Die niedlichsten Monster der Filmgeschichte
Die niedlichsten Monster der Filmgeschichte
Unbekannte Spezies, die Furcht einflößen, eigentlich aber ganz harmlos sind: Die Filmgeschichte hat schon so einige kuriose Kreaturen hervorgebracht. Halb Mensch, halb Tier kommen sie mal aus dem All, mal aus den Bergen. Was heutzutage durch aufwendige Animationstechniken auf die Leinwand gezaubert wird, war in den 1980er Jahren noch die Aufgabe von Kostüm- und Maskenbildnern. Sie schufen geheimnisvolle und zugleich liebenswerte Monster, die vielen Zuschauern noch immer ein Schmunzeln abringen.
So auch heute Abend auf SuperRTL. Der Familiensender zeigt die Fantasykomödie Bigfoot und die Hendersons aus dem Jahr 1987. Star des Films ist natürlich Bigfoot - ein überdimensional großes, stark behaartes Wesen mit riesigen Füßen. Die Hendersons gabeln es im Urlaub in den Rocky Mountains auf - im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem sie den Waldmenschen versehentlich angefahren haben, transportieren sie ihn - vermeintlich tot - auf dem Dach des Wohnmobils nach Hause.
Dort erwacht Bigfoot in der Garage zum Leben und stellt den Alltag der Hendersons auf den Kopf. 1988 erhielt der Film einen Oscar für das beste Make-up. Im Kostüm von Bigfoot, den die Hendersons liebevoll Harry tauften, steckte damals US-Schauspieler Kevin Peter Hall. Er war mit einer Körpergröße von 2,18 Meter geradezu prädestiniert für die Rolle und spielte sie bis zu seinem Tod auch in der gleichnamigen Sitcom Bigfoot und die Hendersons. Anders als in der Serie musste die amerikanische Vorstadtfamilie im Film schnell feststellen, dass es sich mit einem solchen noch so netten Riesen nur schwer unter einem Dach leben lässt.
E.T. und Alf als liebenswerte Außerirdische
Sie entlässt Bigfoot deshalb wieder in die Freiheit. Laut einer nordamerikanischen Legende lebt er übrigens tatsächlich in den Rocky Mountains. Dort soll die behaarte Kreatur bereits im 19. Jahrhundert gesichtet worden sein. Seine Existenz ist jedoch bis heute nicht bewiesen. Oft spielen Filme mit Mythen wie diesen - und das nur allzu gerne in US-Durchschnittsfamilien wie den Hendersons.
Außerirdische hielten schon in mehreren Filmen Einzug in amerikanische Haushalte. Nur war das selten so schön anzusehen wie in E.T. - Der Außerirdische von 1982. Hier diente ein Puppe als Hauptperson. In ihr steckten gleich drei verschiedene kleinwüchsige Schauspieler, die aber - im Gegensatz zu der Figur E.T. - weitgehend unbekannt blieben.
Dafür zeichnet auch Regisseur Steven Spielberg verantwortlich, der den Darstellern untersagte, über ihre Rolle zu sprechen, um die Illusion des Übernatürlichen zu bestärken. Nach dem Dreh ließ er folgerichtig sämtliche Kostümteile vernichten. Stattdessen fand sich E.T. auf Postern, als Spielfigur oder Plüschtier in zahlreichen Kinderzimmern wieder. Ebenso wie Alf: Der etwas haariger als E.T. geratene Außerirdische mischte in seiner eigenen TV-Serie Ende der 1980er Jahre das Leben der Tanners auf. In 120 Episoden jagte er die hauseigene Katze Lucky, fraß der Familie die Haare vom Kopf und bestellte via Telefon allerlei unnützes Zeug aus der Fernsehwerbung.
Lebendige Charaktere auch ohne Animation
1996 bekam die pelzige Nervensäge ihren eigenen Film, allerdings ohne die Tanners. Alf - Der Film schließt an das abrupte Ende der Serie an, als er bei dem Versuch, mit einem Raumschiff in die Heimat aufzubrechen, von amerikanischen Behörden entdeckt wurde. Und auch die hielt er mächtig auf Trab.
Eben weil diese Kreaturen, für was oder wen man sie auch immer halten möge, nicht aus hochentwickelten Computerprogrammen kamen, sondern noch handgemacht und mit Leben gefüllt waren, wirken sie bis heute umso echter und sind uns Zuschauern umso näher. Die treuen Augen von Bigfoot und den tapsigen Gang von Alf könnte keine Animation ersetzen. Ob groß oder klein, flauschig oder faltig - weitere kuriose Filmkreaturen sehen Sie in unserer Bilderstrecke.
Bigfoot und die Hendersons, Mittwoch, 14. September 2011, 20.15 Uhr, SuperRTL
Quelle: Nachrichten - Medien Nachrichten - Von Alf bis zum Yeti - Die niedlichsten Monster der Filmgeschichte
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