Der Tod ist kein Beinbruch {Der Tod ist kein Beinbruch}
Comedyserie,
Deutschland
(2002)
In der neuen sechsteiligen Comedy "Der Tod ist kein Beinbruch" erben die verkrachten und charakterlich völlig unterschiedlichen Schwestern Mimi und Hilde von ihrem Onkel Hubert ein Beerdigungsinstut in Oberhausen. Da die Schwestern beide chronisch pleite sind, erhoffen sie sich, das Institut verkaufen zu können. Dumm gelaufen - leider hat der Onkel in seinem Testament verfügt, dass das Institut weitergeführt werden muss, ansonsten fließt der Erlös in einen gemeinnützigen Verein. Nach reiflicher Überlegung nehmen Mimi und Hilde das Erbe an... Das Ruhrgebiet scheint auf solch einen unkonventionellen Bestattungs-Service mit Herz und Schnauze offenbar nur gewartet zu haben. Vielleicht mit einer Ausnahme: Konkurrent Pelzer wünscht Mimi & Hilde das Schlechteste und wartet nur drauf, dass ihr kleines Institut das Zeitliche segnet... In den Hauptrollen brillieren Gerburg Jahnke und Stephanie Überall - Comedy-Fans besser bekannt als das fantastische Duo "Missfits."
Rollen und Darsteller
Rolle
Darsteller
Mimi
Gerburg Jahnke
Hilde
Stephanie Überall
Ernst
Gottfried Vollmer
Luggi
Christoph Hagen Dittmann
Pelzer
Michael Brandner
Epguide Staffel 1
Mimi kündigt ihren Job als Sängerin in einer drittklassigen Bar und ist praktisch pleite. Hilde trennt sich endlich von ihrem öden Gatten Ludger und sitzt praktisch auf der Straße. Onkel Hubert erleidet beim entscheidenden Tor von Rot-Weiß-Oberhausen einen Herzinfarkt und ist damit praktisch tot. An diesem schicksalhaften Punkt kreuzen sich die Wege von Mimi & Hilde. Denn der Onkel hinterlässt den verfeindeten Schwestern sein Bestattungsinstitut inklusive Wohnhaus. Und stellt nur eine winzig kleine Bedingung: Sie dürfen den Laden erst nach drei Jahren verkaufen. Danke, Onkel Hubert! Aber ...? Wir ...? Und wie ...? Auf keinen Fall! Niemals!!! Oder doch? Zum Glück klingelt im richtigen Moment das Telefon und der erste "Tote" ist dran. Und ehe die beiden zur Besinnung kommen, sind sie auch schon mit Vollgas im Leichenwagen unterwegs. Pannen und Peinlichkeiten pflastern Ihren Weg in die Bestattungsbranche. Aber erstens gibt es zwei treue Seelen: Ernst und Luggi, die ihnen unter die Arme greifen, wenn Not am Mann ist. Und zweitens hat das Ruhrgebiet auf solch einen unkonventionellen Bestattungs-Service mit Herz und Schnauze offenbar nur gewartet. Vielleicht mit einer Ausnahme: Konkurrent Pelzer, "Pietät mit Power", wünscht Mimi & Hilde das Schlechteste und wartet nur drauf, dass ihr kleines Institut das Zeitliche segnet... [Einschaltquote: 1,84 Mio. Zuschauer, 7,9% Marktanteil]
Erstausstrahlung DE:
29.11.2002
Dunkle Wolken über Oberhausen. Mimi & Hildes Institut ist kurz vor dem Ableben: Denn das Gewerbeaufsichtsamt macht den Laden dicht. Schließlich haben die Inhaberinnen keinen Gewerbeschein, kaum Erfahrung mit dem ehrbaren Gewerbe, und beide machen auch sonst nicht gerade den Eindruck, in Sachen mitteleuropäischer Bestattungs-Riten so recht auf dem Laufenden zu sein. Mimi & Hilde werden auf die Schulbank "zwangsversetzt" - denn nur ein Kursus bei der Innung kann den begehrten Schein - "Die Lizenz zum Bestatten" - bringen. Einziger Haken an der Sache: die Abschlussprüfung ist schon übermorgen. Hätte irgendwie besser kommen können! Die Methoden der Prüfungsvorbereitungen sind so unterschiedlich wie die beiden Schwestern: Mimi besorgt erst einmal Sekt, Nagellack sowie Zigaretten und überlegt sich dann in alle Ruhe, wie sie den Prüfer rumkriegen könnte. Und Hilde (Stephanie Überall) krempelt wie immer die Ärmel hoch und lernt zähneknirschend die Bestattungsordnung auswendig. Als wäre das Ganze nicht schon Prüfung genug für die beiden, plant Pelzer immer noch die feindliche Übernahme ihres Ladens. Aber so schnell will unser kleines Institut wirklich nicht den Löffel abgeben... [Einschaltquote: 2,49 Mio. Zuschauer, 10,7% Marktanteil]
Erstausstrahlung DE:
06.12.2002
Ein Tag wie Weihnachten und Ostern zusammen: In der Zeche Augusta wird die mumifizierte Leiche eines 120 Jahre alten Bergmanns entdeckt. Und Mimi und Hilde dürfen den "Ötzi von Oberhausen" feierlich bestatten. Ruhm, Ehre und Geld für die beiden - Konkurrent Pelzer schäumt deshalb vor Wut. Die Damen fahren ihr volles Programm auf: Exquisite Blumenarrangements, Lichteffekte, selbst gemachte Musik, Pressekonferenz, Interviews - schließlich ist das eine Riesenchance für das kleine Institut. Alles könnte schön sein, wenn da nicht "der Fluch" wäre. Denn der alte Bergmann geistert fortan Tag und Nacht durch den heimischen Kühlkeller, spricht in Rätseln und jagt selbst unseren ansonsten unerschrockenen Schwestern gehörige Schrecken ein. Überall sind auf einmal schwarze Katzen unterwegs und der fiese Pelzer wirbt ausgerechnet in diesen schweren Zeiten auch noch den Bestattungsgehilfen Ernst ab. Aber Mimi & Hilde wären nicht Mimi und Hilde, wenn sie in tödlichen Situationen nicht auch verflucht gute Ideen hätten. [Einschaltquote: 1,30 Mio. Zuschauer, 6,0% Marktanteil]
Erstausstrahlung DE:
13.12.2002
Mimi hat einen neuen Lover. Der kann, laut Aussage Mimi, drei Stunden Sex am Stück. Dann bleiben ja noch 21 Stunden zum Arbeiten, findet Hilde - schließlich gibt es ja reichlich zu tun: Opa Senner zum Beispiel ist verstorben. Sein Sohn, möchte eine "First-class-Bestattung" mit Presse, Foto und "allem pipapo." Der Leute wegen. Schließlich ist man wer im Ruhrgebiet und das soll ja auch jeder mitkriegen. Eigentlich ein klassischer Fall für "Pietät Pelzer", aber der macht - schade für ihn - gerade Betriebsferien. Mimi & Hilde gefällt der Auftrag überhaupt nicht - Pelzer hin, Pelzer her. Schon gar nicht, als sie von Enkel Sven erfahren, dass sich sein Opa als alter Bergmann eine ganz andere Bestattung gewünscht hatte: Zur Musik der Bergmannskapelle soll seine Asche auf Zeche Ewald verstreut werden. Aber das ist nicht nur gegen die Bestattungsordnung sondern auch gegen die Vorstellungen seiner "feinen" Familie. "Asche zu Asche" denkt Mimi und raucht erstmal Kette. Und grübelt mit Hilde in stillem Angedenken an den netten Opa einen verwegenen Plan aus. Wie der gute Kumpel dann doch noch zu seinem Wunsch-Begräbnis kommt, ist ein Betriebsgeheimnis innerhalb der Bestatter-Branche, über das unsere einfühlsamen Bestatterinnen vorerst kein Sterbenswörtchen verlieren möchten. [Einschaltquote: 1,72 Mio. Zuschauer, 9,5% Marktanteil]
Erstausstrahlung DE:
20.12.2002
Hilde gräbt ihre alte Liebe zur Biologie wieder aus und möchte doch noch ihre Doktorarbeit schreiben. Spezialgebiet: Vom Aussterben bedrohte Tiere. Doch schon vor der ersten Vorlesung kommt ihr mal wieder ein Todesfall menschlicher Art dazwischen. Glück im Unglück - denn der Rentner mit schwachem Herzen und starkem Abgang hinterlässt einen "Cricetus bolivianus" - einen bolivianischen Hochlandhamster. Äußerst selten, äußerst wertvoll und äußerst hässlich, wie Mimi findet. Natürlich wird er mit nach Hause genommen und liebevoll gepflegt: Luggi bestellt bolivianische Pflanzen, um ihn von seiner Appetitlosigkeit zu heilen, Ernst kocht Nährlösung, und Hilde ist ganz vernarrt in den "Familienzuwachs". Alles dreht sich um den Hamster und Mimi dreht am Rad: Schließlich gibt es auch noch ein paar Leichen im Keller, um die man sich kümmern muss. Ob es ein Unfall oder böse Absicht war, dass ihr das wertvolle Kleintier eines Tages in den Staubsauger gerät, bleibt bis heute ungeklärt. Tatsache hingegen ist, dass ein Nager mit südamerikanischem Temperament so schnell nicht vor die Hunde geht und dem Bestattungsinstitut "Fichte" garantiert noch einige Überraschungen frei Haus liefert. [Einschaltquote: 1,42 Mio. Zuschauer, 7,3% Marktanteil]
Erstausstrahlung DE:
10.01.2003
Im "Institut Fichte" herrscht Grabesstimmung. Mimi & Hilde stehen kurz vor der Pleite. Jede Menge offene Rechnungen, aber weit und breit keine lukrative Leiche in Sicht. Noch dazu hat Hilde Geburtstag und Mimi hat es voll vergessen. Die Stimmung ist daher nahe dem Gefrierpunkt. Nur menschliche Wärme kann die Klimakatastrophe jetzt noch abwenden. Mimi nimmt Anlauf, springt über ihren Schatten und will ihrer Schwester ausnahmsweise mal etwas richtig Gutes tun. Sie schenkt ihr völlig selbstlos einen knackigen Callboy: "Martin – den scharfen Oberhausener Dreamboy.“" Er ist absoluter Profi und lässt Hilde nicht merken, dass er nur ein Mietobjekt der Begierde ist. Schon nach wenigen Minuten kommt es zum Äußersten: Sie reden vier Stunden über Wattwürmer – Hildes große Leidenschaft. Und zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch in den charmanten Zuhörer und amüsanten Plauderer. Miet-Martin geht seitdem im Institut ein und aus und freut sich über das geregelte Einkommen. Hilde ist nur noch auf Wolke Sieben unterwegs, aber Mimi sieht inzwischen Rot – was eindeutig an ihrem Kontostand liegt. Gemeinsam mit Ernst und Luggi sucht sie fieberhaft nach einer Lösung, wie sie den "Mann für gewisse Stunden" wieder los werden, ohne dass Hilde zum Trauerfall wird. ... [Einschaltquote: 1,28 Mio. Zuschauer, 6,4% Marktanteil]
Erstausstrahlung DE:
17.01.2003