', einen Weißclown aus Südafrika, der an einem Kölner Variété gastieren sollte. Ein Unbekannter versucht mit einem bewaffneten Überfall das Künstlergepäck des Clowns zu entwenden. Der Überfall kann vereitelt werden. Doch warum jemand mit Gewalt in den Besitz des Clownsgepäck kommen will, bleibt den Polizisten ein Rätsel, bis sie entdecken, dass die Kostüme statt mit Strass mit echten Diamanten verziert sind. So kommen sie einem groß angelegten Diamantenschmuggel auf die Spur.
168. Um jeden Preis
21.12.2000
Kurz vor einem wichtigen Pferderennen geht das favorisierte Tier beim Training durch und rennt auf der Bundesstraße in ein Auto. Der Fahrer wird schwer verletzt, der Beifahrer ist sofort tot. Dem Jockey, dem Pferdehalter Lipska und der Besitzerin des Gutshofs, Antonia Reede, ist keine Schuld nachzuweisen. Ein Fall für die Versicherung. Doch Uli Panitz begegnet durch diesen Fall seiner alten Liebe Antonia wieder. Verliebt wie am ersten Tag will er sie sobald wie möglich wieder sehen. Daher versucht Uli seiner Vorgesetzten Reneé Engels klar zu machen, dass hinter der Geschichte mit dem Pferd mehr als ein Unfall steckt und er auf dem Gutshof ermitteln müsste. Doch Ulis Verdacht, nur als Ausrede für Engels erdacht, verwandelt sich plötzlich in Realität. Jemand versucht, das Pferderennen zu manipulieren...
169. Einsames Verlangen
04.01.2001
Zur weltbekannten Musikmesse "PopKomm" in Köln haben sich viele Stars eingefunden. Auch der Popstar und Teenieschwarm Ben Reinhardt ist in einem Kölner Luxushotel abgestiegen, wo schon eine große Fangemeinde auf ihn wartet. Unter ihnen ist auch Bianca, der es gelingt, ins Hotel zu kommen und dort auf Ben zu warten. Aus ihrem Versteck heraus sieht Bianca wie Ben seine Begleiterin im Streit schlägt. Das Mädchen stürzt und verunglückt dabei tödlich. Bianca nutzt dieses Wissen, um Ben zu erpressen. Sie lockt ihn in ihre Wohnung und gesteht ihm ihre Liebe. Als Ben Bianca abweist, schlägt sie ihn nieder und fesselt ihn an ihr Bett. Katharina Richter, die Bianca ihre verlorene Handtasche bringen will, entdeckt den gefesselten Ben, wird jedoch von Bianca niedergestochen....
170. Die dunkle Seite
26.04.2001
Der seit langem gesuchte Serienmörder Günther von Herrmans gibt den Beamten der Wache selbst den entscheidenden Hinweis zu seiner Festnahme. Der brutale Killer gibt sich bei der Verhaftung lammfromm, doch weitere Hinweise über seine grausame Taten lässt er sich von den Beamten nur in einem nervenzehrenden Psychoverhör entlocken, dass Kaiser und Schelling an den Rande des Zusammenbruchs treibt...
171. Kaiser, König, Krieg

Staffel 8
172. Mitten ins Herz
11.01.2001
Auf der Hochzeitsfeier von Brigitte und Christian Novak erscheint ein ungebetener Gast: Paul Esser fordert von dem Bräutigam die Begleichung alter Schulden. Als Christian sich weigert auf die Forderungen Novaks einzugehen, entführt dieser die Braut. Entgegen aller Warnungen schaltet Christians Schwiegervater die Beamten von der Wache ein. Ein tödlicher Fehler, wie sich sehr bald herausstellt...
173. Abrechnung
18.01.2001
Dem Wache-Kollegen Gerlach begegnet bei eine Verkehrskontrolle der gefährliche Terrorist Dieter Pohlmann, doch zunächst kann er das bekannte Gesicht nicht einordnen und lässt ihn wieder laufen. Gerlachs Kollegen verspotten ihn auf der Wache, denn Pohlmann wird seit Jahren für tot gehalten. Doch als Pohlmanns erstes Opfer ermordet aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse, und wieder ist es Gerlach, der mit Pohl hautnah zusammentrifft.
174. Spiel mit dem Feuer
25.01.2001
Ein vermeintlicher Routinefall für die Kollegen der Wache entpuppt sich als Mord aus Eifersucht: Vater und Sohn haben gemeinsam den Geliebten der Ehefrau umgebracht, die wiederum nun Rache für ihre zerstörte Liebe nimmt.
175. Phantom
01.02.2001
Kriminaloberkommissar Uli Panitz entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Ein unbekannter Erpresser fordert von Panitz 100.000 Mark als Schadensersatz und wirft ihm Korruption vor. Panitz und dessen Kollegen sind ratlos und stimmen der Geldübergabe zu. Doch der Erpresser zeigt sich äußerst schießwütig...
176. Mörderischer Verrat
08.02.2001
Kommissarin Engels ist geschockt, als bei den Ermittlungen in einem Mordfall auch der Name ihres neuen Geliebten, Freiherr von Scharnow fällt. Offensichtlich steckt Engels adeliger Freund mit Betrügern unter einer Decke, die auch vor Mord nicht zurückschrecken...
177. Die Novizin
15.02.2001
Wache-Polizistin Richter zieht es in ein strenges Nonnenkloster, um dort das Leben der Äbtissin zu schützen und eine Reihe von Sabotageakten aufzuklären. Kollege Gerlach klärt derweil durch eine neue kriminalistische Methode einen Diebstahl auf.
178. Schmutzige Affäre
06.09.2001
Im Eroscenter wird die 15-jährige Angelika Blasic ermordet aufgefunden. Die Beamten der Wache nehmen die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass die Tote ein drogenabhängiges Streetkid war. Wie ist sie ins Eroscenter geraten? Die Spur führt zu der Prostituierten Sunny Borger. Aber die entzieht sich einer Vernehmung durch Flucht. Oberstaatsanwalt Vester, der bei der anstehenden Bürgermeisterwahl kandidiert, verlangt schnelle Ermittlungsergebnisse. Er sieht in dem Fall vor allem die Gelegenheit, sich dem Wählervolk als harter 'Durchgreifer' zu präsentieren, und die von ihm schon lange geforderte Schließung des Eroscenters endlich durchzusetzen. Voraussetzung für die publizistische Ausschlachtung des Falles ist die Präsentation eines Mörders. Und genau den glaubt Vester in Angelikas Freund Mick gefunden zu haben. Vester setzt die ermittelnden Beamten gehörig unter Druck. Aber im Gegensatz zu Engels sind Schelling und Kaiser von der Täterschaft des jungen Fixers nicht überzeugt. Sie glauben Micks Beteuerungen, der Mörder sei ein Kunde von Sunny Borger. Sunny habe Angelika zum heimlichen Anschaffen überredet, um Geld für Drogen zu beschaffen. Existiert der ominöse Kunde wirklich? Gehört ihm das Tatwerkzeug, die am Tatort sichergestellte gelbe Krawatte? Die einzige, die Licht ins Dunkel bringen könnte, ist Sunny Borger. Aber die kann keine Auskunft mehr geben - Passanten finden sie ermordet am Rheinufer. Der Druck des Oberstaatsanwaltes auf die Beamten wächst. Er drängt auf Beendigung der Ermittlungen. Er will Mick in einem spektakulären Indizienprozess des Mordes überführen. Da macht Delbrück eine Entdeckung, der den Fall um 180 Grad dreht und entscheidend zur Überführung des wahren Mörders beiträgt.
179. Gefährliche Freundschaft
13.09.2001
Eigentlich will Polizist Van Eck den Fahrer eines Leichenwagens nur auf sein defektes Bremslicht hinweisen. Doch bevor er dazu kommt, wird er von dem Mann brutal niedergeschlagen. Danach sind Wagen und Fahrer wie vom Erdboden verschluckt. Auf der Wache entsteht eine heftige Diskussion darüber, was wohl hinter dem Anschlag stecken mag. War der Leichenwagen geklaut? Wurde sein Fahrer gesucht? Oder versuchte er gar, ein Mordopfer auf möglichst unauffällige Weise zu entsorgen? Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern der Wache-Crew empfindet Ingo Delbrück kein Mitleid für den verletzten Van Eck, für ihn hat sein Kollege jämmerlich versagt. Diese Haltung sorgt für Unfrieden auf der Wache. Der wird noch verstärkt, als sich Delbrücks alter Bundeswehrkumpel Rainer Pelzer meldet und mit seinem arroganten, militärisch-zackigen Gebaren einen weiteren Keil zwischen ihn und seine Kollegen treibt. Delbrück erkennt dies nicht. Er ist stolz auf seinen Freund und lässt sich von ihm für einen wohltätigen Zweck eine gebrauchte Polizeiuniform abschwatzen. Als kurz darauf ein falscher Polizist einen Bundeswehrtransporter in einen Hinterhalt lockt und bei dem anschließenden Überfall zwei Soldaten erschossen und mehrere Flugabwehrraketen geraubt werden, kommen ihm Bedenken, die Pelzer jedoch sofort zerstreuen kann. Erst ein Zufall öffnet Delbrück die Augen. Zu seinem Entsetzen muss er erkennen, dass Pelzer tief in den internationalen Waffenhandel verstrickt ist. Er überrascht ihn, als er gerade die geraubten Raketen verlädt - in Särge, die ausgerechnet von dem Mann außer Landes gebracht werden sollen, der Van Eck niederschlug. Delbrück stürzt sich auf Pelzer, der die Freundschaft zu ihm so sehr missbrauchte. Es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod, den Delbrück nur heil übersteht, weil ihm Menschen zu Hilfe eilen, denen er sonst misstraut: seine eigenen Kollegen! Der Kampf, den Katharina Richter mit ihrem Vater austrägt, geht zwar nicht um Leben und Tod, sondern dreht sich um dessen Freundin. Nach Meinung der hübschen Polizistin nimmt sie den Vater nach Strich und Faden aus. Ihr Vater will davon nichts wissen, im Gegenteil: Er kündigt an, sie demnächst heiraten zu wollen. Katharina Richter ist entsetzt. Mit Hilfe von Van Eck versucht sie, die Heirat zu verhindern, doch der Schuss geht nach hinten los, und es kommt zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen Vater und Tochter.
180. Schlangennest
20.09.2001
Die bekannte Modedesignerin Sylvia Bocelli wird in ihrer Wohnung erschossen aufgefunden. Die Recherchen konzentrieren sich auf Sylivas Firma. Dort zeigen sich die Mitarbeiter über den gewaltsamen Tod ihrer Chefin geschockt. Es scheint so, dass alle Kollegen Sylvia besonders geschätzt und ihr Talent bewundert haben. Panitz und Berthold, der Sylvia aus Schulzeiten kannte, tappen im Dunkeln - zumal ein Selbstmord nicht in Frage kommt. Auch ergibt die Tatsache, dass Sylvia Kokain genommen hat, keinen weiteren Aufschluss über den Fall. Bei einer erneuten Befragung in der Modefirma stellt sich bald heraus, dass die engsten Mitarbeiter von Bocelli nicht besonders gut auf ihre Chefin zu sprechen sind. Thomas Kramm, Sales-Manager, hat sein ganzes Kapital in die Firma investiert, erhält jedoch nur ein paar Prozent vom Erlös. Stefan Hehne, der Modefotograf, wurde durch einen Exklusivvertrag an die Firma gebunden, und der Designer Eric Diem ist eigentlich der kreative Kopf des Ladens. Mit ihm hat die Assistentin Claudia Martens ein Verhältnis. Eric Diem kann von Panitz und Berthold noch nicht vernommen werden, da er in Paris ist. Die Nachricht von Sylvias Tod scheint er gelassen hinzunehmen. Er entscheidet trotzdem, die Kollektion fertig zu stellen. Nachts wird ein Sabotageakt auf die Kollektion verübt. Am nächsten Tag warten Panitz und Berthold in der Firma auf Eric Diem, der von Claudia vom Flughafen abgeholt werden soll. Die Beamten finden bei der Durchsuchung von Claudias Schreibtisch ein Aktfoto von Eric mit Syliva in eindeutiger Pose. Stefan gesteht, dass er Claudia das Foto absichtlich zugesteckt hat. Schnell wird den Beamten klar, dass Claudia Syliva aus Eifersucht umgebracht haben muss. Auf dem Weg zum Flughafen sehen sie, wie Claudia Eric auf einer Waldlichtung zur Rede stellen will. Doch die Beamten kommen zu spät. Claudia, die nicht auf Erics Liebe hoffen kann, erschießt ihn.
181. Endstation
27.09.2001
Während der Reinigungsarbeiten in einem Chemietank zieht sich ein Arbeiter, der nur unzureichende Schutzkleidung trägt, schwerste Verätzungen der Atemwege zu. Statt den Mann ins Krankenhaus zu bringen, fordert der Chef der Reinigungsfirma 'Chemo-Clean' einen seiner Mitarbeiter auf, den schwer Verletzten kurzerhand aus der Welt zu schaffen. Unterdessen stoßen Delbrück und Richter per Zufall auf einen LKW, der illegale Einwanderer auf der Ladefläche versteckt hat. Gerade als sich die Kollegen der Kripo mit der Sache befassen wollen, erreicht sie ein Hilfeersuchen der Duisburger Polizei. Dort hat man unter der Ladung eines Frachtkahns einen Toten entdeckt, der allerdings schon in Köln an Bord des Schiffes gelangt sein muss. Während sich die Kollegen der Kripo auf den Toten aus dem Frachtkahn konzentrieren, übernehmen die Schutzpolizisten den Fall mit den illegalen Einwanderern. Der Tote aus dem Frachtkahn stellt die Kollegen der Kripo jedoch vor zahlreiche Probleme. Bei ihren umfangreichen Ermittlungen stoßen sie schließlich auf einen Hinweis, der den Schluss nahe legt, dass es sich bei dem Toten um einen illegal eingereisten Osteuropäer handelt. Vieles spricht letztlich dafür, dass der Mann in einem Kesselwagen der Bahn, in dem normalerweise Chemikalien transportiert werden, nach Köln gelangt ist. Letztlich sind Engels und ihre Kollegen davon überzeugt, dass sie es, wie ihre Kollegen von der Schutzpolizei, mit einer skrupellosen Schlepperbande zu tun haben, die einen raffinierten, aber auch höchst gefährlichen Weg gefunden haben, die Menschen ins Land zu schleusen. Delbrück, der die Federführung in diesem Fall übernommen hat, sowie seinen Kollegen gelingt es zwar den Fahrer des LKW festzunehmen, doch schon bald stellt sich heraus, dass der Mann nur ein kleines Licht ist und sie über ihn nicht an die ausgesprochen umsichtig operierenden Hintermänner herankommen. Zu allem Übel lässt Gerlach dann auch noch einen der festgenommenen, illegalen Einwanderer bei einer Fahrt ins Krankenhaus entkommen. Der Mann taucht dann kurz darauf, auf der Suche nach seinem Bruder, bei 'Chemo-Clean' auf und bringt sich damit, ohne es zu ahnen, in tödliche Gefahr. Die Stimmung auf der Wache ist inzwischen auf dem Nullpunkt angelangt - denn sowohl die Kripo-Beamten, als auch die Kollegen der Schutzpolizei treten scheinbar auf der Stelle. Auch die zwischenzeitlich aufkommende Vermutung, dass die beiden Fälle zusammengehören, scheint sich nicht zu bestätigen. Doch eine von Delbrück gemachte Entdeckung bringt wieder Bewegung in die beiden Fälle. Der findet nämlich heraus, dass der entflohene illegale Einwanderer der Bruder des Toten aus dem Frachtkahn ist. Offenbar sollte der, wie sein ermordeter Bruder, als billige Arbeitskraft bei 'Chemo-Clean' landen und für riskante Arbeiten eingesetzt werden. In einem atemberaubenden Showdown gelingt es den Beamten der Wache den illegalen Einwanderer vor dem sicheren Tod zu retten und den skrupellosen Gangstern das Handwerk zu legen.
182. Hundeleben
04.10.2001
Im Anschluss an eine private Feier hetzt ein junger Mann, Heiner Reimers, seinen Kampfhund auf seine Ex-Freundin. Die Beamten der Brauerstraße, darunter die neue Kollegin und Hundeführerin Carmen Dewitz und ihr Rottweiler Ari, machen sich auf die Suche nach dem flüchtigen Täter und seinem Hund. Zunächst ohne Erfolg Im Krankenhaus sitzt derweil Peter Krenz, der fassungslose Freund des im Gesicht grausam entstellten Opfers, und sinnt auf Rache. Zusammen mit seinem Kumpel Gert Stolz staunt er nicht schlecht, als er im Flur vor dem Krankenzimmer plötzlich auf Reimers - allerdings ohne Hund - trifft. Wütend versuchen die beiden, ihn sich zu schnappen, doch Reimers kann entkommen. Später taucht der schmächtige Mann auf der Wache auf und erklärt den überraschten Kollegen verzweifelt, was wirklich in der Nacht passiert ist: Alles war ein Unfall! Reimers behauptet, die Kontrolle über seinen Hund verloren zu haben. Er habe seiner Ex-Freundin nichts antun wollen. Die Beamten erfahren entsetzt, dass der Kampfhund Reimers' im Anschluss an die blutige Tat entlaufen ist und höchstwahrscheinlich irgendwo im Stadtwald herumirrt. Bei der anschließenden Großfahndung wird die Schutzpolizei der Brauerstraße auch von anderen Inspektionen unterstützt. Während Reimers Delbrück und Gerlach bei ihrer Suche begleitet, gehen Van Eck und Dewitz zusammen mit Ari auf Suche - und finden den Kampfhund. Tatsächlich ist das Tier völlig durcheinander, freundet sich überraschenderweise zwar sofort mit Ari an, greift dann aber Van Eck an. Ausgerechnet der Hundefreundin Dewitz bleibt nichts anderes übrig, als den Kampfhund zu erschießen. Aus Angst vor einer Strafe nutzt Reimers das Durcheinander. Er setzt sich ab, läuft im Stadtwald aber prompt Krenz und Stolz in die Arme, die auf der Wache Reimers' Aufenthaltsort erfahren haben. Die beiden wollen Reimers für seine Tat bezahlen lassen, bringen ihn auf ein verlassenes Fabrikgelände und schlagen ihn brutal zusammen. Zu Reimers Glück findet die Polizei seinen Aufenthaltsort heraus und kann sein Leben im letzten Moment retten.
183. Entstellt
11.10.2001
Der Chefarzt Dr. Scharnhorst verlässt die Schönheitsklinik, als plötzlich jemand vor seinen Wagen springt. Als Scharnhorst aussteigt, wird er hinterücks angegriffen: Jemand sticht mit einem Messer auf ihn ein. Schwer verletzt geht er zu Boden. Panitz und Engels befragen die Mitarbeiter der Klinik nach dem Tathergang. Aber keiner kann den Beamten einen genauen Hinweis geben. Panitz gelingt es schließlich mit viel Charme, die Assistenzärztin Lissy Leitner zum Reden zu bringen. Dabei erfährt er, dass Scharnhorst in letzter Zeit öfter von der etwas verwirrten Ex-Patientin Marlies Wernitz bedrängt worden ist. Sie warf dem Chirurgen vor, sie entstellt zu haben. Es war schon zu einigen unangenehmen Auftritten mit ihr in der Klinik gekommen. Scharnhorst hatte das aber immer unter der Decke halten wollen, um seinen Ruf nicht zu schädigen. Zur gleichen Zeit wird Berthold zu einem ganz anderem Problem gerufen. Er muß den uniformierten Kollegen bei einem drohenden Selbstmord zu Hilfe kommen. Eine junge Frau will sich von einem Baukran stürzen. Berthold hält es für angebracht, sich bei dem Einsatz, der unter Delbrücks 'sensibler' Leitung steht, einzuschalten. Es gelingt ihm, das Vertrauen der Frau zu gewinnen und erfährt, dass sie sich aufgrund ihres entstellten Äußeren umbringen will. Berthold kann sie davon überzeugen, dass sie für ihn durchaus eine attraktive Frau sei, die noch viel Glück im Leben zu erwarten habe. Die Frau erklärt sich schließlich bereit, von ihrem Vorhaben abzulassen, jedoch nur unter der Bedingung, dass Berthold sie nach Hause bringe. Berthold sagt ihr dies erstmal zu, den psychiatrischen Notdienst will er später verständigen. Panitz hat den inzwischen wieder ansprechbaren Dr. Scharnhorst mit der Aussage von Lissy konfrontiert. Der Chirurg gibt nach einigen Ausflüchten zu, Marlies Wernitz als die Angreiferin erkannt zu haben. Als Panitz auf die Wache kommt, erfährt er von den Kollegen, dass Berthold im Augenblick vermutlich mit eben dieser Marlies Wernitz ahnungslos Kaffee trinkt. Wird es Panitz und Engels gelingen, Berthold rechtzeitig außer Gefahr zu bringen?
184. Steinschlag
18.10.2001
Zwei Jugendliche bewerfen von einer Brücke aus die Autos einer Schnellstraße mit faustgroßen Steinen. Jedes Mal, wenn sie einen Wagen treffen und der erschrockene Fahrer ins Schleudern kommt, jubeln sie über den Treffer. Ein Fahrer fährt seinen getroffen Wagen auf den Randstreifen, steigt aus und droht den Jungen auf der Brücke. Als der Autofahrer ein Handy zückt, um die Polizei zu rufen, rennen die Jungen johlend davon. Der Fahrer resigniert, steigt telefonierend in seinen Wagen und fährt weiter. Wenig später nähert sich ein Wagen mit einer Frau. Als er unter der Brücke hindurchfährt knallt ein großer Felsbrocken auf den Kühler. Der Wagen schleudert ein Stück die Böschung hoch, überschlägt sich, rutscht zurück auf die Fahrbahn und bleibt demoliert auf der Seite liegen. Die Fahrerin, Melissa Grünwald-Zeisberg, wird schwer verletzt zum Rettungswagen gebracht. Der Hinweis des Autofahrers bringt die Beamten auf die Spur der beiden Jugendlichen: Jan Moll und Heiko Gebhard werden auf die Wache gebracht. Bei einer Gegenüberstellung identifiziert der Autofahrer die beiden. Aber sie haben ein Alibi und dafür einen verlässlichen Zeugen. Gerade als man die feixenden Steinwerfer ziehen lassen muss, kommt Matthias Zeisberg, der Ehemann des Opfers, auf die Wache. Über die Freilassung der Jugendlichen ist er empört. Er selbst habe dieselben Verbrecher schon einmal angezeigt, weil sie seinem Wagen ebenfalls schon einmal mit Steinen beworfen haben. Panitz und Berthold gehen der Sache noch einmal nach. Sie finden heraus, dass Melissa Grünwald-Zeisberg die Eigentümerin der Druckerei Grünwald ist. Ihr Mann ist nur angestellter Geschäftsführer in der Firma. Die Ermittlungen ergeben, dass vor zwei Wochen Melissa Grünwald-Zeisberg einen Scheidungsanwalt konsultiert hat. Matthias Zeisberg würde bei einer Scheidung nichts von dem Vermögen seiner Frau erhalten. Im Todesfall ist er jedoch als Treuhänder des Vermögens seiner Töchter eingesetzt. Zeisbergs Alibi erweist sich als löcherig, und es stellt sich heraus, dass er einem ehemaligen Angestellten Geld gegeben hat, damit dieser Jan und Heiko nochmal als Steinwerfer identifiziert. Unter dem Druck der Beweise legt Zeisberg ein Geständnis ab.
185. Außer Gefecht
25.10.2001
Nach dem Fechttraining wird der bekannte Architekt Hans-Peter Rickenberg brutal unter der Dusche niedergestochen. Das Kripo-Team um Renée Engels ist sich schnell einig: Nur ein Fechter aus dem Verein kommt als Täter in Frage. Die Ermittlungen und Verhöre bringen nur für einen von ihnen belastendes Material zum Vorschein: Alexander Berthold. Die Rivalität zwischen ihm und Rickenberg war im Verein bestens bekannt. Noch beim letzten Training war es zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Berthold hat scheinbar ein Motiv und kein Alibi. Dann stellt sich auch noch heraus, dass Berthold vor nicht allzu langer Zeit eine Affäre mit der Frau des Opfers hatte. Panitz glaubt trotz der Verdächtigungen weiter an die Unschuld seines Kollegen, selbst als er das Pärchen erneut bei einem Techtelmechtel beobachtet. Doch Engels hat die Nase voll von Bertholds Ausflüchten und falschen Erklärungen. Nach einem heftigen Streit auf der Wache wird Berthold erst einmal außer Gefecht gesetzt: Stubenarrest. Das kann Berthold nicht auf sich sitzen lassen. Während Engels und Panitz eine viel versprechende Spur zu Rickenbergs Sohn verfolgen, ermittelt Berthold auf eigene Faust. Es gelingt ihm, den wahren Täter zu stellen. Doch der zwingt Berthold zu einem Fechtduell ohne Schutzkleidung. Ein dramatischer Zweikampf auf Leben und Tod...
186. Tödliche Illusion
08.11.2001
Im Freizeitpark Phantasialand wird der Mechaniker Dohm tot aufgefunden. Er wurde erschlagen. An seiner Leiche findet man Verletzungsspuren, für die die Kripo der Brauerstraße keine Erklärung findet. Die Recherche der Beamten konzentriert sich auf das Arbeitsumfeld von Dohm. Es stellt sich heraus, dass er nicht besonders beliebt war und es des Öfteren Reibereien zwischen ihm und seinen Kollegen gab. Der Verdacht fällt zuerst auf den Kollegen Reiners, der eine handgreifliche Auseinandersetzung mit Dohm hatte. Aber diese Spur führt in eine Sackgasse. Weitere Ermittlungen ergeben, dass sich die attraktive Bereichsleiterin Martina Lang zum Zeitpunkt des Mordes noch im Park aufgehalten hat. Martina Lang hatte früher ein Verhältnis mit Dohm. Im Verhör gelingt es Panitz und Engels, der nervösen Martina Details zum Tathergang zu entlocken. Martina wurde von Dohm angegriffen. Er wollte sie vergewaltigen, aber Martina konnte sich mit Hilfe eines Bolzenschussgerätes retten. Daher stammen die ungewöhnlichen Verletzungen bei Dohm. Sie schwört Dohm zwar mit dem Gerät verletzt zu haben, aber erschlagen habe sie ihn nicht. Es muss also am besagten Abend noch jemand in dem Park gewesen sein, der die Begegnung von Martina und Dohm beobachtete hat. Eine Spur führt zu Paul Nietsche, einem ehemaligen TÜV-Kontrolleur. Mit Hilfe von Martina stellen Panitz und Engels Nietsche eine Falle. Wird Nietsche hineintappen?
187. Straßenterror
15.11.2001
Nach einem Fußballspiel treten Hooligans einen jungen, gehbehinderten Studenten brutal zusammen. Verzweifelt ruft seine Freundin Anwohner und Passanten um Hilfe, doch alle wenden sich ab und überlassen das Pärchen seinem Schicksal. Der junge Mann wird ins Krankenhaus gebracht. Sein Leben hängt am seidenen Faden. Vergeblich bemühen sich die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers Brauerstraße, Zeugen des Überfalls aufzuspüren. Sie laufen gegen eine Wand aus Angst, Feigheit und mangelnder Zivilcourage. Das bringt vor allem Carmen Dewitz auf die Palme. Mit großem persönlichen Einsatz und Ideenreichtum versucht sie, Hinweise auf die Täter zu bekommen. Dafür fängt sie sich von ihrem Kollegen Ingo Delbrück spöttische Bemerkungen ein. Er hält ihr Engagement für übertrieben und praxisfremd. Ein Kioskbesitzer hat die Tat genau beobachtet und dabei den Anführer des Schlägertrupps erkannt. Als er ein Schweigegeld von ihm fordert, bezahlt er dafür mit seinem Leben. Nun hat es die Polizei nicht mehr nur mit üblen Schlägern, sondern mit skrupellosen Mördern zu tun. Mit Zähigkeit und Unbeirrtheit gelingt es Carmen Dewitz, die Täter immer mehr einzukreisen. Als sie sie schließlich in einem Spielsalon aufspürt, steht sie plötzlich ganz alleine da. Doch sie beweist in dieser kritischen und für sie lebensbedrohlichen Situation, dass sie genau über die Eigenschaft verfügt, die sie bei den Zeugen so bitter vermisst hat: Zivilcourage. So landen die Mörder schließlich im Knast. Doch die schönste Belohnung für Carmen Dewitz ist: Der junge Student wird die Attacken seiner Peiniger überleben.
188. Die Beichte
22.11.2001
Die junge, musikbegabte Verena, die in einer Nachtbar als Sängerin arbeitet, wird auf dem Nachhauseweg in einem Park erstochen. Der Verdacht fällt zunächst auf Fink, einen jungen Mann, der mit der Tatwaffe in der Hand aus dem Park direkt vor ein Auto gelaufen ist und seitdem sein Gedächtnis verloren hat. Engels, die in erster Linie mit ihrem neuen Liebhaber, dem einflussreichen Dr. Helge Schlosshardt, beschäftigt ist, hält Fink für einen Täter, der die Amnesie nur vortäuscht. Doch Panitz und Berthold haben ihre Zweifel. Ein anonymer Anruf eines Mannes, der sich als Priester ausgibt, um Fink schwer zu belasten, führt sie schliesslich auf die richtige Spur. Der Anrufer ist in Wirklichkeit Robert Blum, der Mann von Verenas Klavierlehrerin Magda Blum. Robert Blum, der als strenger Katholik in ständigem Gewissenskonflikt zwischen seinen sexuellen Trieben und seinen Moralvorstellungen war, tötete Verena, weil sie sich gegen seine Annäherungsversuche wehrte. Parallel zu Panitz und Berthold zieht auch Magda Blum die richtigen Schlüsse aus den Aussagen ihres Mannes. Die beiden Kripobeamten kommen gerade noch rechtzeitig, um Magda Blum aus den Fängen ihres Mannes zu befreien und so einen zweiten Mord zu verhindern. Als Finks Rucksack mit seinen Personalien gefunden wird, und er sich als Weltenbummler auf der Durchreise entpuppt, ist klar, dass er unfreiwilliger Zeuge des Verbrechens war, den Blum ans Messer liefern wollte, um seine Haut zu retten. Obwohl Panitz und Berthold den Fall gelöst haben, hat Engels zum Schluss die Dreistigkeit, sich den Erfolg gegenüber Schlosshardt eiskalt auf ihre Fahnen zu schreiben.
189. Streng vertraulich
06.12.2001
Während sich die Kollegen mit einem Trickdieb herumschlagen, der sich darauf spezialisiert hat, Trauerhäuser auszurauben, während die Angehörigen bei der Bestattung sind, soll Engels auf Bitte ihres Geliebten, Staatssekretär Dr. Schlosshardt, einen scheinbar unspektakulären, aber etwas heiklen Fall lösen. Dr. Schlosshardts persönlicher Referent hat Schlosshardts Safe ausgeräumt und vertrauliche Unterlagen gestohlen, die angeblich für den politischen Gegner von erheblicher Brisanz sind. Allerdings ist die Sache angeblich auch für Dr. Schlosshardt nicht ganz unproblematisch und deshalb bittet er Engels, bei ihren Ermittlungen äußerst diskret vorzugehen. Schlosshardt, der aus ganz anderen Gründen hinter den gestohlenen Dokumenten her ist, nutzt auf raffinierte und äußerst perfide Weise Engels Vertrauen und ihre Verliebtheit aus. Während Engels ihre Kripokollegen mit bewusst unvollständigen Angaben bezüglich des genauen Hintergrunds auf den Fall ansetzt, schlagen sich Schelling und seine Leute weiter mit dem 'Totengräber', wie der Trickdieb intern genannt wird, herum. Tatsächlich gelingt es Engels und ihren Kollegen, den Aufenthaltsort von Dr. Schlosshardts Referenten ausfindig zu machen. Als sie den Mann stellen wollen, erleben sie jedoch eine herbe Überraschung. Der Referent ist inzwischen ermordet worden. Engels entdeckt jedoch bei ihm einen Schlüssel, der sie zu einem Schließfach führt, in dem sich die gestohlenen Dokumente befinden, die für ihren Geliebten so wichtig sind. Ohne ihre Kollegen darüber zu informieren, holt sie die Dokumente aus dem Schließfach, um sie Dr. Schlosshardt, wie verabredet, auszuhändigen. Als sie jedoch einen Blick in die Unterlagen wirft, fällt sie aus allen Wolken. Wird ihr doch plötzlich klar, dass Schlosshardt die Schlüsselfigur in einem Parteispendenskandal ist und wahrscheinlich auch den Referenten auf dem Gewissen hat. In ihren Gefühlen tief verletzt, stellt sie Schlosshardt schließlich eine Falle und kann ihn überführen. Während die übrigen Kollegen die Festnahme des Totengräbers feiern, grämt sich Engels alleine in ihrem Büro.
190. Totentanz
13.12.2001
Köln während der Vorbereitungen zum alljährlichen Karneval: Ein angetrunkenes, sonst eher schüchternes Industriellensöhnchen lotst nach einer nächtlichen Feier ein Funkenmariechen in eine der Hallen, in denen der Rosenmontagszug untergestellt ist. Den Schlüssel dazu hat er aus dem Büro seines Vaters entwendet, dem Karnevalsprinzen in spe. Das Mädchen lässt sich jedoch die plumpen Annäherungsversuche nicht gefallen, und bei ihrer Gegenwehr kommt es zu einem Unfall - sie stürzt von einem der Festwagen und bricht sich das Genick. Dirk Stahlmann flieht in Panik - allerdings weiß er nicht, dass er von dem Hausmeister der Anlage beobachtet und auch erkannt wurde. Während die Wache-Beamten die Ermittlungen aufnehmen und Freunde und Bekannte des Opfers vernehmen, setzt sich der Hausmeister mit dem jungen Stahlmann in Verbindung, um von ihn um eine größere Geldsumme zu erpressen. Dessen Vater, ein skrupelloser Erfolgsmensch, hat inzwischen Dirk ein falsches Alibi gegeben und hat auch nicht vor, den Ruf seiner Familie wegen eines Erpressers aufs Spiel zu setzen. Bei der vereinbarten Geldübergabe in den Festhallen haben er und sein widerstrebender Sohn kein Geld dabei, sondern eine geladene Pistole...
191. Taxi, Taxi
20.12.2001
Zwei junge Frauen im Partylook gehen albernd über einen leeren Parkplatz zu ihrem Wagen. Ein Taxi biegt in den Parkplatz ein und setzt sich mit quietschenden Bremsen quer hinter den Wagen der Frauen. Der Fahrer stürzt wütend zu den Frauen. Er will sie am Wegfahren hindern. Die Frauen wehren sich. Beate Körner, die im Begriff war, sich hinters Steuer zu setzen, greift nach ihrem Handy. Doch der Taxifahrer zerrt sie grob aus dem Wagen. Sonja Steiner kommt der Freundin zur Hilfe. Während sie mit dem Mann ringt, ruft sie Beate zu, Hilfe zu holen. Dieser gelingt es, den Wagen zu starten und zu flüchten. Der Taxifahrer zerreißt jedoch unterdessen bereits die Kleider der sich verzweifelt wehrenden Frau und vergewaltigt sie. Auf der anderen Seite des Parks, vor einer kleinen Bankfiliale, herrscht hektischer Betrieb. Polizei und Rettungswagen sind aufgefahren. Ein Taxifahrer ist kurz zuvor von Fahrgästen überfallen worden. Zwei junge Frauen haben ihm seine Tageseinnahmen geraubt, ihm seine Bankkarte entwendet, ihn mit Waffengewalt gezwungen, seine Geheimnummer preiszugeben und sich am Bankautomaten von seinem Konto bedient. Als der überfallene Fahrer versuchte, der bewaffneten der beiden Frauen die Pistole zu entwinden, löste sich ein Schuss. Beate Körner hat nach ihrer Flucht die Polizei alarmiert, die aber leider zu spät kam. Sonja Steiner steht unter zu starkem Schock, um aussagen zu können. Die Freundin berichtet von dem Taxifahrer, hat die Vergewaltigung aber nicht gesehen. Engels kommt dazu und verfügt, dass der Tatort gründlich nach Spuren abgesucht wird. Dewitz und Gerlach bringen Sonja in die Klinik. Die Kripo ermittelt zunächst in zwei getrennten Fällen, obwohl die Verwicklung eines Taxifahrers in beide Fälle eine mögliche Verbindung nahe legt. Dann werden in der Nähe des Parkplatzes Beweisstücke gefunden, die vermuten lassen, dass Sonja und Beate etwas mit dem Banküberfall zu tun gehabt haben könnten. Die Ärzte, die Sonja Steiner untersucht haben, glauben zwar an eine Vergewaltigung, können freiwilligen, aggressiven Sex aber nicht ausschliessen. Diese Schlüsse lassen die Aussagen von Beate und Sonja in anderem Licht erscheinen. Dewitz kann diese Situation so nicht hinnehmen: Sie ermittelt auf eigene Faust und wird fündig. Sie findet die Bankkarte des angeschossenen Taxifahrers, auf der Fingerabdrücke einer einschlägig vorbestraften jungen Frau sind. Damit sind Sonja Steiner und Beate Körner rehabilitiert. Der Kripo gelingt es über eine aufgenommene Funkmeldung in der Taxizentrale, den Vergewaltiger anhand seiner Stimme zu identifizieren und zu verhaften.
192. Quiz Show
27.12.2001
Nicole ist Moderatorin bei einer kleinen Fernsehshow, die sie zusammen mit der Co-Moderatorin Jessica macht. Durch Gerüchte erfährt Nicole, dass Jessica und nicht sie für die Moderation einer Abendshow im Gespräch ist, außerdem soll ihre Konkurrentin auch ein Verhältnis mit ihrem Freund, dem Produzenten Gerry, haben. Aufgebracht stellt Nicole Gerry zur Rede. Wenig später wird Gerry tot aufgefunden, doch für die Beamten der Woche deutet alles auf einen tödlichen Unfall hin. Polizeimeister Todde Gerlach, der zufällig zur gleichen Zeit im Studio weilt wie seine Kollegen, kann jedoch nicht glauben, dass Gerry durch einen Unfall umgekommen ist. Bestärkt wird er darin auch durch einige Äußerungen der Mitarbeiter des Teams, die erzählen, wie unbeliebt Gerry war. Auf der Wache verfolgt man den Unfall nicht weiter, aber Gerlach lässt der Fall nicht los. Nicht zuletzt, um seiner Nachbarin Nicole, die er seit langer Zeit verehrt, zu imponieren, versucht er die Umstände von Gerrys Tod genau zu recherchieren. Immer wieder sucht er Nicole auf, um Hinweise zu bekommen. Schließlich ist Nicole so weit, dass sie sich jede weitere Einmischung in ihre Angelegenheiten verbietet. Gerlach wird von seinen Kollegen aufgefordert, Nicole in Ruhe zu lassen. Erst ein an Gerlach geschicktes Videoband zeigt etwas von dem Streit zwischen Nicole und Gerry. Nicole wird mit dem Band konfrontiert. Schließlich erzählt sie Gerlach, wie sehr sie mit Gerry gestritten hat, wie ungerecht und verlogen er war. Es kam zu Handgreiflichkeiten, Gerry hat Nicole geschlagen. Außer sich vor Wut und Enttäuschung hat Nicole Gerry die Treppe hinuntergestoßen. Nicole wird abgeführt. Gerlach ist von Nicole schwer enttäuscht, hatte er doch ein ganz anderes Bild von ihr. Engels kann das nachfühlen, auch sie wurde schon einmal von einem vermeintlichen Freund hinters Licht geführt.
193. Alte Freunde
03.01.2002
Max Färber, ein Schulfreund von Uli Panitz, wird erpresst. Er bittet Panitz und Berthold, ihn bei der Geldübergabe zu begleiten. Aber dazu kommt es nicht mehr: Färber wird vor den Augen der Beamten ermordet. Färbers bester Freund, Peter Lemm, vertraut den Beamten an, dass Max, der mit Panitz' Jugendliebe Annette verheiratet war, homosexuelle Neigungen besaß. Er hatte panische Angst davor, dass seine Frau davon erfahren könnte. Die Ermittlungen führen die Beamten nun ins Schwulenmilieu. Lemm führt die Beamten auf die Spur eines jungen Mannes, Pedro Lamas, der angeblich Färbers Liebhaber gewesen sein soll. Doch Lamas hat für die Tatzeit ein Alibi. Außerdem kann er den Beamten glaubhaft versichern, dass ein anderer Färbers Liebhaber war. Die Ermittlungen geraten in eine Sackgasse. Bei Max' Beerdigung kommt den Beamten der Zufall zur Hilfe. Panitz bemerkt einen Mann, Martin Wallner, der eine Rose auf dem frischen Grab ablegt. Wallner erweist sich als der gesuchte Liebhaber. Aber auch er hat ein Alibi. Trotzdem führt seine Vernehmung die Beamten schließlich auf die richtige Spur: Wallners Aussage beweist, dass Lemm die Beamten mit dem Liebhaber absichtlich auf eine falsche Fährte geführt hat. Panitz und Berthold finden heraus, dass Peter Lemm bei seinem Freund Max hohe Schulden gemacht hat, mithin ein Motiv für eine Erpressung. Doch werden die Beamten Lemm den Mord an seinem besten Freund nachweisen können?
194. Pech gehabt
10.01.2002
Auf einer Landstraße verunglückt ein Geldtransporter. Der Fahrer ist schwer verletzt, sein Kollege und Beifahrer Jens Kappes hingegen hat Glück gehabt. Kaum vom Schock des Unfalls erholt, öffnet Kappes den Transporter, holt einen Geldkoffer heraus und versteckt ihn in einer nahe gelegenen Streusandkiste. Wenig später sind Delbrück und Van Eck am Unfallort. Delbrück hat die Aufgabe, die Geldkoffer, in denen sich anlässlich der Euro-Einführung zu schreddernde DM-Scheine befinden, aus dem Transporter zur Landeszentralbank zu bringen. Jens Kappes wird für das Protokoll mit zur Wache genommen. Schon wenig später stellt sich heraus, dass sich unter den bei der LZB abgelieferten Koffern einer mit falschen DM-Scheinen befindet. Die Suche nach den echten DM-Scheinen beginnt. Natürlich gerät auch Delbrück trotz seiner Beteuerungen, das Geld ordnungsgemäß abgeliefert zu haben, unter Verdacht. Unterdessen fährt Jens Kappes nach seinem Verhör durch die Beamten auf direktem Wege zurück zur Unfallstelle, um den von ihm versteckten Geldkoffer aus der Sandkiste zu holen. Aber der Koffer ist weg. Kappes verdächtigt sofort den Polizeibeamten Delbrück und überlegt fieberhaft, was zu tun ist, denn der Drahtzieher des Diebstahls und Kappes' Auftraggeber, Marco Schlichter, wartet auf das Geld. Kappes verfolgt Delbrück und versucht diesen zu erpressen. Delbrück, der die Zusammenhänge nun zu durchschauen beginnt, stellt Kappes gemeinsam mit einem Kollegen eine Falle. Zum Schein geht Delbrück auf Kappes' Erpressungsversuch ein und erscheint am verabredeten Treffpunkt, um Kappes den Koffer zu übergeben. Doch Kappes erkennt, dass im Koffer Falschgeld ist. Bevor er Delbrück weiter unter Druck setzen kann, kommt plötzlich Schlichter hinzu. Delbrück schwebt nun in unmittelbarer Lebensgefahr, denn der brutale Schlichter ist zu allem entschlossen, um an das Geld zu kommen! Verzweifelt wartet Delbrück auf das verabredete Erscheinen seiner Kollegen von der Wache...
195. Blinder Hass
17.01.2002
Als Schelling, an Stelle von Van Eck, den Film aus einer stationären Blitzanlage entnimmt, wird er von einem Unbekannten aus einem fahrenden Wagen heraus mit einer Schrotflinte beschossen und schwer verletzt. Schockiert machen sich die Kollegen daran, die wahnwitzige Tat aufzuklären. Dies erweist sich jedoch als ausgesprochen schwierig, da es sich anscheinend um eine Zufallstat eines durchgeknallten Verkehrsrowdys zu handeln scheint. Während Richter viel Zeit am Krankenbett des verletzten Kollegen verbringt, werden Engels und die Kollegen schließlich auf eine Schießerei aufmerksam, die sich kurz vor dem Überfall auf Schelling vor einem Kölner Bordell ereignet hat. Tatsächlich mehren sich die Anhaltspunkte, dass Schelling das Opfer eines skrupellosen Gangsters aus dem Rotlichtmilieu geworden ist, der als Kopf einer serbischen Gang gilt. Während Engels und ihre Kollegen unter Hochdruck diese Spur verfolgen, beschleicht Richter der Verdacht, dass womöglich der Ex-Mann von Schellings Freundin Leona hinter dem Anschlag stecken könnte. Als Engels und ihre Kollegen bereits sicher sind, in Dobrovic den richtigen Mann gefasst zu haben, trifft Leonas Ex-Mann, von krankhafter Eifersucht getrieben, die letzten Vorbereitungen, um Schelling endgültig aus dem Weg zu räumen. Im letzten Augenblick gelingt es Richter und Van Eck jedoch, das feige Attentat zu verhindern.
196. Bombenfieber
24.01.2002
Bei Bauarbeiten in einem Wohngebiet wird eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Das gesamte Wohngebiet muss evakuiert werden, eine Aufgabe, die den vollen Einsatz des Wachepersonals erfordert. Schelling hat sich von seiner Schussverletzung zwar halbwegs erholt und ist den ersten Tag wieder auf der Wache, überlässt aber Delbrück die Leitung der Evakuierung. Delbrück erkennt in Junkers, einem der beiden Sprengmeister, die die Bombe entschärfen sollen, einen alten Freund. Allerdings kommt Junkers Delbrück seltsam fahrig und nervös vor. Bald kommt Delbrück auch hinter den Grund von Junkers' Nervosität: Junkers wurde am Vortag von seiner Frau verlassen. Delbrück überzeugt Junkers davon, dass er in diesem nervlich angespannten Zustand keine Bombe entschärfen darf. Junkers verspricht Delbrück auch, die Bombe nicht anzurühren, macht es dann aber doch. Die Situation eskaliert, als Junkers erfährt, dass sein Kollege Müller, der gerade gemeinsam mit ihm die Bombe entschärfen soll, der neue Liebhaber seiner Frau ist. Eine Katastrophe bahnt sich an. Denn Junkers ist es zuzutrauen, dass er in seiner Verzweiflung sich selbst samt seinem Nebenbuhler und dem gesamten Viertel in die Luft sprengt. Währenddessen nutzen zwei bewaffnete, und als gewalttätig bekannte Einbrecher die Evakuierung für einen Beutezug durch das evakuierte Wohnviertel. Gleichzeitig schleicht sich eine alte Dame wieder in das evakuierte Gebiet zurück, weil sie ihren Hasen zu Hause vergessen hat. Richter und Gerlach halten die Frau an, lassen sich aber von ihr überreden, mit ihr zusammen den Hasen zu holen. In dem Häuschen der alten Dame werden die Polizisten von den schießwütigen Einbrechern überrascht...
197. Gegen die Zeit
31.01.2002
Van Eck hat sich für ein Jahr vom Dienst beurlauben lassen, um mit einer Freundin Kerstin ein Australienreise zu unternehmen. Unterwegs zum Flughafen werden sie in einen Unfall verwickelt. Van Eck entdeckt im Fahrzeug des Verursachers ein gefesseltes junges Mädchen, das ihn um Hilfe anfleht. Doch bevor er etwas unternehmen kann, wird er vom Fahrer niedergeschlagen. Bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um die Industriellentochter Tanja Lorrenti handelt, die kurz zuvor von einem nahen Segelflugplatz entführt wurde. Der skrupellose Täter lässt der entsetzten Mutter per Email ein Digitalfoto zukommen - es zeigt die gefesselte Tanja gefangen in einem Erdloch. Van Eck fühlt sich persönlich für den Fall verantwortlich und bittet Kerstin, die Flüge zu verschieben. Eine Sonderkommission nimmt die Ermittlungen auf, und findet recht bald eine Spur: Fingerabdrücke in einem Internetcafé verraten die Identität des Entführers, die Festnahme scheitert jedoch. In einer weiteren Mail gibt der Entführer die Übergabebedingungen bekannt: Das Geld soll auf Ansage von einem Motorsegler abgeworfen werden. Aber während der Fahndung der glücklos agierenden SOKO kommt es zur Katastrophe. Bei einem Schusswechsel wird der Entführer getroffen. Er stirbt, bevor er das Versteck des Mädchens verraten kann. Die Suche nach Tanja gleicht einer Suche im Heuhaufen. Als auch die Hundertschaften, die das Gelände durchkämmen, keinen Erfolg haben, interpretiert Van Eck den unauffälligen Hinweis eines Spaziergängers richtig. Tanja Lorrenti kann aus ihrer schrecklichen Situation befreit werden.

Staffel 9
198. Inkasso
11.04.2002
Schelling und Delbrück betrinken sich aus Kummer in ihrer Stammkneipe 'Im Nest'. Schelling hat sich gerade schmerzlich von seiner Leona getrennt und Delbrück argwöhnt, dass seine Frau ihn betrügt. Als sie die Kneipe spätabends verlassen und draußen auf ein Taxi warten, hören sie plötzlich einen Schuss aus dem 'Nest'. Sie rennen zurück und sehen zwei Männer davonfahren. Die Wirtin Ines Gärnter behauptet, dass die Männer ihre Tageseinnahmen haben wollten, sie sie konnte aber mit der Waffe ihres verstorbenen Mannes in die Flucht schlagen konnte. Wenig später werden Gerlach und Dewitz zu einer Imbissbude gerufen, die verwüstet wurde. Doch die Betreiber leugnen einen Überfall: Sie stellen die Verwüstung ihres Ladens als Unfall dar. Die Beamten der Wache gehen jetzt davon aus, dass sich im Revier eine Bande von Schutzgelderpressern breit gemacht hat. Im Lauf der Ermittlungen können die Erpresser mit Hilfe der Ladenbesitzer gefasst werden. Doch die Beamten stellen fest, dass die Wirtin ihrer Stammkneipe, weiterhin belästigt wird. Ines Gärtner wird von zwei ehemaligen Partner ihres Mannes bedroht. Sie wollen Geld von ihr, welches Ines Gärtners verstorbener Mann ihnen noch schuldete. Aus Angst hatte die Wirtin die Polizei angelogen und sie auf eine falsche Spur geführt. Es kommt zu einer Geldübergaben, bei der Schelling und Delbrück die beiden Männer festnehmen können.
199. Freiwild
18.04.2002
Engels und ihre Kollegen haben es mit einem mysteriösen Mord an einem Ruderer zu tun, der beim Training auf der Regattastrecke erschossen wurde. Es stellt sich heraus, dass der Ermordete, der für seinen Verein als Jugendtrainer tätig war, ein Verhältnis mit einem seiner minderjährigen, weiblichen Schützlinge, Maja Schütz, hatte. Als Engels und ihre Kollegen dem Fall weiter nachgehen, finden sie heraus, dass auch Majas Mutter Claudia seit längerem ein Verhältnis mit dem Trainer hatte. Sollte etwa hier das Motiv für den Mord liegen? Doch die Kollegen der Wache stoßen bei ihren Ermittlungen auf weitere Ungereimtheiten in dem Verein. Der Vorsitzende und der Kassenwart scheinen ein spezielles Verhältnis zu dem Ermordeten gehabt zu haben und auch der ehemalige, inzwischen gefeuerte Jugendtrainer hatte gute Gründe den Ermordeten zu hassen. Immer tiefer dringen die Beamten in einen Sumpf aus Intrigen, Betrug und Abhängigkeiten vor. Delbrück quält sich unterdessen mit familiären Problemen herum. Seine Frau betrügt ihn offensichtlich mit einem anderen Mann. Während er verzweifelt darüber nachdenkt, wie es jetzt weitergehen soll, erhält er unerwartet Unterstützung von seinen Kollegen. Insbesondere Dewitz und Schelling versuchen, ihrem Kollegen so gut es geht in der schwierigen Situation beizustehen...
200. Liebesfalle
25.04.2002
Der bekannte Verleger Stefan Degenhoff ist in seiner Villa ermordet worden, nachdem er seine Frau Paula mit ihrem jugendlichen Liebhaber erwischt hat. Die beiden sind flüchtig. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Liebhaber um Marco Mehnert, den Sohn des Polizeibeamten Johann Mehnert. Der bereitet sich gerade zusammen mit Schelling, Delbrück und Gerlach auf ein feierliches Konzert des Polizeichors Köln vor. Mehnert glaubt nicht, dass sein Sohn ein Mörder ist. Schelling und Delbrück lassen den Auftritt mit dem Chor sausen, um sich gemeinsam mit ihrem Kumpel Mehnert an der Großfahndung nach dem flüchtigen Paar zu beteiligen und seine Unschuld zu beweisen. Eine weitere Überraschung wartet auf die Beamten der Brauerstraße: Ausgerechnet ihr alter Kollege, Polizeioberkommissar Hans Maybach, wird als vermeintlicher Dieb auf die Wache gebracht. Natürlich stellt sich schnell Maybachs Unschuld heraus. Doch Maybach nutzt die Gelegenheit und beteiligt sich auf der Wache erfolgreich an der Fahndung nach Marco und Paula.
201. Jeder stirbt für sich allein
02.05.2002
Die Jura-Studentin Claudia Weber stirbt nach dem Sturz vom Balkon ihres Apartments. Für die Kripo ist es ein klarer Fall von Selbstmord. Doch nach Abschluss der Ermittlungen taucht Claudias Vater, ein Polizeibeamter vom Land, auf der Wache auf. Er glaubt nicht an Selbstmord. Seine Tochter sei in Köln glücklich gewesen und habe keinen Grund gehabt sich umzubringen. Weber will Claudias Tod auf eigene Faust aufklären. Schelling hat Verständnis für den Kollegen vom Land und bittet Van Eck und Richter, den Mann zu begleiten. Bei den Nachforschungen im Universitätsmilieu muss Weber nach und nach erkennen, dass seine Tochter ihm ihre glückliche Studentenzeit nur vorgespielt hat. In Wahrheit war sie einsam und unglücklich. Es stellt sich heraus, dass Claudia ein Verhältnis mit ihrem Professor hatte, der mit ihr Schluss machte, als sie von ihm schwanger wurde. Damit trieb er sie in den Selbstmord. Als Weber klar wird, dass man den Professor strafrechtlich nicht zur Verantwortung ziehen kann, beschließt er den Tod seiner Tochter selbst zu rächen und den Professor umzubringen. Schelling und seine Leute können dies im letzten Augenblick verhindern.
202. Kunststücke
16.05.2002
Der Raub eines wertvollen Gemäldes führt Schelling auf die Spur seines alten Bekannten, des Kunstdiebes Karl Lüdtke. Doch der liebenswerte Gauner hat sich mit dem Diebstahl offensichtlich einen mörderischen Feind gemacht...
203. In schlechter Gesellschaft
27.03.2003
Im Eingangsbereich der Diskothek 'Alter Wartesaal' wird der Türsteher Chris erschossen aufgefunden. Sein 16-jähriger Bruder Mario glaubt, der Clubchef Kenzenich sei der Mörder. Doch der kann den Verdacht entkräften. Was anfangs nach einem Bandenkrieg aussieht, erweist sich bald als Abrechnung innerhalb der Security-Agentur, für die Chris gearbeitet hat. Doch wie weist man Dietmar 'Didi' Nowack, dem Paten vom Ring, nach, dass er seinen eigenen Mann erschossen hat, weil der auf eigene Rechnung gearbeitet hat? Engels findet eine Lösung, die allerdings nur funktioniert, wenn Jessica, Chris' Freundin, als Lockvogel mitmacht. Während die Wache-Beamten Jessica bearbeiten, spitzt sich die Lage zu. Mario sucht ausgerechnet in Didis Box-Club Unterstützung für seine Rachepläne. Er will, dass Didi für ihn den Mörder findet und kalt macht. Als Mario herausfindet, dass Didi der Mörder seines Bruders ist, will er die Sache selbst in die Hand nehmen.
204. Wie Pech und Schwefel
03.04.2003
Schauplatz Kölner Ford-Werke: Schichtleiter Wolfgang Merkert findet den Kolonnenführer Paul Schwarz erschlagen in einem Seitengang der Fertigungshalle. Dessen Kollege und Rivale Toni Martinez gerät sofort unter Verdacht, da er zuvor einen heftigen Streit mit Schwarz hatte. Martinez wird festgenommen, doch muss er aus Mangel an Beweisen nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Delbrück lernt bei einem Besuch in Merkerts Wohnung dessen Sohn Dominik und Tochter Tanja kennen, die ebenfalls bei Ford arbeiten. Delbrück ist gerührt von der Verbundenheit, die diese Familie ausstrahlt und offenbart Merkert traurig das Scheitern seiner eigenen Ehe. Doch während sich die Männer näher kommen, macht Tanja in ihrem Zimmer einen Selbstmordversuch, den ihr Bruder Dominik in letzter Minute verhindert. Der Zusammenhalt der Familie wird im weiteren Verlauf der Ermittlungen auf eine harte Probe gestellt, als Delbrück dem ahnungslosen Wolfgang Merkert damit konfrontieren muss, dass seine Tochter Tanja nicht nur ein heimliches Verhältnis zu Schwarz hatte, sondern sich auch noch ihre Fingerabdrücke an der Tatwaffe befinden...
205. Alles aus Liebe
10.04.2003
In der Stammkneipe der Wache-Polizisten, dem 'Nest', hat der aggressive Milan Probleme mit seiner jüngeren Schwester und ihrem deutschen Freund. Um Schlimmeres zu verhindern, setzt Schelling ihn kurzerhand vor die Tür. Zufällig ist bei dem Vorfall aber eine Journalistin anwesend, die den Vorfall aus einem ganz anderen Blickwinkel sieht. Am nächsten Tag steht prompt ein Artikel mit Foto von Schelling in der lokalen Zeitung, in dem das 'Nest' als ausländerfeindliche Bullenkneipe gebrandmarkt wird. Diese Art von 'Öffentlichkeitsarbeit' hat Schellings Vorgesetzter gar nicht gern. Und so hat Schelling zwei Probleme: Erstens den Täter zu finden, der direkt nach dem Vorfall einen Stein durch die Scheibe ins 'Nest' geworfen und damit die Wirtin Ines Gärtner am Kopf verletzt hat. Und zweitens den öffentlichen Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit, mit einer Gegendarstellung so schnell wie möglich auszuräumen. Als Steinewerfer kommt eigentlich nur Milan in Frage, doch dem kann man die Tat nicht nachweisen. Weitere Anschlägen auf das 'Nest' führen Schelling schließlich auf eine ganz andere Spur: Offensichtlich steckt Siggi Schmidt, ein heimlicher Verehrer der Wirtin und Stammgast im 'Nest' hinter den Angriffen, da er eifersüchtig auf Schelling ist.
206. Späte Erkenntnis
17.04.2003
Kriminalhauptkommissarin Engels und ihre Kollegen von der Wache müssen diesmal einen äußerst brutalen Mord aufklären. Eine junge Frau und Mutter eines Babys, Mirka Behrens, wird auf einem Parkplatz von einem Wagen absichtlich überfahren. Bei den ersten Ermittlungen stoßen die Beamten auf einige Ungereimtheiten, die sie sich zunächst nicht erklären können. Mit Hilfe des Lebensgefährten des Opfers, Stefan Freiberg, kommen die Polizisten schließlich dahinter, dass die Frau ein Doppelleben geführt und als Callgirl gearbeitet hat. Bei ihren weiteren Ermittlungen stoßen die Beamten schließlich auf einen Industriellen, der ein Stammfreier der jungen Frau war und der Vater ihres Kindes ist. Die Verdachtsmomente gegen den Industriellen verdichten sich immer mehr. Richter verfolgt den Fall mit gemischten Gefühlen, da sie selbst glaubt, schwanger zu sein. Das bleibt den neugierigen Kollegen natürlich nicht lange verborgen und führt für Richter zu einigen unliebsamen Situationen...
207. Katzenjammer
08.05.2003
Der Komponist Werner Schubert bringt eines Nachts aus Eifersucht seine Frau um. Er verstaut die Leiche im Kofferraum seines Oldtimers, um sie wegzuschaffen und zu vergraben. Als er Spaten und Stiefel holt, stiehlt in der Zwischenzeit ein Dieb den Wagen samt der Leiche. Er rast davon und überfährt dabei eine Katze. Da sich eine Zeugin das Kennzeichen merken kann, suchen die Polizisten den Besitzer Schubert auf, um ihn wegen seines rücksichtslosen Fahrstils zur Rede zu stellen. Schubert, der den Diebstahl des Wagens bis jetzt wohlweislich nicht gemeldet hatte, gibt den Wagen nun notgedrungen als gestohlen an. Da sich Diebstähle von Oldtimern in letzter Zeit gehäuft hatten, beschließen die Kollegen der Wache, den Dieben eine Falle zu stellen. Auf der Wache erstattet inzwischen Alex Kornmüller eine Vermisstenanzeige. Seine Geliebte, Verena Schubert, die sich von ihrem Mann trennen wollte, sei spurlos verschwunden...
208. Kein Kredit
15.05.2003
In einem Märchenpark tauschen der Journalist Becim Altan und der Finanzbuchhalter Koch Umschläge aus. Doch dann fallen Schüsse, und Koch sackt - von dem Unbekannten tödlich getroffen - zusammen. Der Journalist flüchtet und verständigt die Polizisten der Wache. Wie sich herausstellt, war Koch Finanzbuchhalter der zwielichtigen Börsenmaklerin Steiner. Die Polizisten erfahren von Altan, dass ihn sein Chefredakteur zu dem Treffen geschickt hat, um Unterlagen für eine Aufsehen erregende Story über Steiner zu bekommen. Altan verschweigt, dass er kurz vor Kochs Tod eine Diskette mit brisantem Inhalt von ihm bekommen hat. Altan entschließt sich, die Börsenmaklerin, die durch den Inhalt der Diskette belastet wird, mit diesen Daten zu erpressen. Altans schwangere Frau versucht ihn von diesem gefährlichen Plan abzubringen, aber Altan sieht keinen anderen Ausweg, um seiner finanziellen Misere zu entrinnen.
209. Trennungen
22.05.2003
Die Kripobeamten werden nachts in einen Swingerclub gerufen. Im Whirlpool finden sie die nackte Leiche der jungen, attraktiven Vanessa Kehlheim. Als Hauptverdächtiger gilt Carsten Wörner, der als letzter Sex mit dem Opfer hatte. Für die Beamten ist sein Alibi unglaubwürdig. Niemand kann bestätigen, dass Wörner zur Tatzeit wirklich an der Theke des Clubs gesessen hat. Weitere Ermittlungen bringen wenig neue Erkenntnisse. Unterdessen versucht Wörners Ehefrau Inga, die Club-Kellnerin Jana zu bestechen: Jana soll Carsten Wörner entlasten. Jana ahnt, dass Inga die Mörderin ist, weil ihr Mann eine leidenschaftliche Beziehung zu dem Opfer hatte. Als sie Inga damit konfrontiert, kommt es zu einer Rangelei, wobei Jana stürzt und ohnmächtig liegen bleibt. In ihrer Panik glaubt Inga, dass sie nun auch Jana getötet hat. Sie will ihrem Leben ein Ende setzen. Große Überraschung herrscht auf der Wache, als Alexander Berthold ankündigt, zurück in seine Heimatstadt Düsseldorf zu gehen. Ihm wurde ein Job beim LKA angeboten. Panitz ist entsetzt, da die beiden gerade zusammen eine Wohnung gemietet haben. Delbrück trifft sich voller Erwartungen mit seiner Frau. Aber sie will nur die Scheidung.
210. Der Eismann
11.03.2004
Große Aufregung auf der Wache: Die achtjährige Feline ist plötzlich verschwunden, als sie mit ihrem Bruder Jo auf der Eisbahn war. Als Jo kurz mit seiner Freundin Tabea knutscht, ist das kleine Mädchen spurlos verschwunden. Ein sofortige Ringfahndung bleibt ergebnislos. Engels erhält den Auftrag eine Soko zu organisieren. Van Eck ermittelt, dass es vor zwei Jahren bereits einen ähnlichen Fall in Krefeld gab. Der damals freigesprochene Verdächtige Köhler wohnt nun im selben Haus wie die Familie der kleinen Feline. Das scheint eine erste Spur. Doch seine Befragung ergibt nichts Neues, er wird wieder freigelassen. Ein Fest für die Presse, Überschriften wie: Der Eismann wieder entkommen? sorgen für Aufregung. Während der von den Berichten aufgebrachte Mob vor Köhlers Haus randaliert, wird dessen Leiche von einer Streife im Park gefunden. Er hat Selbstmord begangen. Es herrscht große Bestürzung, als auch die kleine Feline von Müllmännern tot aufgefunden wird. Zum Entsetzen der Polizisten konnte das Verbrechen nicht verhindert werden.

Staffel 10
211. Krieg der Sternchen
18.03.2004
Die Kripo hat einen neuen Kollegen: Frank Fischer, Kriminalhauptkommissar tritt seinen Dienst an. Er ist Kölner, charmant, freundlich, diskret und ein Polizist, der weiß, was er will. Er stürzt sich direkt in seinen ersten Fall: Jenny und Liliane beteiligen sich bei einem Gesangstalentwettbewerb. Beide wollen um jeden Preis ein Star werden. Plötzlich liegt Jenny vergiftet in der Garderobe des Tonstudios und wird ins Krankenhaus gebracht. Der Grund für Jennys Ohnmacht wird im Krankenhaus schnell geklärt: Die Ärzte finden eine Überdosis eines Mittels gegen Depressionen im Magen der Nachwuchssängerin. Die Mutter ist überzeugt, dass Konkurrentin Liliane die Täterin ist. Tatsächlich findet Engels belastende Hinweise. Doch Frank Fischer hat eine andere Theorie, nur leider keine Beweise. Auf der Suche danach fällt den Kriminalbeamten der Wache an der Brauerstraße auf, wie ehrgeizig eigentlich Jennys Mutter in Bezug auf die Karriere der Tochter ist. Sie drängt das Mädchen sogar, das Krankenhaus gegen den Willen der Ärzte zu verlassen, nur um an der Schlussrunde des Wettbewerbs teilzunehmen. Erst eine Nachfrage bei Jennys Krankenkasse führt die Kriminalisten auf die richtige Spur. Sie decken die schwierige Beziehung zwischen Mutter und Tochter auf, die große Verzweiflung, in der Jenny steckt. Aber - ob die Beamten das Familiendrama rechtzeitig klären?
212. Wer anderen eine Grube gräbt
25.03.2004
Zwei Arbeiter stoßen in einem Garten auf die halbverweste Leiche einer Frau. Wer hat sie dort vergraben? Wer hat sie umgebracht? Der Besitzer des Gartens will nichts damit zu tun haben. Dann stellt sich heraus, dass die tote Frau die vor eine paar Wochen verschwundene Gattin des Gärtners ist. Nun konzentrieren sich die Ermittlungen der Kripo auf die Gärtnerei Kleiser.
213. Schein und Sein
01.04.2004
Die 19-jährige Jana Albertz wird tot unter einer Kölner Brücke gefunden. Die Kripo ermittelt, ob es Mord oder Selbstmord war und findet heraus: Jana hatte kurz vor ihrem Tod noch Geschlechtsverkehr. Die junge Frau war Praktikantin bei der Daily Soap 'Hand aufs Herz', galt als fröhlich und zufrieden. Engels und Panitz fragen das Team in den TV-Studios nach privaten oder beruflichen Problemen des Mädchens. Ohne Ergebnis. Dafür lernen sie Gernot Kreitz kennen, den unsympathischen Producer der Serie. Anbiedernd bietet er der Kripo seine Hilfe an, will sich eigentlich aber nur an Engels ranmachen. Panitz lernt derweil die attraktive Schauspielerin Lydia Meyers kennen. Sie war ein großer Star bei Hand aufs Herz, hat jedoch bei der Soap aufgehört, versucht nun, im 'seriösen' Filmgeschäft Fuß zu fassen, bislang allerdings erfolglos. Zu Panitz fasst Lydia Vertrauen, erzählt ihm: Kreitz hat sie aus der Serie geworfen, ja, er hat sie sogar vergewaltigt. Panitz schwirrt der Kopf: Ob der Producer sich auch an Jana vergangen hat? Ist Kreitz verantwortlich für ihren Tod? Eine Maskenbildnerin verrät, dass sich Jana vor ihrem Tod noch mit Kreitz getroffen hat. Unter dem Druck der Kripo gibt der schließlich zu, am Abend mit Jana geschlafen zu haben. Aber von einer Vergewaltigung will er nichts wissen. Panitz platzt fast vor Wut: Er ist sich sicher, dass Kreitz lügt, findet aber keinen Beweis. Der gemütskranke Chefautor der Serie, Mike Rohrbach, scheint mehr zu wissen, hält aber aus Angst vor Kreitz seinen Mund. Schließlich versucht Panitz, Kreitz, wenn schon nicht wegen Janas, dann doch wenigstens wegen Lydias Vergewaltigung, anzuklagen. Zu Panitz' Entsetzen leugnet Lydia aber auf einmal, jemals etwas in diese Richtung gesagt zu haben! Wie sich herausstellt, hat Kreitz ihr inzwischen eine Rolle in einem großen TV-Film versprochen, wenn sie nicht gegen ihn aussagt. Panitz ist enttäuscht von Lydia, will von ihr nichts mehr wissen. Die Ermittlungen werden eingestellt. Und eigentlich haben schon alle mit dem Fall abgeschlossen - als sie dann doch noch einmal in das Büro von Kreitz gerufen werden...
214. Verflucht
22.04.2004
Jugendliche Grabräuber machen sich an einer archäologischen Grabungsstätte zu schaffen und entwenden dabei einen antiken Ring. Was sie nicht wissen: Auf dem Ring scheint ein Fluch zu liegen, und auch die Beamten der Wache sind den Tätern auf der Spur.
215. Alles Theater
29.04.2004
Eine tote Lehrerin wird im Rhein gefunden - die Beamten der Wache ermitteln in alle Richtungen: Handelt es sich um eine Familientragödie oder liefert der Beruf der Toten gar das Motiv für einen Mord?
216. Alles, was Recht ist
28.04.2005
Der Schlosser Pauls steht vor dem finanziellen Aus, da der Baulöwe Maik Wohlert seine Rechnungen nicht bezahlt. Pauls Sohn Jochen ist ebenfalls von dem Machenschaften des säumigen Wohlerts betroffen und nimmt ihn mit einem Kumpel in die Mangel. Dabei verliert Wohlert das Bewusstsein ...
217. Die Vergeltung (Rache)
12.05.2005
Herbert Wünsche joggt morgens im Park. Da fällt plötzlich ein Schuss. Gleich neben Wünsche läuft Mareike Baumann - und wird getroffen! Der Verdacht fällt auf Heinz Britter, Baumanns Ex-Freund. Der ist Sportschütze und hat kein Alibi. Ein Anschlag aus Eifersucht? Den Verdacht räumt ein weiterer Zeuge allerdings aus. Er hat den Täter beobachtet. Und seine Personenbeschreibung passt so rein gar nicht auf Britter. Dafür passt sie aber genau auf Klaus Bergmann. Und so suchen Uli Panitz und Frank Fischer den neuen Verdächtigen auf und staunen nicht schlecht, als sie Daniel van Eck dort vorfinden. Der Polizeiobermeister ermittelt in einem ganz anderen Fall. Er hat Bergmanns 13-jährigen Sohn Ralf beim Ladendiebstahl erwischt und nach dem Verhör nach Hause gebracht. Van Eck war erschrocken über den kühlen Empfang, den die Eltern ihrem Sohn bescherten. Er entdeckt in der Wohnung ein weiteres Kinderzimmer, doch die Eltern streiten ab, ein zweites Kind zu haben. Van Eck ermittelt, dass Bergmanns eine kleine Tochter hatten, die nach einem Unfall ins Koma fiel und nach einem Jahr verstarb. Mit dem Verlust sind die Eltern nie klar gekommen. Vater Bergmann macht Herbert Wünsche verantwortlich für den Unfall des Kindes und schoss deshalb auf ihn. Ihr Sohn Ralf, um den sie sich nicht kümmern, gerät unterdessen in Lebensgefahr.
218. Rendezvous mit Folgen
19.05.2005
Um wieder in die Klatschspalten der Boulevardblätter zu kommen, hat sich Filmsternchen Gina Behring etwas ausgedacht: Ein Paparazzi macht publikumswirksame Fotos während sie mit dem Produzenten Marco Reim heftig in dessen Villa zugange ist. Doch der bemerkt mitten im Akt den Presse-Fotografen Wolf Jäger. Reim ist wütend und es kommt zu einem Gerangel. Gina greift nach einer Statue, die sie dem Produzenten über den Kopf schlägt. Reim bricht zusammen. Gina flüchtet. Kurz danach gibt es einen zweiten Toten: Den Fotografen. Er hatte versucht, Gina Behring zu erpressen. Die Polizisten ermitteln und kommen Gina Behring auf die Spur. Ihre Fingerabdrücke stimmen mit denen auf der Tatwaffe überein. Auf der Wache bleibt Gina nichts anderes übrig, als ein Geständnis abzulegen. Sie gibt zu, Reim mit einem Schlag getötet zu haben. Die Kriminalisten stutzen, denn laut Gerichtsmediziner hat erst ein zweiter Schlag Reim getötet. Die Beamten stehen wieder vor einem Rätsel: Wer ist der wahre Mörder des Produzenten? Van Eck bekommt eine Auszeichnung für die Rettung des kleinen Ralf Bergmann und ist ganz aufgeregt. Zu dem Pressetermin hat sich Frauke Ludowig angekündigt.
219. Trojanische Pferde
02.06.2005
Die junge, talentierte Programmiererin Maya Vogler ist aus dem zweiten Stockwerk des Bürogebäudes ihres Arbeitgebers Data Software in die Tiefe gestürzt. Die beiden Wachmänner, Griesbach und Bremer, können sich den Vorfall nicht erklären. Griesbach war im Gebäude unterwegs und Bremer gibt an, dass er an seinem Pult gesessen hat. Laut Aussage des Geschäftsführers arbeitet Maya an einem großen Bankauftrag. Die Kripo beschlagnahmt die Überwachungsvideos. Bei der Vernehmung der Wachmänner machen sich beide Männer verdächtig. Panitz entdeckt auf den Videos, dass Bremer nicht die ganze Zeit an seinem Pult saß. Wo genau sich Griesbach im Gebäude während der Tatzeit aufgehalten hat, ist ebenfalls nicht mehr zu rekonstruieren. Die Kripo muss beide gehen lassen, aber Gerlach und Richter hängen sich an ihre Fersen. Panitz entdeckt, dass jemand unmittelbar vor Mayas Tod, an ihrem Computer war. Durch Fingerabdrücke auf der Tastatur kommt die Kripo auf die Spur von Uwe Jonas, der bereits vor Jahren wegen Datenvergehen verurteilt wurde. Richter, die Griesbach aus den Augen verloren hat, erfährt von einer Nachbarin, dass sich der Wachmann um diese Zeit immer in einer bestimmten Sauna aufhält. Dort trifft Griesbach seinen Freund Uwe Jonas. Der ist zwar durch Griesbachs Hilfe ins Data-Gebäude gelangt, doch der Wachmann hatte nicht mit einem Mord gerechnet und droht Uwe nun mit der Polizei...
220. Eine Herzensangelegenheit
09.06.2005
Eigentlich wollen die Studenten Alex, Tina, Georg, Hannes und Jasmin nur Spaß haben. Zunächst vergnügen sie sich beim Kneipenbummel. Zu später Stunde beschließt die Clique, reichlich angeheitert, schwimmen zu gehen. Die Freunde dringen ins nahe gelegene Freibad ein und nehmen ein Bad um Mitternacht. Dabei werden sie von der Polizei überrascht. Zum Glück können die Mittzwanziger die Beamten von ihren harmlosen Absichten überzeugen und dürfen gehen. Nur einer bleibt zurück: Alex. Der treibt tot im Becken vor dem Sprungturm. Ermordet? Die Clique verdächtigt jedenfalls Georg. Der hat sich mit Alex um die hübsche Tina, Alex' Freundin, gestritten. Die Kriminalpolizisten der Wache verhaften Georg, können ihn jedoch nur kurz festhalten, denn Georgs gewiefter Anwalt stellt alle Anschuldigungen gegen seinen Mandanten in Frage. Mysteriös wird der Todesfall, nachdem maskierte Unbekannte Georg zu Hause überfallen und ihn übel zurichten. Nun stellt sich den Ermittlern der Wache die Frage, ob Georg tatsächlich der Mörder von Alex ist?
221. Schlagkraft
16.06.2005
Uwe Möller wird im Park zusammen geschlagen. Doch als ihn Uli Panitz und Frank Fischer im Krankenhaus besuchen, will er nicht, dass die Kriminalpolizisten ermitteln. Das Opfer beschreibt den Angreifer nur vage als etwa zwei Meter großen Mann, der sich mit Kampfsport auskannte. Die Kollegen von der Wache stöhnen. Mit dieser Personenbeschreibung können sie wirklich nur wenig anfangen. Ihre einzige Chance besteht darin, alle Kampfsport-Studios im näheren Umkreis des Tatorts zu besuchen, um dort nach dem Zwei-Meter-Mann zu fahnden. Bei der Recherche lernt Kriminaloberkommissar Uli Panitz die attraktive Übungsleiterin Susanna Schrader kennen. Sie bietet ihm ein Schnuppertraining an. Panitz willigt erfreut ein. Nach der Gruppenstunde im Studio führen die beiden das Coaching in Schraders Apartment fort und kommen sich dabei sehr nahe. Was Panitz nicht weiß: Uwe Möller ist im Park keinem Mann unterlegen, sondern der Übungsleiterin Schrader. Aber die Blöße, dass eine Frau ihn niedergeschlagen hat, wollte sich Uwe Möller vor der Polizei nicht geben. Er vertraut sich nur seinem Bruder Bernd an, der daraufhin Rache schwört. Als Panitz Susanna Schraders Wohnung nach der Liebesnacht verlässt, wartet dort schon Bernd Möller vor der Haustüre.
222. Kriegserklärung
23.06.2005
Damit hatten Carmen Dewitz und Daniel van Eck nicht gerechnet: Da stellen sie dem 42-jährigen Fahrer eines Geländewagens ein Strafmandat wegen Falschparkens aus und werden von dem Verkehrsrowdy einfach niedergeschlagen. Auf der Wache mögen die Kollegen die Geschichte kaum glauben. Als sie jedoch hören, dass ein Unbekannter nur wenig später einen Passanten an einem Kiosk niedergeschlagen hat und der Täter ebenfalls einen Geländewagen fährt, nehmen sie den Fall ernster. Ingo Delbrück und Torsten 'Todde' Gerlach fahren auf Streife, suchen den Mann. Sie stellen ihn in einer Sackgasse. Allerdings nicht lange. Rücksichtslos hält der Mann in seinem Geländewagen auf den Streifenwagen mit Delbrück und Gerlach zu, verursacht einen Verkehrsunfall und stiehlt Delbrücks Waffe. Die Schutzpolizisten der Brauerstraße lösen eine Großfahndung nach dem Mann aus. Sie ermitteln, dass der Mann einen Rachefeldzug gegen Polizisten führt, da sein Sohn von einem Streifenwagen überfahren und getötet worden ist. Vor allem Ingo Delbrück rechnet mit dem Schlimmsten.
223. Betriebsausflug
15.09.2005
Renée Engels ist glücklich. Nach einer wunderbaren Nacht mit ihrem neuen Liebhaber verlässt sie morgens dessen Haus im Bergischen und fährt Richtung Brauerstraße. Abends wollen sich die Verliebten auf dem 'Betriebsausflug' der Wache wieder sehen. Doch Engels kommt nie auf der Wache an. Auf dem Weg in die Stadt hat sie einen schweren Verkehrsunfall. Uli Panitz und Frank Fischer warten derweil ungeduldig auf Engels. Sie hinterlassen ihr Nachricht um Nachricht auf Anrufbeantworter und Handy-Mailbox. Keine Rückmeldung. Schließlich fahren sie zum Haus von Engels Freund und erfahren von der Nachbarin, dass das Paar morgens das Haus gemeinsam verlassen hat. Während Panitz und Fischer glauben, dass Engels blau macht, liegt diese verletzt hinter einer Waldböschung und ringt mit dem Tode. Die beiden Beamten fahren sogar an der Unfallstelle vorbei, die jedoch von der Straße nicht einsehbar ist. In der Brauerstraße herrscht derweil geschäftiges Treiben - vor allem Ingo Delbrück und Torsten 'Todde' Gerlach sind mit den Vorbereitungen des Betriebsausflugs beschäftigt und tauschen Grilltipps aus. Doch der Betriebsausflug endet in der Ambulanz als Engels schließlich von einem Radfahrer gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert wird.

Staffel 11
224. Mörderischer Galopp
29.09.2005
Polizeihauptkommissar Delbrück wettet leidenschaftlich gern auf der Pferderennbahn und bekommt einen Geheimtipp. Er schaut sich einen besonders guten Galopper im Training an. Begeistert gratuliert er hinterher dem Jockey zu einem fantastischen Proberennen. Doch der Reiter ist alles andere als glücklich. Er hat einen Erpresserbrief erhalten. Wenn der Reiter sein Pferd im Rennen nicht zurückhält und absichtlich verliert, dann werde seiner Familie etwas zustoßen. Delbrück & Co. tüfteln einen Plan aus, um das Leben der Familie zu schützen und dem Erpresser auf die Spur zu kommen. Und ganz nebenbei lösen die Kollegen auch noch eine Serie von Ladendiebstählen in einer ganzen Reihe von Kölner Feinkostläden auf.
225. Teamwork
22.09.2005
Ein Raub im Hotel beschäftigt die Kriminalpolizisten der Brauerstraße. Ein Unbekannter hat den Nachtportier mit Reiz-Gas überwältigt und dann den Tresor geleert. Nach dem tragischen Unfall von Renée Engels hat Frank Fischer die Nachfolge der Kripo-Chefin angetreten. Fischers Beförderung ist unverständlich für Uli Panitz - er fühlt sich übergangen. Zusätzlich bekommt die Kripo Unterstützung von der neuen Kollegin Anna Wrede. Die direkt mit ihrem neuen Vorgesetzten aneinander gerät, als sie alleine zu Ermittlungen in das Hotel aufbricht. Fischers schlechte Laune wird zwar etwas abgemildert, da Anna Wrede mit ihrem Verdacht richtig lag. Trotzdem ist der erste Arbeitstag kein schönes Erlebnis für die junge Polizistin. Nur Panitz ist ihr sympathisch und sie vertraut sich ihm bei einem Kölsch nach Dienstschluss in der Kneipe 'Nest' an. Sie staunt nicht schlecht, als dort Wachen-Chef Schelling kellnert. Verunsichert sind die Beamten der Brauerstraße auch über Katharina Richter, die es mit den Dienstzeiten plötzlich nicht mehr so genau nimmt. Erst ein überraschendes Geständnis klärt die Kollegen auf.
226. Schmutzige Wahrheit
06.10.2005
Eigentlich wollen Uli Panitz und Anna Wrede nur gemütlich den Feierabend in einem After-Work-Club ausklingen lassen. Doch dann wird Panitz bei einem Gang auf die Toilette plötzlich Zeuge, wie im Waschraum ein junger Mann einen älteren Herrn mit einem Messer angreift. Als Panitz kommt, flieht der Angreifer. Der Kriminaloberkommissar verfolgt den Flüchtigen, rennt ihm bis aufs Dach nach, wo der Mann hinunterstürzt. Panitz blickt ihm entsetzt nach - und schöpft Hoffnung. Der Gestürzte bewegt die Beine noch, stöhnt. Er lebt! Panitz will den Verunglückten stellen. Als er unten ankommt, ist der ältere Mann aus der Toilette schon da. Und der Gestürzte ist eindeutig tot. Der ältere Mann, der sich als Polizist und alter Freund und Kollege von Wache-Chef Ulf Schelling herausstellt, behauptet, er habe gesehen, wie sein Angreifer vom Dach gestürzt und sofort tot gewesen sei. Panitz widerspricht ihm, gerät dadurch mit Schelling aneinander. Schließlich wird Panitz von dem Fall abgezogen. Doch er gibt nicht auf, ermittelt weiter im Kölner Strichermilieu. Ärger haben unterdessen auch Katharina Richter und Ingo Delbrück miteinander. Delbrück kann Richters plötzlichen Reichtum durch einen Lottogewinn nicht verknausen.
227. Wer einmal lügt
13.10.2005
Uli Panitz hat eine neue Leidenschaft, das heißt - eigentlich hat er zwei: Ski laufen und Caro Wiese. Die 25-Jährige ist seine Skilehrerin. Der Flirt der beiden bleibt allerdings nicht lange ungetrübt, denn Wiese gerät unter Verdacht, ihren Ehemann umgebracht zu haben. Wiese hat ihn schon lange nicht mehr geliebt, fühlte sich von ihm eher belästigt. Die Kriminalisten der Wache ermitteln. Während für Frank Fischer und Anna Wrede Caro Wiese die Hauptverdächtige ist, verteidigt Panitz sie noch. Doch die vermeintliche Täterin verstrickt sich zunehmend in Lügen. Zudem finden Carmen Dewitz und Katharina Richter bei einem privaten Ausflug in die Skihalle heraus, dass Wiese ein Verhältnis zum Skihallen-Chef hat. Delbrück plagen mal wieder Geldprobleme. Carmen Dewitz hilft ihm zunächst aus der Klemme. Doch dann erwischt sie ihren Freund mit einer anderen und ist darüber so erbost, dass sie auf dem Nachhauseweg einen Unfall baut. Ein Problem nicht nur für Dewitz: Delbrück soll ihr nun das geliehene Geld umgehend wiedergeben, damit sie die Reparatur bezahlen kann.
228. Um Haaresbreite
20.10.2005
Kriminalkomissarin Anna Wrede arbeitet undercover in einem Friseur Salon. Sie ist auf die Friseurin Alina Köhler angesetzt, deren Freunde Thomas und Martin unter Verdacht stehen, nach einer Entführung mit einem hohen Lösegeld unerkannt entkommen zu sein. Geschickt kann Wrede Alina ausfragen und erfährt, dass Martin im Bergischen eine Hütte besitzt. Martin zeigt Interesse an der jungen Wrede und wird zufällig Zeuge, wie Wrede ihren Kollegen Fischer trifft, um ihn über die Ermittlungen zu informieren. Daraufhin besucht Martin mit einem Blumenstrauß die überraschte Wrede in ihrer Undercover-Wohnung und durchsucht heimlich ihre Wohnung, während sie in der Küche eine Flasche Wein öffnen will. Als Martin Notizen über sich und Thomas entdeckt, ist Wrede enttarnt, Martin geht auf sie los und schlägt sie nieder. Als Fischer und Panitz Wrede nicht erreichen können, leiten sie eine Großfahndung nach ihr ein. Richter und Dewitz werden zu einer jungen Frau gerufen, die vor Liebeskummer ihre ganze Wohnung in Einzelteile zerlegt hat. Dewitz, die selber gerade von ihrem Freund Sven verlassen wurde, versucht energisch Claudia Kohn zur Vernunft zu bringen. Als die Beamtinnen das Haus verlassen, stürzt sich Claudia Kohn vor ihren Augen in den Tod. Vorwürfe gegen Dewitz werden laut, die Mutter von Claudia Kohn will Dewitz anzeigen - für die Presse ein gefundenes Fressen. Wache-Chef Schelling veranlasst eine interne Untersuchung des Vorfalls.
229. Heiße Reifen (Gefährliche Freundschaft)
27.10.2005
Die Kripo der Wache hat es mit einem Diebstahl in großem Stil zu tun. Einem Händler wurden drei Autos bekannter Nobel-Marken im Wert von 600.000 Euro gestohlen. Bei den Ermittlungen kommen Frank Fischer, Uli Panitz und Anna Wrede zunächst nur langsam voran. Die Ergebnisse der Befragungen geben wenig Aufschluss. Es scheint, als gebe es keinen einzigen Zeugen. Doch dann bringt Polizeimeisterin Katharina Richter durch Zufall Bewegung in den Fall. Bei den Ermittlungen erkennt sie den Sohn des Autohändlers wieder. Der hatte ihr mal ein Auto verkaufen wollen, sie dabei sehr sympathisch gefunden und zum Essen eingeladen. Damals erteilte Richter ihm eine Abfuhr. Als sie ihn wieder trifft, weiß sie gar nicht mehr so recht, was sie damals eigentlich an ihm gestört hatte. Eine zweite Essens-Einladung nimmt sie daher gerne an, begleitet den Sohn später auch zurück zum Autohaus. Dort beobachtet sie dann allerdings etwas, das die Neugier der Polizistin in ihr weckt. Sie verfolgt die Spur - und gerät in Lebensgefahr.
230. Unter Verdacht
03.11.2005
Die Kollegen der Wache finden ein 17-jähriges Mädchen bewusstlos im Industriegebiet. Jemand hat die junge Russin übel zugerichtet, ihr die Brüste und das Gesicht mit einem Messer zerschnitten. Die Kriminalisten der Brauerstraße ermitteln. Dabei gerät Kripo-Chef Frank Fischer unter Verdacht. Wachen-Chef Ulf Schelling und Ingo Delbrück beobachten, wie er von einer Prostituierten ein Kuvert mit einem dicken Geldbündel entgegennimmt. Und dann verläuft eine ganz kurzfristig anberaumte Razzia in einem einschlägigen Etablissement auch noch völlig ergebnislos. Es scheint, als seien die Beamten erwartet worden. Hat Fischer sie verraten? Kripo-Chef Fischer hingegen vermutet, dass ein stadtbekannter Bordellbesitzer oder doch zumindest dessen Handlanger hinter dem Überfall auf das Mädchen steckt. Allein - wie soll Fischer das beweisen? Und: Kann er die Verdachtsmomente gegen sich selbst klären? Bei den Nachforschungen befreien die Polizisten einige ebenfalls minderjährige Mädchen von einem Hausboot. Wie das Opfer aus dem Industriegebiet stammen auch sie aus Ostblockstaaten, wurden gegen ihren Willen festgehalten. Torsten Gerlach kümmert sich derweil um ein obdachloses Mädchen und dessen Hund. Das Mädchen hat er bei einem früheren Fall kennen gelernt. Damals hatte Gerlach sie bei einem Ladendiebstahl ertappt. Seither himmelt sie ihn schamlos an. Das schmeichelt Gerlach. Sie merkt das, nutzt ihn aus - fordert Geld und zuletzt sogar einen Schlafplatz von ihm...
231. Der dritte Mann
10.11.2005
Zwei Männer liegen im Rheinpark. Beide haben Pistolen in der Hand. Einer ist bewusstlos, der andere tot. Sie müssen sich am frühen Morgen getroffen und gegenseitig angeschossen haben. Eine bizarre Szene, die die Frage aufwirft: Warum haben die beiden das getan? Polizeimeister Gerlach quälen derweil auch noch ganz andere Probleme. Das obdachlose Mädchen, das er mit dessen Hund in seine Wohnung aufgenommen hat, nutzt ihn zunehmend aus. Sie ramponiert sein Waschbecken, will immer mal wieder Geld für Lebensmittel, lässt den Hund die Einrichtung zertrümmern. Doch erst als sie Freunde von der Straße zu einer Party in Gerlachs Wohnung einlädt, sieht Gerlach ein, dass er ausgenutzt wird. Wache-Chef Ulf Schelling verzehrt sich nach wie vor nach der Kneipenwirtin des 'Nest', Ines Gärtner. Er kellnert für sie und schmachtet sie dabei hoffnungslos an. Dann bittet sie ihn, mit ihr übers Wochenende nach Paris zu fliegen - in aller Freundschaft ...
232. Tod auf dem Golfplatz
17.11.2005
Auf einem Golfplatz wurde bereits in die Autos der Mitglieder eingebrochen, Laptops und Handys dabei gestohlen. Jetzt wird auch noch eine Gruppe mitten auf einem Grün ausgeraubt. Tragisch dabei ist, dass einer der Spieler herzkrank ist, durch den Schreck eine Herzattacke erleidet und stirbt. Die beiden Räuber ermitteln die Kollegen der Wache an der Brauerstraße schnell. Sie haben sich einen teuren Fernseher mit der Kreditkarte des Toten gekauft. Allerdings können sie den beiden die Tat nicht nachweisen. Doch dann stößt Anna Wrede auf eine ganz neue Spur: Was hat der hoch verschuldete Schwiegersohn des Toten mit dem Überfall auf dem Golfplatz zu tun? Gibt es eine Verbindung zwischen ihm und den Räubern? Katharina Richter kommt während der Ermittlungen auf den Geschmack von Golf. Sie möchte den Sport einfach mal ausprobieren, nimmt an einem Schnupperkurs teil. Dabei lernt sie den attraktiven Sebastian Roth kennen, verabredet sich mit ihm zum Essen in einem Nobelrestaurant - ein Grund zur Eifersucht für Daniel van Eck? Verspottet wird derweil Ingo Delbrück. Er hatte an der Gegenüberstellung mit den Zeugen teilgenommen. Und eine Frau identifizierte ihn ganz ohne Zweifel: Diese Verbrechervisage vergäße sie nie, meinte die Verkäuferin.

Staffel 12
233. Bauernsterben
02.03.2006
Der Hund einer Mountainbikerin macht einen ekligen Fund beim morgendlichen Frühsport: Einen Hühnerfriedhof mit mehreren Hundert halb verwesten Tieren. Carmen Dewitz und Torsten Gerlach nehmen die Ermittlungen auf. Wer hat das tote Geflügel im Wald versteckt? Die Spur führt zu Bauer Anton Mertens. Ihm gehört das Grundstück, auf dem die Tiere vergraben wurden. Im Verhör gesteht er: Gemeinsam mit Ehefrau Annika habe er die Hühner in den Wald geschafft. Sie seien alle an einer Erkältung verendet - und die hohen Kosten für eine fachgerechte Entsorgung der toten Tiere hätte sich der finanziell stark angeschlagene Bauer Mertens nicht leisten können. Der Fall scheint geklärt. Doch auf Anraten von Wache-Chef Ulf Schelling schalten Dewitz und Gerlach zur Vorsicht noch das Umweltamt ein. Und die Analyse der verendeten Hühner ist alarmierend: Die Tiere waren vergiftet, droht nun ein Lebensmittelskandal? Sind verseuchte Eier oder verseuchtes Fleisch in den Handel gelangt? Oder steckt doch Walter Kornberg hinter dem Anschlag? Er ist der mächtigste Bauer der Gegend und wollte schon lange den Hof der Mertens kaufen. Der Tod der Hühner führt ihn auf jeden Fall seinem Ziel näher. Gerlach versteht derweil die Welt auf der Wache an der Brauerstraße nicht mehr. Erst zoffen sich Daniel van Eck und Katharina Richter ständig, dann kehren sie von einer gemeinsamen Streifenfahrt überglücklich, lächelnd und gut gelaunt zurück aufs Revier.
234. Mörderischer Engel
09.03.2006
Die unscheinbar wirkende Miriam Görling lebt allein mit ihrer Mutter in einem kleinen Haus in einer gutbürgerlichen Wohngegend. Ihr ganzes Leben hat Miriam der Pflege ihrer inzwischen 80-jährigen Mutter gewidmet, die nach einem Schlaganfall ihr Bett nicht mehr verlassen kann. Miriam hat keine Freunde, aber auch sie hat das Bedürfnis nach Liebe. In ihrer Einsamkeit hat sie sich entschieden, einen Callboy - Mike Dressler - zu bestellen. Mike ist allerdings noch unerfahren und wenig einfühlsam: Gerade als es zwischen Miriam und Mike zu ersten Intimitäten kommt, meldet sich Miriams kranke Mutter. Mike ist überrascht und peinlich berührt. Er verhält sich sehr verletzend Miriam und ihrer Mutter gegenüber, woraufhin es zu einem heftigen Streit kommt, bei dem Miriam den unverschämten Mike die Treppe hinunter stößt. Am Treppenabsatz bleibt Mike tot liegen. Als Mikes Leiche wenig später in der Nähe einer Brücke gefunden wird, ist sich die Polizei sicher, dass Mike nicht hier zu Tode gekommen ist. Eine aufwändige Suche nach Augenzeugen beginnt, in deren Verlauf der gut aussehende Van Eck schließlich auch vor Miriams Tür landet. Die beiden kommen ins Gespräch und Van Eck erfährt, das Miriam eine für ihn sehr interessante Plattensammlung hat. Van Eck ist Feuer und Flamme für die alten Scheiben und verabredet ein Wiedersehen. Miriam stimmt erfreut zu, will nicht wahrhaben, dass der Polizist bereits liiert ist und richtet sich stattdessen auf ein romantisches Treffen ein. Van Eck ahnt nicht, in welche Gefahr er sich bei seinem erneuten Besuch begibt...
235. Eine Sekunde zu spät
16.03.2006
Bei einem Überfall auf ein Pharmalabor erzwingen drei maskierte und bewaffnete junge Leute die Herausgabe einer bestimmten Chemikalie. Der Laborantin gelingt es während des Überfalls, die Polizei zu rufen. Fischer, Panitz, Richter und Van Eck stürmen das Labor. Doch unglücklicherweise kommt es beim Fluchtversuch der Einbrecher zu einem Schusswechsel, bei dem Richter wegen des zögerlichen Verhaltens ihres Kollegen Fischer schwer verletzt wird. Die Kollegen, vor allem Schelling und Van Eck machen Fischer schwere Vorwürfe, unter der die weitere Zusammenarbeit leidet. Anhand der gestohlenen Chemikalien wird klar, dass diese wahrscheinlich zur Herstellung von Designerdrogen gebraucht werden. Die aufgefundene Pistole wurde als gestohlen gemeldet. Bei Recherchen in der Ecstacy-Szene stoßen die Beamten auf den Dealer Moritz Weber, der für die Tatzeit kein Alibi hat. Alle seine Kontakte und Telefonnummern werden überprüft. Dabei entdeckt Fischer durch Zufall eine ihm bekannte Telefonnummer, die ihn auf die Spur der jungen Jule Nevermann und deren Chemie-Nachhilfelehrers, Paul Schrader, führt. Und bei der folgenden Wiederbegegnung mit Jule wird Fischer auch klar, warum er bei dem Überfall so zögerlich reagiert hat...
236. Auf der Flucht
30.06.2006
Der 39-jährige Heinz Tusch sitzt bereits seit Jahren wegen eines Gewaltverbrechens im Gefängnis. Seit geraumer Zeit hat er wegen guter Führung Freigang. Doch als er wieder einmal mit zwei Beamten einen Ausflug macht, gelingt es ihm, seine Bewacher zu überwältigen und an eine ihrer Waffen zu kommen. Ohne Skrupel schießt er die beiden Beamten nieder - und entkommt. Auf der Wache laufen die Ermittlungen im Fall Heinz Tusch auf Hochtouren. Fischer wird zum Leiter der Soko berufen. Er geht davon aus, dass Tusch sich noch in Köln aufhält und versucht, mögliche Kontakte des Verbrechers in der Stadt herauszufinden. Auch Schelling arbeitet mit seinen Leuten an dem Fall. Er will eine organisierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Abteilungen, was allerdings nicht auf Anhieb funktioniert. Schnell konzentrieren sich die Ermittlungen auf Wolfgang Wimmer, den Besitzer einer bekannten Table-Dancebar. Wimmer kennt Tusch noch aus dem Gefängnis. Und tatsächlich versucht Tusch, Geld von Wimmer zu erpressen. Als dieser nicht zahlen will, kidnappt Tusch Wimmers Freundin. Die Beamten beschatten Wimmer in der Hoffnung, dass der sie zu Tuschs Versteck führen wird. Dewitz verkündet unterdessen, dass sie überraschend auf der Fachhochschule der Polizei aufgenommen wurde. Nach bestandener Prüfung kann sie dort Kommissarin werden.
237. Kollegen
06.04.2006
Auf der Wache wird gerade der neue, gut aussehende Polizeiobermeister Sven Römer, der als Ersatz für die Kollegin Dewitz kommt, vorgestellt. Doch Schelling, Van Eck und Gerlach müssen zu einer Boutique-Besitzerin, um eine Anzeige aufzunehmen: Zwei Männer in Zivil haben mit gefälschten Polizeiausweisen in der Boutique die Tageseinnahmen mitgehen lassen. Eine weitere Meldung erreicht das Revier: Herbert Tiers, verurteilt wegen Mordes, ist bei der Überstellung in ein Justizkrankenhaus aus einem Krankentransporter geflohen und hat dabei drei Personen getötet. In einem Wohnblock setzen Achim und Kalle ihre in der Boutique begonnene Diebestour fort. Als sie bei der Rentnerin Evelyn Heimann klingeln, wird durch die geschlossene Wohnungstür auf sie geschossen. Am Tatort finden die Kripobeamten den toten Kalle. In seiner Hand ein gefälschter Polizei-Dienstausweis. Achim entkommt. Es wird schnell klar, dass es sich bei dem Todesschützen um Tiers gehandelt hat. Die Untersuchung des falschen Dienstausweises ergibt, dass der Bruder von Delbrück, Achim, den Ausweis seines Bruders gefälscht hat. Delbrück stellt seinen Bruder zur Rede und Achim verspricht, sich freiwillig auf der Wache zu melden. Vorher kehrt er aber noch einmal an den Ort zurück, an dem sein Freund Kalle erschossen wurde. Als er vor der Wohnungstür steht, erkennt er, dass das Polizeisiegel aufgebrochen wurde. Achim betritt die Wohnung um seinen Bruder zu informieren, als er überraschend auf den Mörder Tiers stößt, der zurückgekehrt ist, um sich das Geld der alten Dame zu holen ...
238. Zahn um Zahn
13.04.2006
Biggi Häuser braucht Geld, denn der Schuldenberg ihrer kaufsüchtigen Mutter wächst ins Unermessliche. Daher verabredet sich Biggi, ohne Wissen der Mutter, in Hotels mit einzelnen, solventen Geschäftsleuten. Diesmal wird sie von Horst Klein, einem Zahntechniker an der Hotelbar erwartet. Auf dem Zimmer betäubt sie ihn, raubt ihn aus und verlässt das Hotel. Zuhause versucht Biggi vergebens den Koffer, den sie Klein entwendet hat, zu öffnen. Am nächsten Morgen wird Horst Klein tot, mit einem Kissen erstickt, vom Zimmermädchen aufgefunden. Die Beamten der Wache ermitteln. Frau Klein meldet ahnungslos das Verschwinden ihres Gatten, während auf einem Überwachungsband des Hotels Biggi entdeckt wird. Ihr Bild geht zur Fahndung heraus. Beim Besuch des Dentallabors, das Klein mit seinem Geschäftspartner Breuer führt, wird klar, dass Kleins Anteile am Labor jetzt an Breuer fallen. Am Nachmittag kann Biggi anhand des Fotos, das alle Barmänner erhalten haben, in einem anderen Hotel festgenommen werden. Sie gibt zu, Klein betäubt und ausgeraubt zu haben, streitet aber den Mord ab ...
239. Der Blender
20.04.2006
Gerlach und Sven Römer fahren Streife im Hafen, als plötzlich eine junge Frau aus einer Seitenstraße stürzt und den beiden ins Auto läuft. Römer will ihr helfen, doch als sie ihn sieht, flieht sie panikartig. Gerlach ist ganz benommen von dem Unfall, aber Römer beruhigt ihn und hält ihn davon ab, einen Bericht zu schrieben. Kurz darauf erhalten die beiden per Funk die Nachricht, dass im Hafenbecken die Leiche des LKW-Fahrers Buschhof gefunden wurde, der mit einem Schraubenzieher erstochen wurde. Gerlach und Römer bekommen von der Kripo die Anweisung, das Hafengelände zu durchsuchen. Gerlach ist erneut versucht, von dem Unfall zu erzählen, aber Römer hält ihn davon ab. Bei der Durchsuchung können die Beamten einen jungen Albaner, Artan, festnehmen. Alles deutet daraufhin, dass er Buschhof erstochen hat, aber sein Motiv bleibt im Unklaren. Die Kripo findet heraus, das Buschhof regelmäßig Transportfahrten in den Kosovo unternahm und dort als Schleuser tätig war. Artan wird nach seinem Verhör inhaftiert. In seiner Brieftasche finden die Beamten ein Familienfoto. Artan behauptet, das alle Familienmitglieder tot seien. Als Gerlach sich das Foto erneut ansieht, erkennt er die junge Frau wieder, die er am Morgen angefahren hatte. Aufgeregt zeigt er das Foto Römer, aber dieser setzt Gerlach weiter unter Druck und lässt sogar das Foto verschwinden. Als Fischer das Foto noch einmal haben will, erzählt Gerlach der Kripo die ganze Geschichte. Artan berichtet den Beamten daraufhin, dass Römer seine Schwester Elena wiederholt missbraucht habe. Unterdessen ist Römer auf der Suche nach Elena, denn wenn sie gegen ihn aussagt, ist er erledigt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Gelingt es den Polizisten, Elena rechtzeitig zu finden, um sie vor Römer zu schützen? Doch Elena ist schon in Römers Gewalt ...
240. Schatten der Vergangenheit
27.04.2006
Auf der Wache wird Nina Soltau, eine neue Kollegin, vorgestellt. Sie übernimmt die Stelle von Sven Römer. Die Schülerin Pia Krause wird eines Abends von einem Unbekannten überfallen, betäubt und ins Auto gezerrt. Einige Zeit später erscheint Pias Mutter auf der Wache, um eine Vermisstenanzeige für Pia aufzugeben. Unterdessen erwacht Pia gefesselt und geknebelt im Keller ihres Schulkameraden Robert Lehberg. Die Lehbergs wohnen direkt gegenüber von Familie Krause, mit der sie auch befreundet sind. Die Polizei nimmt die Recherchen auf und befragt auch Pias Freundin, Jessica, die bezeugt, dass Pia in einem Auto davongefahren ist. Allerdings kann sie sich nicht an die Marke oder das Kennzeichen erinnern, nur an einen defekten Auspuff und Rücklichter, die später einem Passat zugeordnet werden können. Robert Lehberg erklärt Pia derweil die Gründe für die Entführung: Vor 15 Jahren hatte seine Mutter der kleinen Pia beim Spielen an der Straße das Leben gerettet, war dabei aber selber von einem heran nahenden Auto erfasst worden und sitzt seitdem im Rollstuhl. Dafür will Robert nun Rache nehmen. Doch die Polizei ist ihm inzwischen auf den Fersen.
241. Delbrücks Geständnis
04.05.2006
Delbrück ist einsam und beschließt deshalb, zu der Prostituierten Moni Stielecke zu gehen, die er noch aus seiner Zeit als Streifenpolizist kennt und die auf dem Wohnwagenstrich arbeitet. Als Delbrück den Parkplatz erreicht, sieht er dort eine Limousine parken. Plötzlich hört er einen Schuss und kurz darauf drei weitere. Er sieht, wie eine junge Frau aus der Limousine taumelt. Im Auto liegt ein blutüberströmter Mann mit offener Hose. Delbrück überlegt, ob er die Polizisten benachrichtigen soll, aber da hört er schon ein Martinshorn und fährt davon. Bei dem Toten handelt es sich um Heinz Schuhmann, der mit seiner Sekretärin Kerstin Hartwig auf dem Weg zu einer Immobilie war. Aber er hatte im Wald gehalten und seine Sekretärin belästigt. Kerstin beteuert, in Panik den Revolver aus dem Handschuhfach genommen und dann geschossen zu haben. Eigentlich ist damit der Fall erledigt. Es handelt sich um Notwehr. Nur Delbrück hat bei der Geschichte ein ungutes Gefühl. Er hakt immer wieder nach. Die Kripo stellt fest, dass auch Schuhmanns zweite Sekretärin, Frau Baster, des öfteren von Schuhmann sexuell belästigt wurde. Richter und Van Eck ermitteln auf dem Wohnwagenstrich. Sie suchen nach Zeugen. Auch Moni wird gebeten, auf die Wache zu kommen. Als sie dort erscheint, fürchtet Delbrück, dass sie ihn verrät. Aber Moni ist diskret. An die Schüsse kann sie sich genau erinnern. Erst hörte sie einen Schuss und dann drei weitere. Also war es keine reine Notwehrhandlung! Delbrück kann dies bestätigen. Er gesteht Schelling, dass er auch vor Ort war. Aus Angst vor dem Spott seiner Kollegen rückt er erst jetzt mit der Wahrheit heraus. Die Kripo will erneut die beiden Sekretärinnen befragen, aber inzwischen ist auch Frau Schuhmann den Frauen auf die Schliche gekommen. Sie hat zu Hause ein Sexvideo gefunden, welches ihren verstorbenen Mann mit den Frauen zeigt. Frau Schuhmann konfrontiert Frau Baster mit dem Video und schlägt sie nieder. Dann sucht sie Kerstin Hartwig auf ...
242. Sie sucht ihn - Er sucht sie
11.05.2006
Delbrück bringt Marion Kaiser, die er über eine Kontaktanzeige kennen gelernt hat, nach einem ersten Rendezvous nach Hause. Als er kurz darauf feststellt, dass Marion ihre Armbanduhr im Wagen liegen gelassen hat, fährt er zurück zu ihrer Adresse - und kommt offenbar gerade rechtzeitig, um Marion vor einer Vergewaltigung zu retten. Der Täter kann allerdings unerkannt entkommen. Fischer, Panitz und Wrede nehmen die Ermittlungen in dem Fall auf und lassen Marion Kaiser ein Phantombild des Vergewaltigers anfertigen, das zu zwei Verdächtigen führt - die Marion Kaiser jedoch in einer Gegenüberstellung nicht zweifelsfrei identifizieren kann. Stattdessen häufen sich die Indizien dafür, dass der Vergewaltiger noch frei herum läuft. Marion Kaiser fühlt sich belästigt und bedroht. Sie bekommt weiterhin, wie auch vor der versuchten Vergewaltigung, anonyme Anrufe und Blumen mit geheimnisvollen Karten, aber der Täter scheint so gewieft zu sein, keinerlei Spuren zu hinterlassen. Rolf Kraft, ein Nachbar Marions, der als Clown arbeitet, macht sich bald durch sein Verhalten verdächtig - aber ist er wirklich der Gesuchte? Der Fall entpuppt sich als harte Nuss. Erschwerend kommt hinzu, dass Marion Kaiser Delbrücks Beschützerinstinkt geweckt hat - Delbrück fühlt sich persönlich verantwortlich für Marions Sicherheit und mischt sich in die Ermittlungen ein, was der Sache nicht unbedingt förderlich ist. Während sich Delbrück vor allem privat immer tiefer in den Fall verstrickt, stößt das Ermittlerteam um Fischer bald auf einen Hinweis, der den Fall in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt ...
243. Alles Pizza
01.06.2006
Einsatz für Feuerwehr und die Beamten der Wache: Der kleiner Junge Malte Wirtz steht auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses und droht in die Tiefe zu stürzen. Soltau und Gerlach übernehmen den Einsatz und können den Jungen retten. Dabei entdecken sie die Leiche von Kuno Pfeil, der offenbar vom Balkon seines Appartements gestürzt ist. Ein Selbstmörder, wie es auf den ersten Blick scheint. Fischer, Panitz und Wrede bekommen jedoch bald Zweifel an dieser Theorie. Die Spurenlage und auch die Tatsache, dass Kuno Pfeil offenbar kurz vor seinem Tod eine Pizza bestellt hat, sprechen gegen einen Suizid. Die Ermittler der Kripo vermuten zunächst, dass Kuno Pfeil wegen seines Hangs zu ständig wechselnden Liebschaften umgebracht wurde - damit hätten nicht nur seine Ex-Frau, sondern auch andere - vermeintliche - Geliebte wie die Pizzabotin Jeanette oder auch Pfeils Nachbarin und One-Night-Stand Anna Wirtz einen Grund, Pfeil zu töten. Im Laufe der Ermittlungen gewinnt jedoch ein anderer Aspekt zunehmend an Bedeutung: Kuno Pfeil hatte kurz vor seinem Tod mit seinem Geld nur so um sich geworfen - gegen seine sonstigen Gewohnheiten. Der Grund dafür stellt sich bald heraus: Kuno Pfeil hatte im Lotto gewonnen. Musste er deshalb sterben? Vera Pfeil, Kunos geschiedene Frau und alleinige Nutznießerin des Gewinns, wird erneut zum Verhör geladen. Aber sie leugnet ihre Schuld. Bei der Durchsicht der Gewinnzahlen kommt Wrede die entscheidende Idee. Sie und Panitz kommen gerade noch rechtzeitig, um einen zweiten Mord zu verhindern ...
244. Aufbruch
08.06.2006
Nadja Förster wird mitten in der Nacht durch einen Anruf von Schelling aufgeweckt, der mit ihr über ihre Beziehung reden will. Nadja reagiert unwillig, bemerkt zugleich, dass noch jemand in ihrer Wohnung ist und wird brutal niedergeschlagen. Während Nadja schwer verletzt in die Klinik gebracht wird, finden Panitz und Wrede den Grund für den Überfall schnell heraus: Offenbar hatten der oder die Täter die Schlüssel für Nadjas Juwelierladen gesucht und gefunden, um anschließend den dortigen Tresor auszuräumen. Rätselhaft erscheint zunächst nur, wie die Täter in die Wohnung gelangt sind, ohne Einbruchspuren zu hinterlassen. Die Lösung, welche die Untersuchung des Türschlosses ergibt, ist reichlich beunruhigend: Die Täter müssen einen nachgemachten Schlüssel besessen haben. Die Beamten der Wache durchleuchten daraufhin Nadja Försters Umfeld und damit auch die Bekanntschaften von Nadjas Tochter Sina und deren zwielichtigem Freund Leon. Anders als die Beamten ist Sina ist fest von der Unschuld ihres Freund überzeugt. Aber hat Sinas Freund Leon, ein junger Mann mit krimineller Vergangenheit, auch wirklich etwas mit dem Raub zu tun? Zunächst scheint alles dafür zu sprechen, zumal Leons Kumpel, Mark Stammer, beim Auftauchen der Ermittler die Flucht ergreift. Aber auch Marks Mutter Maria, die als Putzfrau sowohl bei Nadja Förster als auch bei einem zweiten Juwelier, Herbert König, putzt, gerät unter Verdacht. Als auch Herbert König nach dem gleichen Tatmuster überfallen und sein Tresor ausgeräumt wird, verstärkt sich der Verdacht gegen Mark Stammer. Dann jedoch tauchen immer mehr Ungereimtheiten in dem Fall auf, die zu einer überraschenden Lösung führen. Unterdessen heißt es für die Beamten der Wache Abschied nehmen: Die Wache wird aufgelöst - und damit für alle dortigen Beamten ein Lebenskapitel geschlossen.

Quelle: RTL

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