Der kleine Mönch

Der kleine Mönch {Der kleine Mönch}

Krimiserie, Deutschland (2001)




Pater Laurentius lebt als Franziskaner in einer klösterlichen Wohngemeinschaft in Köln. Pater Laurentius ist wie alle Franziskaner ein Mensch, der der Welt sehr offen gegenüber steht. Seine Neugier zeichnet ihn aus. Da Laurentius außerdem über eine sehr rege Fantasie verfügt, glaubt er allzu schnell, einem Verbrechen auf der Spur zu sein, auch wenn die vermeintlichen Indizien noch nicht mal ausreichen würden, die Besatzung eines Steifenwagens in Gang zu setzen. Geschweige denn Laurentius' ehemalige Latein-Schülerin Ulrike Foges, genannt Ufo, die als Kommissarin in der Mordkommission tätig ist. Beharrlich, dreist und leider oft unvorsichtig, verfolgt der kleine Mönch seine Spur, auch wenn ihm Ufo rät, sich aus polizeilichen Dingen herauszuhalten. Auf den Ratschlag seiner Mitbrüder Johannes, Liborius und Daniel, die Finger davon zu lassen, hört Laurentius sowieso erst, wenn er den Fall gegen alle Skepsis erfolgreich zu Ende ermittelt hat. Bis ihm beim nächsten Mal wieder etwas verdächtig vorkommt.


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Rollen und Darsteller

Rolle Darsteller
Pater Laurentius Dirk Bach
Johannes Hansjoachim Krietsch 
Guardian Liborius Peter Schiff 
Daniel Oliver Petzokat  [1]
Ursula Foges Christina Plate
Frau Ciupka Sabine Orléans 
Bruder Ludwig Johannes Rotter  [2]
Bruder Sebastian Jochen Schropp [2]


Epguide

Epguide

Bisher gesendet: 16 Folgen.
Staffel 1
1. Mauerblümchen
08.01.2002
Schon in der ersten Folge kommt Pater Laurentius einem dramatischen Fall auf die Spur. Bei Abbrucharbeiten in der klösterlichen Kapelle, die Laurentius mit dem nörgelnden Bruder Johannes vornimmt, stößt er hinter einer alten Mauer auf das Skelett einer Frau. Von der ermittelnden Kriminalkommissarin Ursula Foges, genannt Ufo, mit der Laurentius befreundet ist, erfährt er, dass die Leiche dort bereits gut vier Jahrzehnte gelegen haben muss. Wenn das keine Aufforderung ist, sofort auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen, denkt sich Laurentius. Schließlich ist das Kloster direkt betroffen. Und da Ufo wegen Arbeitsüberlastung wenig Eifer zeigt, der Sache nachzugehen, hat sogar Liborius, der Chef des Klosters, einmal keine Einwände gegen Laurentius' außergewöhnliche Freizeitaktivitäten. Der durchwühlt daraufhin den Bauschutt und findet das vergilbte Foto einer jungen Frau samt Namen, der auf der Rückseite vermerkt ist. Nachfragen über die auf dem Foto Abgebildete führen Laurentius allerdings in eine Sackgasse. Ein vermeintliches weiteres Indiz, ein alter Jackenknopf, bringt den neugierigen Pater schließlich, unterstützt durch Daniel, auf die Spur eines Strickwarenimporteurs, dessen Geschäftsbetrieb längst aufgelöst ist. Doch der Sohn des Verstorbenen, der Galerist und Kunsthändler Schiff, scheint sich durchaus zu erinnern. Und dadurch nimmt schließlich das kleine Geburtstagsessen, das die Klosterhaushälterin Frau Ciupka für sich und die Mönche ausrichtet, einen dramatischen Verlauf.
2. Der Fremde im Zug
15.01.2002
Auf der Rückfahrt nach Köln lernt Pater Laurentius im Nachtzug einen Mann kennen, der bedrückt wirkt. Georg Römer erzählt, dass er zwei Menschen den Schock ihres Lebens versetzen wird, mag aber nicht weiter darüber sprechen, obwohl Laurentius seine seelsorgerliche Hilfe anbietet. Nachdem er den freundlichen, aber seltsamen Fahrgast mit dem Taxi vor einer alten Villa abgeliefert und zwischen den Sitzen einen zurückgelassenen Schal gefunden hat, will Laurentius das Fundstück am nächsten Morgen in der Villa abgeben. Dort bestreitet aber eine ebenso barsche wie unsympathische Frau, letzte Nacht irgendjemanden ins Haus gelassen zu haben. Allerlei Ungereimtheiten, die Laurentius bei der Observierung der Villa auffallen, lassen seine Fantasie Purzelbäume schlagen. Laurentius meint, etwas unternehmen zu müssen. Dabei schreckt er selbst vor einem Einbruch nicht zurück, wird aber von den Bewohnerinnen, den Schwestern Seefeld, beinahe entdeckt. Durch seine Freundin, die Kriminalkommissarin Ursula Foges, auch Ufo genannt, erfährt Laurentius zwar, dass die beiden Seefelds vor vielen Jahren eine jüngere Schwester als vermisst gemeldet haben und schließlich die Lebensversicherung kassierten, als die Verschwundene für tot erklärt wurde. Zu weiteren polizeilichen Nachforschungen sieht Ufo allerdings keinen Anlass. Laurentius macht auf eigene Faust weiter, beobachtet die Seefeld-Schwestern beim Kauf einer Kettensäge, einiger blickdichter Plastiksäcke und weiterer verdächtiger Utensilien und ist sich nun sicher, dass er einschreiten muss, bevor die beiden geheimnisvollen Schwestern ihr Opfer beseitigt haben.
3. Tod dem Vampir
22.01.2002
Bei einem Busausflug mit einer Gruppe von weiblichen Gemeindemitgliedern zum Musical "Tanz der Vampire" in Stuttgart wird der Organisator des Trips - ein Schwerenöter und Charmeur, der sich für die Reise als Graf Dracula herausgeputzt hat - ausgerechnet von Laurentius tot in der Herrentoilette gefunden. Der Mann wurde fachmännisch gepfählt. Laurentius weiß, was er zu tun hat. Zumal die Polizei einen Penner verdächtigt, dem Laurentius zwar im Eingang der Toilette begegnet ist, der aber, wie der Pater überzeugt ist, unmöglich der Verdächtige sein kann. Nach Köln zurückgekehrt, fühlt er sich einmal mehr von seiner Freundin Hauptkommissarin Ursula Foges, genannt Ufo, stiefmütterlich behandelt. Da sie nur widerwillig mit Ermittlungsergebnissen herausrückt, zieht Laurentius auf eigene Faust los. Schließlich war der Tote Gemeindemitglied. Bei der - zugegeben etwas illegalen - Visite in der Wohnung des Verstorbenen stößt Laurentius mit Hilfe von Daniel erst auf eine amouröse Adressenliste und dann auf eine ebenso neugierige wie undurchsichtige Nachbarin. Die Befragung zweier Frauen aus der Kirchengemeinde des Ermordeten bestätigt, was Laurentius schon von Frau Ciupka, der Haushälterin des Klosters, erfahren hat, dass der "Vampir" wirklich nichts hat anbrennen lassen. Als Laurentius dann noch eine junge Frau ausfindig macht, der der Verstorbene die Ehe versprochen hatte, sieht sich der kleine Mönch auf der richtigen Spur. Dabei stößt er auf ein Geheimnis, das in die Vergangenheit des "Vampirs" führt ...
4. Der Heiratsschwindler
29.01.2002
Bei der Trauung eines Paares klingelt ein Handy - ausgerechnet im Jackett des Bräutigams Günther Frank. Nachdem Laurentius das Telefon des verdutzten Bräutigam konfisziert hat, bügelt er den Anrufer freundlich aber bestimmt ab. Zu Laurentius' Erstaunen ist der Anrufer eine Frau. Als der Pater wenig später unfreiwillig ein weiteres Telefonat des frisch Angetrauten mitbekommt, das dieser anscheinend erneut mit einer Frau führt, fühlt sich Laurentius nicht nur seelsorgerlich herausgefordert. Seine Neugier ist geweckt. Zumal der Mann eine Waffe im Handschuhfach seines Wagens mitführt, wie Laurentius von der altklugen kleinen Schwester der Braut erfährt. Natürlich weiß Laurentius, dass seine Vermutungen nicht ausreichen, um Hauptkommissarin Ufo in Gang zu setzen. Also observiert er auf eigene Faust mithilfe des Klosterbusses den undurchsichtigen Ehemann, der von sich behauptet Weinhändler zu sein, weshalb er sich auch bereits am Morgen nach der Trauung für einige Tage von seiner jungen Frau verabschiedet. Laurentius sieht sich wenig später in seiner Fantasie bestätigt, als er den vermeintlichen Weinhändler in einer holländischen Grenzstadt als treu-braven Ehemann wiederfindet, der zwei hübsche junge Töchter und Ehefrau umsorgt. Als sich Laurentius in dessen Auto umtut, wird er vom Observierten beinahe überrascht und muss sich im Laderaum verstecken. Dabei wird er Zeuge eines Telefonates, das nur einen Schluss zulässt: Der Mann ist nicht nur Bigamist, er bestreitet seinen Lebensunterhalt offenbar als Auftragskiller. Doch das ist noch lange nicht alles, was Laurentius in Erfahrung bringen kann.
5. Blauer Stern
05.02.2002
Ludwig hat Windpocken - das erste Mal in seinem reifen Leben. Und da auch Laurentius in all den Jahren verschont blieb, beschließt er zu flüchten. Mit einem offiziellen Auftrag seines Klosters will er einen alten Kontrabass zu einem Mitbruder nach Rom bringen. Auf dem Flughafen glaubt Laurentius allerdings Zeuge eines Mordes zu sein. Da ihm die Polizeibeamten der Flughafenwache nicht glauben, quartiert er sich in einer kleinen Pension zwischen Dom und Kölner Hauptbahnhof ein, denn nix wird ihn ins Windpocken verseuchte Kloster zurückbringen. Seine Nachforschungen führen ihn in die Discothek ?Blauer Stern", in der er kurzer Hand als Bedienung und Küchenhilfe anheuert. Dabei gerät er in ein Beziehungsgeflecht von Eifersucht und Missgunst, in dessen Zentrum der Sohn des Etablissements zu stehen scheint. Während seiner ungewöhnlichen Undercover-Tätigkeit im Schatten des Kölner Doms, hält Laurentius die Mitbrüder durch phantasievolle Anrufe in dem Glauben, zu Füßen des Petersdoms zu weilen. Bis die Haushälterin des Klosters, Frau Ciupka, hinter die Posse kommt. Und Laurentius Daniel und Maxi beim Tanzen ausgerechnet in der Disco ?Blauer Stern" antrifft. Dass Daniel noch immer mit seiner Krankenhaus-Kollegin Maxi mehr als nur kollegial seine Zeit verbringt, kann Laurentius dem jungen Mann nachsehen. Schließlich ist Da- niel noch immer Novize. Der fühlt sich seinerseits nun überaus verpflichtet, Laurentius beim Überführen des Täters behilflich zu sein ?
6. Ein Mann wird gesucht
19.02.2002
Bei einer Kleidersammlung für die bolivianischen Franziskaner stößt Laurentius in einer Jackentasche auf einen Briefentwurf einer offenbar verzweifelten Frau, die unter dem Joch ihres Ehemannes leidet und ankündigt: Er oder ich! Natürlich vermutet Laurentius wieder einmal das Schlimmste - Mord oder Selbstmord. Nur, wo mit der Suche anfangen? Gut, dass Daniel bereit ist, ihn zu unterstützen. Obwohl - oder gerade weil - Laurentius wegen eines Missgeschickes einmal mehr unter besonderer Beobachtung von Mitbruder Ludwig und dem inzwischen etwas ungeduldig werdenden Liborius steht, der verlangt, dass sich Laurentius endlich mehr um die Klosterbelange kümmern solle. Für Diebstahl und Mord sei schließlich die Polizei zuständig. Laurentius wäre nicht Laurentius, wenn er nicht nach Wegen suchen würde, der brüderlichen Kontrolle zu entgehen. Bei seinen Nachforschungen stößt Laurentius schließlich auf die Fleischersgattin Pavelek, die aber weder gewalttätig noch depressiv erscheint. Und der vermeintlich verschwundene Ehemann meldet sich mit einer Ansichtskarte aus dem schönen Rio de Janeiro. Bis Laurentius den Hinweis auf eine junge Frau erhält, der Horst Pavelek wohl Hilfe angeboten hat. Sie arbeitet allerdings in einem Bordell und spricht nur spanisch. Laurentius weiß seinen bolivianischen Mitbruder Michael, der gerade zu Besuch im Kloster weilt, davon zu überzeugen, dass sie einen seelsorgerischen Antrittsbesuch ins Freudenhaus wagen müssen ?
7. Schatten der Vergangenheit
26.02.2002
Pater Laurentius erzählt dem jungen Novizen Daniel, wie er vor einigen Jahren selbst unter Mordverdacht geriet und deshalb gezwungen war, durch eigene Ermittlungen seine Unschuld zu beweisen. Es geht dabei gewissermaßen um den Beginn seiner Karriere als Kriminalist. In einer Rückblende führt Laurentius in Zeiten, als im Kloster noch die alte Frau Harbrecht als Haushälterin das Zepter schwang und sich ein junger, eifriger Schüler bewarb, um Novize bei den Franziskanern zu werden ... Laurentius gerät ins Visier der Polizei, insbesondere der unerbittlichen Kommissarin Charlotte Brüning, als eine junge Frau, die Mitglied in seiner Gemeinde-Judogruppe ist, ermordet aufgefunden wird; erdrosselt mit einem Hanfseil, wie es Franziskaner um den Bauch geschnürt zu tragen pflegen. Da außerdem Aussagen einer Kollegin der Toten vorliegen, in denen von einem "kleinen Mönch" die Rede ist, den die junge Frau zu gerne verführt hätte, glaubt Kommissar Brüning in Laurentius einen Tatverdächtigen zu sehen. Um seine Unschuld zu beweisen, ermittelt Laurentius zum ersten Mal in seinem Leben auf eigene Faust. Überzeugt davon, dass die Fundstelle der Leiche zwischen verschiedenen Grabsteinen eine Bedeutung habe, recherchiert er in den Biografien der dort Beerdigten. Dabei gerät er auf die Spur einer tragischen Krankengeschichte, deren späte Auswirkungen tödlich waren.

Staffel 2
8. Blutsbrüder
23.09.2003
Um pilgernden Jung-Christen eine Unterkunft im Kloster zu gewähren, holt sich Laurentius Nachhilfe in Sachen Zeltaufbau: Frau Ciupkas Cousin Robert hat mit anderen Indianerfans die Zelte in einem nahen Camp aufgeschlagen. Bei den größtenteils sächsischen Karl-May-Jüngern in Indianerkluft erlebt Laurentius eine Überraschung nach der anderen: nicht genug, dass mit Frau Ciupka die Hormone durchgehen und sie einen Flirt mit "Schwarzer Bär" beginnt - Laurentius gerät in eine Falle und wird Zeuge eines Mordes. Weil die Polizei Frau Ciupkas Cousin als Täter im Visier hat, ermittelt Laurentius auf eigene Faust: War es die Geliebte Anja, die sich schlecht behandelt fühlte? Oder hat Frau Ciupka wirklich einen Mörder in der eigenen Familie? Laurentius fördert auf seinem Kriegspfad zum Täter unangenehme Wahrheiten aus der Vergangenheit zutage ...
9. Satansbraten
30.09.2003
Schwarze Magie, Pentagramme, abgehackte Hühnerfüße - in dem Gymnasium, in dem Ludwig als Lehrer arbeitet, scheinen einige Teenager einem Satanskult zu huldigen. Und Ludwig ist ihr bevorzugtes Opfer! Der Arme ist davon so gebeutelt, dass er überlegt, den Beruf zu wechseln. Doch Laurentius ist nicht bereit, dem Leiden seines Mit-Bruders so einfach zuzusehen - er übernimmt dessen Unterrichtsstunden und hofft dabei in Erfahrung zu bringen, wer Ludwig so zusetzt. Tatsächlich findet Laurentius heraus, dass die minderjährigen Grufties sich nachts auf dem Friedhof herumtreiben - aber sind sie deswegen gleich Satanisten, zumal sie die Übergriffe auf Ludwig vehement leugnen? Oder mobbt jemand anderes seinen Mit-Bruder? Was ist zum Beispiel mit der Rektorin der Schule, die Ludwig so gar nicht leiden kann? Oder dem Deutschlehrer, dessen Libido ebenso ausgeprägt scheint wie sein Wissen über Kleist? Gut, dass mit Sebastian ein neuer Bruder im Kloster angekommen ist, der Laurentius bei seinen Nachforschungen im wahrsten Sinne mit Feuereifer unterstützt ...
10. Eishexen
07.10.2003
Laurentius ist entsetzt: während einer Beichte stößt ein Teenie-Mädchen Morddrohungen aus. Um den Mord zu verhindern, verfolgt Laurentius das Mädchen und sticht bei seinen Ermittlungen prompt in ein Wespennest: konkurrierende junge Eiskunstläuferinnen, die für eine Karriere über Leichen gehen würden. Bald fragt sich Laurentius: Wer trachtet der jungen Tanja nach dem Leben? Ihre neidische Konkurrentin Jessica? Oder - noch schlimmer - deren verbissene Mutter? Und welche Rolle spielt dabei die russische Trainerin Ljudmila Malenkaja? - Laurentius geht den merkwürdigen Sabotageanschlägen nach und begibt sich dabei im wahrsten Sinne aufs Glatteis - denn schon bald gerät er selbst in Lebensgefahr. Laurentius' Mitbrüder im Kloster versuchen unterdessen, das hoch mysteriöse Verschwinden ihrer Socken aufzuklären ...
11. Arme Reiche
14.10.2003
Frau Wildleben, eine sehr reiche Frau und großzügige Unterstützerin des Klosters, ruft wie so oft an und fordert geistlichen Beistand: ihr Mann betrügt sie mal wieder. Da Liborius sich ein Bein gebrochen hat, wird Laurentius zu ihr beordert. Kaum in der prächtigen Villa eingetroffen, findet Laurentius Ilonka, die Haushälterin der Wildlebens, tot in der Sauna - jemand hat die Tür von außen verriegelt. Gemeinsam mit der Polizei macht sich Laurentius an die Aufklärung des Verbrechens. Kein leichtes Unterfangen, denn jeder in der Familie Wildleben, einschließlich des Gärtners, scheint gute Gründe gehabt zu haben, Ilonkas Ableben maßgeblich zu beschleunigen. Und selbst der alte Hausarzt der Familie, ein Sammler fossiler Eier, scheint dunkle Geheimnisse zu hüten. Doch Laurentius lässt sich nicht verwirren. Er bleibt dem Mörder auf der Spur und serviert den Wildlebens schließlich die überraschende Lösung des Falls.
12. Laurentius und der Doppelgänger
21.10.2003
Aufregung im Kloster: Ein russischer Erzbischof will ein altes, sehr wertvolles Kreuz an den Kölner Dom zurückgeben, das bis jetzt als verschollen galt. Bei der feierlichen Übergabe des einzigartigen Artefakts sollen Laurentius und Ludwig als Vertreter des Franziskaner-Ordens mit anwesend sein. Doch kurz bevor es soweit ist, wird Laurentius gekidnappt - von einem Mann, der Laurentius zum Verwechseln ähnlich sieht. Hans Schmitz hat den Coup bis ins Kleinste geplant - er hat vor, als "Laurentius" an der Zeremonie teilzunehmen und dabei das Kreuz zu stehlen. Dafür hat er sich wochenlang vorbereitet. So lange hält er Laurentius in einem Kellerverlies gefangen, bewacht von seiner Gattin Paula. Im Kloster bemerken die anderen Mönche zwar, dass ihr Laurentius irgendwie anders ist, aber wirklich Verdacht schöpft vorerst niemand. Laurentius selbst bemüht sich derweil, die Flucht zu ergreifen. Doch Paula erweist sich als ein harter Brocken, und Laurentius' Hoffnung, den Diebstahl in letzter Sekunde verhindern zu können, wird immer geringer ...
13. Die dicke Nonne
28.10.2003
Laurentius trifft zufällig einen alten Bekannten in einem Kölner Krankenhaus wieder: Pfarrer Will aus dem beschaulichen Dörfchen Grafendorf. Will ist ein Balken auf den Kopf gefallen und bittet nun Laurentius, für eine Woche die seelsorgerische Pflege seiner Schäfchen zu übernehmen. Als Laurentius in Grafendorf eintrifft, merkt er schnell, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Die Dorfbewohner haben Angst vor dem Gespenst einer dicken Nonne mit Namen Genoveva, die vor hundert Jahren unter tragischen und nie ganz geklärten Umständen ums Leben kam und nun alle dreißig Jahre im Dorf umgeht. Sie soll im Übrigen auch verantwortlich für Pfarrer Wills Unfall sein. Laurentius, der nicht an Gespenster glaubt, beginnt der Sache nachzugehen. Im Dorf leben gleich drei Damen mit Genovevas Statur, die alle unter Geldnot leiden. Sollte sich eine der drei als spukende Nonne verkleiden, um unerkannt die Sparkasse auszurauben? Denn Laurentius findet rasch heraus, dass das Geisterhaus, in dem die vermeintliche Genoveva vorzugsweise erscheint, über einen unterirdischen Gang verfügt, der direkt ins Kellergeschoss der Bank führt ... Welche der drei üppigen Damen nutzt also die alte Sage aus? Kann Laurentius den bevorstehenden Bankraub verhindern? Und vor allem - ist vielleicht doch was dran an dem Ammenmärchen von der rachdurstigen Nonne?
14. Sondereinsatz
04.11.2003
Kriminalkommissarin Ursula Foges ("Ufo"), Laurentius' beste Freundin, hat sich endlich einmal ernsthaft verliebt! In ihren verheirateten Kollegen Martin Neuroth, Vater von zwei kleinen Kindern. Als der neugierige Laurentius Ufo dieses Geständnis endlich entlockt hat, weiß er zunächst nicht so recht, ob er sich darüber freuen soll. Aber Ufos Glück ist ihm letztlich wichtiger als alle moralischen Bedenken. Doch das Glück währt nicht lange: zwei Tage später wird Neuroths Frau erschossen und Ufo ist die Hauptverdächtige; nicht zuletzt, weil ihre Nebenbuhlerin mit Ufos Dienstwaffe getötet wurde. Laurentius weiß, dass seine Freundin niemals einen Mord begehen würde, auch wenn alle Indizien eindeutig ihre Schuld belegen. Er beginnt nach dem wahren Mörder zu suchen. Eine Suche, die ihn in einen großen Konflikt mit seinem Glauben bringt - er ist gezwungen zu lügen, zu stehlen und Gewalt anzuwenden, um das wahre Geschehen aufzudecken. Ein hoher Einsatz für eine Freundschaft, doch Laurentius wäre nicht Laurentius, würde er dieses Risiko nicht eingehen ...
15. Der seltsame Professor
11.11.2003
Eine junge Frau, Nina, wendet sich an Laurentius mit der Bitte um Hilfe - ihre Zwillingsschwester Dagmar ist verschwunden. Nina glaubt, dass Dagmar sich heimlich einer Schönheitsoperation unterziehen wollte und jetzt in der Klinik, in welcher der Eingriff vorgenommen werden sollte, aus unbekannten Gründen festgehalten wird. Laurentius, zunächst unwillig, ist schließlich einverstanden, sich unter dem Vorwand, die Form seiner Ohren korrigieren zu lassen, in der Klinik umzusehen. Schon bald hat er den Eindruck, dass der undurchsichtige Professor und Klinikchef und dessen ebenso devote wie Furcht einflößende Oberschwester Helga einiges zu verbergen haben. Was befindet sich zum Beispiel hinter der geheimen Tapetentür im Sprechzimmer des Professors? Um das herauszufinden, muss Laurentius die Rolle des Patienten weiter spielen - länger als ihm lieb ist. Da gleichzeitig auch noch Laurentius' Schwester Claudi ins Kloster gekommen ist, hat er wahrlich viel um die Ohren...
16. Die einzige Zeugin
18.11.2003
Frau Ciupka, Köchin des Klosters, wird Zeugin eines Mordes: Auf dem Nachhauseweg beobachtet sie, wie ein Obdachloser mit dem Spitznamen Fitze von einem Unbekannten erstochen wird. Da Fitze ein Einzelgänger war, der am Rande der Gesellschaft lebte, gibt es erst zunächst einmal keinerlei Anhaltspunkte, wer der Täter sein könnte. Frau Ciupka, die unter Schock steht, kann den Mörder auch nicht beschreiben, hat aber große Angst, dass er sie gesehen haben könnte und sie nun auch umbringen will. Ein Umstand, von dem Laurentius hofft, ihn sich zu Nutze machen zu können. Laurentius überredet Frau Ciupka, dafür den Lockvogel zu spielen. Ufo, die sich als Haushälterin tarnt, zieht ins Kloster; zusätzlich wird das Gebäude von Beamten observiert. Und tatsächlich kommt bald unangemeldeter Besuch ins Haus: zwei junge Studenten, die angeblich Wallfahrer sind, sowie ein Franziskanermönch aus Amerika, der behauptet, sein Kommen angekündigt zu haben, obwohl Laurentius nichts davon weiß. Da Laurentius mittlerweile erfahren hat, dass Fitze angeblich einen unehelichen Sohn hatte, der ihn hasste, ist er zuversichtlich, dass sich über kurz oder lang einer der drei Männer verraten wird. Und tatsächlich - noch in der gleichen Nacht wird ein Anschlag auf Frau Ciupka verübt...

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Quelle: ZDF

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