| 1. Zorro |
20.11.1988 |
Petra und Andy sind zwei junge Leute, die Spaß daran haben, Eisenbahnwaggons mit ihren Graffiti-Kunstwerken zu verzieren. In dieser Nacht sind sie wieder einmal mit ihren Spraydosen unterwegs, und als sie mitten in ihrer künstlerischen Arbeit sind, werden sie von zwei Herren gestört, die diesen abgelegenen Güterbahnhof als Treffpunkt ausgesucht haben, um ein Tauschgeschäft abzuwickeln: Rauschgift gegen Bargeld. Dann zieht plötzlich einer der beiden eine Pistole und erschießt seinen Partner.
Kommissar Dorn ist zunächst davon überzeugt, dass es sich um ein weiteres Opfer in der Auseinandersetzung zweier Rauschgiftbanden handelt. Auch sein Freund und Kollege vom Rauschgift, Lehmann, glaubt daran. Beide beschließen, den Fall zusammen zu lösen. Doch als es dann einen weiteren Toten gibt, kommt Dorn ein ungeheuerlicher Verdacht. Nein, ein Bandenkrieg findet nicht statt, beide Morde haben private Motive. Dorn beschließt, dem Täter eine Falle zu stellen, obgleich er weiß, dass er nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet.
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| 2. Schweigegeld |
04.12.1988 |
Auf einem Lkw-Parkplatz wird ein von mehreren Schüssen Ermordeter gefunden, an dem etwas merkwürdig ist: Seine Hände sind durch die Berührung mit Säuren stark verätzt. Schnell findet die Polizei heraus, dass es sich um einen Fernfahrer handelt, der für ein großes Fuhrunternehmen gearbeitet hat. Thomas Dorn sucht als erstes die Frau des Toten auf. Sie verweigert jede Auskunft und kann auch keine vernünftige Erklärung dafür abgeben, warum sie das Verschwinden ihres Mannes so lange nicht gemeldet hat. Dorn glaubt, dass die Gründe für die Ermordung des Fahrers beim Fuhrunternehmen zu finden sind, denn dieses steht im Verdacht, seit einiger Zeit Rauschgift aus dem Nahen Osten in die Bundesrepublik zu bringen. Er tut etwas sehr Gewagtes: Er schlüpft in die Rolle des arbeitsuchenden Fernfahrers und findet schnell Kontakt zu Herrn Meuren, dem Besitzer des Unternehmens. Doch es dauert nicht sehr lange, da ahnt Meuren, dass Thomas Dorn keineswegs nur der einfache Fernfahrer ist, für den er sich ausgegeben hat.
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| 3. Zahltag bei Nacht |
14.07.1989 |
Nächtlicher Großeinsatz der Polizei. Ein Scheckkartenbetrüger raubt seit Wochen Geldautomaten in Köln und Umgebung aus, heute soll versucht werden, ihn festzunehmen. Hauptkommissar Thomas Dorn hat zusammen mit seinem Freund und Kollegen Breitner in einem Wagen Posten bezogen. Da kommt die Nachricht, dass ein Verdächtiger sich an einem Automaten zu schaffen macht, Breiter steigt aus, um ihn zu überprüfen - und dann geht alles ganz schnell: Schüsse fallen, Breiter wird getroffen und bleibt tödlich verletzt liegen, Dorn versucht, den Täter zu stellen, wieder fallen Schüsse, Dorn kann sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen, dann verschwindet der Unbekannte mit einem Taxi. Wenig später wird die Taxifahrerin festgenommen, doch trotz intensiven Verhörs durch die Polizei kann ihr nicht nachgewiesen werden, mit dem Verbrecher unter einer Decke zu stecken. Thomas Dorn aber, der schockiert ist durch die Ermordung seines Freundes, glaubt ihr nicht. Er befiehlt, sie zu überwachen. Doch auch diese Maßnahme bringt keine Ergebnisse. Da beschließt Dorn, etwas Ungewöhnliches zu tun: Er schlüpft in die Rolle eines Geschäftsmanns und sucht so, das Vertrauen der Taxifahrerin zu gewinnen. Dorn ahnt, dass er sich in große Gefahr begibt, denn überall auf ihrem Weg durch Köln und Umgebung kann der Mörder seines Freundes lauern.
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| 4. Der Schwur |
04.08.1989 |
Vor sechs Jahren hat Kommissar Dorn während einer Polizeiaktion einen jungen Mann in Notwehr getötet. Dessen Bruder, Manfred Holzer, ein gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hatte damals Rache geschworen. Nun steht Holzers Entlassung unmittelbar bevor, und es vergeht kein Tag, an dem Dorn sich nicht fragt, ob der damals im Zorn herausgeschriene Schwur noch gilt oder ob Holzer mittlerweile zur Besinnung gekommen ist. Am Abend wartet Holzers frühere Freundin Nina auf ihn und bittet um Polizeischutz, denn sie ist es damals gewesen, die Dorn den entscheidenden Hinweis auf Holzers Aufenthaltsort gegeben hat. Dorn versteckt sie als erstes im leerstehenden Appartement eines Freundes und sucht am nächsten Morgen das Gefängnis auf, um Holzer zu treffen. Am Grab seines Bruders versichert Holzer, dass Dorn keine Angst zu haben brauche, er werde ein neues Leben anfangen. Dennoch ordnet Dorn Polizeiüberwachung an, denn die ganze Sache kommt ihm komisch vor. Wenn Holzer tatsächlich vorhaben sollte, seine frühere Freundin Nina zu töten, warum hat er ihr durch andere entlassene Strafgefangene eben dieses mitteilen lassen? Dorn hat das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Und als er die Meldung erhält, dass Holzer sich der Polizeiüberwachung entzogen hat, und als auch Nina aus dem Appartement verschwunden ist, hat er nicht mehr viel Zeit, um Nina zu finden, bevor Holzer sie gefunden hat. Ein schwieriges, fast aussichtsloses Unternehmen.
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| 5. Tommys Geschichte |
02.03.1990 |
An einem sommerlichen Samstagmorgen brechen Kommissar Thomas Dorn und seine Freundin Ulrike zu einem Wochenendausflug nach Holland auf. Plötzlich kommt aus einer Seitenstraße ein Junge auf einem Fahrrad. Nur durch heftiges Bremsen kann ein Unfall verhindert werden. Dorn und Ulrike kümmern sich um den Jungen, Gottseidank ist er nicht verletzt. Als sie ihn heimfahren wollen, erzählt er stockend, er sei auf dem Weg zur Polizei, denn in einem nahegelegenen Wald hätten drei unbekannte Männer seinen Vater ermordet. Dorn gibt sich als Kommissar zu erkennen, man fährt zu der angegebenen Stelle, tatsächlich, dort liegt die Leiche eines Mannes. Behutsam beginnt Dorn den Jungen zu vernehmen, er heißt Tommy Busch. Doch schnell stellt sich heraus, dass seine Angaben mit den Spuren am Tatort nicht übereinstimmen. Dorn ahnt, Tommy lügt, irgendetwas stimmt mit ihm nicht. Er bringt ihn nach Hause zu seiner Mutter, befragt sie, doch auch von ihr erhält er keine befriedigenden Erklärungen. So ordnet er an, dass Tommy polizeilich überwacht wird. Wenig später erhält Dorn die Nachricht, dass Tommy sich ein Fahrrad gestohlen hat, in den Wald gefahren ist, dort ein Paket ausgegraben hat und eilig heimradelte. Sofort fährt Dorn dorthin, fragt nach dem Paket, erhält keine Antwort, lässt es suchen, findet es, öffnet es, darin befinden sich gut 200.000 Mark. Und als Dorn wenig später erfährt, dass das Geld aus einem Bankeinbruch stammt, wird der ganze Fall für ihn immer rätselhafter.
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| 6. Besuch aus Wien |
03.08.1990 |
Eine Serie von Überfällen bereitet Hauptkommissar Dorn seit längerer Zeit Kopfzerbrechen. Opfer sind stets kleine, exklusive Geschäfte. Der jüngste Überfall wurde auf einen Antiquitätenladen verübt. Astrid Ritter, die Eigentümerin, wurde beim Versuch ihre Waffe zu gebrauchen erschossen. Die Ermordete ist die sehr autoritäre und selbstherrliche Mutter von Vera, einer ehemaligen Freundin von Thomas Dorn. Da die Gangster jedesmal spurlos untertauchen konnten, müssen Dorn und seine Kollegen eine besondere Art von Fahndung einsetzen und werden tatsächlich fündig: Über die Lebensgewohnheiten der von den Überfällen Betroffenen ermitteln sie ein nobles Restaurant, in dem die Opfer regelmäßig zu speisen pflegten. Nur Astrid Ritter nicht. Ist vielleicht ihre Tochter Vera in den Mord verstrickt? Sie hatte zudem aus der Waffe ihrer Mutter die Kugeln entfernt. Dorns Kollege und Freund Brucker aus Wien kündigt überraschend seinen Besuch in Köln an. Er nistet sich in Dorns Wohung ein, weckt seine Eifersucht in Bezug auf Vera, gibt aber den entscheidenden Anstoß zur Lösung des Falles.
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| 7. Geständnis eines Toten |
08.02.1991 |
Kurz vor Geschäftsschluss wird der Geldtransport mit den Wochenendeinnahmen eines Großmarktes - zirka eine Million Mark - überfallen. Per Funk wird eine bereits vorher in das Safemobil eingebaute Bombe gezündet. Die beiden Fahrer Ralf Sikora und Gottfried Palm werden verletzt. Im Krankenhaus macht Palm, der ältere der beiden Fahrer, kurz vor seinem Tod ein Geständnis. Er übergibt Kommissar Diehl seine Brieftasche mit dem Bild einer jungen Frau und den Schlüssel eines Schließfaches vom Kölner Hauptbahnhof. Sonja Tietze habe ihn mit 20.000 Mark und der Aussage, es bestehe für ihn kein Risiko, zu der Sache überredet. Kommissar Diehl nimmt den Schlüssel, holt sich Palms Anteil und sucht Sonja Tietze in ihrer Wohnung auf. Als Kommissar Dorn aufgrund eines routinemäßigen Videomitschnitts von der Geldübergabe am Großmarkt ein verdächtiges Fahrzeug ermitteln lässt und die heiße Spur direkt zu dem Lebensgefährten von Sonja Tietze führt, verhält sich sein Kollege Diehl seltsam abwiegelnd und verschweigt seinem Chef das Geständnis des Toten. Wenig später ist Diehl spurlos verschwunden.
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| 8. Zocker |
10.04.1991 |
Auf einem Parkplatz wird der Geschäftsmann Otto Wessel tot aufgefunden. Seine Kopfwunde deutet darauf hin, dass der Schuss aus nächster Nähe abgefeuert wurde. Aber an Selbstmord kann Hauptkommissar Dorn nicht glauben. Eine der ersten Spuren führt zu dem smarten Peter Gottsched, der bei riskanten Geschäften, am Spieltisch und bei schönen Frauen immer zu gewinnen scheint. Der Verdacht gegen ihn verstärkt sich, als wenig später ein zweiter Toter gefunden wird, ein gemeinsamer Geschäftsfreund Wessels und Gottscheds. Besonders delikat ist, dass dieser Tote in besonders enger Beziehung zu Gottsched stand: nicht nur als Geschäfts- und Spielpartner, auch als gehörnter Ehemann. Hinzu kommt, dass beide durch Kopfschuss aus einem Trommelrevolver starben. Gottsched gibt zwar zu, dass er beide "auf dem Gewissen" habe: Den einen hatte er finanziell im Spiel ruiniert und dem anderen die Frau ausgespannt. Als Täter im juristischen Sinne scheidet er demnach aus. Dorn steckt in einer Sackgasse. Um den Fall zu lösen, lässt er sich auf ein lebensgefährliches Spiel ein.
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| 9. Doppelleben |
27.03.1992 |
Ein thailändisches Callgirl wird in ihrem Appartement ermordet aufgefunden. Dorn und sein Kollege Graf stehen vor einer doppelt schweren Aufgabe. Nicht nur, dass der Mordfall selbst besonders knifflig zu lösen ist, sie fühlen sich auch von der Staatsanwaltschaft nicht gerade unterstützt. Da wird ein wichtiger Zeuge aus der Haft entlassen. Aussagen Mei-Lings, einer Freundin der Ermordeten, werden nicht ernstgenommen, "versehentlich" wird ausgerechnet ein wichtiges Tonband-Protokoll gelöscht, und es passieren weitere Merkwürdigkeiten. Für Dorn sieht es so aus, als wollte der zuständige Staatsanwalt geradezu den Mord vertuschen und die Hintermänner decken. Als sich der wahre Sachverhalt herausstellt, wird es kein ungetrübter Triumph für Dorn.
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| 10. Das Omega-Programm |
29.05.1992 |
In der Nähe einer Jagdhütte wird eine 18-jährige Verkäuferin erwürgt aufgefunden. Der Jagdpächter Krüger hat die Polizei verständigt. Auf Dorn macht er bei der Vernehmung alles andere als einen vertrauenserweckenden Eindruck. Sein Kollege Herdegen hält sich mit Vermutungen zurück und warnt Dorn davor, einen Indizienprozess heraufzubeschwören, der einen Unschuldigen hinter Gitter bringen könnte. Dorn aber bringt Krüger doch vor den Richter. Kurz vor der Urteilsverkündung zeigt ein Computer-Freak seinen Freund und Partner als Mörder an. Krüger kommt auf freien Fuß. Dorns Niederlage scheint komplett zu sein, aber er kommt von dem Gedanken nicht los, dass der wirklich Schuldige noch frei herumläuft.
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| 11. Evelyns Traum |
07.06.1992 |
Ein Spielhallenkönig und sein Leibwächter liegen tot am Boden, als die Kriminalpolizei am Tatort eintrifft. Was nach Raubmord aussieht, könnte auch ein Racheakt organisierter Verbrecher sein. Nur Evelyn, die in dieser Filiale als Kassiererin arbeitet, überlebte den Überfall. Als Vorbestrafte und ehemalige Drogenabhängige gerät sie sofort unter besonders schweren Verdacht. Obendrein verstärkt Evelyn das Misstrauen gegen sich noch dadurch, dass sie eine allzu vage Täterbeschreibung abgibt. Sie scheint den oder die Mörder decken zu wollen. Dorn taucht deshalb einige Tage später als "Ex-Knacki" in der Spielhalle auf, gewinnt Evelyns Vertrauen und schließlich sogar mehr als nur Sympathie. Für Evelyn beginnt eine Romanze, für Dorn ein nicht ganz faires Spiel mit ihren Gefühlen. Als Evelyn in den Besitz eines Tonbandes kommt, das sie selbst entlastet, glaubt sie sich am Ziel ihrer Wünsche, aber sie gerät dadurch in höchste Lebensgefahr.
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| 12. Alte Freunde |
19.03.1993 |
Ein Dealer wird ermordet aufgefunden. Die Leiche wurde nicht ausgeraubt. Der Täter scheint überrascht worden zu sein und die Flucht ergriffen zu haben. Wer könnte ihn noch beobachtet haben außer einer harmlosen Passantin, die ihren Hund ausführte? Immerhin verhilft ein Phantombild, das nach den Beschreibungen der Hundebesitzerin angefertigt wurde, zu einer ersten heißen Spur. Sie führt zu Klaus Heller, einem alten Schulfreund Dorns. Alle Indizien deuten darauf hin, dass Heller in die Drogensache verwickelt ist. Aber das kann Dorn einfach nicht glauben, er geht von der Unschuld des Hauptverdächtigen aus. Mancher Kollege glaubt eher, dass Dorn hier aus lauter Freundschaft bereit ist, beide Augen zuzudrücken. Allerdings bemerkt der unbestechliche Kriminalist Dorn bald, dass sein alter Freund Klaus Heller ihm nicht die volle Wahrheit gesagt hat. Sollte es damit zu tun haben, dass beide einmal dieselbe Frau geliebt haben? Bricht eine alte Rivalität aus, oder wird Klaus ihm helfen, den Mord aufzuklären und die Hintermänner des Dealers zu fassen? Dorns Hoffnung scheint nicht ganz unbegründet zu sein. Die alte Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als es hart auf hart kommt.
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| 13. Letzte Fahrt |
04.06.1993 |
In Köln werden der Geschäftsmann Mertens und sein Chauffeur ermordet aufgefunden. Dorn und sein Team gehen zunächst von einem organisierten Verbrechen aus. Denn Mertens war offenbar in Waffengeschäfte verwickelt.
Seine guten Verbindungen zu zweifelhaften Adressen in Krisengebieten und die Ermordung seines Chauffeurs lassen aber auch einen terroristischen Hintergrund vermuten. Auf der Suche nach möglichen Auftraggebern oder Profikillern stößt Dorn jedoch schließlich auf Zusammenhänge, die in eine andere Richtung deuten: Frau Mertens, die der Tod ihres Mannes ziemlich unberührt ließ, scheint ein Verhältnis mit einem der Hauptverdächtigen zu haben.
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| 14. Sumpfblüten |
25.06.1993 |
Auf einem Rastplatz in der Nähe der österreichischen Grenze wird ein ermordeter Lkw-Fahrer gefunden. Der Tod des Mannes gibt der Kriminalpolizei Rätsel auf. Bei der Verfolgung der ersten Spuren kommt Hauptkommissar Dorn dem Falschgelddezernat ins Gehege, das gerade aus anderen Gründen in der Firma des Ermordeten verdeckt ermitteln lässt.
Dorn war darüber nicht informiert, und so lässt er die getarnte Aktion der Kollegen völlig ahnungslos auffliegen. Der entstehende Ärger wäre noch zu ertragen, aber hat einen gefährlichen Hintergrund: Eine Kollegin und andere in den Fall verstrickte Personen geraten dadurch in höchste Lebensgefahr. Die Geldfälscher, die sich ertappt und bedroht fühlen, versuchen nämlich nun erst recht, ihre Spuren gründlich zu vertuschen - durch weitere Morde.
Dorn lässt sich jedoch nicht durch diese Täuschungsmanöver aus dem Konzept bringen. Schritt für Schritt kommt er der Aufklärung der Mordfälle näher; allerdings sieht die Lösung dann doch etwas anders aus als erwartet.
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| 15. Flamingo |
15.10.1993 |
Der "schöne Joe", Bordellchef vom "Flamingo" und einflussreiche Figur in der Kölner Unterwelt, wird in seiner Garage erschossen aufgefunden. Da der Tote keinen Mangel an Feinden hatte, muss Hauptkommissar Dorn auf langwierige Ermittlungen gefasst sein. Ein besonders erschwerender Umstand: Die tödlichen Schüsse stammten ohne jeden Zweifel aus einer Waffe, die auch bei der Polizei Verwendung findet. Ungewollt trägt dann Ruth Konrad, die Witwe des Ermordeten, zur Aufklärung des Falles bei. Dass Dorn der Tatwaffe zuwenig Beachtung schenkt, wird ihm letztendlich zum Verhängnis.
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