Zwei alte Hasen

Zwei alte Hasen {Zwei alte Hasen}

Familienserie, Deutschland (1994)




Harald Juhnke und Heinz Schubert sind die titelgebenden Hauptdarsteller dieser Serie. Serienstar und Entertainer Harald Juhnke veröffentlichte anläßlich seines 50jährigen Bühnenjubiläums seine Autobiografie "Meine sieben Leben". Darin rechnet er auch mit dem Alkohol ab, der ihn nicht nur fast die Karriere, sondern auch das Leben gekostet hätte. Juhnke, inzwischen 69 Jahre alt, hat es bisher immer geschafft, Krisen zu überwinden. Rollen wie "Der Trinker" oder "Der Hauptmann von Köpenick" wurden als "grandios" bewertet. Fernsehgeschichte schrieb auch Heinz Schubert mit seiner Rolle als Alfred Tetzlaff in der ARD-Serie "Ein Herz und eine Seele". Das Image des skurrilen Spießers ist er fortan nicht mehr losgeworden.


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Rollen und Darsteller

Rolle Darsteller
Paul Jablonski Harald Juhnke
Wilhelm Wuttke, genannt Wille Heinz Schubert
Hannes Baselow Martin Semmelrogge
Petra Wittich Jeanette Rauch
Kommissar Hassel Rolf Nagel
Kriminalassistent Schulz Reiner Heise
Checkpoint Charly Rolf Zacher
Frau Dr. Reddemann Daniela Ziegler
Max Bischoff Thomas Fritsch
Regie: Stefan Bartmann
Buch: Krystian Martinek und Neithard Riedel
Kamera: Bert Meister
Musik: Günter Fischer


Epguide

Epguide

Bisher gesendet: 14 Folgen.
Staffel 1
1. Goldfieber & Um Kopf und Kragen (Langfolge)
12 Jahre haben Paul Jablonski und Wilhelm Wuttke im Knast davon geträumt, endlich die Früchte ihrer "harten Arbeit" genießen zu dürfen. 12 Jahre lang haben sie kein Wort darüber verloren, wo sie die Beute ihres letzten Coups versteckten: Vier Millionen in Gold aus dem Überfall auf einen staatlichen Goldtransport der DDR. Nach mehreren gescheiterten Ausbruchversuchen wollen Paul und Wille wieder einmal das Gefängnis illegal verlassen - und landen erneut vor dem Direktor. Doch diesmal gibt's statt der Strafpredigt die Entlassung - auf Bewährung! Berlin, inzwischen wiedervereinigt, hat Jablonski und Wuttke wieder. Kommissar Hassel und sein Assistent Schulz heften sich an ihre Fersen, denn Hassel ist fest davon überzeugt, daß ihn seine "Zwei alten Hasen" schnurstracks zum Staatsschatz führen werden. Doch Berlin ist nicht nur größer geworden, auch die einstigen Freunde haben sich verändert. Und Petra, die hübsche Bewährungshelferin, besteht unerbittlich auf Erfüllung der Auflagen. Doch Paul und Wille brauchen "Mäuse" ...
2. Aller Anfang ist schwer
Paul und Wille leben recht unkomfortabel in einem Sozialheim. Und nachdem ihr "eigenes" Geld verschwunden ist, müssen sich die beiden, der Not gehorchend, darüber Gedanken machen, an das Geld anderer Leute zu kommen. Unter den wachsamen Augen von Kommissar Hassel merken sie schnell, daß im "Bankgeschäft" im wiedervereinigten Berlin heute nichts mehr so läuft wie früher. Bargeld ist out, Plastik ist in. Pauls Hang zum guten, bequemen Leben findet sichtlich Befriedigung - aber das Geld bleibt knapp. So brennt er darauf, die schönen alten Tricks von früher wieder anzuwenden, was Freund Wille überhaupt nicht paßt. Schließlich will der nun ein ehrliches Leben beginnen. Als Paul einen Staubsauger ergaunert und das teure Stück auch noch mit treuem Augenaufschlag Bewährungshelferin Petra verehrt, reicht es Wille schließlich. Was zwölf Jahre Knast nicht vermocht haben, geschieht nun - ein handfester Krach entlädt sich zwischen den beiden. Während sich Wille unermüdlich um ehrliche Arbeit bemüht und schließlich als Aushilfe in einem Hundesalon zu arbeiten beginnt, steigt Paul als tätiger Teilhaber bei Willes Sohn Hannes ein, der auf seine Weise ebenfalls im "Bankgeschäft" tätig ist. Kein Wunder also, daß Kommissar Hassel Paul schon bald verhaften kann. Für Hassel und Wille scheint der Fall Paul Jablonski ein für allemal abgeschlossen.
3. Ein linkes Ding

4. Herz As + Pik Bube

5. Alles oder nichts
Während Paul und Wille sich in Clärchens Ballhaus amüsieren, wird in der gemeinsamen Wohnung eingebrochen. Unterdessen prahlt Paul, um ihren Tischdamen zu imponieren, er und Freund Wille arbeiteten für den Geheimdienst. Die beiden Frauen staunen nicht schlecht, als Paul und Wille vor ihrem Haus plötzlich von drei bewaffneten Gorillas in einen amerikanischen Straßenkreuzer gezerrt werden, der mit quietschenden Reifen davonbraust. In der Berliner Szene hat es sich herumgesprochen, daß Paul und Wille reich sind und irgendwo vier Millionen in Gold auf sie warten. Max Bischoff, der Unterweltboß, hat die beiden zu sich eingeladen, um seinen Anteil an ihrem Geld einzufordern. Außerdem verlangt Max 10.000 Mark Schutzgeld. Paul will ihm die Forderung abzocken, verliert die Wette jedoch und schon sind die beiden ihm das doppelte Sümmchen schuldig - zahlbar innerhalb von 24 Stunden. Am nächsten Morgen warnt Hannes Paul und Wille eindringlich vor Max und seinen Gorillas. Sie werden das Geld zahlen müssen - nur, woher nehmen? Da erschnüffelt Petras Hund Prinz ein in der Wohnung verstecktes Päckchen mit Rauschgift. Der Erlös daraus würde reichen, um Max auszuzahlen. Paul will damit an den Markt gehen, doch Wille bleibt hart: keine krummen Touren mehr! In ihre Diskussion platzt Kommissar Hassel, der Paul und Wille wegen Rauschgiftbesitzes verhaftet! Gäste: Anita Kupsch (Karin)
6. Wie gewonnen, so zerronnen
Paul und Hannes haben erfahren, daß ein neuer Großflughafen in Brandenburg geplant ist. Mit etwas Geschick ließen sich hier sicherlich ein paar schnelle Tausender verdienen. Wille arbeitet jetzt als Berater in einem Fast-Food-Restaurant. Mit Bart und falschen Papieren reist Paul Richtung Treuenbrietzen, nachdem er Kriminalassistent Schulz, der ihn observiert, auf eine falsche Fährte gelockt hat. An seinem Bestimmungsort angekommen, gibt Paul vor, Urlaub machen zu wollen. Der Wirt entdeckt in seinen Papieren, daß er Herrn Müller, einen hohen Beamten aus dem Verkehrsministerium beherbergt. Während Paul mit der hübschen Kerstin in ihrer Cessna über die Mark Brandenburg fliegt, beschließen Großgrundbesitzer Hartmut Marwitz, der Bürgermeister und der Wirt, dem Herrn Müller bei der Standortentscheidung für den Großflughafen zu helfen. Bestechung kommt nicht in Frage, aber man könnte doch Herrn Müller zu einem Kartenspiel einladen, bei dem er gewinnen würde. Unterdessen gerät Wille in arge Bedrängnis. Paul ist verschwunden, dabei steht ein Termin bei Petra Wittich bevor - es geht um die Verkürzung ihrer Bewährungsfrist.
7. C'est la vie
Paul arbeitet wieder einmal auf der Rennbahn, als ihm die aparte Französin Chantal Duroc buchstäblich in die Arme fällt. Er entfaltet seinen ganzen Charme, voller Hoffnung, daß die alte Heiratsschwindler-Masche vielleicht doch noch funktionieren könnte; und sie wirkt tatsächlich: Chantal lädt ihn nach Paris ein. Jetzt hat Wille endgültig genug von seinem Freund. Er will die gemeinsame Wohnung verlassen. Als der Bundesgrenzschutz vom Flughafen meldet, daß Paul unter dem Namen Duroc in der Maschine nach Paris sitzt, ist Kommissar Hassel hellwach. Obwohl Paul ohne Wille reist, ist Hassel davon überzeugt, daß die beiden Ganoven einen ganz großen Coup planen. Er setzt sich mit seinem Freund Rosseau bei der Pariser Verkehrspolizei in Verbindung und reist ebenfalls in die französische Hauptstadt. In Paris bittet Chantal ihren Paul um einen klitzekleinen Gefallen: sie könnte von ihrem Mann, der so schrecklich eifersüchtig sei, loskommen, wenn sie ihm einen Steuerbetrug nachweisen könnte. Die belastenden Papiere lägen in ihrem Tresor, und die Schlüssel habe ihr Mann nach New York mitgenommen. Ob Paul vielleicht behilflich sein könnte? Gäste: Jean-Pierre Cassel (Kommissar Rosseau), Andréa Ferréol (Chantal Duroc)
8. Entführer wider Willen
Paul kann es nicht lassen, in der Schwarzen Katze hat er sich die hübsche Silvia angelacht. "Klasse Frau", bemerkt er am nächsten Morgen zu Wille, der sich darüber beschwert, daß eine Dame ohne sein Wissen das Badezimmer benutzt. Silvia bereitet den Herren ein opulentes Frühstück zu. Dann ruft sie über Handy ihren Mann, den Berliner Großindustriellen Georg Löwe an und erklärt ihm, daß sie von zwei Gaunern entführt wurde, die eine Million Mark Lösegeld verlangen. Paul und Wille sind sprachlos. Silvia hat die Entführung perfekt geplant - und bei beider Vorstrafenregister wird ihnen Petra Wittich kaum glauben, daß Silvia das Kidnapping nur vortäuscht, um ihrem untreuen Gatten Geld abzuluchsen, von Kommissar Hassel ganz zu schweigen! Frau Dr. Reddemann persönlich leitet die Fahndungsgruppe nach den Entführern, der auch Kommissar Hassel zugeteilt ist. Für Paul und Wille wird die Sache noch brenzliger, als Löwe ihnen erklärt, sie könnten seine Gattin gerne behalten, er habe kein Interesse mehr an seiner Gemahlin. In die Verzweifelung der beiden alten Hasen platzt Petra mit der Nachricht, daß Hannes, Willes Sohn, in Untersuchungshaft sitzt. Er hat mit einem Gaunertrick Apotheken abkassiert. Einen letzten Trumpf will Silvia noch gegen ihren Mann ausspielen. Dazu braucht sie aber die Hilfe von Paul und Wille. Gäste: Karin Eickelbaum (Silvia Löwe)
9. Heißes Eis
In der Kneipe "Bei Dodo" trifft Paul einen alten Bekannten aus dem Gefängnis wieder: Gerd, genannt "der Brummer". Gerd hat sich in eine Vertrauensstellung hochgearbeitet - er ist Fahrer bei einem Geldtransportunternehmen. Was er Paul verschweigt: diesen Job verdankt Gerd keinem Geringeren als Max Bischoff, dem ungekrönten König der Berliner Unterwelt. Und der verfolgt einen ganz bestimmten Plan mit seinem Schützling. Als Paul von Gerd erfährt, welche Summen der manchmal spazierenfährt, hat auch er einen ganz bestimmten Plan. Die Frage ist nur, wie kann er Wille dazu bringen, dieses eine Mal noch mitzumachen, damit sie für alle Zeiten saniert wären. Er täuscht eine schwere Erkrankung vor, und der gute, treue Wille bemüht sich, seinem Freund jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Der todkranke Paul hat nur noch einen Wunsch, einen letzten Wunsch ... Gäste: Ben Becker (Gerd "Brummer")
10. Falscher Hase
Die beiden Ex-Knackis Paul und Wille müssen sich wieder einmal bei ihrer Bewährungshelferin Petra vorstellen. Sie eröffnet ihnen, daß Paul von einem gewissen Castor von Westfries gesucht wird. Der adlige Gutsbesitzer glaubt, mit Paul verwandt zu sein. Pauls anfänglich noch leise Zweifel bezüglich der Verwandtschaft sind bald vergessen, als er erfährt, künftiger Erbe eines beachtlichen Schlosses samt Anwesens zu sein. Doch vorerst bedarf der Schloßherr erst einmal der Dienste seines neuen Verwandten. Paul und Willi, im Schlösserknacken geübt, sollen einen echten Dürer im Schloß neu deponieren, den Westfries vor Jahren gegen eine Kopie ausgetauscht hatte. Nun soll dieser illegale Tausch wieder rückgängig gemacht werden. Der gute Zweck heiligt die leicht kriminellen Mittel, meint Paul, aber da kreuzen sich seine Wege wieder einmal mit seinem Dauerverfolger Kommissar Hassel... Gäste: Pinkas Braun (Castor von Westfries)
11. Clarissa
Paul hat einen Job für sich und seinen Freund Wille aufgetan: Eine Agentur sucht Darsteller, die bei einem Werbespot für Käse mitwirken. Damit er den richtigen Eindruck macht, wird der sanft protestierende Wille erst einmal neu eingekleidet. Schließlich muß man investieren, wenn man an einem Tag tausend Mark verdienen will. Empört beobachtet Wille aus der Umkleidekabine, wie ein junges Mädchen offenbar unbehelligt stiehlt wie eine Elster. Einige Tage darauf begegnet er dem Mädchen wieder. Dieses Mal läuft Clarissa dem Kaufhausdetektiv direkt in die Arme. Bei seiner Ganovenehre, das kann Wille nicht mit ansehen, er paukt das Mädchen heraus. Wille verspürt so etwas wie väterliche Verantwortung für Clarissa, erzählt ihr aus seinem Leben. Sie soll lernen, daß Verbrechen sich nicht lohnen und Lügen kurze Beine haben ... Gäste: Lisa Martinek (Clarissa), Klaus-Peter Grap (Verkäufer)
12. Grandhotel
Wille gibt nicht auf. Er hat sich nun einmal vorgenommen, nie wieder straffällig zu werden. Für den täglichen Lebensunterhalt muß reichen, was er jetzt als Gepäckboy im Grandhotel verdient. Paul ist da aus ganz anderem Holz geschnitzt. Während Wille sich an der Rezeption mit den Koffern abplagt, sitzt Paul an der Hotelbar und flirtet nach allen Regeln der Kunst mit der Bardame Rita. In Polizeikreisen hat sich herumgesprochen, daß der internationale Berufsspieler Jan van Houten demnächst Berlin einen Besuch abstatten wird. Kommissar Hassel ist wild entschlossen, van Houten das Handwerk zu legen. Deshalb mietet er sich mit seinem Assistenten Schulz im Grandhotel ein, um ihn "in flagranti" zu erwischen. Van Houten trifft wie üblich mit Sekretärin und Fahrer ein. Als das Spiel beginnen soll, fällt sein Chauffeur, der normalersweise auch als Kartengeber und Bankhalter fungiert, wegen Erkrankung aus. Deshalb ist van Houten froh, in dem weltgewandten Paul Ersatz zu finden. Der gute Wille traut seinen Augen nicht, als er seinen Kumpel Paul in einer Kartenrunde erblickt, in der es um Millionen geht. Kaum liegt das Geld auf dem Tisch, ist nicht nur für Kommissar Hassel der Augenblick des Eingreifens gekommen ... Gäste: Johannes Heesters (Jan van Houten), Simone Rethel (Linda, seine Sekretärin), Ingrid Steeger (Bardame Rita)
13. Der Psychologe
Hannes, Paul und Wille haben sich auf die Autobranche verlegt. Wille, ehrlich wie immer, fährt Taxi. Hannes und Paul kassieren auf Parkplätzen mit gutem Ergebnis. Sie haben ihre ganz eigene Methode. Während Hannes und Paul in der Kneipe "Bei Dodo" einen Teil ihrer Tageseinnahmen flüssig machen, schaukelt Wille noch mitleidig einen letzten Fahrgast über die nächtlichen Straßen Berlins: Dr. Walter Grisswald, Psychologe beim BKA. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem, Polizisten und Kriminalbeamte auf ihre psychische Tauglichkeit hin zu prüfen. Grisswald ist dienstlich in Berlin. Auf der Liste seiner Prüfungskandidaten steht auch Kriminalkommissar Hassel. Da Grisswalds Hotelzimmer irrtümlich an einen anderen Gast vergeben wurde und in ganz Berlin wegen einer Messe kein Zimmer zu bekommen ist, lädt Wille den etwas verklemmten Doktor zu sich nach Hause ein. Dort lernt Grisswald Petra Wittich kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch auch Hannes hat ein Auge auf Petra geworfen, und Hannes kann rasend eifersüchtig werden ... Gäste: Jörg Pleva (Dr. Walter Grisswald), Giulia Folina (Biggi), Angelika Ritter (Frau Wilcke)
14. Russische Eier
Während Wille hingebungsvoll eine Mahlzeit für sich und seinen Freund kocht, arbeitet Paul auf dem Flughafen. Er traut seinen Augen nicht, als er daheim einen Koffer öffnet, den er auf dem Flughafen abstauben konnte, und ihm eine Million Dollar entgegenlachen - Geld kann so beruhigen! Um so unruhiger wird Kommissar Hassel: In Berlin tauchen in letzter Zeit mehr und mehr gefälschte Dollarnoten auf. Offensichtlich stammen sie aus den ehemaligen Werkstätten des KGB in Moskau und offensichtlich werden die Blüten in Berlin über Max Bischoff abgesetzt. Paul hat inzwischen schnell herausbekommen, daß der Geldkoffer heiß ist. So versteckt er ihn kurzerhand im Umkleidespind des ehrlichen Wille, der in einem Gartenrestaurant als Tellerwäscher arbeitet. Aber ein Typ wie Max Bischoff verzichtet nicht so einfach auf eine Million Dollar ...

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Quelle: ZDF

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